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Darwin: Die anglikanische Kirche sagt leise "Sorry"

Englands anglikanische Kirche hat sich nach 150 Jahren besonnen und ihre ablehnende Haltung gegenüber der Evolutionstheorie Charles Darwins revidiert.

Angaben des "Sunday Telegraph" zufolge wird ab Montag kommender Woche eine Internetseite der Kirche zum Thema online gehen - "anti-evolutionärer Eifer" hätte laut Presse zu Missverständnissen geführt.

Bauchschmerzen wird dies den Kreationisten unter den Anglikanern bescheren - sie favorisieren die Schöpfungsgeschichte der heiligen Schrift, was in verschiedenen Ländern, darunter auch Deutschland, immer wieder für Diskussionsstoff wegen der Evolutionstheorie im Biologieunterricht führt.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche
Quelle: www.heute.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2008 18:46 Uhr von Paddex-k
 
+22 | -21
 
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Ich: kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass in Deutschland darüber noch uneinigkeit herrscht. Gut, abgesehen von Bayern! lol
So langsam scheinen auch einige Kirchen im 21. jahrhundert anzukommen!!!
Viel Spaß in der Wahrheit!!!
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14.09.2008 18:56 Uhr von Dohnny
 
+21 | -14
 
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Evolutionstheorie: Das Problem ist eben, dass man die Evolutionstheorie genausowenig 100%ig beweisen kann wie z.b. den christlichen Gott... es ist und bleibt eben eine "Glaubensache".

PS: ich bin Atheist :)
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14.09.2008 19:13 Uhr von sample2501
 
+23 | -6
 
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beweisen zwar nicht direkt, aber so ziemlich jedliche entdeckung in der natur "beweißt" sie (oder widerlegt sie zumindest nicht)
und diese religiösen fanatiker/kreationisten was auch immer sollen doch denken was sie wollen, aber BITTE NICHT IM BIO UNTERRICHT!!!! ich betreibe ja auch keine biochemischen untersuchungen des hirns im theologieunterricht...
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14.09.2008 19:26 Uhr von DerBibliothekar
 
+9 | -4
 
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"Diskussionsstoff": Aber nur aus sicht der Leute die an Kreationismus glauben....
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14.09.2008 19:32 Uhr von LarsT
 
+9 | -4
 
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besser: spät als nie...
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14.09.2008 20:01 Uhr von Sven_
 
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kinners: sag bloß sie haben lesen gelernt :D Schimpfen darüber "Nein der Mensch stammt niemals vom Tier ab" und predigen gleichzeitig das der Mensch dank Inzucht lebt. (Und das gleich zweimal, erst mit Eva und später noch mit Frau Noah. Widerlich!)

Lustiger wirds nur wenn christliche Fanatiker über die anderer Religionen schimpfen :D
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14.09.2008 20:03 Uhr von sample2501
 
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@sven: rofl, guter comment^^
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14.09.2008 21:07 Uhr von kyr
 
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@Dohnny: Natürlich kann man die Evolution nicht 100%ig beweisen, zumindest solange bis wir in die Vergangenheit reisen/sehen können um selbst nachzugucken ;)

Die Evolution ist aber eine logische, funktionierende Theorie die mit allen Informationen übereinstimmt und eine gute Erklärung liefert. Im Moment sind wir nicht in der Lage, die Ereignisse der letzten paar Milliarden Jahre lückenlos und zweifelsfrei nachzuvollziehen, aber wir haben eine ziemlich gute Vorstellung von ihren Grundzügen.

Kreationisten hingegen stellen oftmals absurde Vorderungen an die Evolutionswissenschaft, die ihre eigene absurde Idee niemals auch nur ansatzweise erfüllen könnte. Während die Evolution eine mit den Fakten übereinstimmende Theorie ist, widerspricht der Kreationismus allen Fakten. Doch Kreationisten füllen die (zahlreichen, klaffenden) Lücken in ihrer Theorie einfach mit "Gott war´s!", ignorieren die Fragen die ihre Theorie im Gegenzug aufwirft völlig, und erklären die Diskussion für beendet und gewonnen...

Kreationisten bieten einfach keine schlüssige Theorie als Alternative zur Evolution, also bleibt die Evolution die einzige ernstzunehmende Theorie und bleibt die akzeptierte Erklärung für die Herkunft des Lebens dieses Planetens. Solange Kreationisten keine Beweise haben, bleibt das so.
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14.09.2008 21:37 Uhr von Front777
 
+4 | -20
 
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14.09.2008 21:49 Uhr von kyr
 
+15 | -2
 
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@Front777: Die Bibel ist ein tausende Jahre altes Buch, deren ungebildete, abergläubische und primive *menschliche* Autoren nicht mal die geringste Idee hatten, dass wir 2000 Jahre nach Christus über Evolution diskutieren würden. Die Bibel widerlegt garnichts, höchstens sich selbst.
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14.09.2008 22:30 Uhr von dragon08
 
