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Ist in Ruanda bald nur noch bargeldloses Zahlen möglich?

Da etwa 30 Prozent der ruandischen Geldscheine Falschgeld sind und das Land zudem durch Geldwäsche und Geldverschleiß jedes Jahr eine Menge Geld verliert, plant die ruandische Regierung in Kooperation mit ausländischen Firmen, das Bargeld zugunsten eines digitalen Systems abzuschaffen.

Der Sprecher der XCOM AG, Matthias Albrecht, will deshalb im Auftrag der dortigen Regierung ein bargeldloses Geldsystem aufbauen. Allerdings liegt der durchschnittliche Jahresverdienst bei nur 140-200 Euro, sodass die Kosten für die Einführung dieses Systems für die Bevölkerung sehr teuer wäre.

Außerdem sind 40 Prozent der Einwohner Analphabeten, die sich ihre PIN-Nummer vermutlich nicht merken könnten. Die Lösung soll im Personalausweis zu finden sein, den jeder Einwohner vor Kurzem bekommen hat, liegen: Zukünftig soll hier ein Chip integriert werden, der Bankgeschäfte möglich mache.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zahl
Quelle: www.heise.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2008 17:02 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Ich frage mich gerade wie sie sich bei ihrem Personalausweis den PIN für die Bankgeschäfte merken sollen wenn sie es bei Bankkarten nicht können.
Außerdem verstärkt ein bargeldloses Zahlungssystem die Abhängigkeit der Bevölkerung vom Staat da die Regierung der Opposition jederzeit die finanziellen Mittel entziehen könnte.
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13.09.2008 18:38 Uhr von mcdead
 
+3 | -2
 
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na das: ist doch mal durchdacht, zuviel falschgeld also wird auf
elektronischen betrug umgestiegen. ist auf dauer ja auch
billiger, immer dieses drucken...
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13.09.2008 20:14 Uhr von jsbach
 
+3 | -2
 
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das wäre ja eine: Weltsensation. Wir im westlichen oder östlichen Wirtschaftsbereich haben noch kein digitalisiertes Geld in der Tasche, aber da unten wollen sie es einführen...
Wohl auch so eine Mär, wo ein Bauer seine letzte Kuh in Zahlung gibt um sich eine Melkmaschine zu kaufen....
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13.09.2008 23:03 Uhr von Lebensgefahr
 
+4 | -1
 
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Das ist ganz einfach die Pin auf den Personalausweis drauf schreiben, dann kann man sie nie mehr vergessen....... .-)

[edit; eckspeck]
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14.09.2008 11:04 Uhr von Jerryberlin
 
+0 | -2
 
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Wie wäre es denn: Mit Muscheln?
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14.09.2008 11:10 Uhr von KingPR
 
+1 | -1
 
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Jerryberlin: Dürfte in Ruanda schwer werden. Vielleicht mit Kalaschnikows, aber eine andere Tauschwährung dürfte schnell knapp werden.
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14.09.2008 14:29 Uhr von D4L
 
+2 | -2
 
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Ja die Sklaverei und "Käfighaltung": war schonimmer beliebt in der Politik. Bald brauchen die auch keine Ausweiße mehr weil sie den tollen RFID-Chip unter die Haut bekommen und somit den restlichen Krümel an Freiheit verlieren.................
Das steht uns auch bevor, unsere lebenslang gültige Steuernummer haben wir ja schon alle, der neue Reisepass kommt langsam unter das Volk, fehlt nurnoch der nächste Schritt, RFID, und schon leben wir schlimmer als die Sklaven in Ägypten damals weil wir immer unter Kontrolle stehen...selbst im Schlaf wird man uns beobachten.
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15.09.2008 07:43 Uhr von Subzero1967
 
+0 | -2
 
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Unfähig: Weil die Banken Verlust machen und nicht in der Lage sind Fälschung sicheres Geld herzustellen wollen sie mit dem Geld der Bürger Arbeiten.Seit wann können Analphabeten sich keine Zahlen merken.Diese News gehört wohl ehr zu Kurioses.
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15.09.2008 11:40 Uhr von normalo78
 
+1 | -1
 
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Über die Kosten: der Einführung brauchen sie sich wohl keine Sorgen machen. Die ausländischen Firmen sponsorn das sicher zum Teil gerne, damit sie das Ganze System schon mal testen können, bevor sie es uns überstulpen wollen : (.

Ich halte das jedoch für undurchführbar, dafür müßte ja jeder Straßenhändler elektronisch ausgerüstet sein, allenfalls als Ergänzung könnten sie es einführen.

Gruß

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