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FDP äußert sich zur Killerspiel-Debatte

Die FDP hat sich zu der von Bayerns Innenminister Herrmann angefachten Killerspiel-Debatte zu Wort gemeldet. "Herr Herrmann zeigt grenzenlosen Mangel an Realismus", sagte die familienpolitische Sprecherin der FDP Bayern, Miriam Gruß. Ein Verbot würde wegen des frei verfügbaren Internets nichts bringen.

Generell machen Verbote die Dinge nur noch reizvoller. Eine staatliche Empfehlung anstatt eines Verbots wäre hilfreicher. Gleichzeitig würde ein Verbot von staatlicher Seite aus in verschiedene Grundfreiheiten eingreifen.

Eltern und Erziehungsberechtigte wären in erster Linie gefordert die Gesetze umzusetzen. Eltern müssten sich mehr informieren und ihre "Kinder bei der Gratwanderung zwischen Spiel und ihrer gesunden Entwicklung unterstützen".


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WebReporter: Tochter des Paten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: FDP, Debatte, Killer, Killerspiel
Quelle: www.derwesten.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 15:55 Uhr von pcsite
 
+41 | -2
 
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heheh weiser Schachzug der FDP ...

Aber völlig richtig!!!!
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11.09.2008 15:57 Uhr von nightfly85
 
+30 | -7
 
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Die FDP: war mir schon immer sehr symphatisch. Durch diese Äußerung wurde das nur bestätigt. Denn sie haben vollkommen Recht.
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11.09.2008 16:25 Uhr von Mr.ICH
 
+26 | -3
 
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Das sinnvollste, was ich seit langem von Seiten der FDP gehört habe. Obwohl ich zugeben muss bei dieser Thematik nicht ganz unparteiisch zu sein. ;-)
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11.09.2008 16:55 Uhr von Nixwisser
 
+19 | -24
 
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Somit hat die FDP meine Stimme: und das ist gut so...
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11.09.2008 17:52 Uhr von Weltenwandler
 
+1 | -1
 
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Interessant: "gleichzeitig würde ein Verbot von staatlicher Seite aus in verschiedene Grundfreiheiten eingreifen." und ist damit eine derartige Diskussion nicht sowieso hinfällig. Was die Grundrechte beschneidet ist doch sowieso rechtsungültig!
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11.09.2008 18:07 Uhr von Gustav_
 
+6 | -2
 
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fdp in bayern: als kleine hintergrundinfo:
die fdp in bayern hat eigentlich nur ein wahlkampfthema welches in etwa "nieder mit der csu" ist. die meiste wahlkampfwerbung die die machen, ist einfach nur anti-csu (nicht das sie das für mich unsympathisch macht, nein nein ganz im gegenteil) doch leider.
auf plakaten steht in _gelber_ schrift auf _schwarzen_ hintergrund sachen wie:
"gelb. der größte kontrast zu schwarz"
"sehen sie auch für die zukunft ihrer kinder schwarz?"
und natürlich mein liebling:
"die csu hat gerne alles im blick. sogar ihre festplatte"

die werbung ist zwar ganz nett, _eigene_ inhalte zeigen sie jedoch nie so richtig.

doch meine stimme haben sie leider trotzdem nicht :(
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11.09.2008 18:58 Uhr von Loxy
 
+2 | -2
 
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Schade. dass die FDP den tiefschichtigen Liberalismus komplett aufgegeben, und sich einen eindimensionalen prakmatischen Wirtschaftsliberlismus auf die Fahnen geschrieben hat...

...auch aus der Ecke erwartet man nicht wirklich jemanden mit einer Vision und Idealen... auch wenn gelegentlich mal ein Kommentar kommt, der einen vermuten lässt, dass da mal ein Politiker den gesunden Menschenverstand bemüht hat.

Liberalismus finde ich im Kern gut... allerdings ist die FDP mit der derzeitigen und ewig gleichen Personaldecke für mich unwählbar.
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11.09.2008 19:29 Uhr von KingPR
 
+3 | -1
 
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genial^^: Die Wahrheit ist immer noch am witzigsten

"die csu hat gerne alles im blick. sogar ihre festplatte"

XD
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11.09.2008 20:23 Uhr von evil_weed
 
+1 | -1
 
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ich finds ok dass sie jedes jahr wieder neu darüber diskutieren. so sind sie beschäftigt und kommen nicht auf die idee, dass man das internet mehr zensieren muss.
diese diskussion wird nämlich kommen, wenn sie mit den killerspielen fertig sind. da immer mehr leute online gehen wird es in zukunft nicht mehr so einfach sein, sich mit schwachsinnigen zensurforderungen zu profilieren. sollen die ruhig noch 10 jahre im killerspiel kindergarten rumtoben...
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11.09.2008 21:06 Uhr von KidWiruz
 
+2 | -2
 
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Na endlich! Na endlich!
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11.09.2008 21:08 Uhr von snake-deluxe
 
+2 | -3
 
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"Killerspiele": lol .. xD
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11.09.2008 22:25 Uhr von menschenhasser
 
+3 | -1
 
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kinder: spielen seit menschengedenken doch gerne cowboy und indianer und keiner sagt was dagegen das es plastikpistolen in jedem kaufhaus gibt. die sogenannten killerspiele sind doch nur die weiterentwicklungen an unsere computerzeit, also was solls? wer böse ist ist böse auch ohne killerspiele und wer genug gehirnmasse hat den wird auch nicht ein killerspiel dazu bewegen ein killer zu werden. diese diskussion dient einzig und allein dazu ein paar verblödeten idioten die wählerstimme zu klauen!!!
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11.09.2008 22:30 Uhr von blub
 
+4 | -1
 
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Sollen sie alle möglichen Killerspiele: aus dem Markt nehmen aber nur nicht mein geliebtes Counter Strike, das beste Game der Welt. Abenteuer, Stressabbau, Zeitvertreib, einfach Freude am Spielen !

Wer dieses Spiel aus dem Markt nehmen will, der gehört eingesperrt !
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11.09.2008 23:52 Uhr von pentam
 
+3 | -0
 
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Endlosdebatte: Das ist das erste Mal in dieser Endlosdebatte, dass ich von einem Politiker zu diesem Thema eine realistische und fundierte Einschätzung höre. Herzlichen Glückwunsch, Frau Gruß.
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12.09.2008 08:34 Uhr von -BCD-
 
+1 | -0
 
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Komisch und wiedersprüchlich die ganze Debatte um sogenannte "Killerspiele". Auf der einen Seite kann es in Kriegszeiten passieren das ich an die Waffe muss. Beim Bund wird einem auch das schiessen beigebracht. Interessiert keinen. Aber wehe ich habe ein "Killerspiel" zuhause, dann bin ich gleich potentiell Gefährlich mit Tendenz zu Amokläufen.

Natürlich sollten Spiele auch nur dem Publikum zukommen für die Sie auch gedacht sind. Aber sollte nicht jeder das spielen können was er eben möchte ohne dabei gleich den Amokläuferstempel aufgedrückt zu bekommen. Die Politik sollte sich um wichtigere Sachen kümmern als um diese Debatte. Ist natürlich nur meine Meinung!
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12.09.2008 16:07 Uhr von Borgir
 
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die fdp: wartet erst mal ab und äußert sich dann so, wie der wähler das hören will....wie immer eben.

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