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Tourismus: Hai-Schlachterei generiert Buchungsrückgang auf den Malediven

Berichte und Bilder vom blutigen Gemetzel an Haien auf den Malediven haben in Großbritannien zu drastischen Buchungsrückgängen für das Touristenparadies im Indopazifik geführt. Bislang einzige Reaktion der Tourismusbehörde: Teure Primetimewerbung auf BBC-World - "Maldives - the sunny side of life".

Der Hintergrund: Obwohl es seit 1997 auf den Malediven ein Gesetz gegen Raubfischerei und Finnen gibt, ist es aufgrund der hohen asiatischen Preise für Haifischflossen üblich, Haien bei lebendigem Leib die Flossen abzuschlagen und sie dann jämmerlich zu Grunde gehen zu lassen.

Dezente Hinweise von Tauchbasen und Reiseveranstaltern werden von dem Regime des Präsidenten Maumoon Abdul Gayoom mit "Danke für den Hinweis" abgetan - stärkere Kritik wird hingegen gnadenlos mit Gefängnis geahndet, weshalb sie gar nicht erst aufkommt.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tourismus, Hai, Schlacht, Malediven, Buchung, Schlachterei
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.09.2008 14:44 Uhr von vostei
 
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Auf den Malediven könnten eigentlich alle Einwohner locker vom Tourismus profitieren - wenn nicht die Korruption des Regimes Gayooms wäre - daher gibt es immer noch genug arme Fischer, die dann das schnelle ungeahndete Geschäft suchen...
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15.09.2008 01:37 Uhr von Noseman
 
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@Knetgummiclown: Dann musste aber Marsbürger werden, wenn Du alle Länder boykottieren willst, die Tiere misshandeln.

Aber recht haste schon, der Mensch ist echt das fieseste rücksichtsloseste Raubtier, was jemalsdiesen Planeten unsicher gemacht hat.

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