11.09.08 18:04 Uhr
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Gorch Fock: Suche nach der vermissten Kadettin eingestellt

Nach einer Woche wird nun die konzentrierte Suchaktion nach der vermissten Kadettin, die vergangene Woche verschwunden war, eingestellt. Der Suchauftrag der Flotte bleibt aber weiterhin erhalten. Falls sich neue Ansätze ergeben, wird die Suche sofort mit allen Kräften wieder aufgenommen.

Trotz des immensen Suchaufwandes gelang es den beteiligten Einheiten von Bundeswehr, Bundes- und Landespolizei, Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger und den vielen zivilen Helfern leider nicht, die Vermisste zu finden.

Am vergangenen Dienstag fand eine Gedenkandacht in der Marineschule Mürwik statt. Dort bedankten sich die Angehörigen der Vermissten für die große Anteilnahme und den unermüdlichen Sucheinsatz.


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WebReporter: Captain_Flint
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Suche
Quelle: www.presseportal.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 19:58 Uhr von stephanB1978
 
+6 | -7
 
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es waere zeit endlich fuer alle soldaten die im dienst sterben eine gedenktafel aufzustellen. an der ihre namen stehen.

denn sie gaben ihr leben im dienst fuer dieses land, so sollte das land wenigstens so seinen respekt und anerkennung ausdruecken.

wieviel das leben unserer soldaten politikern wert war, hat man beim bundeswehrgeloebniss in berlin gesehen. kaum einer von ihnen hatte es dorthin geschafft :-(
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11.09.2008 20:28 Uhr von Hawkeye1976
 
+4 | -3
 
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@stephan: Die Dame ist auf Wache über Bord gegangen. Kurzum: Ein Unfall!

Willst du für jedes Unfallopfer eine Gedenktafel aufstellen?

Davon abgesehen hat das, was die BW in Afhanistan & Co treibt nichts mehr mit dem zu tun, wozu sie einmal gedacht war.
Und Leute, die fremde Länder besetzten, um "Terroristen" zu jagen und dabei in schöner Regelmäßigkeit Zivilisten über den Haufen schießen, sind keine Helden sondern tumbes Kanonenfutter, das seinen Verstand an der Kasernentür abgegeben hat.....
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11.09.2008 21:27 Uhr von stephanB1978
 
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@hawkeye: >>>Die Dame ist auf Wache über Bord gegangen. Kurzum: Ein Unfall!<<<

du sagst es gerade so schoen. sie ist auf wache, in aus uebung ihrer soldatischen pflicht und bei befolgung eines befehls gestorben. ob es ein unfall war oder nicht spielt keine rolle dabei.

ich mach keinen unterschied zwischen einem soldaten der in afghanistan, balkan, afrika oder wie in dem fall in der nordsee aufgrund unnatuerlicher todesursache stirbt. denn sie sind in jedem fall im dienst gestorben.

http://de.youtube.com/... mal anhoeren und etwas nachdenken

uebrigens ich bin ueberzeugter zivilist
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11.09.2008 21:31 Uhr von HitmanKG
 
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@ Hawkeye1976: vermutlich ist die Soldatin bei der Ausübung Ihres Dienstes gestorben. Was genau passiert ist kann nur nach der Untersuchung der Vorfälle geklärt werden.

Was stephanB1978 meinte ist das eine Gedenktafel aufgestellt werden sollte für die Soldaten, welche im Auslandseinsatz Ihr Leben gelassen haben. Diese soll dann auch für alle Bürger frei zugänglich sein und nicht in irgend einer Ecke eines Ministeriums oder Kaserne.

Es ist schon wie er meint peinlich wie Stiefmütterlich, das Bundeswehrgelöbnis in Berlin behandelt wurde. Ich hoffe doch das jedes Bundeswehrgelöbnis vor dem Bundestag statt findet und nicht wie sonst abgeschirmt im Bendlerblock.
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11.09.2008 21:47 Uhr von Hawkeye1976
 
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Niemand! wird gezwungen, sich als Soldat verheizen zu lassen und den Kugelfang zu spielen.
Wer diesen Beruf wählt, der kennt das Risiko und muss auch damit rechnen, dass ihm/ihr etwas zustößt. Punkt!

Das wissen Polizisten, Feuerwehrleute usw. sehr gut, aber da schreit keiner nach Heldenverehrung .... etc.

