11.09.08 11:31 Uhr
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DDR-Verklärung in den neuen Bundesländern weit verbreitet

Die FU Berlin hat eine Schülerbefragung zum Thema "DDR" durchgeführt. Diese brachte zutage, dass das Wissen über die DDR sehr gering ist. Die Reaktionen von Bürgern auf die Veröffentlichung sind teilweise extrem: Der SED-Staat wird unter anderem als soziales Paradies verklärt.

In Briefen und E-Mails werden Kritiker des DDR-Systems unter anderem als "gottverdammte arrogante Besserwisser-Wessis" bezeichnet, die Kritik als einseitig abgelehnt und die BRD als "korrupt" bezeichnet. Seit der Wende lebe man in einer "modernen Sklaverei".

Es wird kritisiert, dass die DDR auf Stasi und Mauertote reduziert werde, wohingegen die soziale Sicherheit der Bürger nicht thematisiert werde. Der Diktaturcharakter des SED-Regimes wird geleugnet. Die heutige Gesellschaft sei ungerechter. Zustimmung zu der Interpretation der Studie ist selten.


WebReporter: sluebbers
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: DDR
Quelle: www.welt.de

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11.09.2008 10:35 Uhr von sluebbers
 
+0 | -0
 
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Es ist sicher richtig, dass die DDR in den heutigen Medien einseitig dargestellt wird. Die Reduzierung auf "Stasi und Mauertote" findet durchaus statt. Nichtsdestotrotz ist in dem subjektiven DDR-Bild, dass in der umfangreichen Quelle dargestellt wird, die Sicht eines eher linientreuen Bürgers zu sehen, der mit den Repressalien kaum zu tun hatte. Eine Abweichung von der parteitreuen Linie hatte in der DDR jedoch ernste Konsequenzen. Eine Reduzierung auf wenige Aspekte findet beidseitig statt.
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11.09.2008 11:43 Uhr von execute.exe
 
+26 | -11
 
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@Autor: [...]mfangreichen Quelle dargestellt wird, die Sicht eines eher linientreuen Bürgers zu sehen, der mit den Repressalien kaum zu tun hatte.[...]

Es gab bestimmt nur einen Bürger der DDR, der als Linientreu galt.....

Ich denke, dass die Minderheit Repressalien ertragen musste.

zur News: mich wundert es nicht, allerdings behaupte ich, dass entgegen der Überschrift(DDR-Verklärung in den neuen Bundesländern weit verbreitet) die Verklärung eher andersherum wäre.

Ich jedenfalls erkläre meinen Sohn, wie es aus meinen Augen wirklich war(das Gute und auch das weniger Gute), mit allen politischen Hintergründen, das "wie?, warum? etc."

Lustig finde ich aber, dass wir alten "Ossis", von welchen Leuten auch immer gesagt bekommen, wie schlecht wir gelebt haben.....:-)))

Mir persönlich geht es jetzt nicht schlecht(Konsum, Reisen)....Mir ging es auch nicht schlecht in der DDR....Ich hatte verdammt nochmal eine wunderschöne Kindheit, mit vielen sehr guten Erinnerungen(diese Überwiegen) und eine hervorragende Ausbildung(besser als die heutige Ausbildung, zum Vergleich), ob in der POS oder danach....

Was ich natürlich auch sehr schön finde, dass ich expliziet gefragt werde, ob ich die POS besucht habe. Wenn ich dieses bejahte, wurde mir mitgeteilt, dass gerne auf POS- Schüler zurückgegriffen würde, wegen der o.a. Gründe...
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11.09.2008 11:47 Uhr von immerganzruhig
 
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so ist das nun mal. Je länger etwas her ist, desto mehr verklärt sich der Blick auf die Tatsachen.
Da würde nur ein Geschichtsunterricht an den Schulen helfen, der seinen Namen auch verdient hätte.
Und: wer sich noch erinnern kann, noch garnicht so lange her, da hiess es doch im Westen auch immer : "na,unter Adolf wär das nicht passiert"......
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11.09.2008 11:48 Uhr von sluebbers
 
