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Neue Abiturstandards - und vieles mehr beim Bildungsgipfel

Mit einer sogenannten Qualifizierungsinitiative will man spätestens im Schuljahr 2010/2011 in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Fremdsprachen bundeseinheitliche Bildungsstandards festlegen. Die Naturwissenschaften sollen dann im Jahr 2013 folgen.

Das und vieles mehr soll auf dem Bildungsgipfel, der gegen Ende Oktober stattfindet, beschlossen werden. Zu den weiteren Änderungen gehört die Einführung eines Sprachtests vor der Einschulung und die Fortbildungspflicht für Lehrer.

Die Zahl von Ausbildungs- und Schulabbrechern soll halbiert werden. Zudem soll die Bundesagentur für Arbeit ihre schulischen Weiterbildungsmöglichkeiten zum nachträglichen Erlangen eines Schulabschlusses verbessern. Ferner soll die Zahl der Studienplätze erhöht werden.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bildung
Quelle: www.n-tv.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 17:48 Uhr von KingPR
 
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Eigentlich sind das alles gute Schritte, nur werden sie wieder fatal umgesetzt. Gut das ich vor der Abiturreform mein Abi mache, denn die Reform soll die Wahlmöglichkeiten (was Leistungs-, und Abiturkurse angeht) weiter einschränken. - Auch wenn die erste Prüfung sicher verhältnismäßig einfach wird (wie die Zentrale Abschlussprüfung am Ende der 10)
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11.09.2008 18:00 Uhr von christi244
 
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Das liest sich ja mal gut: aber, warten wir es ab.

Vor allem aber sollte die werte Lehrerschaft nicht nur einer Fortbildungspflicht unterliegen, sondern auch leistungsbezogen beurteilt werden. Die Verbeamtung muss für Lehrer fallen.
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11.09.2008 19:30 Uhr von Python44
 
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@ christi244: Komisch, dass ein Job den keiner machen will, so stark mit Neid behaftet ist.

Miese Arbeitszeiten, je nach Bundesland ab 7:40 morgens, täglich 5-8 Stunden Kindergeschrei um die Ohren, nachmittags den nächsten Tag vorbereiten oder Arbeiten korrigieren, Abends nochmal in die Schule um sich das Genöle von irgendwelchen Eltern anzuhören, deren Kinder nur Scheisse bauen, was aber natürlich üüüberhaupt nicht sein kann...

Beim Einwohnermeldeamt oder der Kfz-Zulassungsstelle regt sich komischerweise kaum jemand darüber auf, das die meisten Mitarbeiter verbeamtet sind...
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11.09.2008 19:39 Uhr von Noseman
 
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Und ergänzend: Im Vergleich zu Leuten, die was anderes Studieren, viel weniger Kohle.

Ein schlechtes Image, und obendrein steht man immer mit einem Fuß im Knast wegen Verletzung der Aufsichtspflicht u.a.

Von irgendwelchen bekloppten halbwüchsigen Kiddies, die einem ein Messer in die Brust rammen weil man denen zu recht ne 5 gegeben hat, von Schülerinnen, die einen aus zurückgewiesener Eitelkeit der sexuellen Nötigung beschuldigen, von blöden Versetzetzungen nach Timbuktu, weil wieder mal `ne Schule dichtgemacht wurde und vielem anderen Ungemach ganz zu schweigen.

Klar betrifft sowas auch alle alle Nichtbeamten, aber ich glaube auch eher nicht, dass noch irgendein Trottel sich auf ein Lehramtsstudium einlässt ohne Beamtentum.

Denn der Staat ist der einzige Arbeitgeber für einen Latein- oder Geschichtslehrer beispielsweise. Als Gabelstaplerfahrer findet man immer eine Spedition, wenn man aber nach einem Universitätsstudium als Lehrer keinen abgesicherten Job in Form des Beamtentums winkt, dann hat man voll verkackt.
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11.09.2008 19:40 Uhr von KingPR
 
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Python: Bei uns in NRW ab 7.30, Siegtal-Gymnasium Eitorf
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11.09.2008 21:00 Uhr von Great.Humungus
 
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@ Noseman: aus wieviel Jahren Bild hast du die Schlagzeilen gesammelt?

Die Lehrer an meiner Schule mussten nur 4 Tage die Woche arbeiten (Stundenplan wurde so ausgelegt, auch wenn wir teils 3 Hohlstunden für ihren freien Monat hinnehmen mussten), die Unterrichtsvorbereitung bezieht sich auf die ersten 3 bis 4 Jahre, danach gibs jedes Jahr den selben Müll (wozu geben sich wohl die Jahrgangsstufen die Arbeiten weiter), teils nach der Schule noch Arbeiten korrigieren oder Mittagsschule geben, stell dir vor, meine Eltern haben auch stressige Jobs die jeden Tag 8 Stunden dauern.

