15.09.08 15:48 Uhr
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Lafontaines Thesen sind oft irreführend

Das Magazin "Spiegel" hat in einem Bericht die Thesen, Aussagen und Reden von dem Linken-Chef Oskar Lafontaine unter die Lupe genommen. Das Ergebnis ist eher vernichtend. Laut dem Bericht bestehe sein Weltbild aus Halbwahrheiten, Denkfehlern und Irreführungen.

Das fängt bei einfachen Aussagen an, wie z.B. dass Bundeskanzlerin Angela Merkel an der Universität Moskau studiert hätte, was erwiesenerweise falsch ist. Auch komplexere Aussagen, wie z.B. dass Export die Arbeitslosigkeit fördert, sind höchst umstritten.

Trotzdem gilt er als ein Politiker, der oft richtig liegt. Sogar aus der Union bekomme er Respekt dafür. Laut Artikel liegt dies daran, dass er seine Thesen oft wiederholt, ohne dass ihm groß widersprochen wird. Bei genauerem Hinsehen könnte man aber ein deutliches Schwarz-Weiß-Denken erkennen.


WebReporter: RecDC
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Oskar Lafontaine
Quelle: www.spiegel.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2008 15:42 Uhr von RecDC
 
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Der Artikel zeigt viele Ungenauigkeiten und Fehler in den Thesen von Lafontaine auf. Jeder, der daran denkt ihn zu wählen sollte sich dass mal durchlesen. Und wer den Spiegel nicht glauben will, kann es auch gerne selber überprüfen. Meiner Meinung nach ist Lafontaine ein Populist der mit hohlen Phrasen Wählerstimmen sammelt. Leider muss er wohl erst an die Macht kommen, bis viele erkennen, dass er viel heiße Luft daherredet.
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15.09.2008 15:59 Uhr von Yuggoth
 
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Saarpoleon: Wer Oskar L. Saarpoleon ernst nimmt ist selber schuld.
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15.09.2008 16:38 Uhr von Hawkeye1976
 
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Anmerkung: Lafontaine hat lediglich gesagt (kürzlich bei Hart aber fair u.a.), dass Merkel während des Studiums eine Zeit lang in Moskau weilte und das dafür spricht, dass sie sehr linientreu war, sonst hätte man sie nicht reisen lassen....und da ist was dran.

Zumal die Dementis immer aus dem Kanzleramt (welch vertrauenswürdige Quelle) oder CDU-nahen Biografen kommen.
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15.09.2008 17:02 Uhr von Hawkeye1976
 
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ABER! Im Gegensatz zur CDU hat er den Menschen bei der ersten Gesamtdeutschen Wahl seinerzeit nicht die Hucke vollgelogen!
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15.09.2008 17:33 Uhr von artefaktum
 
+10 | -3
 
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Wer im Glaushaus sitzt "Laut Artikel liegt dies daran, dass er seine Thesen oft wiederholt, ohne dass ihm groß widersprochen wird. Bei genauerem Hinsehen könnte man aber ein deutliches Schwarz-Weiß-Denken erkennen."

Wie bei unseren "neoliberalen" Gralshütern der vermeintlich reinen Lehre aber auch. Beispiele gefällig?

- Privat gleich immer gut, staatlich gleich immer schlecht

- Wenn nur die Lohnnebenkosten niedrig genug sind, kommen wir alle ins Himmelreich;-)

- Macht man es Arbeitslosen nur schwer genug, gibt es wieder Vollbeschäftigung

- Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht

- Der Markt kann nicht irren und wird immer alles automatisch zum besten für alle regeln, usw.

Grad der Spiegel, der diese plumpen Glaubenssätze seit über zehn Jahren stumpf wiederholt sollte vorsichtig sein, anderen Schwarz-Weiss Denken zu unterstellen. Und vieles was der Spiegel zum Besten gibt (z.B. Mindestlöhne erhöhen die Arbeitslosigkeit) ist unter Ökonomen auch höchst umstritten.

Dieses "neoliberale" Dogma besteht weitgehend auch aus Halbwahrheiten, Denkfehlern und Irreführungen. Aber die Ideologie kann und darf ja bekanntlich nicht irren. Da sind die ehemaligen Sozialisten nicht besser als unsere "neoliberalen" Hohepriester der vermeintlich reinen Lehre.

Weniger Ideologie (auf beiden Seiten) täte diesem Land ganz gut.
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15.09.2008 18:13 Uhr von CHR.BEST
 
+8 | -1
 
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Solange er keine Reden hält wie ein gewisser bayerischer Ex-Ministerpräsident über den Transrapid habe ich eigentlich keine Probleme damit. Sonst würde ich auch sagen: Ab mit ihm in die "glodernde Lut" ;-)

Wenn wir uns aber das andere politische Personal so ansehen kommt der kleine, ehrgeizige Provinznapoleon auch nicht schlechter weg. Immerhin kann er sich einigermaßen gebildet ausdrücken, selbst wenn er hi und da mal nicht völlig richtig liegen sollte. Ich frage mich heute noch wie so ausgemachte Knalltüten wie z. B. Scharping oder Münte es überhaupt soweit bringen konnten.

