12.09.08 10:10 Uhr
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CH: Wissenschaftler widerlegen Studie zum Klima und bezeichnen diese als falsch

Eine Gruppe von schwedischen Wissenschaftlern meldete Anfang 2008, dass sich Luft in höheren Lagen wesentlich mehr erwärmt als bisher angenommen. Der Höchstwert würde, laut dieser Studie, in etwa 3000 Meter über der Erdoberfläche gemessen werden.

Aufgrund dessen wäre von entsprechenden Kreisen dies als Gegenargument für den Treibhauseffekt betrachtet worden. Von Forschern der Schweizer Hochschule ETH wurde jetzt diese Untersuchung widerlegt und in dem Magazin "Nature" publiziert.

Die Ergebnisse würden sich auf die besondere Vertikalstruktur beziehen, der jedoch aus einem fehlerhaften Datensatz resultiert. Die Erkundungen, u.a. durch Satelliten und die umfangreiche Verarbeitung dieser Daten, hätten hier zu dem Fehler geführt. "Keine Entwarnung also", so ein Experte.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Wissenschaft, Wissen, Klima
Quelle: www.tagesanzeiger.ch

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12.09.2008 09:35 Uhr von jsbach
 
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Die ganzen Auswirkungen dieses Messfehlers, sowie noch weitere Ausführungen dazu, konnte ich leider nicht unterbringen. So ist es bei Studien, denn morgen könnte wieder ein anderes Team das Gegenteil vom Gegenteil "beweisen".
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12.09.2008 11:07 Uhr von proPhiL
 
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chaos: das kann doch kein mensch lesen:
Aufgrund dessen (wessen?) wurde dies(das dessen?) betrachtet... dies(dessen, das davor und wessen?) wurde dann widelegt..
hab jetzt nicht kapiert um was es geht.. kanns vermuten.. wers verstanden hat gibt mir Tor.. der rest Grün :)
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12.09.2008 11:08 Uhr von Lil Checker
 
+8 | -4
 
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Mhh: Klingt für mich eher, als wollte man mit Gewalt die Panik halten. Vll gibt es ihn, vll begrenzt, vll gar nicht. Fakt ist, dass nicht nur wir Deutschen ständig auf die Umwelt achten müssen, sondern alle anderen auch, dann würde sich vll was bessern.
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12.09.2008 11:22 Uhr von Sven_
 
+14 | -2
 
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so ist es eben: man kann nicht vorhersagen mit welcher Stärke und ob überhaupt der Hurrikane New Orleans treffen wird, aber man sagt auf Jahrzehnte voraus um wie viel Grad sich das Klima erwärmt.

Merken die nicht selbst das sie keine Ahnung haben? Das die Faktoren die dafür verantwortlich sind nicht in ihren Schädel passen?
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12.09.2008 11:42 Uhr von MasterM
 
+11 | -4
 
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hmm: Garnicht so lange her, da kam auf N24 ein Bericht, der widerlegt, dass das CO2 an allem Schuld ist. Spielt aber heutzutage keine Rolle mehr. So wie früher Leute verbrannt wurde, die behaupteten , dass die Erde eine Kugel, statt Scheibe ist, so wird heute jeder verachtet, ausgelacht, der was Gegnteiliges zur Erderwärmung sagt. Auch nachvollziehbar, nachdem was bereits in die CO2 Senkung investiert wurde. Umweltschutz finde ich gut, aber diese Lügenmärchen die Politik zum kotzen. Ähnliches Bsp. dass auf einmal das Eis in Grönland schmilzt, wo immer vergessen wird zu erwähnen, dass dieses Land früher mal "Grün" war.
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12.09.2008 11:46 Uhr von the-jet
 
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Angeblicher "Klimawandel" = Umsatz: Mehr sag ich dazu nicht...
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12.09.2008 11:56 Uhr von Wurstwasser
 
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@sven_: denke da noch nicht mal an einen Hurrikane. Es klappt ja noch nicht mal richtig das Wetter der nächsten 3 Tage voraus zu sagen.