"Denn der Staat ist der einzige Arbeitgeber für einen Latein- oder Geschichtslehrer beispielsweise. Als Gabelstaplerfahrer findet man immer eine Spedition, wenn man aber nach einem Universitätsstudium als Lehrer keinen abgesicherten Job in Form des Beamtentums winkt, dann hat man voll verkackt."

Und du bist der Meinung das eine ganze Klasse/Schule von einem "inkompetenten" Lehrer der sein Fach nicht richtig unterrichten bzw. sein Wissen nicht weiter geben kann unterrichtet werden soll, nur weil der arme sonst keinen anderen Job findet?

Das Lehrertum hat so seine Vor und Nachteile. Spätestens alle 2 Monate Ferien, zumindest ab und zu ein früher Feierabend und ein sicherer Job, schließlich wirft Vaterstaat sicherlich keinen fähigen Lehrer raus nur weil die Unkündbarkeit abgeschafft wurde. Die Unkündbarkeit dient hierbei also nur zum Schutz der faulen und unreichend qualifizierten Lehrkräfte.
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11.09.2008 21:03 Uhr von KingPR
 
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Great.Humungus: Nein, er will nicht das inkompetente Lehrer unterrichten.
Aber wer soll bitte auf Lehramt studieren wenn er weiß, dass es nur einen potentiellen Arbeitgeber gibt und du, wenn du da fliegst, im Arsch bist?
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11.09.2008 21:13 Uhr von Noseman
 
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@Great.Humungus: 1. Ich habe das letzte mal `ne Bild gelesen, da warst Du wahrscheinlich noch gar nicht geboren.

2. "Die Lehrer an meiner Schule mussten nur 4 Tage die Woche arbeiten"

Auch wenn ich es bezweifele, aber das Ergebnis davon scheint andererseits ins Bild zu passen.

3."Und du bist der Meinung das eine ganze Klasse/Schule von einem "inkompetenten" Lehrer der sein Fach nicht richtig unterrichten bzw. sein Wissen nicht weiter geben kann unterrichtet werden soll, nur weil der arme sonst keinen anderen Job findet?"

Hab ich das irgendwo gesagt?
Wenn ja zeig wo.
Wenn nein, dann lass die Unterstellungen.

4. "schließlich wirft Vaterstaat sicherlich keinen fähigen Lehrer raus nur weil die Unkündbarkeit abgeschafft wurde."

Die fähigen Mitarbeiter, die früher in meiner Stadt den Park gepflegt haben sind heute allesamt durch 1-Euro-Jobs ersetzt.

Wenn der Geburtenrückgang weitergeht, dann werden auch Lehrer weichen müssen, sofern sie keinen Kündigungsschutz haben.

Aber darauf beruhte meine Argumentation ja gar nicht, darum nochmal:

5. Wird kein Mensch, der noch bei Trost ist, ein Lehramtsstudium machen. Na viel Spaß dann; das ergibt dann nämlich erst recht schlechtere Qualität.

Was Du von den Arbeitszeiten der Lehrer faselst ist alles übrigens totaler Quatsch, dass mag vielleicht für Deine frustrierten Lehrer als Ausnahme gelten.

6. "Schutz der faulen und unreichend qualifizierten Lehrkräfte. "

Faule Lehrer gibt es natürlich, womöglich sogar mehr als in anderen Berufszweigen.

Aber "unreichend qualifiziert" ? 4 - 5 Jahre Regelstudium und 1 1/2 Jahre Referendariat reichen als Qualifikation nicht?
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11.09.2008 22:06 Uhr von RoyalHighness
 
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Herausragend: Ich bin begeistert. -ironie off-

Frag mich, wie meine Klasse da überhaupt mithalten soll..wird wohl nicht ganz einfach angesichts der Tatsache, das wir zZ nicht einmal Englischunterricht haben -> Lehrermangel.

Vorraussichtlich kommt zum 1.11. eine neue Englischlehrerin, allerdings geht die momentan unterichtende Deutschlehrerin zum 1.12. - ob ersatz noch vor den Sommerferien kommt, ist unklar.

Soviel zum Thema Zentralabi etc...
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11.09.2008 23:45 Uhr von Python44
 
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@ RoyalHighness: Und dann guck Dir mal die tollen Länder wie Hessen an. Lehrer angeblich wie wild gesucht um das Wahlversprechen von 0-Stundenausfall offiziell zu halten.
DANN gehen die hin und setzen für das Referendariat - also NACH dem 1. Staatsexamen - einen NC von 1,6 Examensnote um überhaupt ins Referendariat zu kommen !!! (Von wegen mangelnder Qualifikation...)

Clever clever - DENN die 80-90% die schlechter sind, sind nicht etwas arbeitslos - NAHEIN die werden als Aushilflehrer mit Zeitvertrag an der gleichen Schule angestellt. Ohne Referendariat, ohne praktische Ausbildung, dürfen direkt ein volles Deputat an Wochenstunden übernehmen. Ohne Studienseminar, ohne Kontrolle, ohne 1/2 Jahr Hospitation bevor man überhaupt selbst mal ran darf, ohne den ganzen Kram - zack ins kalte Wasser geschmissen und das für weniger Geld als der Fuzzi bekommt, der draussen die Büsche schneidet...

