15.09.08 12:22 Uhr
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Ärzte fordern, das Rauchen als Krankheit anzuerkennen

Nikotinabhängigkeit ist eine Krankheit, die allein durch Gruppengespräche oder bloßen Willen schwer zu besiegen ist. Diese Krankheit soll anerkannt werden, fordert die Bundesärztekammer.

Die Mehrzahl der Raucher sind abhängig. Die Forderung an Ärzte, ihren Patienten zu Nichtraucherkursen zu bewegen, greift zu kurz. Weiterhin soll die Prävention an Schulen verstärkt werden.

Die Forderungen werden im Rahmen einer Konferenz gegen Alkohol- und Nikotinabhängigkeit in Berlin übergeben.


WebReporter: Loisek
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krank, Krankheit, Rauch, Rauchen
Quelle: www.n-tv.de

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.09.2008 12:19 Uhr von Loisek
 
+0 | -0
 
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Eine Sucht ist immer eine Krankheit, ob seelisch oder körperlich. Wenn Prävention nicht erfolgreich ist, muss so schnell wie möglich gehandelt werden. Die Minimierung der Spätfolgen hat Vorrang, auch wenn der Finanzminister den verloren Geldern aus Steuern auf Nikotin oder Tabak hinterherjammern wird.
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15.09.2008 12:25 Uhr von ElJay1983
 
+15 | -18
 
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Uiuiui: also wenn das wahr wird... geht es der deutschen Wirtschaft aber ganz schnell schlecht! Wie schnell wären auf einmal alle Raucher krankgeschrieben oder auf Kur ^^
Dann gibt es nen Krankenschein quasi in jedem Supermarkt oder Kippenautomat. xD
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15.09.2008 12:30 Uhr von eldschi
 
+17 | -15
 
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Klar, dass die das fordern! Es geht den Ärzten nicht um die Krankheit als solche, sondern lediglich darum, dass im Falle einer offiziellen Anerkennung die Krankenkassen die Behandlung zahlen müssen und damit leicht verdientes Geld in die Kassen der Ärtze gespült wird. Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
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15.09.2008 12:31 Uhr von Paddex-k
 
+24 | -33
 
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Jojo: liebe Nichtraucher jetzt habt ihr ja wieder einmal ein Thema um zu schimpfen! In sachen intoleranz kennt ihr euch ja aus!!!
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15.09.2008 12:37 Uhr von ionic
 
+17 | -9
 
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sarkastische sichtweise! dann kann man so agumentiern (achtung sarkasmus)

rauchen = krankheit
da rauchen überall praktiziert wird ists ne epidemie = seuche

was macht man mit seuchen? genau, ausrotten :-P

achtung nicht ernst nehmen ;-) was so ne mittagspause alles hervorbringt ^^
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15.09.2008 12:41 Uhr von Kyoryoku
 
+7 | -7
 
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Beachtenswert: an sich eine ziemlich gewagte Idee.Stempeln wir jetzt aufgrund der Forderungen von ein paar Ärzten die halbe Menschheit als krank ab?
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15.09.2008 12:41 Uhr von KaiP1rinha
 
+18 | -12
 
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@Paddex-k: Was ist denn intoleranter ? Jemanden, der es nicht möchte in Gaststätten o.ä. zum mitrauchen zu "zwingen" oder zu sagen das Raucher, wenn Sie Ihrer sucht nachgehen wollen, dies bitte unter sich machen sollen und nciht meine kinder vergiften ?
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15.09.2008 12:44 Uhr von Zu_Doll
 
+5 | -9
 
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Mhm und wenn ich bei der Arbeit dann eine rauchen will, brauche ich nen Gelben Schein? ;-)
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15.09.2008 12:59 Uhr von no_names
 
+10 | -16
 
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Was war zuerst da: das Huhn oder das Ei?

So kommen mir die endlos Disskussionen zwischen Rauchern und Nichtrauchern vor.
Ja, es ist ungesund... schon klar. Dennoch lehne ich eine "Bevormundung" durch den Staat per Gesetz (Rauchverbote in Kneipen, oder gar öffentlichen Plätzen) ab. Auch ein Raucher hat das Recht seine eigene Entscheidungen zu treffen.
Genauso wie ein Nichtraucher entscheiden kann wohin er geht und was er tut.
Extreme gibt es auf beiden Seiten, das wird auch immer so bleiben.

Ich bin selbst Raucher und kann meiner "Sucht" fröhnen ohne dabei Nichtraucher zu belästigen.