Klar müssen wir auf die Umwelt achten.....aber diese ganze Panikmache da immer .Ich kanns nicht mehr hören.
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12.09.2008 12:27 Uhr von miffe
 
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Klimawandel? Immer diese Diskussionen über den Klimawandel - es ist langsam zum kotzen.

Das es überhaupt keinen wirklichen Klimawandel gibt, sondern diese Wetteränderungen ganz normal in der Natur des Planeten liegen und schon tausende Male in den letzten Mio. Jahren vorgekommen sind, das erwähnt fast keiner - würde ja kein Geld bringen.

Man sollte sich mal die UNABHÄNGIGEN forschungsergebnisse anschauen, die belegen diese tatsache in ihren studien.

ach und übrigens immer diese bilder dass angeblich die eisberge schmilzen und die eisberge zusammenbrechen - schwachsinn solche naturphenome ereigenen sich seit exisitieren der welt und zwar regelmäßig im jahr - ist ähnlich
wie die blätter die vom baum fallen.

das schöne ist tatsächlich, dass eigentlich nur wir deutschen so blauäugig sind und diesen klimawandel als bedrohung sehen ... und wer zahlt dafür? die deutschen verängstigten bürger.
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12.09.2008 12:31 Uhr von flexibell
 
+6 | -16
 
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12.09.2008 14:49 Uhr von Waverunner
 
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ETH? die schweiz besitzt zwei technische Hochschulen (ETH), in Zürich und in Lausanne jeweils eine. welche der beiden ist gemeint? resp. wurden die erkenntnisse durchzusammenarbeit gewonnen?
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12.09.2008 17:01 Uhr von tamotua
 
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böses CO2: Was allzugern vergessen wird ist, dass CO2 kein Schadstoff ist. Es ist lebenswichtig für Pflanzen, somit auch für uns. Wer etwas tun will um die Umwelt zu retten, sollte sich auf wirkliche Umweltverschmutzungen und Zerstörungen konzentrieren.

Bsp.: - Abholzung des Regenwalds, spricht zur Zeit keine Sau drüber
Denkt mal nach je mehr Pflanzen und Bäume verschwinden, desto weniger CO2 wird verarbeitet, ihr wisst schon Photosynthese und so...

Zum anderen, wer behauptet er kann die Klimaentwicklung der nächsten Jahrzehnte vorraussagen ist ein Spinner. Niemand kann das Zusammenspiel von Sonnenzyklus, atmosphärischen Veränderungen, Treibhauseffekt usw. berechnen, das ist Humbug. Klimawandel ist ein natürlicher Vorgang. Für die Zerstörung der Umwelt ist der Mensch verantwortlich.
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12.09.2008 17:40 Uhr von Il_Ducatista
 
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lachbrüll: schon wieder ein falscher! womöglich kommt jemand noch auf die idee, wegen des 0ten hauptsatzes der thermodynamik die überbevölkerung als die wahre katastrophe und als verbrechen gegen die umwelt zu bezeichnen. ( ich zB tue das )
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12.09.2008 20:16 Uhr von flexibell
 
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@Ucop: Danke.
Endlich mal ein Beitrag mit Verstand.
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12.09.2008 20:48 Uhr von meisterthomas
 
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Theorien statt Wissenschaft: In der Klima Politik bedient man sich Theorien aus denen man globale Theorien herleitet. Mit Wissen hat das nur wenig zu tun, vielmehr mit Meinungsmache.

Zwar ist eine globale Erwärmung unverkennbar, aber wir wissen nicht wirklich welche Ursache sie hat, sondern behaupten sie sei von uns Produziert.

Die rationale Frage, ob unsere Klimaschutz-Politik überhaupt an der Erderwärmung wesentliches ändert, oder letztlich nur unser Geld kostet und darüber hinaus für die Katz war, bleibt ungeklärt.

