16.09.08 10:46 Uhr
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Lafontaine zweifelt die Schaeffler-Eigentumsverhältnisse an

Ausführungen während des vom Journal "Capital" initiierten Autogipfels in Berlin zufolge, hat der Vorsitzende der Linkspartei Oskar Lafontaine anhand des Beispiels der Schaeffler-Gruppe gefordert, die Eigentumsverhältnisse wieder gerade zu rücken.

Produktivität und Wertschöpfung seien der Belegschaft zu verdanken, womit er das auf circa zehn Milliarden Euro geschätzte Vermögen von Maria-Elisabeth Schaeffler und ihrem Sohn Georg als "nicht verfassungsgemäß" erworben sieht und quasi deren Enteignung verlangt.

Der Hintergrund: Das Familienunternehmen Schaeffler ist wegen der Übernahme des Dax-Konzerns Continental in den letzten Monaten in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt.


WebReporter: vostei
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Oskar Lafontaine, Eigentum
Quelle: www.capital.de

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72 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2008 10:41 Uhr von vostei
 
+0 | -0
 
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*rofl* Naja - BMW und Co. lassen sich wenigstens prämienmäßig nicht lumpen, was die Belegschaft betrifft - realistisch ist seine Forderung eher nicht - aber lustig.
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16.09.2008 10:53 Uhr von campino1601
 
+18 | -7
 
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realistisch vllt. nicht aber im Grungedanken hat er recht. Es ist immer wieder so, dass große Unternehmen andere aufkaufen und die ganz oben Kapital anhäufen ohne Ende, aber immer mehr Angestellte entlassen werden um "einzusparen" (auf gut Deutsch: sich noch mehr die Taschen voll zu stopfen). Von den wirklichen Gewinen und Erfolgen von Firmen haben die Angestellten doch in den seltensten Fällen was.
Klar ist ein vollkommene Enteignung quatsch, aber man sollte schon darüber nachdenken, wer die Firma am Leben erhält, wer produziert und was einem das Wert ist.
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16.09.2008 10:54 Uhr von execute.exe
 
+16 | -8
 
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@Autor: stimme dir zu, aber wo er recht hat....da hat er es.
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16.09.2008 10:55 Uhr von maotian
 
+10 | -13
 
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Lieber Herr Lafontaine,
wtf? Eigentumverhältnisse? Die Idee kenn ich vom Kommunismus. Aber Herr Lafontaine, wir wollen doch nicht....Sie hatte versprochen der Demokratie treu zu bleiben...
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16.09.2008 11:01 Uhr von vostei
 
+7 | -6
 
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Ist ein schwieriges Thema: Im Prinzip liegt das Erfolgsgeheinis des Konzerns Schaeffler darin, dass einst ihr Mann quasi die "Universalwollmilchsau" in Gestalt von Nadellagern gefunden hat - alles weitere ergab und ergibt sich dann aus der Leistung der Belegschaft UND der jeweiligen Führung...

Wenn Oskar jetzt einen auf Hugo (Chavez) macht ist das durchaus nicht ungeschickt, nur - vergleichen lässt sich die Situation dennoch nicht, weil die Basis beider Länder unterschiedlich ist - Schaeffler ist ein Produkt des Wirtschaftswunders und der ehemals sozialen Marktwirtschaft...

aber lustig isset, weil so schön populistisch. *g*
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16.09.2008 11:02 Uhr von HerrGabriel
 
+12 | -23
 
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16.09.2008 11:04 Uhr von Bokaj
 
+12 | -16
 
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Demagoge: Lafontaine kann man nicht ernst nehmen. Ein Blender, Lügner und Demagoge, wie es im Buche steht.
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16.09.2008 11:24 Uhr von FVA
 
+4 | -13
 
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Idioten: Ihr lebt in einem SOZIALSTAAT und wenn ihr das nicht wollt könnt ihr ja gehen.
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16.09.2008 11:31 Uhr von no_trespassing
 
+10 | -15
 
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Lafontaine ist ein Hetzer der allerübelsten Sorte: Der redet das, was seine gefrustete (potentielle) Hardcore-Klientel hören will. Das Wort Rattenfänger trifft es ziemlich gut.

Wenn ein Unternehmer die richtige Idee zum richtigen Zeitpunkt hat und mit seinen Produkten Geld verdient, ist daran überhaupt nichts verwerflich. Es steht jedem frei, sich selbst wirtschaftlich zu betätigen und einen eigenen Konzern zu gründen. Schaeffler hat eben gute Autokomponenten entwickelt, verkauft sie gewinnbringend und fertig. Wo ist das Problem?

Ohne Schaeffler wäre Continental womöglich von ausländischen Heuschreckenfonds übernommen worden.
Schaeffler tut also mehr für die Arbeitsplätze, als man sich das vorstellt. Jedenfalls mehr als Lafontaine und Konsorten.

