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Deutsche Bank übernimmt Postbank (Update)

Innerhalb der letzten zwei Wochen ist viel Bewegung in den deutschen Finanzmarkt gekommen. Nach der Übernahme der Dresdner Bank durch die Commerzbank steht nun die nächste Übernahme fest.

In zwei Schritten wird die Deutsche Bank die Postbank von der Deutschen Post, welche zurzeit 50 Prozent und eine Aktie hält, übernehmen. Laut Finanzkreisen übernimmt die Deutsche Bank anfangs knapp 30 Prozent der Aktien für 2,5 Milliarden Euro.

Innerhalb von zwei Jahren können beide Seiten dann einen weiteren Kauf bzw. Verkauf der restlichen Anteile vornehmen. Für die Kunden soll sich weiterhin nichts ändern, da die Postbank ihren Zugang zu den Postfilialen behalten soll. Weitere Details zu dem Übernahmepaket wurden noch nicht genannt.


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WebReporter: jukado
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Update, Bank, Deutsche Bank, Postbank
Quelle: www.wiwo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 16:27 Uhr von jukado
 
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Ich sehe die Entwicklungen positiv. Die Quelle gibt noch mehr Informationen her, die ich leider nicht unterbringen konnte. Die deutschen Banken waren im internationalen Vergleich so klein geworden, dass sie selber Gefahr gelaufen sind von ausländischen Investoren übernommen zu werden.
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11.09.2008 18:07 Uhr von Tomoko
 
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@Autor: Das liegt daran das die Banken globalisiert sind und eigentlich schon lange nicht mehr Deutsch sind. Auch Ackermann nicht, der ist ja Schweizer xD
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11.09.2008 20:37 Uhr von Mediacontroll
 
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Ackermann ist besitzer der Deutsche Bank huch ??

Seid wann denn ??
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11.09.2008 22:19 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Das ist so ne Sache mit den Details: Es gibt eine schon etwas ältere Analyse einer großen Beratungsfirma, die einmal untersucht hat, in wie vielen Fällen eine Fusion/Übernahme tatsächlich Synergien freigesetzt hat. Erschütterndes Ergebnis: Nur ein Viertel aller größeren Übernahmen waren erfolgreich.

Wie der Autor in seinem Kommentar völlig zutreffend angedeutet hat, ist die Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank das definitiv "kleinere Übel". Alternative wäre eine Übernahme durch eines der großen globalen Finanzhäuser. Dem Optimismus des Autors muss ich allerdings die voraussichtliche Schattenseite entgegen halten.

Traurig für die Mitarbeiter: Viele der Postbank-Mitarbeiter sollten sich jetzt gut überlegen, ein Haus zu kaufen. Denn erfahrungsgemäß werden bei einer solchen Übernahme Tausende Stellen auf dem Altar der Gewinnmaximierung (neudeutsch: Synergie) geopfert. Und als Arbeitsloser Banker hat man nun mal kein so gutes "rating" mehr. Da wird auch der Kredit teurer, aber das wissen die Betroffenen wohl selbst gut genug ......

PS: Wie hoch war noch der Jahresgewinn der Postbank und der Deutschen im vergangenen Jahr? Mal schauen, wie hoch er in zwei Jahren sein wird, wenn beide Institute zusammengehen. Holzauge sei wachsam: Zählt bitte auch die Zahl der Beschäftigten einmal zusammen. Dann wisst, wie viele Jobs gestrichen wurden.
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11.09.2008 22:22 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ergänzung: Für einen Neunewser eine beachtlich gut geschriebene News, weiter so. Von mir fünf Sternchen. Guter Stil, guter Kommentar, gute Schwerpunktsetzung.

Liebe Shortnews-Schlechtbewerter: Die drei Durchschnittssterne sind defintiv zu wenig. Also votet noch fließig.
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12.09.2008 09:53 Uhr von Rattlesnake12
 
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Da werden wieder Arbeitsplätze dran glauben müssen: Na dann werden ja in nicht zu ferner Zukunft, falls der Aufsichtsrat der Deutschen Post AG zustimmt; wieder jede Menge Arbeitsplätze wegfallen. Und nebenbei wird sich der Postvorstand mal wieder seine Bezüge erhöhen, weil der Verkauf der Aktien ja mit in die Bilanzsumme einfließen wird, und dann werden dafür im nächsten Bilanzjahr wiederum Arbeitsplätze bei der Post wegfallen, weil die Bilanzsumme ja wieder zurück geht.
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12.09.2008 13:42 Uhr von karsten77
 
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Tja, das war´s wohl mit meinem Postbank-Konto...
Der Gedanke, daß Herr Ackermann & Co. nun seine Finger darin haben ist mir zutiefst unsympathisch.
Kennt jemand ´ne gute Bank?
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22.09.2008 15:19 Uhr von Mediacontroll
 
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