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Bewiesen: Dauer-Kopfschmerzen verändern das Gehirn

Wie Forscher an der Universität Duisburg-Essen herausgefunden haben, verändern chronische Kopfschmerzen das Gehirn. Schon wer gelegentlich unter dem Hämmern im Kopf leide, sollte sich in Behandlung begeben, um chronischen Kopfschmerzen vorzubeugen.

Während sich Migräne im Alter oft bessere, gebe es bei chronischen Kopfschmerzen keinen ähnlichen Verlauf. Hält der Schmerz dann erstmal Jahre an, werden Bereiche im Gehirn dauerhaft verändert, belegen die Forscher.

Den Ärzten zufolge leiden bereits acht Millionen Deutsche an chronischen Kopfschmerzen oder Migräne. Je mehr Schmerzmittel der Patient nehme, umso gefährdeter sei er, eine dauerhafte Erkrankung zu bekommen.


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WebReporter: lockenkopf5
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gehirn, Kopfschmerz
Quelle: www.frankenpost.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2008 13:45 Uhr von GulfWars
 
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Und die Schmerzmittel verstopfen die Papillen der Niere, womit ein Nierenversagen vorprogrammiert ist. Wer hin und wieder eine Schmerztablette nimmt, braucht sich aber keine sorgen machen, die Menge macht das Gift.
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11.09.2008 13:45 Uhr von fortunagirl
 
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aha: hab auch oft kopfschmerzen, soll ich jetzt extra deswegen zum arzt?
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11.09.2008 16:36 Uhr von Revelator
 
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Aspirin? Nein, danke: @fortunagirl: Schaden tut ein Gang zum Arzt selbst bei so etwas "harmlosem" wie Kopfschmerzen natürlich nicht. "Oft" ist außerdem ein dehnbarer Begriff. Bei mir ist "oft" ca. vier mal die Woche, bei anderen drei mal im Monat.

Ob Du dieses Leiden loswerden willst, musst Du natürlich trotzdem selbst entscheiden.

Es hängt auch davon ab, ob Du, sobald die Kopfschmerzen auftreten, ein Medikament nimmst oder nicht. Seit ich beobachtet habe, wie sich Schmerzmittel im Fall von Kopfschmerzen bei mir auswirken, nehme ich absolut keine mehr. Sie lassen den Schmerz zwar verschwinden, jedoch dauert der Kopfschmerz dafür umso länger an und kann sich auch über Tage hinziehen.

Der Schmerz ist ein gutes Zeichen, das mir sagt, wie ich mich verhalten sollte, damit es sich bessert.

-- Revelator
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11.09.2008 20:28 Uhr von bild-um-bild
 
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Und was verändert sich da im Gehirn ? Da bleiben scheinbar noch jede Menge Fragen offen.
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12.09.2008 02:01 Uhr von nepomuck1
 
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Und @ GulfWars
Es haben schon mediziener vor dem wirkstoff Paracetamol gewarnt der nierenschäden hervorruft!

besser viel wasser trinken und frische luft und zum arzt das checken lassen..
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12.09.2008 12:32 Uhr von Hygrom72
 
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Ich leide selber unter Migräne Nierenschäden bekommt man von einer Menge an Dingen und Arzeneien. Selbst bei Paracetamol aber nur, wenn man es übermäßig nimmt.

An alle die meinen, man soll auf Schmerzmittel verzichten:
Ich selber habe Migräne und versuche, wann immer es geht, Schmerzmittel zu vermeiden. Allerdings kann man Migräne nicht mit normalen Kopfschmerzen vergleichen, und wer selber noch nie Migräne hatte, kann sich dazu kaum äussern. Ich finde es immer interessant, wie viele Menschen mir erzählen, dass sie gestern ja auch mal wieder Migräne gehabt hätten, und es stellt sich dann heraus, dass sie "nur" starke Kopfschmerzen hatten. Wer wirklich schon einmal Migräne hatte, weis was das bedeutet. Es geht hier nicht nur um Kopfschmerzen, die teilweise so stark sind, dass man immer wieder zur Toilette rennen muss, um sich zu übergeben, dass man nicht mehr ohne Schmerzen in ein Licht schauen kann, das heller als eine Kerze ist (Von Tageslicht ganz zu schweigen), dass sich einem bei jedem Geräusch der Magen dreht, dass einem die Glieder scherzen, wie bei einer schweren Erkältung... und noch vieles mehr und das alles zusammen.
Man will nur noch in einem dunklen, stillen Raum liegen, alles möglichst verschlafen und hoffen, dass der Tag bald vorbei ist.
Wer das fast jedes oder jedes zweite Wochenende durchmachen muss, der kann bei einem Spruch wie "Geh mal an die Frische Luft." oder "Nimm nicht gleich Schmerzmittel" leider nur die Augenverdrehen.
An die frische Luft gehen, als nach draussen, das kann man sich bei einer richtigen Migräne sofort schenken, Licht, Geräusche, Bewegung... davon bekommt ein Migränekranker erst richtig Schmerzen.