Ich denke unser Geld wäre im Küstenschutz und Deichbau sicherer angelegt, denn davon profitieren wir eindeutig.
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12.09.2008 23:09 Uhr von Alice_undergrounD
 
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wäre ja katastrophal wenn jemand: auf einmal käme und den klimawandel mit rationalen argumenten widerlegt o0 dann könnte man ja glatt dem bürger nicht mehr das geld aus der tasche ziehen -.-
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13.09.2008 00:04 Uhr von tamotua
 
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zum Thema: http://www.wahrheitssuche.org/...

Mal durchlesen wen es interessiert. Es sind auch die Quellen angegeben.
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13.09.2008 00:54 Uhr von flexibell
 
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Quellen: Au wei, wenn hier wahrheitssuche.org als Quelle angegeben wird, (zu deren Seriosität seht Euch einfach mal die anderen Artikel an, die es dort noch gibt),
dann könnte man ja wirklich weit ausholen...
Das Internet ist leider das Medium, mit dem sich Verschwörungstheorien am schnellsten verbreiten lassen.
Seht Euch einfach mal http://de.wikipedia.org/... an und entscheidet selbst, was wissenschaftlich fundierter ist.
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13.09.2008 01:21 Uhr von tamotua
 
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@flexibell: 1. Wahrheitsuche wird nicht als Quelle angegeben, ich meinte die Quellen in dem betreffenden Artikel von Wahrheitssuche.

2. Was sonst auf der Seite steht hat mit dem Thema nichts zu tun.

3.Jeder der was im Kopf hat kann selber entscheiden was logischer ist. Es soll als Anregung dienen. Wenn es dir Spaß macht bezeichne es als Verschwörungstheorie. Einfach mal auf Wikipedia gucken. Sehr wissenschaftlich.
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13.09.2008 10:18 Uhr von flipper242
 
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blah blah blah: Zu 21


Zitat
AUTOREN:
Fabio Longo SPD, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Eurosolar Deutschland e.V.

Diplom-Physiker Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi GmbH, führendes Unternehmen im Bereich Erneuerbaren Energien.

Christian Hinsch, Mitarbeiter der juwi GmbH und für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Marketing zuständig.

Stephan Grüger, SPD,
Seit 2001 Vertriebsmanager der Energiewirtschaft bei der bundesweiten Stadtwerke-Bündnis “cityworks AG“-

Nun zur Studie selber:
Die Autoren sprechen von einer praktischen Vision und zeigen Szenerien auf, wie eine Energieversorgung Hessens nur mit erneuerbaren Energien bis zum Jahre 2025 möglich sein soll.
Das Bundesland Hessen hatte im Jahr 2005 einen Gesamtstromverbrauch von 35 TWh, wovon etwa 20 % Strom importiert werden musste.

Ab 2025 soll die neue Energieversorgung folgendermaßen aussehen:
20% Einsparungen durch höherer Energieeffizienz
22% Solarenergie = 6.160 GWh
35% Windenergie = 9.800 GWh
28% Bio-Energie = 7.840 GWh
10% Geothermie = 2.800 GWh
5% Wasserkraft = 1.400 GWh
0% Kernenergie und Kohlekraftwerke
das macht insgesamt 28 TWh oder 28.000 GWh beziehungsweise 28.000.000.000 KWh[,] die durch erneuerbare Energien bereitgestellt werden müssen und für eine stabile und unterbrechungsfreie Stromversorgung sorgen sollen.

Wie realistisch ist nun diese “Vision”? Ist es wirklich möglich ein Bundesland komplett auf erneuerbare Energien umzustellen?
Im Zuge dieses Artikel möchte ich mich nur auf die wichtigsten Komponenten beschränken, die die Hauptlast der zukünftigen Struktur ausmachen sollen.