DA kommt man sich als Lehrer erst richtig verarscht vor !!!
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12.09.2008 21:54 Uhr von Great.Humungus
 
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@ noseman: 1. bin ich nicht erst seit gestern auf der Welt (Beleidigungen kannste dir sparen)

2. Ist es mir Jacke die Hose ob du es mir glaubst oder nicht aber du kannst es gerne nachprüfen

3. "niemand ist so dumm ein Beamtenstudium anzufangen wenn er keinen gesicherten Job bekommt"

Der Job des Lehrers ist gesichert solange er seine Aufgaben gut macht also hast du das indirekt angedeutet

4. Im Gegensatz zu Lehrern können 1 Euro Jobber dir nur beibringen die Hartz-4 Anträge auszufüllen (soll keine beleidigung sein) Lehrer sind nicht von Heute auf morgen ersetzbar

5. "Was Du von den Arbeitszeiten der Lehrer faselst ist alles übrigens totaler Quatsch, dass mag vielleicht für Deine frustrierten Lehrer als Ausnahme gelten."

Oh man mit "totaler Quatsch" kann man bestimmt auch die Relativitätstheorie widerlegen (und ja ich weis das sie mitlerweile überholt ist). Bitte das nächste mal Thesen aufstellen, ich hasse es wenn Argumente nicht widerlegt aber dennoch angefochten werden, so ähnlich gehts bereits in Wirtschaftsthreads zu.

6. Muss ich dir mit dem Studium Recht geben, allerdings fängt unzureichende Qualifikation nicht erst bei der Bildung an. Wenn dein Lehrer sich nicht durchsetzen kann oder vor der Klasse nur rumstottert bringen ihm auch seine Doktortitel in Kernphysik nichts.

Letztendlich behaupte ich einfach mal das das Beamtentum meines erachtens nach verlockung für die "falschen" Leute ist. Was bringt es einem guten Lehrer der sich für seine Klasse einsetzt usw. wenn er nicht gekündigt werden kann (was er eigentlich eh nicht wird) wenn er nicht mehr verdient als sein Kollege der sich nur den faulen Lenz macht und die Zeit bis Feierabend abwartet. Der einzigste Grund warum man also den Beamtenstatus und nicht höheren Gehälter vergibt ist, dass der Beamtenstatus kostenlos verteilt werden kann, denn Lehrer muss mann so oder so einstellen.
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12.09.2008 22:09 Uhr von Noseman
 
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Naja: 3. Das ist er nicht.
Ich bin nicht der einzige, der in diesem Thread darauf hingeweisen hat, dass es da einen einzigen monopolistischen Arbeitgeber gibt.

4. Eben das ist ja die Gefahr. Schon seit mehr als zehn Jahren werden einfach Studenten oder Eltern genutzt, um Unterrichtsausfälle zu kompensieren. Die können einem natürlich nicht wirklich was beibringen, aber damit kann die Politik immer noch prahlen: "eine 100%ige Versorgung und Betreuung ist gewährleistet".

6. Da gebe ich Dir absolut recht. Scheiss auf `nen Doktortitel in einer Fachwissenschaft, die Kernkompetenz eines Lehrers muss es sein, Wissen zu vermitteln.

@Dein Schlußabsatz:

Auch da kann ich Dir zustimmen; natürlich ist es ein erhebliches Problem, dass diejenigen Lehrer, die erstmal den Beamtenstatus haben, sich theoretisch einen faulen Lenz machen können.

Nur: ist die Lösung, den Beamtenstatus für Lehrer abzuschaffen da die sinnvolle Lösung?

Wenn wir noch einigermassen fitte Lehrer auf dem zugegebenermassen sauschlechten Niveau von heute haben wollen, müssten wir dann kosnequenterweise das Gehalt verdoppeln, denn ansonsten werden nur noch totale Blödmänner Lehrer.

Stattdessen könnte man aber ein bischen mehr fortbilden und kontrollieren, und verbeamtete Lehrer, die sich dem entziehen, aus disziplinarischen Gründen rausschmeissen; das wäre mein Vorschlag.
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12.09.2008 22:14 Uhr von Noseman
 
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Nachtrag: Zu 2.:

Natürlich ist eine Vier-Tage-woche beiLehrern möglich.SpeziellLerhrerinnen können halbtags arbeiten; wenn es sich an Ganztagsschulen ergibt, dass der Lehrer 4 Tage volles Programm hat, wird er natürlich am 5. Tag keinen Unterricht mehr haben.

Denn die Arbeitszeit der Lehrer beschränkt sich nicht nur auf den Unterricht; dieser muss vorbereitet und nachgearbeitet werden.

Kann ja jeder mal selber eine halbwegs qualitative Unterrichtsstunde vorbereiten oder ein Referat halten; wieviel Zeit kostet sowas wohl?

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