Wer mit anständigen Produkten Geld verdient, soll das tun. Lafontaine ist offenbar das Sprachrohr aller Neidhammel, die nichtmal im entferntesten wirtschaftliches Geschick an den Tag legen können.
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16.09.2008 11:32 Uhr von stereojack
 
+6 | -6
 
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schöne Neiddebatte: dass das Unternehmen über Jahre hinweg mehreren tausend Arbeitnehmern einen Arbeitsplatz gegeben hat wird einfach übersehen... heute werden da über 60.000 Menschen beschäftigt.

Hr. L. aus S. sollte mal sein Vermögen offen legen und sich das was er nicht verdient, enteignen lassen...

und so ein Vollidiot wird auch noch aus Steuergeldern finanziert... verfassungswidrig!!!
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16.09.2008 11:42 Uhr von campino1601
 
+9 | -6
 
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@no tresspassing: Dass sie Geld verdienen ist ihnen nicht vorzuwerfen, das tut mit Sicherheit keiner. Was ihnen vorwerfen kann ist dass, vom Gewinn den viele produzieren nur wenige profitieren...
Oder würde es dir passen wenn dein Chef sich vom
Firmengewinn ein neues Haus am Strand kauft und dir dann das Urlaubsgeldstreicht weil man ja noch ein Boot für das Haus am Meer braucht. Darum geht es doch, die völlige Enteignung ist völliger Quatsch, das weiß auch Lafontaine, und eine völlige Gleichberechtigung wird es auch nicht geben, aber wenigstens ein Stück gerechtigkeit gegenüber dem kleinen Mann is nicht zuviel verlangt denke ich.
Das ganze ist sehr populistisch ausgedrückt, aber anders schafft man es in Deutschland auch nicht mehr in die Öffentlichkeit, und ohne große Forderung erreicht man nicht das geringste so ist das in unserem Land.
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16.09.2008 11:44 Uhr von DerEssener
 
+8 | -11
 
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DIE LINKE: Und erneut kann ich nur sagen: Wählt ihr mal alle schön DIE LINKE...

Beschwert euch aber nicht, wenn es wieder zu Verhältnissen wie in der DDR kommt. Ach, nein. Die DDR war doch sooo toll. Das sieht man ja andauernd im Fernsehen oder im Kino in Filmen wie "Sonnenallee", "Good bye Lenin" oder "NVA". Das war schon ein tolles und lustiges Leben im roten Teil Europas...

--

Mit welchem Recht fordert Herr Lafontaine eigentlich die Enteignung von Firmen? Mit so Forderungen bedient er natürlich wieder die niederen Instinkte der Neidgesellschaft. "Warum hat der Manager X so viel Geld und ich nur Harz IV? Warum hat der Nachbar mehr als ich? Das darf nicht sein..."

Aber, ihr lieben Wähler von DIE LINKE:

Wenn die pösen Unternehmen und Konzerne aus Deutschland abziehen, weil die Enteignung droht, dann gibt es auch keine Arbeitsplätze mehr. Denn diese werden von der Wirtschaft und nicht von der Politik (und schon mal gar nicht von DIE LINKE) geschaffen... So bitter es ist, aber jeder Politiker, der euch mehr Arbeitsplätze im Falle der Regierungsübernahme verspricht, lügt euch offen ins Gesicht. Politik schafft die Rahmenbedingung, aber KEINE Arbeitsplätze (außer vielleicht innerhalb des Parteiapperates). Und wenn Firmen mit Enteignung gedroht wird, dann sind die Rahmenbedingungen für Investitionen in Deutschland nicht mehr gegeben...

Aber das ist letztendlich ja auch egal, weil dann konnte man es "denen da oben" ja mal "richtig zeigen".

Was LaFo angeht, hat Helmut Schmidt vollkommen Recht... Da kann DIE LINKE noch so zetern, wie sie will...
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16.09.2008 11:52 Uhr von vostei
 
+4 | -3
 
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nun -: um einen weiteren Gesichtspunkt ins Gespräch zu bringen:

Erbrecht

immer wieder mal ein Thema was auch die etablierten Parteien bewegt....

und ja, das wäre durchaus nicht *offtopic* ;)
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16.09.2008 11:53 Uhr von execute.exe
 
+9 | -5
 
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@ DerEssener: [...]Beschwert euch aber nicht, wenn es wieder zu Verhältnissen wie in der DDR kommt. Ach, nein. Die DDR war doch sooo toll. Das sieht man ja andauernd im Fernsehen oder im Kino in Filmen wie "Sonnenallee", "Good bye Lenin" oder "NVA". Das war schon ein tolles und lustiges Leben im roten Teil Europas...[...]

Junge du hast überhaupt keine Ahnung!
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16.09.2008 11:54 Uhr von DerEssener
 
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@ campino1601: > Dass sie Geld verdienen ist ihnen nicht vorzuwerfen, das
> tut mit Sicherheit keiner. Was ihnen vorwerfen kann ist
> dass, vom Gewinn den viele produzieren nur wenige
> profitieren...

Campino, es profitieren nur wenige? Die Schaeffler KG beschäftigt 66.000 Mitarbeiter. Diese 66.000 Mitarbeiter profitieren alleine schon dadurch, dass sie einen Arbeitsplatz haben und sicherlich nicht schlecht verdienen werden.