+9 | -3
 
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@Front777: Ich habe da auch ein Zitat , wenn Du schon so kommst:

"Die Religion ist eine Form des geistigen Jochs, das überall und allenthalben auf den durch ewige Arbeit für andere, durch ein Leben in Elend und Verlassenheit niedergedrückten Volksmassen lastet. Die Ohnmacht des Ausgebeuteten im Kampf gegen die Ausbeuter läßt ebenso unvermeidlich den Glauben an ein besseres Leben im Jenseits aufkommen, wie die Ohnmacht des Wilden im Kampf gegen die Naturgewalten den Götter-, Teufel-, Wunderglauben usw. aufkommen ließ. Wer sein Leben lang schafft und darbt, den lehrt die Religion Demut und Geduld im irdischen Leben und vertröstet ihn auf den himmlischen Lohn. Wer aber von fremder Hände Arbeit lebt, den lehrt die Religion Wohltätigkeit hienieden; sie bietet ihm eine wohlfeile Rechtfertigung für sein Ausbeuterdasein und verkauft zu billigen Preisen Eintrittskarten zur himmlischen Seligkeit. Die Religion ist das Opium für das Volk. Die Religion ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz, ihren Anspruch auf ein auch nur halbwegs menschenwürdiges Dasein ersäufen.

W. I. LENIN
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14.09.2008 23:59 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -3
 
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Jaja die Bibel, ihre gefolgschaft brachte schon immer so lustige Sachen hervor, die Erde dreht sich um die Sonne, die Hexen verderben die Ernte.

Und in wirklichkeit lacht das fliegenden Spaghettimonster sich einen ab.

Der Kreationismus kann meinetwegen gerne unterrichtet werden, im Religionsunterricht. Allerdings bitte unterrichten wir dann da auch die Schöpfungslehre anderer Religionen wenn wir denn schon dabei sind.
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15.09.2008 01:55 Uhr von Noseman
 
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@Paddex-k: Ich teile Deinen Optimismus nicht.
Na gut, 150 Jahre später die Fakten anzuerkennen ist für jegliche Kirche eine herausragende Leistung, aber Du glaubst ja wohl hoffentlich echt nicht, das es eine Kirche gibt, die im 21. Jahrhundert angekommen sei.

Jede Kirche, die geistesgeschichtlich ans Ende des 18. Jahrhunderts angekommen wäre, müsste sich nämlich selbst auflösen.
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15.09.2008 03:05 Uhr von sample2501
 
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mal bitte ohne zu streiten aber kann mir bitte jeder der an die schöpfungslehre glaubt (is kreationismus das gleiche oder unterscheidet sich das?) erklären wie es sein kann das von 2 ur-menschen ein so differenzierter gen-pool entsteht? allein das wiederlegt schon die bibel.. und ich will nicht gegen gott wettern, den räume ich durchaus platz ein (vor dem urknall von mir aus, und ausserhalb unseres universums), aber wie kann man an ein von menschen geschriebenes "gute-nacht-geschichten-buch" wie es die bibel nun mal ist (woher sollte irgendein mensch von der genesis wissen???) sein leben aufbauen? das soll KEIN angriff sein, ich würde es nur gerne verstehen.. bitte um konstruktive antworten, danke
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15.09.2008 04:24 Uhr von Niebi...
 
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schaut ihr denn kein discovery channel?? es gibt keine evolutions theorie oder einen schöpfer gott.... als der mensch ncoh ein primat war kamen aliens und hatten mit den fraun sex und so sind wir dann entstanden xD
nein spaß beiseite...
ich glaube nichts bis es bewiesen ist!
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15.09.2008 04:45 Uhr von CHR.BEST
 
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Zumindest spricht die Wissenschaft von der Darwin-THEORIE.
Ich möchte einmal erleben daß z. B. der Papst oder ein beinharter Christen-Fundi aus den USA von einer "Jesus-Theorie" spricht.

Das ist der Hauptunterschied zwischen Religion und Wissenschaft: Die Religion sagt "wir wissen alles, punktum" während die Wissenschaft sagt "wir wissen auch alles, lassen uns aber gerne vom Gegenteil überzeugen" ...
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15.09.2008 07:44 Uhr von elias.farrell
 
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Zur Evotionstheorie muss man eigentlich nur seine Augen aufmachen und sich die Welt (Mensch, restl. Natur etc.) ansehen und die Wechselwirkungen begreifen. Für mich ist die Evolution keine Theorie sondern Realität. Logisch fundiert, ich würde mich nicht in Kleinigkeiten ergehen, ist aber prinzipiell richtig.

Die Kreationisten (und Scientology) stellen für mich eine der größten Ideellen Gefahren dar. Größer als Al Kaida und Co.
Die Kreationisten wollen ihre "Lehre" in die Schulen bringen und verderben junge Menschen mit ihrem Schwachsinn (was in der puritanischen USA häufiger vorkommen soll...). Die haben mehr Macht - nicht um Bomben zu bauen - aber um in die Köpfe der Menschen zu kommen.

