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Ölpreis: Untersuchung ergibt, dass Spekulanten den Markt beherrschen

Masters Capital Management hat eine Überprüfung des Ölmarktes durchgeführt, die jetzt in den USA bekanntgemacht wurde, und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass die Spekulanten den Ölhandel beherrschen.

So haben Geldgeber von Anfang diesen Jahres bis Juli 60 Milliarden US-Dollar in den Ölmarkt gepumpt. In diesem Zeitraum kletterte der Ölpreis von von 95 auf 145 US-Dollar pro Barrel (159 Liter).

Danach haben die Spekulanten 39 Milliarden US-Dollar aus dem Ölmarkt genommen, was dazu führte, dass der Ölpreis rapide nachgab. "Wir haben ganz klare Anzeichen dafür, dass Fonds den Ölpreis nach oben drückten, und auch für die jüngste Abwärtsbewegung verantwortlich sind", so Masters Capital Management.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Markt, Ölpreis, Untersuchung
Quelle: www.wallstreet-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 22:05 Uhr von rheih
 
+0 | -0
 
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Für diese Erkenntnis hätte es keiner Studie bedurft. Dass die Spekulanten ihr Geld in den Ölmarkt und auch in andere Rohstoffmärkte stecken und schon länger bekannt.
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11.09.2008 22:27 Uhr von RoyalHighness
 
+13 | -2
 
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Wer hätte das gedacht...

MFG
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11.09.2008 22:59 Uhr von Dohnny
 
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Ölpreis: Und überall soll uns weiß gemacht werden, dass Spekulanten den Ölpreis nur gering verändern... alles Lügen.
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11.09.2008 23:15 Uhr von Styleen
 
+6 | -1
 
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Naja so drückt man halt den Preis nach oben: man kauft und kauft ein Produkt / Rohstoff ein und lagert dies.
Das ganze wiederholt man immerzu, gleichzeitig machen das tausende von Firmen. Kaufen und halten und sobald der Produktpreis das gewünschte Niveau erreicht hat verkauft man.

So einfach ist dieses Spiel. Das gerede von wegen Terror / Katastrophen bla bla soll doch nur ablenken -.-

Nun aber wie es nunmal ist und auch ein Vorredner bereits sagte:
Jeder muss schauen wo er bleibt.
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12.09.2008 00:16 Uhr von politikerhasser
 
+7 | -1
 
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Das ist der Fluch des Kapitalismus.

Nur macht sich Keiner dieser Abzocker darüber Gedanken, was sie mit all ihrer Kohle machen, wenn sie das niedere Volk soweit ausgesaugt haben, dass es nichts mehr leisten kann.

Das gilt übrigens für das gesamte System, nicht nur den Ölmarkt.
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12.09.2008 03:47 Uhr von Alice_undergrounD
 
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und dafür braucht es ne studie: nachrichten sind geil! ich komm mir immer so intelligent dabei vor wnen ich sie lese :)
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12.09.2008 07:37 Uhr von durk_diggler
 
+1 | -1
 
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dazu fällt mir: passend zu dem Thema dieser Herr ein.

http://de.youtube.com/...

Der trifft den Nagel genau auf den Kopf
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12.09.2008 08:10 Uhr von Dohnny
 
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Anstatt Auto fahr ich dann Motorrad :)
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12.09.2008 09:10 Uhr von Azeruel
 
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Auto fahren? Motorad fahren? Wovon redet Ihr nur?

Ölpreis ist ungleich Benzinpreis.

Nur mal zur Info: Der Barrel Öl lag mal über 150$
mitlerweile liegt er wieder bei ca. 100$ (ganz Grob, genau weiß ich es nicht). Hat sich da bei euch in der Zeit irgendwas an den Preisen an der Zapfsäule getan? ... Also bei mir nich.

Der Ölpreis lässt sich für die Firmen wie die Shell immer ganz super als Ausrede benutzen dass die benzinpreise steigen. Sinken die Ölpreise werden die Benzinpreise aber nicht gesenkt. Dass die Shell jährliche steigende Gewinne im massiven Umfang fährt beachtet kaum einer.

Also, Spekulanten beeinflußen Ölpreis => richtig.
Spekulanten beeinflußen Benzinpreis => fast.