Windkraft:
Bis zum Jahre 2025 soll die installierte Leistung auf 3.300 MW ausgebaut werden. Diese sollen dann 10 TWh Strom ins Stromnetz abgeben.
Das ergibt am Ende 3030 Vollbenutzungsstunden im Jahr für diese Windkraftanlagen. Nun wissen wir aber aus diversen Statistiken, das der deutschlandweite Durchschnitt im Jahre 2007 nur bei 1800 Vollbenutzungsstunden lag und die am besten ausgelasteten WKA in Küstennähe stehen.
Bei der Auslegung der Windkraft sollte man auch nicht den Durchschnitt über Jahre, sondern das Jahr mit dem statistisch geringsten Windaufkommen in der Berechnung einbeziehen.
Hessen ist nicht gerade ein windreiches Bundesland, was nachfolgende Darstellung auch beweist.
-http://reisi.iset.uni-kassel.de/...
Danach liegt Hessen mit zirka 1200 Volllaststunden nicht gerade an der bundesdeutschen Spitze, wie Schleswig Holstein mit 2200 Stunden.

Die Studie erklärt uns, dass mit Windrädern die wenigstens 135m Nabenhöhe besitzen, auch die Ausbeute steigen wird. Dazu müssen nur noch die kleinbürgerlichen Abstandsregeln per Gesetz beseitigt werden.
Dazu möchte ich aus dem aktuellen Parteiprogramm der Hessen SPD den passenden Punkt zitieren. (Seite 19)

“1. Wir werden die willkürlichen Genehmigungsblockaden gegenüber der Entwicklung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien aufheben und damit den Weg zu neuen Energieinvestitionen in Milliardenhöhe öffnen. Wir werden insbesondere schnell das „Repowering“ bestehender Windkraftanlagen mit stärkeren Anlagen erleichtern und geeignete Vorranggebiete entlang großer Bahnstrecken und Autobahnen festlegen.”

Wie werden die Hessen auf die vielen 200m-Riesenräder reagieren? Zum Vergleich, der Berliner Fernsehturm ist 265 m hoch, das drehbare Aussichtskaffee liegt bei 210m (in der Kugel).
Einen kleinen Vorgeschmack auf eine Anlage mit 6,5 MW von Enercon (E-126) können Sie schon mal bei Wikipedia bekommen:

Nabenhöhe 135m, Rotordurchmesser 127m, Fundament 1500 m3 Beton und 180 Tonnen Bewehrungsstahl.
Man beachte, das dieses Windrad in Küstennähe nur auf 2.800 Vollbenutzungsstunden kommen soll, was die Zahl der Volllaststunden für Hessen noch unglaublicher macht.

Fazit: Selbst wenn es mit den Riesenrädern gelingen sollte die Vollnutzungsstunden in Hessen von derzeit ~ 1.200 auf 1.800 zu erhöhen, so verbleibt allein bei der projizierten Windenergie ein Defizit von ~ 40% = 3.900 GWh.

Bio-Energie:
Laut Studie sollen sich die Bio-Energien vor allem aus drei Hauptbestandteilen zusammensetzen, feste Brennstoffe wie schnell nachwachsene Hölzer, Bio-Gas aus Energiepflanzen und biogene Abfallstoffe einschließlich Deponiegas.
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13.09.2008 10:19 Uhr von flipper242
 
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teil 2: Schon bei den Erträgen der Energiepflanzen fand ich eine Diskrepanz zwischen den angegebenen Energiewerten von 25 MWh/ha zu anderen Quellen, die nur 15,8 MWh/ha angeben. (Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR))

Das würde bedeuten, das sich die Anbaufläche von 156.000 Hektar wie uns die Studie suggerieren will auf 246.800 Hektar ansteigen würde, was bedeutet, das 27% der landwirtschaftlichen Fläche nur zur Produktion von Energiemais benötigt werden, nicht 17% wie in der Studie angegeben.
Diese Zahlen der Studie sind nur erklärbar, wenn man den Ansatz mit der Fruchtfolge und der zweiten Ernte mit Zwischenkulturen liest, wie das aber konkret aussehen soll, ist nicht zu erkennen. Z.B. welche 2. Frucht soll nach welcher 1. Frucht angebaut werden? Wie sieht dann die Fruchtfolge im darauffolgenden Jahr aus? Welche Folgen hat das für den zusätzlichen Einsatz von Maschinen und Düngemitteln?