Ich denke unser Finanzminister wird nicht daran interessiert sein Milliarden Steuergelder zu verlieren, weil jetzt alle aufhören zu rauchen. Hmmmm, wäre aber lustig XD

Und die Krankenkassen denke ich auch nicht, die müssen schon genug Therapieplätze für die vielen Spritter und ihren jährlichen Entzug bezahlen...


Und letztens sahs doch tatsächlich ein Arzt vor mir und erzählte mir, wie furchtbar es ist zu rauchen und das es besser wäre für mich aufzuhören.... ich hörte gar nicht richtig hin, denn oben in seiner Kitteltasche blitzte mit die Schachtel Zigaretten entgegen XD
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15.09.2008 13:05 Uhr von darkfantasy74
 
+6 | -10
 
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@no_names: ich hätte es nicht besser ausdrücken können *ordenverleih*

und die sache mit dem arzt...ja,die ist mir auch so ähnlich passiert..nur hab ich meinen doc abends auf der strasse getroffen mit ner kippe in der hand ;-)
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15.09.2008 13:28 Uhr von Lord Kraligor
 
+13 | -8
 
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Natürlich ist es eine Krankheit. Genau wie andere Süchte (beispielsweise die Spielsucht) ist es eine Abhängigkeit, aus der die meisten Betroffenen offensichtlich nicht mehr selbst herausfinden. Zusätzlich schädigt es massiv der Gesundheit. Das sind zwei klare Gründe, das Rauchen als Krankheit zu definieren (selbst die Spielsucht, die keinerlei gesundheitliche Schäden verursacht ist als Krankheit definiert). Und nur weil es gesellschaftlich legitim ist zu rauchen, heißt das noch lange nicht, dass es objektiv betrachtet unbedenklich ist.
Rauchen per se ist die pure Dummheit und entbehrt jeglicher Rechtfertigung. Rauchen im Kontext unserer Gesellschaft ist natürlich komplizierter zu sehen; Es ist identitätsstiftend, hilft bei der sozialen Platzierung und hat bestimmt noch hunderte Bedeutungen mehr. Und genau da (im gesellschaftlichen Kontext) muss angesetzt werden. Wenn das Rauchen geächtet wird, wandeln sich mit der Zeit auch die soziokulturellen Bedeutungen, die das Rauchen besitzt. Und die Definition des Rauchens als Krankheit ist da ein erster Schritt.
Entschudigt, liebe Raucher. Aber die Wahrheit tut weh.

- Kraligor
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15.09.2008 13:41 Uhr von Shorty83
 
+13 | -3
 
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@Kraligor: Ich bin selbst starker Raucher, aber ich muss dir in allen Punkten 100%ig Recht geben.

Rauchen ist dumm, teuer und in sehr vielen Fällen tödlich.
Wenn es nur nicht so schwer wäre, davon wegzukommen...
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15.09.2008 13:47 Uhr von Loxy
 
+6 | -6
 
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Raucher sind zutiefst altruistische Menschen! Man stelle sich vor es gäbe keine Raucher... die Rentenkassen wären lägst zusammengebrochen und die Ärzte auf der Inneren würden am Hungertuch nuckeln ^^

Was ist schon eine sinnlose Krebsbehandlung gegen 10-15 Jahre Rentenbezug und die in der Zeit wöchentlich stattfindenen Arztbesuche, weil Opa Erwin wieder Ansprache brauch und ne krumme Wurst gelegt hat.

In unserer heutigen Lage der Sozialsysteme müssten wir eigentlich das Rauchen fördern :o)

[Ironie mit einem Funken Wahrheit]
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15.09.2008 13:52 Uhr von marshaus
 
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nun ja als krankheit anerkennen ist vielleicht besser um den menschen zu helfen........
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15.09.2008 13:54 Uhr von KillerEngine
 
+4 | -2
 
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lord kragilor: schön, hast dir ja ein paar gute gedanken gemacht.
ich sehe das auch so. ich kann verstehen, dass es raucher JETZT nervt und dass sie sich eingeengt und bevormundet fühlen, wenn sie hier und da nicht mehr rauchen dürfen oder nikotinabhängigkeit sogar als krankheit verstanden wird. aber für die nächste generation werden diese entscheidungen meiner meinung nach vorteile haben, die groß genug sind, dass sie dieses rechtfertigen. man sieht es jetzt schon, dass immer weniger menschen anfangen zu rauchen. gilt die sucht als krankheit, ist es vielerorts verboten, wird das rauchen auch gesellschaftlich und kulturell anders gesehen. nicht mehr als reines ungefährliches genussmittel mit einer obligatorischen warnung drauf. es ist ja nicht zu leugnen, dass es schädlich ist was für folgen das alles mit sich zieht. lungenkrebs in großem maße, durchblutungsstörungen, ich seh´s ja in der eigenen familie.
was man aber wirklich sagen muss ist, dass die meisten raucher es einfach nicht einsehen wollen, dass sie damit, dass sie andere unmittelbar vollqualmen genau so intolerant sind, wie die sogenannten nichtrauchernazis ;)
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15.09.2008 14:15 Uhr von phil_85
 
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Die Nichtraucher sind also intollerant? Die Raucher sollen selbst entscheiden dürfen, wo und wann sie rauchen? Klar, das stimmt schon, solange sie nicht andere damit mutwillig gefährden.