+14 | -12
 
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@execute.exe: nun, meine oma konnte auch nichts schlechtes über den bund deutscher mädel sagen. alles eine frage der sichtweise.

menschen, die in der ddr einen individuellen lebensstil pflegen wollten, der nicht der sozialistischen arbeiter- und bauernmasse entsprach, mussten unterdrückung von allen seiten erleiden. bis auf die nazis, die wurden einfach totgeschwiegen und durften weiter vietnamesen verdreschen.

ich bezweifle nicht, dass es in der ddr einiges positives gab. aber unter dem strich überwiegt das negative deutlich. meine meinung.
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11.09.2008 11:54 Uhr von Mistbratze
 
+6 | -6
 
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Ach ja. Wir haben ja jetzt September und da ist wieder mal eine monatliche „Studie“ über die DDR fällig.

25.07.2008 Studie: Deutsche Schüler denken, die DDR war keine Diktatur

09.08.2008 Versäumte Vergangenheitsbewältigung: So antisemitisch war die DDR

Jetzt werde wieder alle schreiben „Wessi“: Die DDR war eine Diktatur in der jeder eingesperrt, wenn nicht gar erschossen wurde und der „Ossi“ sagt: stimmt gar nicht es war alles anders.

Langsam werden solche „Studien“ langweilig, weil diese Studien immer das gleich besagen, nämlich die DDR war von grundauf böse.
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11.09.2008 11:57 Uhr von Mistbratze
 
+2 | -2
 
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@ Sir.Locke: genau das meine ich.
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11.09.2008 12:11 Uhr von Bandito87
 
+10 | -29
 
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11.09.2008 12:12 Uhr von execute.exe
 
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@Sluebbers: oha....der Vergleich zum BdM hingt mächtig.....

[...]menschen, die in der ddr einen individuellen lebensstil pflegen wollten, der nicht der sozialistischen arbeiter- und bauernmasse entsprach, mussten unterdrückung von allen seiten erleiden. bis auf die nazis, die wurden einfach totgeschwiegen und durften weiter vietnamesen verdreschen.

ich bezweifle nicht, dass es in der ddr einiges positives gab. aber unter dem strich überwiegt das negative deutlich. meine meinung.[...]

Woher weißt du denn das alles? Hast du in der DDR gelebt? Ich glaube, Nein....Und genau, dass ist das was ich in meinem Komment(Nr.2 v.o.) meinte, indem ich schrieb:"Lustig finde ich aber, dass wir alten "Ossis", von welchen Leuten auch immer gesagt bekommen, wie schlecht wir gelebt haben.....:-)))"

Ich habe beide Systeme erlebt und habe, (wie die meißten "Ossis") gegenüber den "Wessis", dass Glück mir ein kritischen Blick über die beiden Systeme zu erlauben....Das ist ein entscheidener Vorteil, gegenüber den Menschen, die "nur" ein System erlebten, sich aber aufspielen, als wenn sie Dr. Allwissend wären.....

Übrigens, gab es nie eine Wiedervereinigung....Es war ein Anschluss.....(leider)
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11.09.2008 12:16 Uhr von Mistbratze
 
+12 | -5
 
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@ Bandito87: Du hast vergessen zu schreiben, dass du von deinen 2,80 EUR im Monat Solibeitrag mindestens 10 Arbeitsscheue Ossis mit Hartz IV durchfütterst.