Dieser verdammte Millitarismus hat uns zwei Weltkriege beschert - in die unsere Soldaten freudig marschiert sind - und wer immer noch nicht kapiert hat, dass man mit Gewalt und Soldaten keinen Frieden schaffen kann, der hat aus der jüngeren Geschichte (und auch aus der älteren) nichts, aberauch gar nichts gelernt.

Wo bleibt euer Gejaule nach Heldengedenken und in Pflichterfüllung gestorbenen Menschen, wenn mal wieder ein Feuerwehrmann in Ausübung seiner Tätigkeit tödlich verunglückt?
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11.09.2008 22:01 Uhr von malboroman
 
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@Hawkeye und Stephan: das mit der gedenktafel ist eigentlich eine gute idee
kohle dafür müsste ja normal da sein.... oder brauchen wir das für eher für neue wagen der politiker?
und hawkeye es geht nicht um jeden unfall wie zb wenn jemand mit einem gebrochenem arm heim kommt... nein es geht darum für alle todesopfer der deutschen bundeswehr ..alle die sich bereit erklärt haben für unser vaterland in ehren zu sterben und obs der richtige tot war lässt auch bei mir ein zweifeln übrig:-(
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11.09.2008 22:40 Uhr von Noseman
 
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Scheiss auf Gedenkmäler: und zwar nicht nur bei der Bundeswehr.

Stattdessen sollten die Angehörigen anständig versorgt werden und zwar bei ALLEN Jobs, wo jemand in ausführung sienes jobs zu tode kommt.

Solange das nicht gewährleistet - somit unter anderem also manche Familien nicht mal die Kohle für einen Sarg plus Grabstein haben! -und finanzierbar ist, ist es unnütz über einen Haufen beschrifteter Steine, die sinnlos in der Gegend rumstehen nachzudenken.
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12.09.2008 00:08 Uhr von stephanB1978
 
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@hawkeye: auch fuer fuerwehrleute und polizisten waere eine entsprechende gedenktafel angemessen und notwendig. jedoch ging es bei diesem artikel um eine angehoerige der bundeswehr.

es geht dabei um gedenken und nicht um heldenverehrung. ein unterschied der fuer menschen wie dich nur schwer zu begreifen sein duerfte.

>>>Wer diesen Beruf wählt, der kennt das Risiko und muss auch damit rechnen, dass ihm/ihr etwas zustößt. Punkt!<<<
selbe argument kannst du auch bei polizisten und feuerwehrmaenner verwenden. wo menschen wie du sicher auch sagen ist egal berufsrisiko und blablabla

die einsatzbereiche der bundeswehr z.b. in afghanistan sind in erster linie aufbau- und entwicklungsarbeit. und weniger kampf betont, wie menschen deiner art wahrhaben wollen.

@marlboro eine solche tafel duerfte nicht sehr teuer sein. ggf liesse sich eine solche tafel auch durch privatspenden mit finanzieren. nur sie waere nicht besonders populaer. und daher waere es wohl schwierig einen angemessen platz zu finden. denn jemand findet sich immer, der dann besonders laut militarismus schreien muss

@noseman sinnlos stehen solche "steine" nicht rum. mich haben damals die gedenkmaeler zu den getoeten soldaten des 1.+2.wk mit dazu bestaerkt ueberzeugter zivilist zu bleiben. gelegentlich ist es moeglich solche zu finden, zumindest zum 1.weltkrieg. auch sind sie ein zeichen des respekts. so halte ich z.b. die pflege der graeber von gefallen der roten armee in deutschland fuer eine wichtige aufgabe und pflicht. denn die geburtsdaten die dort stehen koennen mehr ueber den unsinn von kriegen erzaehlen, wie mancher hier glaubt. und vorallem erzaehlen sie wie wichtig es ist kriege nur als ausnahme in politischen massnahmen zu betrachten. man muss ihnen einfach nur still zuhoeren

wie die versorgung hinterbliebener bei angehoerigen der bundeswehr, feuerwehr oder polizei geregelt ist, kann ich leider nichts sagen.

in jedem land der welt wird menschen die in ausuebung des dienstes in der armee gestorben sind ein platz zum gedenken eingeraeumt. sind diese laender besonders militaristisch oder zeigen sie einfach nur dank und respekt den toten gegenueber?

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