Oder dürfen Schützen auch rumballern wo und wann sie wollen? Die anderen sollen halt aus dem Weg gehen...

Oder dürfen neuerdings Autofahrer rasen wo und wann sie wollen, die anderen sollen halt ausweichen?


Rauchen gefährdet nicht nur einen selbst, sondern auch die anderen. Heutzutage kann man sich quasi nicht mehr selbst davor schützen (kennt wer ne Kneipe, Disco, Bar oder sonstwas in der Art, wo man keinem Rauch und Qualm ausgesetzt ist?!).

Feinstaub soll eingegrenzt werden, Industrie aus den Städte verlagert werden in Randbezirke usw usf, aber die Feinstaub- und Teerbombe schlechthin darf überall weiterarbeite?

Wieso also soll das Leben der Nichtraucher verkürzt werden, damit ein paar Raucher ihrer Lust/Sucht fröhnen können?
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15.09.2008 14:52 Uhr von OliausHH
 
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@phil_85: Und was hat das mit dem Thema zu tun? Es geht hier um die Anerkennung als Krankheit, nicht um Nichtaucherschutz
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15.09.2008 14:52 Uhr von FiveStar
 
+5 | -4
 
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Überschrift. Zukünftige Dialoge mit meinem Hausarzt:

"Sie haben Rauchen."
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15.09.2008 14:53 Uhr von stephanB1978
 
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rauchen=suchtkrankheit: die anerkennung von rauchen als suchtkrankheit haette einen riesen vorteil. so koennen raucherentwoehnungskurse komplett durch die krankenkassen getragen werden.

denn es gibt fuer raucher meines wissens nach keine kostenfreien therapieangebote, wenn sie mit rauchen dauerhaft aufhoeren wollen.

vergleichen kann mann dies mit der anerkennung von alkoholismus als krankheit.

uebrigens ich bin und bleibe raucher ;-)
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15.09.2008 15:04 Uhr von trollmama1066
 
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"dolle" idee: ich bekomme das K...heulen . nee echt sinnlos !
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15.09.2008 15:55 Uhr von phil_85
 
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@oliaushh: Ganz einfach, es war eine Antwort auf andere Kommentare hier..

An sich empfinde ich es als sinnvoll Rauchen als Krankheit zu deklarieren, aber die Folgen wären sowas von abartig groß, dass sie nicht abzuschätzen sind...das ist ja fast als wenn man regelmäßigen Alkoholkonsum als Krankhei bezeichnet.
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15.09.2008 16:10 Uhr von stephanB1978
 
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@phil_85: >>>das ist ja fast als wenn man regelmäßigen Alkoholkonsum als Krankhei bezeichnet.<<< sowas wird medizinisch meistens als alkoholismus bezeichnet und ist eine anerkannte krankheit. therapien um trocken zu werden werden in diesem fall durch die krankenkasse komplett bezahlt.
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15.09.2008 17:26 Uhr von Niebi...
 
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also wirklich dan ist ein zigarettenautomat ein seuchenverbreiter und ein tabakladen eine grotte der krankheiten und was ist danne rst mit den raucherclubs... sind die dann vereinigungen die die welt mit ihrer seuche vernichten wollen?

ohje... und eine zigarettenfabrik erst :)
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15.09.2008 17:37 Uhr von huehnerhugo
 
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Aber absolut doch: ebenso Nordic walking, Bungee springen, mountain biking, snowboarding,technomusic, die Hitparade der Volksmusik. wetten dass,Gerichts shows und nur die Liebe zählt.
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15.09.2008 18:17 Uhr von anderschd
 
+8 | -0
 
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Ja paddex, und solche wie du, zeigen doch, das das Rauchen auch aufs Hirn schlägt. Und die Nichtraucher werden bestätigt in ihrer Haltung, die Unvernuft der Raucher zu kritisieren.
Für die Schäden die ihr anrichtet zahlen alle. Leider.

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