15.09.08 16:52 Uhr
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Schweiz/Genf: 15 Hunderassen sind verboten

Im Kanton Genf waren bisher zwölf Hunderassen verboten, unter ihnen sind z.B. so bekannte Rassen wie der Pitbull Terrier, Rottweiler oder der American Staffordshire Terrier. Nun sind weitere drei dazugekommen: Thai-Ridgebacks, Bordeaux-Doggen und Bullmastiffs.

Hundehalter, die bereits so ein Tier besitzen, sind von dem Verbot nicht betroffen. Allerdings müssen diese Hundebesitzer zum dafür zuständigen Kantonstierarzt gehen, um dort für den Hund eine Bewilligung zu beantragen.

Mitte 2007 wurde die Hundeverbotsliste von der Regierung in Genf erstellt. Man reagierte mit dem Verbot nachdem überall in der Schweiz Hunde auf Kinder losgingen. Im Februar haben die Bürger sogar per Volksinitiative einer noch strengeren Regelung deutlich zugestimmt.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Schweiz, Hund, Genf
Quelle: www.20min.ch

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2008 16:54 Uhr von sluebbers
 
+32 | -14
 
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schwachsinn: diese rassen sind auch nicht gefährlicher als andere. da gehören eher gewisse hundehalter verboten.
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15.09.2008 17:01 Uhr von dragon08
 
+19 | -7
 
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STIMMT @sluebbers Ich bin zwar kein Hundebesitzer , aber wenn man will , macht man aus eine "Fußhupe" , auch "Teppichmilbe" genannt, auch einen "Kampfhund"

Was können die Hunde für Ihre Besitzer ???



.
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15.09.2008 17:03 Uhr von Enryu
 
+18 | -3
 
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ich: ich finde es vorbildlich, dass es der wille des volkes war und nicht der wille einiger weniger die angeblich unsere interesse vertreten.
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15.09.2008 17:10 Uhr von no_names
 
+14 | -4
 
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uihhhh, einige der gelisteten Rassen hatte ich bisher noch gar nicht gehört ;o)
American Staffordshire Terrier (Am´Staff), Boerbull, Cane Corso, Dogo Argentino, Fila Brasileiro, Mastiff, Mastin Español, Mastino Napolitano, Pitbull Terrier, Presa Canario, Rottweiler und Tosa


Tststs, sollten lieber nen Hundeführerschein einführen, als die Hunde pauschal zu verurteilen
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15.09.2008 17:26 Uhr von gnomeron
 
+16 | -4
 
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bei einigen rassen sinvoll: Es gibt leider viele Rassen die Überzüchtet sind und dadurch einfach mehr Potential zur Aggressivität haben, gerade wenn dann noch jemand den Hund führt der es nicht kann mehr als gefährlich.
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15.09.2008 17:43 Uhr von Jimyp
 
+8 | -6
 
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Sicherlich liegt vieles an der Erziehung, aber vom Wesen her sind solche Rassen nun mal von Natur aus aggressiver als andere.
Wie bei allen Lebewesen gibt es halt welche, die aggressiver reagieren und welche, die sich eher zurückhalten.
Und wenn einer der dort oben aufgeführten Rassen zubeißt, entsteht erheblich mehr Schaden als bei einem Golden Retriever o.ä.
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15.09.2008 17:51 Uhr von gofisch
 
+6 | -0
 
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@gnomeron: richtig. überzüchtung kann zu problemen führen. so wurde vor einigen jahren über probleme bei golden retrieval berichtet, die auf überzüchtung basierten und wo die hunde überdurschnittlich oft verhaltensstörungen zeigten die sich teils in plötzlichen agressivitätsanfällen manifestierten. trotzdem habe ich die rasse auf keiner verbotsliste gesehen.

ich denkbe, dass überzüchtung generell eher ein problem von moderassen ist. ob die in der schweiz verbotenenn rassen dazu gehören, vermag ich zwar nicht zu sagen, glaube es aber nicht wirklich. und auch ich glaube, dass die meisten probleme mit sog. kampfhunden auf deren halter zurückzuführen sind, die entweder absichtlich oder aus unkenntniss, ihre hunde falsch erziehen.
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15.09.2008 18:35 Uhr von Servenia
 