PS. geh wieder spielen.
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11.09.2008 12:24 Uhr von sluebbers
 
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@execute.exe: nein, gelebt habe ich in der ddr nicht. ich hatte einige verwandte dort, die ich mit meiner familie auch recht oft besucht habe. mittlerweile habe ich sehr gute private kontakte nach leipzig, u.a. habe ich dort ein patenkind.

ich musste feststellen, dass meine ursprüngliche ansicht zur ddr sehr einseitig war, wobei ich trotzdem glaubte, das system zu kennen. dem war aber nicht so. ich habe mittlerweile mehrere menschen kennengelernt, die versucht haben, INNERHALB der ddr etwas zu bewegen. das hat mein bild durcheinandergebracht, aber auch geradegerückt.

was ich zu denen sagte, die in der ddr unangepasst waren und deshalb unterdrückt wurden, weiß ich von eben diesen personen. deren absicht war es nie, eine wiedervereinigung zu erreichen, sondern die verhältnisse in der ddr zu verbessern. das hatte auch gute gründe. die machtmenschen der brd haben die unsicherheit ausgenutzt, um sich zu profilieren und dabei auf die menschen in der ddr geschissen, das weiß ich inzwischen sehr gut.

und der bdm-vergleich hinkt keineswegs. es handelt sich um jugendorganisationen, die staatlich kontrolliert wurden und dem zweck dienten, die jugend zu indoktrinieren, und zwar sehr subtil. wenn du die positiven seiten der ddr betrachtest, solltest du auch den politischen zweck, der teilweise dahinterstand, nicht unterschlagen.
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11.09.2008 12:26 Uhr von anderschd
 
+4 | -3
 
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Bandito87: So ist das. Du bist doch das beste Beispiel. Wo steht geschrieben, das DEIN Solibeitrag ausschließlich für den Aufbau Ost verwendet wird? Das ist ne Steuer, und die kommen bekannter Maßen alle in einen Topf. Aber schrei ruhig in Bildzeitungsmanie Deine Parolen raus.
Zum Thema.
Jeder, der in der DDR etwas Gutes rauspicken kann, sucht nur ein Grund, alles andere zu rechtfertigen. Es wa schlecht.
Weil alles nur auf die Unterdrückung aller Demokratischen, anders denkenden, Strömungen aufgebaut wurde.
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11.09.2008 12:27 Uhr von Mistbratze
 
+12 | -2
 
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@Blab3000: Zitat: „Ohne die Wiedervereinigung und die Transferzahlungen wäre der ganze Osten einfach verhungert und erfroren.“

Genau Jährlich 1,5 Mrd. geteilt durch 17 Millionen (damals) macht pro „Ossi“ Kopf 88.24 D Mark. Meinst du wirklich das hat damals ausgereicht einen „Ossi“ ein Jahr lang mit Lebensmitteln und die Heizperiode über mit Kohle zu versorgen?

Wenn ich sage du bist Naiv, dann ist das sehr wohlwollend umschrieben.

Weiteres Zitat:“ Zum Dank wählen sie jetzt wieder 30% sozialistisch und ziehen den Westen absichtlich runter.
Undank ist eben der Welten Lohn, nichts neues.“
Wie kann der böse Ossi auch so undankbar sein und von seinem Wahlrecht gebrauch machen. So etwas gehört verboten und eingesperrt.

Du bist der Beweis dafür, dass eine sinvolle Diskussion über das Thema DDR schlicht unmöglich ist.
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11.09.2008 12:29 Uhr von ZTUC
 
+8 | -14
 
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Titel: Kennt von euch jemand, der in der DDR im Knast sitzen musste? Nein, ich schon. Diese Verklärung ist wirklich unglaublich. Der Durchschnittslohn in der DDR lag unterhalb von Hartz-IV heute, tolle soziale Absicherung. Abgesichert waren nur die Bonzen und die Linientreuen. Wer den Staat kritisierte, konnte dann zwar auch auf Staatskosten leben, allerdings hinter Gittern.

Was wäre wohl mit den Hartz-IV-Nörglern und Staatskritikern von heute in der DDR passiert? Die wären eingewandet, für Jahre, ab zur Umerziehung. Wobei, die meisten hätten das Maul gar nicht aufgemacht. Es ist zwar schön und gut, das heutige System zu kritisieren, was viele aber vergessen, in einem anderen System dürfen sie nicht mal kritisieren.
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11.09.2008 12:40 Uhr von berggeister
 
+6 | -0
 
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War DDR wirklich so schlecht? Wer keine Repressalien ertragen musste kann heute Bundeskanzler werden.
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11.09.2008 12:42 Uhr von christi244
 
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Ach was jetzt erzählen Wessis, wie Ossis die Ex-DDR zu sehen haben ...

