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Italien: Nach Keksdiebstahl wurde Afrikaner ermordet

Ein 19-jähriger Afrikaner wurde Samstagnacht in Mailand getötet. Ein Bareigentümer und dessen Sohn attackierten den Dieb mit Eisenstangen, nachdem er Kekse gestohlen hatte. Sie beleidigten ihn dabei wüst und überließen anschließend den schwer verletzten jungen Mann seinem Schicksal.

Abdul G. starb kurz darauf in einer Klinik. Er wurde in Burkina Faso geboren und hatte die italienische Staatsbürgerschaft. Angetrieben durch die linke Opposition hat der Vorfall nun in Italien eine neue Rassismusdebatte ausgelöst.

Der rechtspopulistischen Regierungspartei wird von Seiten der Opposition "ausländerfeindliche Politik" vorgeworfen, die in Italien ein schlechtes Klima gegenüber Ausländern schüren soll.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Italien, Afrika
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2008 19:56 Uhr von jukado
 
+0 | -0
 
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Das es ein tragisches Ereignis ist, steht wohl außer Frage. Jemanden wegen Keksen zu erschlagen, ist in keiner Weise gerechtfertigt. Aus der Quelle geht nicht eindeutig hervor ob es sich wirklich um rassistische Beschimpfungen gehandelt hat. Aber da ist die Politik in allen Ländern wohl gleich. Tragische Ereignisse werden gerne instrumentalisiert.
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15.09.2008 21:13 Uhr von Valmont1982
 
+18 | -4
 
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Oh man wie kann man jemanden nur auf Grund seiner Herkunft so etwas antun. Wirklich schlimm...
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15.09.2008 21:35 Uhr von Sven_
 
+16 | -3
 
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Wie kann man nur: in einer News über einen ermordeten Afrikaner zu billigem Islam-Bashing missbrauchen? Da frag ich mich ob das nicht die gleiche Moral-Stufe wie die der Mörder ist.

Und noch dazu ziemlich ungebildet, hier ein paar zitate aus Wikipedia über Burkina Faso: "Viele Christen und Muslime leben noch in Einklang mit den traditionellen (animistischen) Glaubensvorstellungen ihrer jeweiligen Volksgruppen"
"Der Staat garantiert gesetzlich die Freiheit der Religionsausübung und setzt diese auch in der Praxis durch. Bevorzugung oder Benachteiligung Angehöriger bestimmter Religionsgruppen ist in keinem Bereich der Gesellschaft zu erkennen."

In der anonymität des Internets zeigen viele ihren widerlichen Charakter.
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15.09.2008 21:45 Uhr von jukado
 
+7 | -0
 
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@Sven: Seh ich ähnlich wie du. In der Quelle geht wie gesagt auch nicht klar hervor, ob es wirklich einen rassistischen Hintergrund gab oder ob es sich einfach um dumme Idioten gehandelt hat. Aber in der Politik macht man sich solche Meldungen natürlich gerne zu nutze und interpretiert sie, wie man es gerade braucht.
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15.09.2008 21:50 Uhr von ZTUC
 
+8 | -0
 
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@Loisek: Burkina Faso ist zwar ein mehrheitlich islamisches Land (etwa 55% der Bevölkerung sind Moselms), allerdings gilt dort nicht die Scharia. Es gibt sowohl offiziell christliche als auch muslimische Feiertage.
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15.09.2008 21:52 Uhr von syn0nym
 
+5 | -5
 
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Und? In Afrika sterben täglich tausende von Menschen und was wird dagegen getan?
Das ist eine rein politische News, um der "rechtspopulistischen Regierungspartei" die Wähler abspenstig zu machen...
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15.09.2008 22:53 Uhr von jsbach
 
+6 | -2
 
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Egal welcher Rasse oder: Religion jemand angehört. Mord bleibt Mord und der Täter sollte die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen!
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16.09.2008 14:58 Uhr von Lappi123
 
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echt: richtig schlimm da kann man nur zuhause bleiben. kann ja jeden treffen
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17.09.2008 08:20 Uhr von csu-mitglied
 
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@loisek: Irgendwie zeugt dein zweiter Kommentar von mangelhafter Bildung.
Du stellst bei dem Namen ABDUL gleich einen Bezug zur Scharia her und gehst bei einem Gewaltverbrechen gegen einen Afrikaner gleich von rassistischen Hintergründen aus.
Meine Güte, ich arbeite in der Bank und habe schon so oft Kunden mit dem Namen ADOLF gehabt. Soll ich da jetzt gleich einen Vergleich ziehen? Dann solltest du evtl. mal in Bücher schauen damit du merkst, dass in Afrika auch weiße Menschen leben.
Dann ist es dir egal, ob in der News was von geklauten Keksen steht..... ich mein der Autor wird schon das richtige schreiben!
UND JA, deine klene Lehrstunde hat mir zu denken gegeben: denk das nächste mal etwas mehr nach.

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