+8 | -6
 
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oh man: Zwar gelten die Hunderassen als potenziell gefährlich, aber wie hier schon oft gesagt wurde, liegt das an den Besitzern, die diese Gewalttätigkeit der Hunde "herauskitzeln".
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15.09.2008 19:54 Uhr von Lustikus
 
+8 | -5
 
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lol: am Besten in der Liste ist die Bordeaux-Dogge :D

Haben selbst einen Am´Staff und die Dogge hat uns heute besucht. Hab mit ihr schön gespielt und mir auch mal die Zähne angeschaut - das ist voll das Dackel-Format (paßt von der Größe her auch!)

LÄCHERLICH

PS: Unser Kampfhund kämpft auch - aber nur mit dem Gewicht
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15.09.2008 20:22 Uhr von Lustikus
 
+3 | -2
 
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ähm ja ok... vertan vertan sprach der Hahn :-)

Und stieg von der Ente :D

Ich meinte eine http://de.wikipedia.org/...

Sorry *schäm*
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15.09.2008 20:28 Uhr von Python44
 
+7 | -1
 
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Problematisch: wird es nur wenn irgendwelche Spinner die Tiere als vierbeinige Penisprothese benutzen !
Wir hatten im Laufe der Zeit 2 Pitbulls in der Familie (+ Boxer und diverse andere). Die waren kinderlieb, verspielt und völlig harmlos, weil sie von anständigen Züchtern kamen und gut erzogen wurden.
Das einzige Problem war, das einer der beiden mit 2 Jack Russels aufgewachsen ist und nicht verstehen konnte, warum die Menschen so komisch guckten wenn ER auf den Schoß sprang ;o)))
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15.09.2008 20:48 Uhr von Lustikus
 
+5 | -3
 
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@jschling: Vielleicht aus Mitleid wie bei uns?

Ich vermute mal, du kennst selbst nicht einen einzigen sog. Kampfhund (wie ich dieses Wort hasse)?

Unsere Trulla hier ist 9 Jahre alt (das Alter, in dem die meisten Am´Staffs in den Tierheimen derzeit sind) und ist froh, wenn sie ihre Ruhe hat, schlafen kann, fressen kann und ab und zu mal den faulen Arsch bewegen kann um spazieren zu gehen. Das war´s nicht mehr und nicht weniger.

Also - hab nicht solche Vorurteile (weil das outet dich als Rassisten!) und lerne erstmal ein paar solcher Hunde wirklich kennen bevor du so etwas von dir gibst :-)
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15.09.2008 20:50 Uhr von Putt
 
+2 | -1
 
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Gute Sache: Es geht ja nicht darum ob eine Rasse von Haus aus gefährlich ist, sondern das viele Halter mit diesen Rassen überfordert sind und die Tiere dann zur Gefahr werden. Auch ist es Fakt das einige dieser Rassen als "Waffe" gehalten werden und nicht aus Liebe zu dieser Rasse.
Schön das auch die Mehrheit der Schweizer diese Maßnahme zum Schutz der Kinder befürwortet.
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15.09.2008 20:53 Uhr von Aurinko
 
+2 | -1
 
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@jschling: Respekt! Ich glaube, zu diesem Thema der einzig wirklich durchdachte und vernünftigste Kommentar!

Sehe das ganz genauso! Erziehung mag mit eine Rolle spielen - aber das ist nicht der einzige Grund für aggressives Verhalten und Beissattacken. Ich meine, wäre doch ein komischer Zufall, dass nur Besitzer von "Kampfhunden" schlechte Hundebesitzer sind. Auch Leute die nen Yorkie haben, nen Golden Retriever, Labrador etc. machen sicher oft und viel falsch in der Erziehung (gerade Hunde-Erstbesitzer), aber dennoch hört man gar nicht bis kaum von Attacken dieser Rassen.
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16.09.2008 09:10 Uhr von Lustikus
 
+4 | -1
 
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also: diese Diskussion flammt jedesmal erneut auf, wenn die Medien die "Kampfhunde" hochpuschen.