Das musste mal raus...
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15.09.2008 11:11 Uhr von vostei
 
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die page mit dem artikel der cofe: (church of england)

http://www.cofe.anglican.org/...
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15.09.2008 13:22 Uhr von Count78
 
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Kirche ist schon was komisches: Kurzmeldung vom 31.10.1992:
„Vatikan/ 350 Jahre nach seinem Tod wird der Physiker Galileo Galilei offiziell von der Kirche rehabilitiert. Papst Johannes Paul II. stellt fest, Galilei sei Unrecht geschehen, als ihn die Inquisition im Jahre 1633 unter Folterdrohung zwang, dem kopernikanischen Weltbild abzuschwören, nach dem sich die Erde um die Sonne dreht. Der Papst gesteht den Richtern der Inquisition aber zu, sie hätten „guten Gewissens" gehandelt."


soviel dazu ;-)
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15.09.2008 13:52 Uhr von Front777
 
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@dragon08 Ja, ja der alte "Lenin": hat es auch nicht verstanden.
Jesus sagte am Kreutz, ES ist vollbracht. Eig. Anm.
Das war es, ER hat alles getan, keiner kann was zu seinem Werk hinzufügen. Das was Du mit Unterdrückung usw. ausdrückst kommt echt zustande wenn man andere um Macht zu besitzen die Wahrheit verschweigt, weil sie nicht lesen können oder sie entmündigt wiees ja bei den Großkirchen ist. Alle Religionen sagen mache dies und das um dein Heil zu erlangen. Nur Jesus sagt ICH habe alles vollbracht.
Wenn du nun was hinzufügen möchtest hast Du es wie alle Großkirchen nicht verstanden. Den ganzen DRUCK machen die Menschen sich selbst und nicht das Wort Gottes.
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15.09.2008 14:03 Uhr von Lostscout
 
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@Front777: Bitte lies dich mal hier ein.

http://www.urpool.de.vu/

Stanley Miller hat nachgewiesen, dass organisch Materie aus anorganischer entstehen kann (sozusagen aus dem nichts).
Hat Gott auch hier und in allen weiterführenden Experimenten seine Finger im Spiel gehabt um uns erbärmliche Wichte weiterhin zu verwirren?
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15.09.2008 14:26 Uhr von DerBibliothekar
 
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Okay: 1.STRENGgenommen Hat Darwin wirklich falsch gelegen, aber eher die art Falschliegen wie Einstein (bezogen auf Hawkings Theorien) als Falschliegen wie Leute die an eine Flache Erdscheibe glaubten.
2."(vor dem urknall von mir aus, und ausserhalb unseres universums)" Also existiert Gott weder Beweisbar, noch hat er Einfluss auf diese welt, ergo könnte er genausogut nicht existieren?
3.Hättet ihr nicht Feuerbach statt Lenin zu nehmen?
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15.09.2008 14:55 Uhr von HarryL2
 
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@Count78: Bei der Kirche sind sie halt noch langsamer als im Beamtenstübchen. ;-)
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15.09.2008 21:46 Uhr von DarkField
 
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Auch wenn es so eine Website geben würde.. Es werden davon keine Menschen auftreten die plötzlich eine Erscheinung haben..
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16.09.2008 08:39 Uhr von hujiko-san
 
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@Front777: In welcher "Sekte" bist du denn gelandet? Hört sich irgendwie verdächtig nach Freikirchlich oder sowas in der Art an.

Nur weil irgendein dahergelaufener Zimmermann mit einer gehörigen Portion Größen- und Messiahswahn der Meinung ist, er hätte nun alles verbracht, werde ich mit Sicherheit nicht aufstehen, freudig applaudieren, sagen "Jo, das ist es! Haste fein gemacht!", und mir es dann in meinem Lehnstuhl bequem machen, die Hände falten und das selbstständige Denken und Forschen einstellen. Versteh´ mich nicht falsch. Religiöser Glaube ist nicht per se negativ bewertbar, nein, richtig in das eigene Leben integriert, kann er für einen Jeden sogar eine hilfreiche Stütze sein. Genauso die Bibel. Ein gar nicht mal so unbrauchbares Buch, mit einer Unmenge lebenspraktischer Tipps, wovon auch einige in unserer heutigen Zeit noch wertvoll sind, andere jedoch mehr als überkommen. Eine wertvolle Lektüre für einen Jeden, welcher die Entwicklung unserer Kultur näher kennenlernen möchte. ABER: Selbst Nonnen, welche ich persönlich kennenlernen durfte, erwehren sich standhaft einer 1:1-Interpretation, verweisen immer und immer wieder auf die symbolhafte Bedeutung der Inhalte als Umschreibungsversuch innerer menschlicher Vorgänge.

Es ist teilweise erschreckend, wie wenig manche Leute ihrer eigenen Religion entnehmen können.

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