Weiterhin sollte man beachten, das auch landwirtschaftliche Fläche zur Produktion von Bio- Sprit zur Verfügung stehen muss, die damit in direkter Konkurrenz zur Bio- Gas Produktion tritt. Wie viel Fläche bleibt da eigentlich noch für die Nahrungsmittelproduktion übrig?

Photovoltaik:
Um die 22 Prozent, oder 6,2 TWh Solarstrom für Hessen zu produzieren, benötigt das Bundesland 6.900 MW installierte Leistung an Photovoltaikanlagen.
Mit knapp 900 Vollbenutzungsstunden liegt die Studie sogar im Rahmen des Machbaren. Kritikpunkt sind hier die Kosten mit 15,5 Mrd. Euro.
Bei noch zu installierenden 6.700 MW Photovoltaikanlagen ergebe das eine Summe von 2.246 Euro pro KW peak.

Derzeit liegen aber die Preise noch bei 3.500 bis 6.000 Euro pro KWpeak, die Annahme das sich die Preise im derzeitigen Markt so weit absenken werden, ist mit keinem Beleg bewiesen worden. Nimmt man die minimale Summe von 3.500 Euro pro KWpeak dürfte sich die Investition auf 21,7 Mrd Euro belaufen.
Die höchsten Investitionen bringen die geringsten Erträge und sind deshalb als unwirtschaftlich abzulehnen .
Das Erneuern bestehender Kohlekraftwerke würde sofort bis zu 30% CO2 einsparen und eine weitaus kostengünstigere und CO2-ärmere Versorgung garantieren, bis die Solartechnik entweder billiger oder deutlich effektiver verfügbar ist.

Geothermie zur Stromversorgung:
Nach den vielen kleinen Erdstößen in Basel sollte man diese Energieart in dicht besiedelten Deutschland mit Vorsicht betrachten.
Geothermie kann nur wenig zur Stromversorgung beitragen. Der Grund ist einfach, dass man zwar örtlich recht hohe Temperaturen im Boden findet, diese aber nach “Anbohren” und Einleiten von Wasser sehr schnell auskühlen, da die Wärmeleitfähigkeit von Gestein einfach zu gering ist. Folge: Es tritt zu wenig oder kein Dampf mehr an die Oberfläche, um eine Turbine zu betreiben.


Wasserkraft:
Zum möglichen deutschlandweiten Ausbau der Wasserkraft bitte ich Sie, nachfolgendes Dossier zu studieren, das von einem maximalen Ausbau auf 25,5 TWh Wasserkraft ausgeht. Bedeutsam sind auch die Einflüsse des Wasserrechts und allgemein der Umweltgesetzgebung. Insoweit ist es eher wahrscheinlich, dass eine restriktive Genehmigungspraxis zusätzliche Wasserkraftnutzungen verhindert.

Energie-Speicher:
Um die Versorgung auch bei längeren Flauten und Dunkelheit zu sichern, müssen nach Angaben der Stromversorger derzeit 90% der EE aus Wind & Solar durch Schattenkraftwerke ( Gasturbinen und GuD Kraftwerke) dieser Leistung gepuffert werden.
Bei einer Berechnung des Prof. W. Leonhard vom Institut für Regelungstechnik, TU Braunschweig kam heraus, dass bei einem Ersatz des AKW Biblis durch EE bei einer einwöchigen Windflaute der 14 fache Energiegehalt des Pumpspeicherwerkes Goldisthal benötigt wird, um diese Lücke ausgleichen zu können.

Selbst bei teilweisem Ausgleich durch Solar- und Bio-Energie dürften für Hessen die bestehenden Speichermöglichkeiten bei weiten zu gering ausgelegt sein.
Für das PSW Goldisthal wurde eine komplette Bergkuppe abgetragen, die Planungszeit betrug 20 Jahre und die Bauzeit nochmals 7 Jahre.
Wie sollen bis 2025 derart große PSW in Hessen gebaut werden und vor allem wo?