Ein Problem ist auch, dass wenn die Migräne erst einmal da ist, die meisten Schmerzmittel, zumindest bei mir, nicht mehr viel helfen. Wenn ich morgens aufstehe und merke, dass sich die Migräne ankündigt, muss ich abschätzen, ob sie wohl stark wird. Und dann muss ich möglichst meine Tabletten nehmen, um über den Tag zu kommen. Oftmals schätze ich das korrekt ein. Aber manchmal eben nicht. Der Tag wird dann nicht sehr angenehm ...
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12.09.2008 13:53 Uhr von Hygrom72
 
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@believe Die unwissenden meinen es ja nicht böse. Ich wusste auch nicht, was an Migräne anders ist als an normalen,starken Kopfschmerzen, bis es mich selber erwischte. Man kann Migräne nicht mit normalen Kopfschmerzen vergleichen.

Ich hatte solche Ärzte wie Du bisher nicht. Meine kannten die Symptome alle.

Stimmt, manchmal ist die Migräne so stark, dass man nichtmal ein Glas Wasser trinken kann, sogar davon wird mir schlecht und es bleibt nicht drinnen. Da sbedeutet aber auch, dass mal Oral kein Medikament mehr einnehmen kann, wenn die Migräne losgelegt hat.
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12.09.2008 18:47 Uhr von lockenkopf5
 
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@hygrom72: Ich leide mit Dir - kenne das nur zu gut. aber zum Paracetamol sei gesagt - bei Migräne ist die Wirkung natürlich gleich null, aber in der Schwangerschaft, das einzige, was man noch nehmen darf.. im Krankenhaus sogar vom Tropf. Kopfschmerzen und Migräne - ein großer Unterschied.... für jeden, der es schon mal erlebt hat.
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13.09.2008 02:13 Uhr von Hygrom72
 
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@ Lockenkopf: Du wirst lachen, Paracetamol ist das einzige Schmerzmittel auf Tablettenbasis, das bei mir bei Migräne hilft.
Hat noch keine andere Pille so gut geholfen, egal ob Aspirin oder Thomapyrin usw.
Mein Arzt meinte auch, dass jeder anders darauf reagiert. Er hat Migräne-Patienten, die nehmen angeblich Kaffe mit Pfeffer zu sich und dann gehts denen besser.
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15.09.2008 14:24 Uhr von Lustikus
 
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es gab: neulich im Stern einen schönen Artikel über diese Art von Kopfschmerzen und Migräne... es gibt Menschen, die stundenweise mal KEINE Schmerzen haben sonst immer. Und die sich dann etwas spritzen müssen, damit sie nicht ganz zusammensacken. Das ist schon mächtig krass!

Aber zu dem wo die Grenze ist zw. Kopfschmerz und Migräne - ich glaube, das wissen die Ärzte selbst nicht. Ich habe auch öfters Kopfschmerzen und idR kündigt sich das schon morgens mit einem komischen Gefühl im Nacken an. Wenn man dann ein wenig bewegt um zu lockern knackt es uU recht heftig - das ist bei mir der Zeitpunkt für eine Tablette. Ibuprofen 600 hilft da am Besten besser als früher Aspirin.
Jedoch - mein Hausarzt hatte mich deswegen auch schon an einen Neurologen/Psychiater verwiesen. Der hat EEG gemacht und diverse andere Reaktionstests usw. Mein bis dato schon geführtes Kopfschmerztagebuch war gut und er hat gesagt, ich hätte Migräne. Meiner Meinung nach habe ich (meistens wetterbedingte) Spannungskopfschmerzen und es wurde trotzdem als Migräne tituliert...
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16.09.2008 14:41 Uhr von midhgard
 
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Leidensgenossen: Da finde ich hier also Leidensgenossen und -genossinnen. Ich hab Kopfschmerzen seit dem 6. Lebensjahr. Die ersten bekam ich nachdem mir meine Mutter eine gescheuert hatte und ich dabei mit dem Kopf gegen die Glasbausteinwand schlug. Da war ich grad ein paar Tage vorher eingeschult worden. Tja und seitdem bekam ich sie regelmässig. So einmal alle 4-6 Wochen anfangs. Ich bekam von meiner Mutter Aspirin verpasst und wurde jedesmal dann ins Bett gesteckt und gut war.

Je älter ich wurde, je kürzer wurden die Abstände und je höher musste ich dann dosieren, bzw. reichte Aspirin gar nicht mehr aus. Heute bin ich bei Ibuprofen 800, dass ich auch bei der mittlerweile hinzugekommenen Migräne (beginnt bei mir mit Augenflimmern und Hinterkopfziehen) nehme. Aber helfen tuts dann nur, wenn ich mich in das abgedunkelte Schlafzimmer lege. Es muss Ruhe in der Wohnung herrschen, damit ich entspannen kann. Erst so kann ich darauf hoffen, dass nach ungefähr zwei Stunden die Wrkung eintritt. Zwischendurch Erbrechen, wobei dann der Kopf noch mehr hämmert und mir noch übler wird, grausamer Teufelskreis. Abends ist es dann meist überstanden.

Man wird wütend über das Unverständnis von solchen Leuten, die ihr Glück gar nicht begreifen, dass sie frei von Migräneattacken sind. Die Leute, die dann ankommen und sagen, man solle sich nicht so anstellen und es wäre wohl hysterisch, wenn man wegen ein bischen Kopfschmerzen erbrechen müsse. Da muss ich mich bremsen, demjenigen zu wünschen er bekäme mal eine fette Mirgräneattacke.
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16.09.2008 15:02 Uhr von Lustikus
 
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@midhgard: wünsch es ihnen ruhig - wer so gefühllos ist, hat nichts besseres verdient!

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