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Altkanzler Schmidt vergleicht Lafontaine mit "Adolf Nazi"

Auf scharfe Kritik ist die Aussage von Altbundeskanzler Helmut Schmidt gestoßen, der den Vorsitzenden der Linkspartei, Oskar Lafontaine, als einen charismatischen Politiker darstellt, der mit "Adolf Nazi" und dem französischen Rechtspopulisten Jean Marie Le Pen vergleichbar sei.

Links-Fraktionschef Gregor Gysi, Volker Beck, der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen, und die Bundestagsvizepräsidentin Petra Paul verurteilten die Äußerung des Altbundeskanzlers über eine Parallele zwischen Lafontaine und dem Nationalsozialismus.

In einem Interview zeigt sich Helmut Schmidt besorgt über die Wahlerfolge der Linkspartei, der NPD und ähnlicher politischer Gruppierungen. Vorrangig in den Bundesländern, wo es Menschen wirtschaftlich schlecht geht, feiern die kritisierten Parteien Erfolge.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nazi, Oskar Lafontaine, Altkanzler
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2008 21:00 Uhr von csu-mitglied
 
+9 | -26
 
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14.09.2008 21:14 Uhr von lolkopf
 
+16 | -13
 
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jemand, der ein eisernes Kreuz sein Eigen nennt und bereitwillig für Hitler gekämpft hat, sich zu solchen Aussagen erdreisten darf, sei mal dahingestellt. Fakt ist aber Lafontaine ein widerlicher Populist ist. Ohne Inhalte, ohne Fakten, ohne Kompetenz.
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14.09.2008 22:32 Uhr von divadrebew
 
+7 | -9
 
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Nicht nur Lafontaine sondern auch Barack Obama: wurde mit diesem lächerlichen vergleich herabgewürdigt. Warum fehlt das eigentlich in dem Focus-Artikel?

Schmidt sagte in dem Interview:
"Wir sehen jetzt in Amerika, wie ein junger Mann, Barack Obama, allein mit Charisma zu einer nationalen Figur wird. Dabei darf man nicht vergessen, dass Charisma für sich genommen noch keinen guten Politiker ausmacht. Auch Adolf Nazi ist ein charismatischer Redner gewesen. Oskar Lafontaine ist es auch".

Mit LePen hat er Lafontaine übrigens nur insofern verglichen, daß er ihn für einen ebensolchen Populisten hält: "Der eine ist links, der andere ist rechts. Aber vergleichbare Populisten sind Lafontaine und Le Pen schon".

Leider ist Herrn Schmidt wohl nicht ganz klar gewesen, daß es sich bei seinen Aussagen auch wieder nur um dummen Populismus handelt.
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15.09.2008 00:59 Uhr von meisterthomas
 
+6 | -3
 
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Das ihm Lafontaine ein Dorn im Auge ist: Dass ihm Lafontaine ein Dorn im Auge ist, wem wundert´s.
Aber mehr als Populismus hat auch Schmidt nicht zu bieten.

Solche Phrasen machen deutlich, wie ernst es um die SPD bestellt ist. Es gärt kräftig unter der Oberfläche.
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15.09.2008 02:16 Uhr von Noseman
 
+6 | -6
 
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Ein Glück: ich dachte schon, dass Helmut Schmidt jeglichen Lebensregeln trotzt und ein Alien ist.
Bisher hat er nämlich nahezu immer nur kluge Sachen von sich gegegben.

Aber jetzt weiss ich, dass auch er langsam dement wird.
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15.09.2008 03:14 Uhr von CHR.BEST
 
+6 | -3
 
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Langsam fängt der Kalk an doch zu rieseln, so scheint es.

Über Lafo/Gysi Persönlichkeiten mag man denken was man will. Aber diese zunehmende Aggressivität gegenüber der Linken, zeigt doch, daß diese offensichtlich in ein Wespennest gestochen hatte, Themen ansprach und Lösungen anbot, die die sog. "Volksparteien" sehr gerne totschweigen würden.

Das Totschlagargument "Hitler" scheint wieder in Mode zu kommen oder auch nicht, denn schon in den 50er Jahren waren solche Vergleiche beim politischen Gegner sehr beliebt. In Österreich soll sogar einer mal damit Wahlkampf betrieben haben, wobei er sich allerdings selber mit Hitler verglich (kein Scherz) ... aber lassen wir das.

