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Georgien: EU entsendet zivile Beobachter

Informationen aus Brüssel zufolge sollen bis zum 1. Oktober 200 zivile Beobachter in die bisher durch russischen Truppen kontrollierten "Pufferzonen" an den Grenzen zu den Regionen Abchasien und Südossetien entsendet werden.

Diese 200 Beobachter werden die Aufgabe haben, zu kontrollieren, ob die russischen Truppen sich komplett aus diesen Zonen zurückziehen. Die EU ist auch weiterhin bereit, Beobachter direkt in die abtrünnigen Regionen zu schicken.

Deutschland wird sich mit elf anderen EU-Ländern an der Aktion beteiligen und insgesamt 40 Beobachter nach Georgien entsenden. Auch wurde angekündigt, dass bis Ende 2010 insgesamt 500 Millionen Euro Aufbauhilfe nach Georgien geschickt werden soll.


WebReporter: -Troll-
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Georgien, Beobachter
Quelle: www.stern.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2008 15:33 Uhr von -Troll-
 
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Ich finde es doch erfreulich zu sehen, das die EU langsam von ihrem "Nichts-tun" wegkommt und in dieser Sache, wenn auch mit kleinen eher passiven Schritten, handelt.
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15.09.2008 16:22 Uhr von denksport
 
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dafür dass Georgien ca. 2000 Bürger Ossetiens umgebracht hat, sind wir aber ganz schön großzügig, wenn man bedenkt dass der Befehlshaber dieses Angriff noch immer Georgiens Präsident ist.
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15.09.2008 16:27 Uhr von Dr.G0nz0
 
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@denksport: wo hastn du die zahl her?
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15.09.2008 17:55 Uhr von usambara
 
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albern vor dem Krieg waren auch "Beobachter" im Land die ganz schnell das Land verlassen haben, als es heiß wurde.
Die Aufbauhilfe wird Georgien für den Angriffskrieg belohnen und
das Geld wird in neue Waffengeschäfte gesteckt werden.
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15.09.2008 19:06 Uhr von Ezo
 
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alle sind gleich nur einige sind gleicher: das sieht man wieder die ekelhafte doppelmoral und doppelstandards des westens. ein land das einen angrifskrieg gestartet und min 2000 Menschen umgebracht hat bekommt aufbauhilfe.
fragt sich nur für was? es wurden ein paar wohnhäuser in georgischen städten getroffen aber das lässt sich absolut nicht vergleichen der hauptstadt südossetiens, die systematisch zerstört wurde. die militäreinrichtungen im ganzen land wurden dagegen wirklich schwer in mitleidenschafft gezogen, ja da muss man natürlich mit unseren steuergeldern nachhelfen damit sich dieser verrückte wieder schnell hochrüsten kann.

@gonzo
wikipedia ist dein freund. ca 1400 zivilisten und über 100 leicht bewaffnete russische friedenstifter, die in den ersten stunden von panzern überrollt wurden.
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15.09.2008 19:17 Uhr von evil_weed
 
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2000: die zahl kommt von den russen. soviel ich weiss haben sie die aber korrigiert. auf unter 200 tote. 2000 ist wohl die zahl der verletzten.
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15.09.2008 19:22 Uhr von evil_weed
 
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Last week, Moscow investigators also conceded, for the first time, that the number of civilian casualties of the Georgian assault on Tskhinvali was not 2,000, as Russian officials have repeatedly claimed, but 134.

When asked about the account in the Red Star, a spokesman for the Russian Defense Ministry told SPIEGEL that it was the result of a technical error. Moreover, the spokesman said, the official in question had been wounded and therefore "could no longer remember the situation clearly."

http://www.spiegel.de/...
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15.09.2008 23:27 Uhr von cYpher23
 
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Mehr Informationen: Hier noch ein Artikel, der mehr Informationen anführt: http://www.spiegelfechter.com/...

Die 200 Beobachter der EU sind aber nicht hauptsächlich da, um "zu kontrollieren, ob die russischen Truppen sich komplett aus diesen Zonen zurückziehen", wie es hier steht, sondern um den Waffenstillstand in Georgien und den beiden Provinzen zu überwachen.

Und hier noch eine ARD-Reportage vom Kriegsbeginn:
Teil 1 http://de.youtube.com/...
Teil 2 http://de.youtube.com/...

Objektiv und informativ zugleich. Erst komplett anschauen, dann diese Aussage kritisieren.

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