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Bayerns Innenminister Hermann äußert sich in Interview zu Killerspielen

Bayerns Innenminister Joachim Hermann, CSU, hat sich in einem Interview mit PCGames Hardware zum Thema Killerspiele geäußert. Der Politiker sagte, dass die Spiele auf labile Charaktere eine gefährliche Wirkung entfalten könnte. Der Politiker hatte sich zuvor für ein Verbot der Spiele eingesetzt.

Hermann möchte nicht nur die Herstellung, sondern auch die Verbreitung solcher Spiele verbieten. Als Beispiel nannte Hermann eine Szene aus dem Spiel "Der Pate/Don Edition". In dieser wird eine Krankenschwester mit einer sizilianischen Kerze verbrannt, wofür der Spieler Punkte bekommt.

Hermann sagte aber auch, dass man Spielen nicht die alleinige Schuld an Gewalt in der Realität geben könne. Allerdings könnten sich die Spiele auf die Menschen auswirken, gerade auf labile Charaktere. Bei diesen Menschen können durch die Spiele Desensibilisierungsprozesse ausgelöst werden.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Bayern, Bayer, Interview, Killer, Innenminister, Killerspiel
Quelle: www.pcgameshardware.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2008 22:38 Uhr von borgir
 
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Das komplette Interview gibt es bei der Quelle. War unmöglich auch nur annähernd alles unterzubringen. Interessantes Interview, allerdings ist eine Verbotsforderung Unsinn.
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16.09.2008 09:13 Uhr von bliss.rds
 
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naja Alkohol kann bei labilen Charaktere auch eine gefährliche Wirkung entfalten - wie wärs denn mit einer Sondersteuer auf Killerspiele - und alles wäre in Ordung. Prost!
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16.09.2008 09:48 Uhr von Fleischor
 
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Wozu eine Sondersteuer?! Wenn ein Kind Spiele bekommt die nicht seiner Altersklasse entsprechen, dann hat das Gör die ganz sicher nicht selbst gekauft sondern von den Eltern oder Verwandten bekommen. Und dann wundern sich alle daß die Kids sowas spielen *kopfschüttel
Ich arbeite selbst im Handel und lege äusserst großen Wert darauf den Jungendschutz einzuhalten, ebenso all meine Kollegen/innen, sodaß man getrost davon ausgehen darf daß bei Uns nichts den Laden verlässt was nicht für den Käufer geeignet wäre.
Und dann kommen immer diese Neunmalklugen Politiker, Pseudowissenschaftler und anderen Spinner daher die der Meinung sind, Spiele seien Böse und würden die Kinder verrohen lassen.
Tatsächlich aber sieht es doch so aus daß lieber mal die Eltern gucken sollten was der kleine Daniel so am Rechner/Konsole spielt, anstatt auch nur zu schimpfen. Denn wenn der Onkel, große Bruder, whatever in (zwar guten Absichten) mal [böses Killerspiel hier einfügen] mitbringt, dann ist es nicht verwunderlich wenn es auch gespielt wird.
Also werter Hr. Hermann... Sehen Sie mal lieber zu daß die Eltern in Bayern weniger Bier zum Mittag trinken und stattdessen mal 5 Minuten die Spielesammlung der Sprösslinge durchforsten. Und wenn dann etwas mit einem blauen oder roten USK-Logo gefunden wird, wirds erst nach dem jeweiligen Geburtstag wieder ausgehändigt und gut ist.
Ich habe fertig... Fürs erste
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16.09.2008 10:03 Uhr von Köpy
 
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Der scheint ja ein echter Diplom Psychologe zu sein.

Ich bin dafür dass Fussball verboten wird. Denn labile alkoholisierte Menschen neigen nämlich auch zu Gewalt. Wie viele Menschen mussten schon wegen den Fans leiden? Tote gabs ja auch schon. 2. Ich mag kein Fussball, also weg damit!!!!
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16.09.2008 14:13 Uhr von KidWiruz
 
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Leute! Leute gibt dem Mann endlich ein Spiel, damit er zum ersten Mal in seinem Leben zockt und nicht so ein Scheiß labert!

Seine Aussagen wirken provokativ auf mich, vielleicht sollte ich Amok laufen und ihm deswegen Schuld geben -.-

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