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Somalia: Entführtes deutsches Schiff wird von Piraten freigegeben

Das am 21. August vor der Küste von Somalia entführte Schiff der Bremer Reederei Beluga wurde von den Piraten wieder frei gelassen. Es soll eine Lösegeld-Zahlung im niedrigen siebenstelligen Bereich geflossen sein.

An Bord der BBC Trinidad befanden sich nach Angaben der Reederei 13 Menschen. Dabei handelte es sich um einen slowakischen Kapitän und russische und philippinische Seeleute. Das Schiff wurde am 21. August von rund 15 schwer bewaffneten Entführern geentert.

Im letzten Jahr wurden weltweit 263 Schiffsentführungen bekannt. Anfang Juni wurde eine Resolution zur Bekämpfung der Seepiraterie vom Uno-Sicherheitsrat verabschiedet. Die Stimmen für einen Schutz durch die Marine für Konvois mit Frachtschiffen vermehren sich zunehmend.


WebReporter: jukado
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Deutsch, Schiff, Pirat, Somalia
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 17:01 Uhr von jukado
 
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Mittlerweile wird diese moderne Piraterie immer mehr zum Problem der Reedereien. Immer mehr private Sicherheitsfirmen bieten Geleitschutz für Frachtschiffe an. Bei den immensen Lösegeldzahlungen können es sich die Reedereien heutzutage fast nicht mehr Leisten auf diese Dienste zu verzichten. Da auch Lieferverzögerungen oft hohe Kosten nach sich ziehen können.
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11.09.2008 19:06 Uhr von seschelboot
 
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also ich finde einen siebenstelligen Betrag nicht niedrig ...
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11.09.2008 19:15 Uhr von jukado
 
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@seschelboot: Niedriger Bereich meint in dem Fall, dass es sich bei der Lösegeldzahlung eher 1-2 Millionen gehandelt hat und nicht um 6-9 Millionen. Natürlich ist der Betrag an sich nicht niedrig ;)

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