Grundlegende Mängel:
1. In der gesamten Studie ist ein Punkt überhaupt nicht erwähnt, die Reservekapazitäten.
Auch Windräder können mal ausfallen, Bio-Gasanlagen in Revision gehen, Wasserkraftwerke durch geringe Wasserstände zu wenig Strom produzieren.
Laut EU-Energiekommision sollten wenigstens 5 Prozent an Erzeugungskapazitäten als Reserve vorgehalten werden.
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13.09.2008 10:21 Uhr von flipper242
 
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Teil 3: 2. Die Klimatologen haben für die nächsten Jahre mit Wetterkapriolen gedroht, mehr Starkregen, mehr Stürme, länger anhaltende Trockenzeiten und andere Extremwetterlagen.
Da man bei der künftigen Stromversorgung nur alleine auf die Naturkräfte vertraut, wird keine Vorsorge vor Mißernten, wind- und regenarmen Zeiten geleistet.
Sollten in einem Jahr mehrere dieser Naturereignisse eintreffen, wird Hessen nicht aus eigener Kraft mit Strom versorgt werden können.
Ohne teure Importe könnte die Versorgung in diesem Fall nicht aufrecht erhalten werden.

3. Kosten
Selbst die in dieser Studie vorgelegten Kosten sind bei weiten zu gering. Weiterhin fehlen die Zahlen für den Netzausbau (Überlandleitungen) und Speicher, die auch ganz schnell in die Milliarden gehen können.

4. Einen ganz wichtigen Punkt verschweigt uns die Studie und auch Herr Scheer. Die zukünftig in Hessen gebauten regenerativen Energie- Anlagen werden über die EEG-Umlage auf die Stromkunden der gesamten Bundesrepublik umgelegt und erhöhen weiterhin die Stromentgelte des normalen Stromkunden in ganz Deutschland. (EEG Anteil der Stromrechnung 2008 liegt derzeit schon bei 1,35 Cent/KWh)

5. Kein Wort von Frequenzregelung und Stabilität, die im allgemeinen von den großen Grundlastkraftwerken bereitgestellt werden. Ohne externen Anschluß an das Verbundnetz wäre eine sichere und spannungsstabile Stromversorgung mit EE nicht möglich.

6. Einsparungen sind hypothetisch, bis 2025 wird sich im Fahrzeugsektor das E-Mobil weiter durchsetzen und auch der verstärkte Einsatz von Wärmepumpen für die Heizung wird nicht berücksichtigt.
Die neueste Studie des VDE „Effizienz- und Einsparpotentiale elektrischer Energie in Deutschland – Perspektiven bis 2025 und Handlungsbedarf“
geht sogar von einer Steigerung des Strombedarfes um 30 Prozent bis 2025 aus.

7. Kein Wort von den Transportaufwendungen der Bio-Rohstoffe wie Mais, wo zu 70% nur Wasser transportiert wird.

8. Intelligentes Energiemanagement soll 10% der Spitzenlast einsparen. Zu deutsch, die Verbraucher werden an die regenerative Energieerzeugung angepasst.
Das bedeutet einen gewaltigen Aufwand an elektronischer Regelungs- und Übertragungstechnik bzw. intelligent regelbaren Haushaltgeräten, um beim Kunden direkt eingreifen zu können.
Auch diese enormen Kosten erscheinen mit keinem Wort in dieser Studie.

9. Um die Lücken in der künftigen Hessischen Energieversorgung, wie in der Studie vorgestellt, zu schließen und den tatsächlichen Bedarf zu decken, werden außerhalb der Hessischen Grenzen zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden. Das bedeutet umfangreiche Neubauten an Kohle- und Gaskraftwerken.