@Autor: Hör mir doch bitte mit diesem "Populisten"-Gewäsch auf. Was glaubst du was bitteschön die Sprecher der anderen Parteien de facto sind? Ist Helmut Schmidt kein Populist wenn er den SPD-Ketzer LaFo mal schnell als "Adolf Nazi" tituliert?
Und was die Rechenkünste der sog. Volksparteien angeht:
Wer hatte denn eine Staatsverschuldung auf beängstigende 1,5 Billionen Euro hochgetrieben? Wer hatte denn "blühende Landschaften" versprochen und stattdessen ein Milliardengrab nach dem anderen ausgehoben?
Wer hatte denn jahrelang am Transrapid rumgerechnet um hinterher festzustellen daß er urplötzlich doppelt so teuer käme als geplant?

und und und
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15.09.2008 18:56 Uhr von Sandkastengeneral
 
+5 | -7
 
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Ist Lafontaine nicht der Mann mit der Bonzenvilla? ;-)
Wasser predigen, Wein saufen....
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15.09.2008 19:09 Uhr von Montauk
 
+1 | -3
 
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einen unterschied: zu den anderen dampfplauderern aus dem wählbaren bereich
kann ich nicht erkennen.

von daher ist es mir egal wer gewählt wird.


persönlich sehe ich das eher so:

"nur die dümmste sau wählt sich ihren eigenen metzger."
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15.09.2008 23:03 Uhr von TheDent
 
+0 | -4
 
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Was für ne Meldung: Übrigens

Regen ist Nass
Nachts ist kälter als draussen
Bergab geht schneller als zu fuss
BILD lügt


sonst was neues?
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15.09.2008 23:09 Uhr von TheDent
 
+2 | -4
 
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Naja Definitionssache: Populismus (v. lat.: populus = Volk) bezeichnet eine um „Volksnähe“ bemühte Politik, die Unzufriedenheit, Ängste und aktuelle Konflikte für ihre Zwecke instrumentalisiert, an Instinkte appelliert und einfache Lösungen propagiert, wobei verantwortungsethische Gesichtspunkte und Aspekte der praktischen Realisierbarkeit weitgehend außer acht gelassen werden. Populistische Bewegungen entstehen in Phasen raschen gesellschaftlichen Wandels und sind häufig an eine charismatische Persönlichkeit gebunden.

Populismus bis zu einem gewissen gerad ist als Politiker unumgänglich, gerade im WahlKAMPF. Aber Lafontaine ist schon ein Level weiter er ist nicht nur Populist, sondern auch Demagoge

Demagogie betreibt, wer bei günstiger Gelegenheit öffentlich für ein politisches Ziel wirbt, indem er der Masse schmeichelt, an ihre Gefühle, Instinkte und Vorurteile appelliert, ferner sich der Hetze und Lüge schuldig macht, Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzen vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt.

Da ist er nicht der einzige, aber sicher einer der penetrantesten.
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16.09.2008 00:04 Uhr von meisterthomas
 
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Anschwärzungs Kampagne: Ich kenne keinen Politiker dessen Denken nicht aus Halbwahrheiten, Denkfehlern und Irreführungen besteht.
Denn genau das ist Politik.

Demokratie aber ist, daß wir die Wahl zwischen unterschiedlichen Parteien und politischen Richtungen haben.

Ohne Lafontaine und die Linken haben wir kaum mehr als eine neoliberale Einheitspartei mit einen CDU und SPD Flügel.

Auf Halbwahrheiten und Irreführung fußt auch diese Kampagne.
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16.09.2008 01:14 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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lächerliche aussagen: des spiegels. immer nur mit verschiedenen maßen messen, kennt man ja.

jede aussage eines politikers dient dazu, den wähler irre zu führen....ncihts anderes. ob spd, linke, cdu, csu oder andere...alles augenwischer, betrüger, lügner
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16.09.2008 07:56 Uhr von OliausHH
 
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@ borgir: Wieso lächerliche Aussagen. Das sind Fakten, die sich nachweisen lassen. Während das von Lafontaine gesagte alles Thesen sind, die sich widerlegen lassen und er sich tw selber widerlegt.
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16.09.2008 07:56 Uhr von maki
 
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Die ganze Scheisseschmeisserei hat nix mit: Lafontaine persönlich zu tun - ist neben der jetzt offen zugegebenen Anti-DDR-Erinnerungs-Hetze nur ein weiterer Baustein der Dünnschiss-CDU*-Kampgane gegen die Linkspartei.

*bzw. der KED (Kapitalistische Einheitspartei Deutschlands) - siehe Polit-Heesters H. Schmidt.
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16.09.2008 08:01 Uhr von maki
 
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"...gegen die Linkspartei.", bzw. (genauer gesagt): gegen einen schwung- und kraftvollen sowie allerwohlstverdienten Tritt des Wahlviehs in den Arsch der bereits erwähnten KED-Völkszertreter.
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16.09.2008 08:11 Uhr von maki
 
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*looooooooooooooool*: "Viele Worte und kein Mensch weiß, was du eigentlich willst."

