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Wassenberg: Mann bastelt an Autogastank - Wohnhaus explodiert

Am Mittwochabend wollte ein 40 Jahre alter Mann in Wassenberg-Birgelen (Niederrhein) den Gastank seines Autos reparieren.

Als der Mann ein Ventil austauschte, strömte unbemerkt Gas in sein Wohnhaus. Kurze Zeit später entzündete sich das Gas durch einen Elektrofunken und es kam zur Explosion.

Bei der Explosion stürzten die Außenmauern des Hauses ein. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar und muss wohl abgerissen werden. Der Schaden soll bei 100.000 Euro liegen. Die Ehefrau und der neun Jahre alte Sohn des Mannes waren bei der Explosion im Haus, blieben aber unverletzt.


WebReporter: rudi68
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Wohnhaus
Quelle: www.rp-online.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.09.2008 08:31 Uhr von brainbug1983
 
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omg: Zum Glück ist der Familie nichts passiert, allerdings versteh ich nicht warum er solche arbeiten selbst vornimmt. gerade was Gas betrifft sollte einem der gesunde Menschenverstand doch sagen das man die Finger weglassen soll...
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12.09.2008 09:50 Uhr von simmew2
 
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gastank: wenn er schon dran arbeitet, sollte er dies doch zumindest bei leerem Tank tun.
btw: sind dem Autogas keine Geruchsstoffe (gällstoffe o.ä.) beigesetzt?
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12.09.2008 10:00 Uhr von diehard84
 
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...selbst schuld: geiz ist ja so geil...

wenn man so blöd ist und als laie an solchen hochgefährlichen teilen herumbastelt ist man selbst schuld...der typ kann froh sein, dass seiner familie nichts passiert ist!

gibt genug deppen die meinen sie könnten ihr auto selbst reparieren....tz möchte nicht wissen wieviel tickende zeitbomben auf den strassen unterwegs sind die durch unsachgemäße wartung zu solchen wurden...
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12.09.2008 10:24 Uhr von RecDC
 
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Der Mann ist auch unverletzt geblieben. Steht nicht in der News, aber geht aus der Quelle hervor.
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12.09.2008 10:34 Uhr von smile2
 
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Gastank - Wohzimmer? Also allein, dass er schon selber versucht hat am Gastank rumzuschrauben ist schon eine ziemlich blöde Idee. Aber wer bitteschön schraubt daran in seinem Wohnzimmer??

Da kann ich nur sagen selbst Schuld. Mit sowas würde ich immer zu einer Fachwerkstatt gehen, statt selbst dran rumzuschrabbeln.
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12.09.2008 10:47 Uhr von Carry-
 
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@simmew2: soweit ich weiss werden geruchsstoffe beigemischt. zumindest sollte es so sein!?
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12.09.2008 10:49 Uhr von vmaxxer
 
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tja, selbst schuld: allerdings ist die arbeit an einem Gastank ungefährlicher als an einen Benzintank ;o)

Ich denke das er den Tank nur leergefahren hat. Dabei bleibt immer eine restmenge gas im Tank weil die elektronik schon vorher den gasbetrieb abschaltet. Wenn er das Auto dann auch noch in der garage stehen hatte... autsch.

Ich mein.. er hätte ja wenigstens draussen das Ventil ausbauen können... da wäre das Gas schnell verflogen und es hätte sich kaum ein zündfähiges gemisch gebildet.


Nunja... 100.000€ könnte der wert eines älteren häuschens sein zb....

Und ja, LPG enthält geruchstoffe...nur bei dummheit nutzen die auch nicht viel.
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12.09.2008 12:23 Uhr von HateDept
 
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ist das ein Fake??? ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Gastank (Erdgas) solchen Schaden verursacht - ich denke die Gasmenge reicht nicht aus - zudem verdünnt sich das Gas mit Luft und verfliegt eeh durch die kleinste Ritze.

Gas-Unfälle in Wohnungen durch einen Gasherd mögen was anderes sein - die Menge des ausgeströmten Gases in einem verschlossenen Raum kann verheerende Schäden anrichten - keine Frage.

Und "Autogas", wovon in der Quelle doch die Rede ist, oder? (wegen "Autogastank") ist flüssig! Beim Ausströmen gefriert dieses sofort und verstopft praktisch das Austrittsloch. Die Flüssigkeit ist schlierig und nur mit Mühe zu entzünden. Automechaniker brauchen bis zu 48h um einen vollen Autogastank zu entleeren.

Kann es sein, dass hier die Angst vor Gas-Autos provoziert werden soll??? Ich bin skeptisch.
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12.09.2008 12:40 Uhr von uss_constellation
 
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@HateDept: Nene, nicht der Tank ist explodiert sondern das Gas, das über einen längeren Zeitraum aus diesem ausgeströmt ist und sich in geschlossenen Räumen zu einem explosiven Gemisch mit der Raumluft vermengt hat.

Es steht nirgends in der Quelle, dass es AUTOgas oder ERDgas war. Sowohl der Titel, als auch Deine Klammerangabe sind mir nicht klar.
Bei beiden Gasarten werden Duftstoffe zugefügt, weil man sie in Reinform nicht riechen würde.