10. Die prognostizierten zusätzlichen ~40.000Arbeitskräfte für Betriebsführung, Wartung und Instandsetzung der EE-Anlagen bedeuten ökonomisch betrachtet erst mal einen Kostenschub von ca. 1,6 – 2,0 Mrd Euro p.a. die in die Stromkosten einzupreisen sind und damit zunächst einmal von den Verbrauchern zu tragen sind. Eine Entlastung erfährt dadurch selbstverständlich der Fiskus. Es erfolgt also eine Umverteilung staatlicher Leistungen zu Lasten der Bürger, ohne dass er auch nur den geringsten Vorteil einer solchen Transaktion hat und auch eine zusätzliche Wertverbesserung nicht erkennbar ist.
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13.09.2008 10:21 Uhr von flipper242
 
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Teil 4: An dieser Studie sind noch viele andere Punkte zu bemängeln, das würde aber den Rahmen dieses Artikels sprengen.
Die Studie zeigt nur eins, wie Lobbyisten für Entscheider Szenarien entwickeln, um Gewinne zu sichern und damit vorgeben den Arbeitsmarkt anzukurbeln.
Die späteren, höheren Stromkosten dürften aber Arbeitsplatzverluste in der Industrie und Gewerbe bewirken, so das sich die erhöhte Zahl der Arbeitsplätze durch EE durch Entlassungen bei der Industrie mehr als kompensiert.

Zum Schluss möchte ich Sie noch auf weitere Punkte des hessischen SPD- Parteiprogrammes hinweisen. (ab Seite 19)

6. Die von uns geführte Landesregierung wird für alle Neubauten und Siedlungen einen Mindeststandard zur Nutzung der Solarenergie auflegen.
Den generellen Ausschluss der Solarenergie in bestimmten Ortsteilen werden wir durch eine Novelle der Hessischen Bauordnung untersagen.

Hier nur eine Frage dazu, wo bleibt da eigentlich der Denkmalschutz?

11. Wir werden die Grundwasserabgabe wieder einführen und daraus Einspar- und Umweltprogramme finanzieren. Dabei werden wir ein Drittel der Einnahmen als Darlehen vergeben und damit einen revolvierenden Fonds begründen, der immer wieder aus den Rückzahlungen neue Investitionen in der Zukunft ermöglicht. Im Rahmen der von der EU geforderten Bewirtschaftungspläne für die heimischen Wasserläufe werden wir in Abstimmung mit den hessischen Umweltverbänden den ökologischen Ausbau der Kleinwasserkraft in Hessen ermöglichen.

Das heißt im Klartext, die kassieren direkt bei den Bürgern zusätzliche Gebühren ab (die meisten Wasserwerke nutzen Grundwasser zur Trinkwassergewinnung) um diese Gelder dann in den weiteren Ausbau der teuren regenerativen Energien zu stecken.

Studie als PDF
http://www.eurosolar.de/...

Von H. Eng
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13.09.2008 12:44 Uhr von flipper242
 
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super niveau !!

"Du Dilettant arbeitest nicht mit Daten aus dem Ing.wesen, sondern schreibst, was dein kleines Hirn..."

zeichnet dich echt aus. Top!

Dipl. Physiker Gregor Czisch meint ja auch, dass Wind den gesammten Energiebedarf Europas decken kann!

Der Rest liesst sich wie mit EEG zum Ökostrom von Greenpeace.

Um es abzukürzen, es kann sich jeder selbst ein Bild machen, wie es real aussieht und es ist alles vom BUM

Entwicklung der Primärenergiegewinnung in Deutschland nach Energieträgern (1990-2005)

http://www.umweltbundesamt-umwelt-deutschland.de/...


Primärenergieverbrauch in der Bundesrepublik Deutschland
2006/2007
http://www.bmwi.de/...


Und jetzt gehe ich mir mal den Gehaltsscheck von der AKW-Lobby holen.
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13.09.2008 20:23 Uhr von flipper242
 
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uh ha: ich glaub du hast echt ein Problem. Du interpretierst Sachen irgendwo rein wo gar keine sind.