Ich will nicht abstreiten, daß es gefährliche Kampfhunde gibt und wenn sie zubeißen 100% ack dann haben sie sehr viel Kraft - ABER:

Erwiesenermaßen sind die kleinen Rassen (à la Dackel, Yorkshire usw.) die beißwütigsten Hunde. Natürlich passiert da nicht viel das ist richtig.
Das nächste Problem sind unsere so geliebten Schäferhunde. Meiner Meinung nach gehört diese Rasse auf die Liste. Von den großen Hunden führen sie die Beißliste an und keiner kann mir erzählen, daß er, auch als Erwachsener, gegen einen total austickenden Schäferhund etwas machen kann!
Gerade solche Arten wie belgische Schäferhunde sind sehr agressiv (mein Onkel hatte selbst einen der hat sogar Familienmitglieder angegriffen wurde allerdings auch brutalst agressiv gemacht) und verletzen arg.
Mal zum nachlesen über das für und wieder einer Rasseliste (BITTE auch die Kritiker lesen): http://de.wikipedia.org/...
Auch gut für die Schäferhund-Befürworter: http://schmidt9.de/...

So genug der Argumente jetzt seid ihr dran!
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16.09.2008 09:50 Uhr von Lustikus
 
+2 | -2
 
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@CorradoG60: Dann bitte zuerst die beiwüßtigen Schäferhund verbieten denn die meisten tödlichen Unfälle kommen von denen!
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16.09.2008 10:34 Uhr von sluebbers
 
+5 | -3
 
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@lustikus, jschling: @lustikus
genauso isses! die schäferhunde fallen IMMER raus, obwohl die für die meisten beißattacken verantwortlich sind.

@jschling
auch wenn du es noch so oft wiederholst: die genannten hunde sind keine auf aggresivität gezüchteten rassen. rottweiler, bullmastiffs, bordeaux-doggen usw. sind von der anlage her ruhige und gemütliche tiere. sicher gibt es auch unter denen aggresive hunde, aber das ist ganz einfach kein rassemerkmal. unterhalte dich mal mit einem züchter, wie alleine die reihenfolge beim wurf sich auf das wesen des hundes auswirkt. wenn es aggresive rassen gibt, dann in erster linie terrier, das hat primera schon ganz richtig bemerkt. zum thema "kampfhund". als hunde kämpfe noch verbreitet legal waren (also bis vor mindestens 150 jahren) musste ein kampfhund vor allem anderen folgendes merkmal haben: keine, nicht die geringste, aggresivität gegenüber menschen. das kannst du gerne nachlesen.
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16.09.2008 10:59 Uhr von gofisch
 
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@CorradoG60: deine argumentation hinkt. es gibt auch viele unvernünftige autofahrer. und man kann sicherlich nette statistiken finden, die aufzählen welche automarken verkehrsrowdies mit vorliebe fahren. deiner logik nach, müsste man diese nur verbieten und schwupps, haben wir keine unfälle mehr.
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16.09.2008 12:27 Uhr von bodensee1
 
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@zeliha24: was redest für eine schmarren das ist ne Fotomontage,

die grössten Hund sind wohl die Irishen Wolfshunde und Doggen.

hier der Rassestandart für den Napoleon

http://www.mastino-napoletano.at/...

Und es gibt keine Kampfhunde das ist ein erfundener Begriff.
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16.09.2008 14:04 Uhr von EduFreak
 
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entweder, man muss mit jedem hund ein hundeführerschein in der hundschule machen und ein gutachter prüft, dass von dem hund keine gefahr ausgeht, oder man verbietet die statistisch aggressivsten rassen. zweiteres ist leichter, einzufädeln...

ist immernoch besser, als wenn die hunde frei rumrennen und kinder attackieren...
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16.09.2008 17:17 Uhr von no_names
 
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uuihhh, soviel Diskussionsstoff...
mein statement:
Es gibt keine aggressiv geborenen Tiere und auch keine Menschen. Erst in der frühen "Präge- und Sozialisierungsphase" lernen Hunde ihr Verhalten (Menschen übrigens auch). Danach folgt die Erziehung des Menschen am Hund (manchmal eben leider auch nicht).

