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Welt-Finanzkrise: Die nächste Hiobsbotschaft droht die Finanzwelt zu erschüttern

Der größte Versicherungskonzern der Welt, die amerikanische AIG, steht möglicherweise vor der Insolvenz. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, benötigt das Unternehmen bis zum 17. September 75 Milliarden US-Dollar, um einer drohenden Zahlungsunfähigkeit zuvor zu kommen.

Experten befürchten, dass eine Pleite des Versicherers erneut die internationale Finanzwelt erschüttern könnte. Die US-Banken Goldman Sachs und J.P. Morgan Chase sind bemüht, durch eine Kredit-Initiative die Zahlungsfähigkeit des Konzerns aufrecht zu erhalten.

Unterdessen befindet sich die AIG-Aktie auf Talfahrt: Mehr als 60 Prozent Wertverlust seit Wochenbeginn sowie eine Abstufung des AIG-Kreditratings durch führende Ratingagenturen signalisieren einen deutlichen Vertrauensschwund. Grund sollen riskante Finanzgeschäfte im Immobiliensektor sein.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Welt, Finanz, Finanzkrise
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2008 17:55 Uhr von Asalin
 
+16 | -1
 
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Tja das ist die Rechnung: für stetiges Wachstum.

Großes Glück für Bonzen und Co.

Der Verlierer ist wieder der Pöbel!
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16.09.2008 18:41 Uhr von Anomaly92
 
+4 | -0
 
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hammerhart: vor 3 tagen waren es noch 40 Milliarden :O
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16.09.2008 20:06 Uhr von meisterthomas
 
+6 | -0
 
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diese Beben scheinen Hausgemacht: Aber diese Beben scheinen auch immer mehr Hausgemacht. Denn Abschreibungen und Notverkäufe finden durchaus auch Interessenten. Bleibt die Frage welches Interesse Banken daran finden, solange sie selbst noch mit Liquiditätsproblemen zu kämpfen haben.

Die Frage ist letztlich nicht ob wir diese Krise überstehen, sondern auf wessen Kosten.

Der Trend unserer Wirtschaft- und Finanzpolitik ist, sie den Bürgern aufzudrücken und die Staatskasse so zu belasten, daß für die Sozialschwachen kaum noch etwas bleibt.
Dagegen aber die Verursacher, unsere Globalplayer und Spekulanten weiter zu entlasten.

Das gleiche Bild zeigen unsere Unternehmen, sie haben auf Grund jahrelanger Niedriglöhne höchste Gewinne gemacht und eine außerordentlich gute Kapitaldecke. Sie sind daher auch zumindest zunächst kaum von einer Kreditkrise betroffen.

Was wirklich faul ist zeigt die Inflation, sie findet vornehmlich bei denen statt, wo die Nachfrage groß und das Geld knapp ist. Dass heißt, unser wirtschaftlicher Leistungsaustausch grenzt immer mehr Menschen aus.

Den Agenda-Politikern ist vorzuwerfen, daß sie unsere volkswirtschaftliche Stabilität der Globalisierung opferten, um einer Minderheit nebst ausländischen Anlegern größte Profite zu ermöglichen. Denn genau das ist jetzt unsere politische, soziale und wirtschaftliche Verfassung.
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16.09.2008 20:32 Uhr von Bruder TOM
 
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ich sag nur AIG shorten!!! Wers getan hat, der hat sich dumm und dämlich verdient! ;)
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16.09.2008 22:35 Uhr von matbach
 
+0 | -1
 
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Realwirtschaft: Hauptsache die Realwirtschaft bleibt stabil

http://www.auwi-bayern.de/...
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17.09.2008 00:51 Uhr von JackIT
 
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nicht der grösste: "Der größte Versicherungskonzern der Welt, die amerikanische AIG, steht möglicherweise vor der Insolvenz."

das ist der zweit grösste und nicht der grösste!
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17.09.2008 17:29 Uhr von Asalin
 
+0 | -0
 
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@ Falke22: Was bedeutet im Klartext das es nur bedingt deutsche Firmen betrifft.

Bei der Immobilienkrise der USA musste Vater Staat auch ordentlich unter die Arme greifen, zu lasten der Steuerzahler.

Wird das diesmal nicht geschehen?
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18.09.2008 06:02 Uhr von Asalin
 
+0 | -0
 
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Tja was für ein Glück: das unser Geld doch einen weg über den großen Teich findet. :)


http://www.stern.de/...

Und wenn man es nicht öffentlich machen kann tarnt man es als Fehlüberweisung :)

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