Und nein, wenn man den Verschluss eines Flüssiggastanks öffnet strömt zunächst noch flüssiges Gas aus, das sich aber im normalen Atmosphärendruck sofort im gasförmigen Zustand verabschiedet. Autogas ist Propan/Butan. Das ist in einer normalen für Menschen geeigneten Atmosphäre gasförmig. Flüssig ist es nur in den Autogas- bzw. Flüssiggastanks weil es dort unter 20 bar Druck steht.
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12.09.2008 12:47 Uhr von StYxXx
 
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Armithage: Häuser verlieren recht schnell an Wert. Viele alte, die man kaufen kann sind im Grunde nichts Wert (auf dem Papier). Man zahlt nur das Grundstück. Natürlich wird es mal mehr wert gewesen sein und wahrscheinlich auch nocht gut bewohnbar. Ein neues zu bauen dürfte nicht so leicht sein (zumal der Abriss auch kostet).
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12.09.2008 14:34 Uhr von vmaxxer
 
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gasig: LPG friert definitiv nicht ein wenn es auslaufen würde... das wäre ja paradox.
Es ist zwar sehr kalt wenn es sich vom flüssigen in den Gasförmigen zustand ändert, das aber nur weil es der Umgebung die dazu benötigte energie(wärme) entzieht.

Und ich denke das es Autogas war denn das kann sich konzentrieren. Erdgas ist flüchtiger als autogas und verfliegt schneller.

Und ja, so etwas reicht um ein Haus in schutt und asche zu legen... bei einer explosionsartigen verbrennung entsteht ein sehr hoher druck den normale Mauern nicht gewachsen sind.
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12.09.2008 14:44 Uhr von Poldi3012
 
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Wer den Kummer hat braucht für den Spott wohl nicht zu sorgen.

Wieviel Ahnung der Mann von der Gasanlage und den Autos hat können die Poster hier doch wohl kaum beurteilen.

Ausserdem wurde die Reparatur des Tanks ausserhalb des Hauses durchgeführt und nicht im Wohnzimmer!!!!!

Das ganze war ein schrecklicher Unfall und wer hier dumme Kommentare abgeben möchte, sollte doch besser im Internet recherchieren bevor hier so ein Blödsinn geschrieben wird.

Ich bin jedenfalls Dankbar dafür das der Familie nichts passiert ist. Materielle Dinge können ersetzt werden, egal wie hoch der Schaden ist.
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12.09.2008 21:45 Uhr von Galaxystern
 
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Mal was aus der Nachbarschaft: Also. Als ein Nachbar des Hauses kenne ich den Hausbesitzer schon lange und hab alles aus der Nähe mitbekommen:
Der LPG-Gastank wurde vom Besitzer leer gefahren. Und der Mann baute einen vermeindlich leeren Gastank aus seinem Auto. Diesen schaffte er dann auf den Hof des Hauses. Dieser liegt unter freien Himmel. Da offensichtlich noch eine kleine Restmenge Propangas im Tank war gelangte diese ins Freie. Was der Mann jedoch nicht bedachte ist das diese wenige Liter Gas sich nicht etwa verflüchtigten, sondern durch die im Hof gelegene Kellertreppe in den Keller gelangte. Denn Propangas ist schwerer als Luft! Das Gas verteilte sich dann im Keller unbemerkt. Als später dann ein Funke, vermutlich durch das Einschalten der Heizungsanlage oder ein anderes Elektrogerät enstand kam es zur Gasverpuffung. Diese war so heftig das der Druck die Rückwärtigen Wände des Hauses und die Kellerdecke wegriss. Wenigstens haben alle den Knall ohne Verletzungen überstanden.

Und noch ein klein wenig Physik zur Erklärung der Explosion:
Angenommen es waren nur "2 Ltr." Flüssiggas unter 8 Bar Druck aus dem Tank in den Keller gelangt. Dann sind das ohne Druck bei Propan ca. 520 Ltr. Gasvolumen... Bei einem Kellerraum von ca 30 m³ entsteht dabei bereits ein explosives Gemisch, da die untere Zündgrenze für ein Propan-Luft-Gemisch bei ca. 1,7% beginnt.
Überrascht?? Ja war ich auch als ich mal nachrechnete... Und genauso wenig dachte der Mann daran das bei dieser kleinen Menge die er kaum bemerkte unter freiem Himmel was passieren konnte.
Das Haus ist derzeit als Einsturzgefährdet eingestuft. Der Gutachter der in der Nacht vor Oft war hat das Haus als Abruchreif eingestuft. Es ist der Familie zu wünschen das es noch gerettet werden kann. So würden sich die langjährigen Renovierungsarbeiten die der Mann an dem Haus von etwa 1955 wenigstens noch zum Teil retten lassen.
Dummheit war es sicherlich. Und ganz sicher das sparen am falschen Ende... Solche Arbeiten soll man sicher der Fachwerkststatt überlassen.
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13.09.2008 11:41 Uhr von uss_constellation
 
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@Galaxystem: Gut aufgeklärt, danke! Ein wichtiger Punkt ist, wie Du sagtest, vor allem, dass der Tank nur vermeintlich leergefahren war, aber tatsächlich nicht leer war. Dass nach dem Umschalten auf Benzinbetrieb noch ein hoher Restdruck im Autogastank ist, bedenken viele nicht. Und als Gasfahrer sollte man auch wissen, dass Autogas schwerer als Luft ist. Das ist auch der Hauptgrund wieso es in Tiefgaragen oft noch verboten ist. Die unterste Etage würde bei einem Gasfahrzeug mit Leck ein großes Problem bekommen. Für mich allerdings kein Grund deswegen kein Gas zu fahren. Das ist ein Abfallprodukt aus den Raffinierien und wird mehr erzeugt als es dafür Bedarf gibt. Daher wird es im Normalfall sowieso abgefackelt. Lieber mit Gas fahren und den flüssigen Teil für wichtigere Sachen verwenden anstatt ihn zu verbrennen.
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13.09.2008 15:10 Uhr von 102033
 
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Er sollte zukünftig besser auf Diesel umsteigen. Das Leben sollte einen wichtiger sein, als 10 cent auf 100km zu sparen.

Diese Geizhälse sind vollkommen out.

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