Sicher gibt es Hunde die von Natur aus eine höhere Beißkraft haben als andere (Vergleich Bulldog - Yorkshire), aber hier gilt es auch zu berücksichtigen, dass ein wesentlich kleinerer Hund schneller in Situationen gerät in denen er "Angst-beisst". Ein größerer ist in der gleichen Situation viel gelassener.

Ich plädiere deshalb nach wie vor: Kein pauschalisiertes Verbot der Rassen sondern der Einführung einer Sachkundeprüfung zur Haltung und Erziehung eines Hundes (egal welcher Größe und Rasse) = Hundeführerschein.

Im übrigen auch keine schlechte Idee bei einigen unserer Spezies im Bezug auf das Kinder-kriegen oO


ach und eines noch: wenn es um Kinder und Hundebisse geht... sry, aber dem Auge, der Schläfe, dem Kehlkopf oder gar der Schlagader eines kleinen Kindes (2-3 Jahre und älter) ist es egal, von welchem Hundezahn es verletzt wird... auch ein kleiner kann hier sehr viel Schaden anrichten.
Zumindest haben meine Kiddis alle gelernt, nicht zu rennen, wenn ein Hund in der unmittelbaren Nähe ist, nicht mit dem Fahrrad/Roller/Inliner ganz knapp am Hund vorbei zu fahren, fremde Hunde nicht anzufassen, Hunde von vorne anzusprechen - niemals von hinten... usw. Das hat nichts damit zu tun, das wir andauernd "Kampfhunden" begegnen, im Gegenteil, das hat mit Respekt vor anderen Lebewesen und ihrer Form der Wahrnehmung unserer Umwelt zu tun...

so das wars
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16.09.2008 21:24 Uhr von SpeblHst
 
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Kampfhunde??? ist ein Begriff der erfunden wurde um einige Rassen zu diffamieren,hab mal nen Mix gehabt,der kam aus schlechter Haltung und wurde gequält,den mussten wir mit Maulkorb Gassi führen,es ging nicht anders,wenn er Kinder sah drehte der durch. Da hat Verhaltenstherapie,Bachblütenkur nichts mehr geholfen,nachdem er dann in der Wohnung abdrehte haben wir uns schweren Herzens entschlossen ihn einschläfern zu lassen,wir haben 2 Jahre lang alles versucht und es wurde nicht besser.Er war ein Jack-Russel-Mix,total süss nur 40 cm hoch und trotzdem ein Kraftpaket.Er wurde nur 5 Jahre alt.Nicht nur grosse Rassen können gefährlich sein.
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16.09.2008 23:55 Uhr von Pitbullowner545
 
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übrigens: sind die Hunde nicht verboten, sondern man braucht eine haltungserlaubniss, diese wird erteilt wenn das Polizeiliche führungszeugniss ok ist, und nach einer fähigkeitsprüfung (schriftlich) wenn da so ein Prollo reinkommt kann der gleich wieder gehen
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17.09.2008 12:37 Uhr von skipjack
 
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Wie der Herr, so das Gescherr: sagt mein Opa.
Und er hatte Recht!!!

Da nutzt es nix, Hunderassen zu verbieten.

Man sollte eher gewissen Gestalten verbieten, gewisse Rassen zu halten.

>Meist liegt das wirklich Uebel, am anderen Ende der Leine!!!

>>Und weil das halt "Schisser" sind, ist der Hund entweder zu gross, oder zu klein...

Auf jeden Fall ne tickende 4 Beiner Bombe...
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17.09.2008 13:26 Uhr von Pitbullowner545
 
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@Primera: so wurde mir das von einem bekannten aus dem Kanton berichtet, der hat nämlich selbst nen Staff..

in dem ganzen katon gibts übrigens keinen Thai Ridgebacks und genau 2 bullmastifs.. ich musste auch erstmal gucken was ein Thai Ridgeback sein soll

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