Nix Anderes hab ich von Dir und ähnlichem Zeug erwartet, das hättest Du nicht extra erwähnen müssen.
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16.09.2008 08:13 Uhr von OliausHH
 
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er hat doch Recht: "gegen einen schwung- und kraftvollen sowie allerwohlstverdienten Tritt des Wahlviehs in den Arsch der bereits erwähnten KED-Völkszertreter."

Ist ja noch nicht mal ein richtiger Satz und was du sagen willst, bleibt verborgen. Erklär mal bitte
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16.09.2008 08:31 Uhr von maki
 
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"aus HH"? - ok, verstehe... *fg*: "Ist ja noch nicht mal ein richtiger Satz..."

Wie wäre es denn mit "zusammenhängend lesen"?

Für die Wessis hier nochmal der ganze Satz inkl. dem Edit/Nachtrag:

"Die ganze Scheisseschmeisserei hat nix mit Lafontaine persönlich zu tun - ist neben der jetzt offen zugegebenen Anti-DDR-Erinnerungs-Hetze nur ein weiterer Baustein der Dünnschiss-CDU*-Kampgane gegen die Linkspartei.", bzw. (genauer gesagt) gegen einen schwung- und kraftvollen sowie allerwohlstverdienten Tritt des Wahlviehs in den Arsch der bereits erwähnten KED-Völkszertreter."


"und was du sagen willst, bleibt verborgen. Erklär mal bitte"

Neee, is zwecklos...
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16.09.2008 10:40 Uhr von zocs
 
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Jaja, der Spiegel: Man muss nicht Lafontaines Freund sein .... aber was der Spiegel da zusammengeschrieben hat, ist nicht weniger halbwahr.
Zum Glück haben das aber zumindest hier einige durchschaut.

Und selbst wenn Lafontaine da Quark erzählen würde, würde es ihn nicht von den anderen Politikern unterscheiden oder ??
Was ein Huber, Beckstein, Haderthauer, Beck, Müntefering, Roth, Schröder oder gerade die Jungs vom Seeheimer KReis so von sich lassen, ganz zu schweigen von dem dummen Gerede einer Ullalla .... ist oft noch viel, viel schlimmer und kaum zu ertragen.

Und es gibt auch TATSACHEN:
- die Schere von Arm und Reich geht immer weiter auseinander
- die Mittelschicht bröckelt zunehmend
- es gibt Lobbyismus und Seilschaften
- Deutschland hat keine echte Demokratie
- es gibt Geldverschwendungen (siehe Schwarzbuch, Bundesrechnungshof, Militärausgaben, IKB Milliarden usw.)
- es gibt immer mehr Niedriglöhner
- es gibt von der Bundesregierung zugestimmte Kriegseinsätze seitens Deutschland

SO und jetzt bleibt zu entscheiden, ob man das gut oder schlecht findet und welche Partei einen dabei vertritt. Punkt.
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16.09.2008 11:19 Uhr von OliausHH
 
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immer mehr Niedriglöhner? Falsch! Richtig ist, dass Mini- und Ein-Euro-Jobs dazu beigetragen haben, die Anzahl der Beschäftigten über die Marke von 40 Millionen zu heben (Rekord). Doch im letzten Jahr haben NUR sozialversicherungspflichtige Stellen zum Beschäftigungsaufbau geführt. Mit 27,45 Millionen gab es im August 596 000 mehr als vor einem Jahr,
darunter etwa 300 000 Vollzeitstellen. Dagegen ist die Zahl der geringfügig Beschäftigten, z.B. in Ein-Euro-Jobs, abgenommen.
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16.09.2008 12:03 Uhr von zocs
 
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@Olli aus Hamburg: was rauchst Du?? Was auch immer Du rauchst, es schadet Deiner Gesundheit.
An meiner Aussage ist definitiv nichts falsch. Deine Aussage was angeblich richtiger ist, ist nichts logisches und darin steckt auch keine Aussage, sondern Du versuchst nur zu verwirren oder hast irgendwo was kopiert.
Ich ergänze meine Aussage sogar noch mit der Gruppe der Zeitarbeit.
Kleine Stütze hier als Info:
http://www.tagesschau.de/...
Tatsache ist, das es immer mehr Menschen gibt (egal obs aus dem Niedriglohn, Zeitarbeits, oder 1-Euro-Job Bereich ist) die von der Arbeit nicht mehr leben können.
Ob es besser ist, eine schlecht bezahlte, als gar keine Arbeit zu haben, ist eine andere Diskussion und in der heutigen Zeit wo Milliarden Gewinne gescheffelt werden schon eher peinlich und zynisch.
Auch könnte man ja positiv berichten, das es zu der Zeit der ägyptischen Pharaonen, 19. Jh. in Amerika zur Sklavenzeit in den USA und zu Hitlers Zeiten weniger Arbeitslose gab. Toll ... Wenns Dich dann trifft, will ich mal sehen, wie Du dann so schreibst.
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16.09.2008 12:06 Uhr von OliausHH
 
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deine Statistik ist alt: und somit falsch. Während ich von den Jahren 2007-2008 rede, sprichst du von 1997 - 2007

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