Ansonnsten ne super news, allerdings nichts was man nicht schon gewusst hätte ;)

(und nein, ich rede nicht von den Tankstellen, ich rede vom Zulieferer Shell und Konsorten)
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12.09.2008 09:24 Uhr von Vato69
 
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Schon: ein bisschen älter aber dennoch interessant
http://www.manager-magazin.de/...
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12.09.2008 12:06 Uhr von ArrowTiger
 
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So, so Als ich das vor einigen schon Monaten schrieb, hat man sich noch über mich lustig gemacht. :-p

Soll ich meinen Nick in Kassander umbenennen? :-)
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12.09.2008 12:38 Uhr von Ulan
 
+2 | -0
 
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Ne brauchste nicht Pfeiltiger: Das ist schon seit langem bekannt und hat wenig mit Prophezeiungen zu tun eher mit der Einschätzung der Lage.
Wenn andere den Anstieg überwiegend durch endliche Ressourcen begründeten lagen sie falsch.Es gab/gibt jede Menge Anderer die das schon seit langem anders sehen.
Die ganze Spekulatius mit Rohstoffen sollte weltweit verboten werden.
Der Marktpreis regelt sich durch Angebot/Nachfrage von selbst da braucht es keine Investoren die den Preis an den Börsen künstlich höhertreiben.
Bei Metall- und Energierohstoffen wäre der Irrsinn, zu mindest in den betuchteren Gesellschaften, ja noch zu verknusen aber bei Nahrungsmitteln hört der Spass auf da gehts um´s Überleben.Das ist Moderner Wirtschaftskolonialismus fiesester Art.
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12.09.2008 12:46 Uhr von Ulan
 
+3 | -0
 
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Wenn es denn nicht durchsetzbar ist die Spekulation weltweit zu verbieten so sollte es doch möglich sein die Hauptspekulanten per Veröffentlichungspflicht darzustellen.
Das wäre doch mal Interessant zu wissen welche 1-2 % der Menschheit den Rest verarschen.
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12.09.2008 12:47 Uhr von Rattlesnake12
 
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Da muss ich dem politikerhasser Recht geben.
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12.09.2008 13:21 Uhr von slax91
 
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nicht mehr von dieser welt.
leute die darüber spekulieren, und immer wieder thesen von sich geben, beherrschen den markt. Und das obwohl doch eigendlich der Endverbraucher, als Konsument, die meisten Anteil des Ölmarktes beherrschen sollte.
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12.09.2008 13:27 Uhr von Borgir
 
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rentenversicherer: investieren in den ölmarkt und beeinflussen den preis mindestens genauso heftig wie spekulanten.
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12.09.2008 14:12 Uhr von skipjack
 
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Ein gewisser: J. R. Ewing sowie sein Erzfein Cliff Barnes wuerden sich doch biegen vor lachen...

Solange alle, ausser den Verbrauchern, froehlich mit verdienen, wird sich leider auch nichts aendern...

Interessantes "Wahlkampfthema"!!!
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12.09.2008 16:23 Uhr von huehnerhugo
 
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Nicht: nur den Ölmarkt.
Solange Politiker nur Handlanger der Industrie sind, wird sich auch nichts ändern.
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12.09.2008 16:45 Uhr von docduffy
 
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Eine typische Eigenschafte der Deutschen erst Mekern und dann Fluchen. Ein jeder der die nachrichten liesst kann sich ein Bild, wenn auch etwas manipuliert, machen.
Die Bürger funktionieren nach einfachen Mustern und so ist es ein einfaches den Markt so zu Manipulieren, das Geld dem Geld nachgeht. Also wie ein Magnet. ;-)

Wenn also Gelder durch Währungsverluste an Wert verlieren, dann kompensiere ich das durch Umschichten. Bei den vollen Pensionskassen der großen Versicherer geht das genauso.

Nur habe ich zu wenig Geld um den weltweiten Markt damit zu beeindrucken :-((
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13.09.2008 00:02 Uhr von oschulz
 
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Positiv: Etwas positives kann man der ganzen Sache allerdings doch abringen. Die Menschen denken einfach mal über ihren Verbrauch und die Umwelt nach. Leider benötigt der mensch immer ein schlechtes Ereignis um seine Fehler einzusehen.

Grundsätzlich habe ich aber eben geschaut, und der Durchschnittspreis für Öl liegt wirklich schon bei 101 Dollar. Leider habe ich an der Tankstelle noch nichts von fallenden Preisen gemerkt. Im Gegenteil, der ist zwischendurch sogar wieder mächtig gestiegen und stagniert seitdem bei 1,40 -1,50 €/l.

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