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Hat der Discounter Plus Mitarbeiter gegen deren Willen festgehalten?

Hat der Discounter Plus in Sachsen Mitarbeiter gegen deren Willen in einem Logistikzentrum festgehalten, um diese dazu zu Nötigen, eine Kündigung zu unterschreiben? Dies zumindest behaupten insgesamt fünf Mitarbeiter des Konzerns.

Nach Aussagen der Mitarbeiter, wurden insgesamt 17 Angestellte am vergangenen Freitag in dem Logistikzentrum bis zu sechs Stunden festgehalten, mit dem Ziel eine fristlose Kündigung zu unterschreiben. Erst nach der Androhung die Polizei zu rufen, konnten die Mitarbeiter wieder gehen.

Hintergrund des Ganzen soll der Verdacht des Diebstahls sein. Plus behauptet, die Mitarbeiter wurden lediglich zu den Vorwürfen befragt. Die Opfer selbst, die zum Teil inzwischen Anzeige gegen den Konzern erstattet haben, vermuten eher, dass der Discounter so versucht Angestellte loszuwerden.


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WebReporter: Venomous Writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mitarbeiter, Disco, Discounter, Discount
Quelle: www.rtl.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.09.2008 10:29 Uhr von Praggy
 
+13 | -1
 
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warum soll: plus denn besser als lidl oder aldi sein? die kochen alle nur mit wasser, denen geht es knallhart nur um geld...
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16.09.2008 10:56 Uhr von campino1601
 
+7 | -0
 
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@praggy: genau, so siehts aus, es gab ja auch schonv or längerer Zeit im Stern Interviews die von ähnlichen Fällen aus anderen Firmen berichtet haben. Wundern würd mich das bei Plus auch nicht mehr, traurig eigentlich.
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16.09.2008 11:10 Uhr von JustMe27
 
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Ist mir auch schon passiert ich wurde vor über 2 Jahren mal von einer Zeitarbeitsfirma zu einer Fabrik hier in der Gegend geschickt. Nach wenigen Tagen wurde ich scheinbar grundlos von anderen Arbeitern dort beleidigt und bedroht. (Der Grund war wohl, dass ich schneller und besser gearbeitet habe!). Als ein Arbeiter mit einem großen und scharfen Messer ständig in meine Richtung gefuchtelt hat, habe ich 2 Dinge getan, ihn gefragt, ob er mit mir auf den Parkplatz geht und dann bin ich zum Chef gegangen (auf den Parkplatz sind wir natürlich nicht gegangen, ich wollte ihm nur den Schneid abkaufen).

Ich habe gesagt, entweder er sorgt dafür, dass ich in Ruhe meine arbeit machen kann, oder ich gehe. Als er dann sagte, ich solle (wörtlich) "mein dummes Maul halten und mich an meinen Platz scheren" wollte ich gehen. Daraufhin haben sich mir drei Mann in den Weg gestellt und wollten mich mit Gewalt an den Platz zurückschleifen (man muss dazu sagen, dass die ganze Schicht dadurch durcheinander kam, aber das sah ich zu dem Zeitpunkt und nach den Ereignissen nicht mehr als mein Problem an). Ausserdem liess der Chef alle Türen absperren bzw. blockieren.

Ich musste sowohl mit der Polizei als auch mit Prügeln (es kotzt mich an, mich auf so ein Niveau hinunterbegeben zu müssen) drohen, bis man mich endlich gehen ließ. Zum Abschied wurde mir sowohl übelste Beleidigungen und Drohungen als auch Flaschen nach geworfen. Als ich einen 2 Wochen später getroffen habe, habe ich ihn gefragt, wie es denn jetzt mit den Drohungen aussähe, der murmelte dann eine Entschuldigung von wegen Entlassungsangst.

In einer Zeit, wo jeder Angst hat, Hartz IV-abhängig zu werden, glauben manche Firmen wohl, sich alles erlauben zu können.
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16.09.2008 11:44 Uhr von Yuggoth
 
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Bei dem Slogan: "Prima Leben Und Sparen" wäre es nicht verwunderlich, mal ehrlich, ein Plus ist immer assliger als andere Discounter.
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16.09.2008 11:49 Uhr von McGinley
 
+3 | -3
 
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@Praggy: Jeder Firma geht es nur ums Geld, dazu ist eine Firma da. Glaubt ihr allenernstes jemand investiert viel Geld in eine Firmengründung mit der Absicht "ich möchte anderen Menschen eine perspektive bieten. Einen sicheren Job mit ordentlichem Gehalt und wenn genug übrig bleibt dann kann ich mir auch einen guten Lohn zahlen." Sorry, aber sowas ist gefährlich naiv. Der einzige Unterschied zwischen den Firmen ist, das einige ihre Angestellten als Kapital sehen und die anderen als Kostenfaktor. An der Absicht viel Geld zu machen und das vorallem für sich selbst ändert das aber nichts, nur am handeln.

Interessanter ist meiner Meinung nach der Punkt das es zwar zweifelsohne Unternehmen gibt in denen es gängige Praxis ist Mitarbeiter schlecht zu behandeln und dies auch von ganz oben gelehrt wird. In den meisten Fällen sind es aber letztlich nur einzelne Angestellte die "etwas" übers Ziel hinausschiessen und die Gruppe der unter ihnen arbeitenden schlecht behandelt was dann leider auf die ganze Firma zurückfällt.
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16.09.2008 19:36 Uhr von Loxy
 
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Ich warte ja immer das mir sowas passiert. Mann, hätte ich einen Spaß... "Na gut, ich unterschreibe... ach ne doch nicht... ok, na gut... och ne, doch nicht..."

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