Daß sich nun auch Helmut Schmidt auf dieses Niveau herunterläßt anstatt sich inhaltlich auseinanderzusetzen verwundert mich schon ein wenig. Aber es passt wiederum auch zu seinen letzten Aussagen bzgl. den Menschenrechtsverletzungen in China oder besser gesagt Tolerierung derselbigen während der Olympiade.
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15.09.2008 09:24 Uhr von ZTUC
 
+2 | -6
 
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Schmidt hat recht! Lafo ist ein widerlicher Populist und Schaumschläger, der nur von seine Charisma lebt und das war´s auch schon. Schade das so viele Menschen auf ihn hereinfallen.
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15.09.2008 10:47 Uhr von TomShaw
 
+3 | -0
 
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Gefährliche Situation!!! Vergleicht man das Verhalten der französichen mit dem Verhalten der deutschen Bevölkerung so zeichnet sich die französiche Seite durch ausgeprägten Zivilcourage aus während auf deutscher Seite überwiegd Kadavergehorsam erkennbar ist.

Als vor zwei Jahren der Pfingstmontag in Frankreich kein Feiertag mehr sein sollte gingen die Franzosen statt zur Arbeit auf die Straße und wehrten sich so gegen den Beschluss ihrer Regierung. Noch heute ist der Pfingstmontag, defacto, Feiertag in Frankreich. Hier in Deutschland hätte jeder ab sofort am Pfingstmontag gearbeitet.

Hierzulande wehrt sich die Masse zunächst nicht, sie wartet bis ein starker Mann auftaucht und die Führung übernimmt. Herr Lafontaine ist ein solcher "starker Mann". Seitdem er an der Spitze "der Linken" ist erfreut sich diese Partei starken Zulaufs während die SPD, älteste deutsche demokratische Partei sowie Anker der deutschen Demokratie, immer schwächer wird.

<<< Ich warne Neugierige!!! >>>
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15.09.2008 11:16 Uhr von TomShaw
 
+0 | -4
 
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@falke22: Nur leider . . . . . . was das bei Hitler ganz geneu das Gleiche. Zu Beginn des III.Reiches kam die Anschubfinanzierung von der Industrie, jetzt könnte sie aus den Milliarden kommen welche MFS und HVA in Sicherheit brachten.

Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist mir nicht daran gelegen hier um jeden Preis Recht zu behalten als vielmehr, so wie dies Altbundeskanzler Schmidt tat, auf die mögliche Gefahr hinzuweisen.
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15.09.2008 13:49 Uhr von maki
 
+2 | -3
 
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Ausgerechnet so ein populistischer Gruftie, der mal von Leuten gewählt wurde, deren Muttersprache dieselbe war wie die der Wähler von Hitler, Stoiber, Honnecker, Merkel, KOHL, wagt es, während des Probeliegens noch ne grosse Schnauze zu riskieren.

Dieser (wie Hitler) Kapitalistenvertreter hat doch früher vom Wähler bestimmt mindestens so viele Stimmen wie Hitler bekommen, oder nich?
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15.09.2008 14:13 Uhr von TomShaw
 
+1 | -4
 
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@maki: Ein Populist redet blos . . . . . . aber Altkanzler Schmidt hatte die Bundesrepublik Deutschland durch schwierige Zeiten wie z. B. den "deutschen Herbst" gebracht.
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15.09.2008 14:18 Uhr von Loxy
 
+2 | -3
 
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Helmut Schmidt weiß auch GANZ genau was zu tun ist, seit er keine Regierungsverantwortung mehr trägt! Der ist doch mindestens genauso selbstherrlich wie Lafontaine und Gysi...
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15.09.2008 14:31 Uhr von maki
 
+2 | -1
 
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...und die kleine Affenhorde tobt wild: durcheinander...

Köstlich. :-DDDDD

He, ich hab noch mehr *g* :

. . aber Altkanzler Hitler hatte die Republik Deutschland durch schwierige Zeiten wie z. B. die "Grosse Arbeitslosigkeit" gebracht.
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15.09.2008 14:33 Uhr von maki
 
+0 | -2
 
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Achjeeee, hab ich etwa eines Eurer (westdeutschen) Denkmäler angepisst?
Tut mir ja gaaar nicht leid.

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