Wenn Du einen eigenen Konzern gründest und der Laden läuft gut und wirft Gewinne ab, dann wirst Du sicherlich brüderlich mit Deinen Angestellten teilen... Ja, nee! Ist klar...

Ein Vermögen von 10.000.000.000 EUR ist eine Menge, klar. Doch zu viel? Im Verhältnis zu was? Zu meinem Gehalt, sicherlich. Doch bin ich der Maßstab? Nein...

Ich bleibe dabei: Wenn jemand eine Unternehmung gründet und dadurch reich wird, dann ist das vollkommen in Ordnung. Es steht jedem (noch) frei, seine eigene Firma zu gründen und selbst reich zu werden. Nur fehlt den meisten dazu das Geschick oder das wirtschaftliche Wissen...
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16.09.2008 11:54 Uhr von hu199
 
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@essner: Du glaubst auch alles was in Filmen läuft ne ?
Die Aliens waren ja auch schon hier und Gozilla hat uns glücklicherweise befreit.

xD Du bist so ein Traumtänzer xD
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16.09.2008 11:55 Uhr von maotian
 
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Nachtrag: Ich hatte vergessen:
1992: Pesionsaffäre: Lafontaine wird erwischt wie er seine Pensions-bezüge aus der Zeit als Saarbrückener Bürgermeister nicht korrekt angibt bzw. versteuert
1993: Lafontaine gibt Verbindungen zum Rotlichtmilieu zu.
1994: Lafontaine drängt darauf das Saarländische Preserecht zu ändern um dafür zu sorgen das die Redaktion nicht mit einer Gegenanzeige die, von Ihm per Gericht verboten, Sendung dennoch zu publizieren. So und jetzt nochmal, wtf?
@keintoterfisch: Es gibt Menschen die haben Glück und es gibt Menschen die es einfach können. Wenn die beiden sich treffen, kann es sein das eine erfolgreiche Firma entsteht. Wenn ich fragen, wo arbeitest du denn?
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16.09.2008 11:56 Uhr von DerEssener
 
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@ execute.exe: > Junge du hast überhaupt keine Ahnung!

Aha, und Du anscheinend schon, Junge.
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16.09.2008 11:58 Uhr von DerEssener
 
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@ hu199: > Du glaubst auch alles was in Filmen läuft ne ?

Lies Dir den Beitrag noch einmal durch... Langsam... und dann vielleicht noch einmal...

Vielleicht findest Du dann die Ironie... :/
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16.09.2008 12:00 Uhr von execute.exe
 
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@derEssener: ich kann keine Ironie finden, nur reine Polemik....
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16.09.2008 12:03 Uhr von stereojack
 
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ironie gefunden: ich hab sie gefunden und einfach behalten...
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16.09.2008 12:04 Uhr von maotian
 
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@execute.exe: Da ist Ironie. Und der Unterschied zwischen Ironie und Polemik ist auch nicht so groß. Das Problem daran ist, man kann es sehen wie man es haben möchte....Nichts für ungut.
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16.09.2008 12:08 Uhr von seehoppel
 
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ROFL: Ist der Oskar jetzt also endgültig auf Bild-Niveau gesunken...

Was ist denn an dem Geld "nicht verfassungsgemäß"?
Klar ist es der Belegschaft zu verdanken. Aber die kriegt ja auch ihren Lohn dafür! (Ich übrigens auch)

Es macht zwar für die Belegschaft einen Unterschied, wer an der Unternehmensspitze ist, aber in dem Fall ist diese Form auf jeden Fall die bessere! Bei den 10 Milliarden Euro die denen gehören brauchen die nicht auf Biegen und Brechen den letzten Cent aus dem Unternehmen zu schlagen!
Wenn da aber tausende Aktionäre dahinter stecken, dann wird eben genau dies getan. Und DAS ist dann schlecht für die Belegschaft.

Ich selbst arbeite bei Schaeffler und ich kann mir echt nicht vorstellen, dass irgend eine AG ein sozialeres Firmenmanagement hat!

(Was übrigens dann meiner Meinung nach auch sehr von Vorteil für die Conti-Belegschaft wäre!)
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16.09.2008 12:08 Uhr von execute.exe
 
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@maotian: [...]"Beschwert euch aber nicht, wenn es wieder zu Verhältnissen wie in der DDR kommt." Ach, nein. Die DDR war doch sooo toll. Das sieht man ja andauernd im Fernsehen oder im Kino in Filmen wie "Sonnenallee", "Good bye Lenin" oder "NVA". Das war schon ein tolles und lustiges Leben im roten Teil Europas...[...]

ok....ich habe die Ironie gefunden...genau hier:
"Beschwert euch aber nicht, wenn es wieder zu Verhältnissen wie in der DDR kommt."

entschuldigt...lol
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16.09.2008 12:12 Uhr von maotian
 
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@keintoterfisch: Ich sag SOZIALSTAAT. Und wer zahlt realistisch alles? Die kleinen. Nein, sorry, die großen Vermögen...Oder? Höchste Steuerklasse? realer Steuersatz von 37% Das kennst du aber oder?

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