Redest wirr um irgendwelche nicht angeschnittenen Themen, versuchst Nebenschauplätze zu eröffnen......Und wie kommst Du plötzlich auf Politik, ich glaube hier ist jemand anderes verblendet, aber nicht ich.

Wo Du gerade einen wirtschaftlichen Zweig anrührst, informiere dich mal wieso E-On sich plötzlich in diesem Bereich investiert. Hat was mit Zertifikaten zutun ...so als Tip
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14.09.2008 12:37 Uhr von flipper242
 
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mahlzeit Ihnen mit ziemlich viel Zeit.

Ihnen ist schon klar das Sie immer selbst auf ihre Thesen antworten, dass ich so gut wie gar nichts was Sie in ihren
letzten Postings schrieben auch nur peripher tangierte.
Aber nicht auch nur einen deut auf das von mir "gepostete"
eingehen. Sie diskutieren faktisch mit sich selbst, ist schon eine schizophrene Leitung. Ebenso stellen sie andauernd nur Behautungen ohne Angabe von Quellen auf.

Das einzige vielleicht das mit dem URAN, da schreiben Sie etwas von versiebenfachtem Preis.

Das stimmte tatsächlich mal, allerdings war auch dieser Preisanstieg in Relation zur erzeugbaren Energie nicht wirklich ausschlaggebend und es war mitte 2007 (ca.138 Euro Kilo) und längst wieder gesunken (Mai 2008 ca.65 Euro Kilo). Das können Sie übrigens sehr schön nach vollziehen, denn anders als Sie, versuche ich immerhin Belege zu erbringen und behaupte nicht einfach und beleidigen tue ich schon gar nicht. Aber das liegt eher daran, dass sie ein Choleriker sind.

http://www.uxc.com/


Ein beliebtes Thema der Atomgegener ist, dass das Uran nur 50 Jahre hält. Ok bei Dir sind es jetzt nur 40 Jahre. Das bezieht sich natürlich auf die bisher in Deutschland genutzte 30-40 Jahre alte Technik (Druckwasser und Siedewasser Reaktoren) und auf die seit ca. 20 Jahren nicht weiter geführten Suche nach Uran.

Problem ist das durch die Aufbereitung oder direkt Brutwasserreaktoren dieses Material 30-60 mal länger genutzt werden könnte, was aus den 50 Jahren also 1500 - 3000 Jahre machen würde, dass wird liebend gerne von den Gegenern unterschlagen um argumentativ besser da zu stehen.

Tatsächliches Problem ist definitiv die Endlagerung, da wird sich ja nun schon seit 40 Jahren drum gestritten.

Anders als Sie Ucop, es einem in den Mund legen möchtest, habe ich auch nichts gegen Windkraft, geschweige denn ich verteufele sie. Aber als Übergang bleibt uns wohl kaum eine alternatives Medium als AKW oder Kohle übrig, ohne uns Energiepreise explodieren zu lassen.

Richtig peinlich ist allerdings das sie schreiben:

"....verweisen! hier- paroli bieten- ! und nicht auf irgend zeug verweisen, das keiner hier sieht..."

Das nenne ich mal ausweichen vor von Ihnen nicht wiederlegbaren Tatsachen bzw. Tatsachen Berichten, des Bundesumweltministeriums (welches ja wahrlich kein "Skeptiker" ist. Das kann nämlich jeder sehen, man muss nur auf den Link klicken und sieht dann das die WKA zZ. 1% der Premierenenergien ausmacht und wie utopisch momentan ist damit die gesamt Energie zu decken.


In Betracht der Politiklosigkeit der bisherigen Beiträge, zeigt ihr...ja ich kann es leider nur "Auswurf" nennen:

"...! Denn gut nur, wenn es die Industrie macht- so die "Logik" von CDU/ CSU! Alles Regenerative ist "links" und "Grün" und damit schlecht! JA...."

wessen Geistes Kind sie eigentlich sind.

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