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Wolfsburg: Ferdinand Piëch stellt sich bei VW demonstrativ gegen Porsche-Clan

Während 40.000 Gewerkschafter in Wolfsburg die größte Kundgebung in der Firmengeschichte abhielten, kam es auf der Eigentümerebene der Konzerne Porsche und Volkswagen zum absoluten Eklat. Grund ist das VW-Gesetz, dass die EU-Kommission abschaffen will.

Porsche als Mehrheits-Eigentümer in spe begrüßt die Abschaffung. Anteilseigner wie das Land Niedersachsen sind jedoch gegen die Abschaffung. Niedersachsen stellte deshalb bei der Aufsichtsratssitzung den Antrag, das VW-Gesetz nur teilweise nach EU-Vorgaben abzuändern.

Erwartungsgemäß stimmte Porsche mit all seinen Vertretern dagegen. Der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Ferdinand Piëch votierte jedoch dafür. Zwischen den Familien ist der Zwist so groß wie nie: "Ich bin entsetzt über das Abstimmungsverhalten des VW-Aufsichtsratsvorsitzenden", meinte Wolfgang Porsche.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: VW, Porsche, Wolfsburg
Quelle: www.ftd.de

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12.09.2008 18:38 Uhr von no_trespassing
 
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Porsche und Piëch haben wohl unterschiedliche Vorstellungen. Porsche dringt mehr auf Rendite, Piëch will dagegen den prestigeträchtigen Autokonzern, der das gesamte Sortiment anbietet. Vom VW Fox bis Rolls-Royce alles aus einer Hand. Dafür hat er ein ganzes Leben lang gekämpft. Und es ist besser, wenn Machtverhältnisse austariert sind,als wenn zuviel Macht sich in den Händen einzelner konzentriert. Porsche und Piëch sollten allerdings wieder zueinander finden. Sonst schadet das den Konzernen.

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