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Betrugsverdacht bei Linzer Buchmesse

Die Autorin Margit Schreiner sieht sich betrogen: Ihr stehen 5.000 Euro Preisgeld sowie Honorare für Lesungen auf der Linzer Buchmesse Litera zu. Da sie eine bewusste Täuschung vermutet, wendet sie sich mit einem Tatsachenbericht an die Staatsanwaltschaft.

Auch andere Autoren haben ihre Honorare nicht erhalten. Der Veranstalter verweist darauf, dass er keine Fördergelder des Landes Oberösterreich bekommen hätte; die Kulturdirektion des Landes hingegen sagt, sie habe notwendige Unterlagen nicht erhalten.

Neben Negativschlagzeilen hinterließ die Linzer Buchmesse auch Mietschulden beim Messezentrum. Dieses stornierte jetzt die Reservierung für nächstes Jahr. Die Buchmesse Litera steht damit vor dem Aus, die Vorbereitungen für 2009 wurden offiziell abgesagt.


WebReporter: sundstroem
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Betrug, Buchmesse
Quelle: bestseller-romane.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.09.2008 11:37 Uhr von TrangleC
 
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unseriöse Buchwürmer? Seltsam. Sowas erwartet man eigentlich nicht von der Art von Leuten die Buchmessen organisieren. Beim Betreiber einer dieser Porno- und Sexspielzeugmessen würde einen sowas natürlich weniger wundern.
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13.09.2008 15:07 Uhr von Kyklop
 
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Wayne Machen die trotzdem noch Werbung um Bekannt zu werden?
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13.09.2008 15:13 Uhr von huehnerhugo
 
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Wer weiß: was hinter den seriösen Einbänden schlummert!!!
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16.09.2008 23:06 Uhr von jsbach
 
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Solche Veranstaltungen sind: ja fast privatwirtschatlicher Natur.Die Preise die da ausgelobt wurden, sind ja auch privater Art und nicht staalich vergebene.
Windige Angelegenheit!

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