Es ist einfach nur albern!

Eines aber verstehe ich bis heute nicht, wenn also verschiedene Sichtweisen bestehen, wieso sind dann die CDU im Besonderen in Neufünfland regierungsfähig ... sie sind es letztlich, die die Wiedevereinigung, mit der niemand glücklich ist, initiiert haben ... .
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11.09.2008 12:46 Uhr von hujiko-san
 
+7 | -2
 
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Hmm ich habe zwar persönlich nur noch die letzten paar Jahre DDR mitgenommen, allerdings habe ich mich intensiv mit meinen Anverwandten zur Thematik auseinandergesetzt. Alles in Allem kann man sagen, dass die Einstellung zur DDR dann doch ziemlich ambivalent ist. Mein Vater, als auch meine Mutter saßen beide eine gewisse Zeit in Bautzen, aufgrund "politischer Differenzen", haben also die gern zitierten politischen Repressalien am eigenen Leibe erfahren. Jedoch erwehren sich beide gegen eine pauschale Verurteilung des Ganzen. Vieles war angenehm, und in gewisser Hinsicht humaner als die heutigen Zustände. Vieles war bedrückend unangenehm.
Ich persönlich glaube einfach, dass jedes einzelne politische System, und damit jeder Staat, alles andere als perfekt sein kann. Das liegt wohl in der Natur der Sache. Daher wird es wohl auch immer genug Unzufriedene geben. Ich bin mit der Politik und den Zuständen in der BRD auch alles andere als zufrieden, genauso wie ich es wahrscheinlich in der DDR gewesen wäre.

Und zum Thema Verklärung: Die Geschichte schreibt immer der Gewinner. Who cares? Schwachsinnige Studie.
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11.09.2008 12:47 Uhr von berggeister
 
+2 | -2
 
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War DDR wirklich so schlecht, wenn man den Eindruck haben muss, dass der Osten den Westen erobert hat (Überwachung/Kontrolle) und nicht umgekehrt.
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11.09.2008 12:47 Uhr von Mistbratze
 
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@ Blab3000: Kalkofe finde ich Klasse.

Schau mal den hier an DDR - Dynamo Dresden.
http://de.youtube.com/...

"Erich MIelke ist homosexuell" - einfach köstlich.
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11.09.2008 12:48 Uhr von execute.exe
 
+5 | -3
 
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@Sluebbers, ZTUC: @Sluebbers
ein plus für deinen letzten Komment.....hierbei hast du durchdachter geschrieben....mit guten Hintergrund...

@ZTUC
[...]Kennt von euch jemand, der in der DDR im Knast sitzen musste?[...]
Ja, kenne ich persönlich....Nämlich ich selbst....zwar nur 3 Monate, aber ich hatte dies auch "verdient".

Dein Vergleich mit H4 hingt mächtig....Gegenbeispiel gefällig?
was kostet heutzutage ein Brot? ca. 1,59€ x 1,95583(DM) x 2(Ost-Mark) = 6,22 (Ost-Mark) In der DDR kostete das Brot 0,95 Ostmark......

Du verstehst, dass man Birnen nicht mit Äpfeln vergleichen kann.... denn ich kann auch nicht so rechnen, wie in meinem Bsp.

Aber manche können einfach nicht anders und geben immernoch unqualifizierte Komments ab....
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11.09.2008 12:48 Uhr von Yuggoth
 
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Wir sind kein Ein Volk: Von "Wir Sind Ein Volk" sind wir noch mindestens 2 Generationen entfernt.
Im Nebel der Geschichte wird viele verklärt und als nicht mehr so schlimm betrachtet, das gibt es aber auf beiden Seiten.
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11.09.2008 12:51 Uhr von taps
 
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Vorschlag: An der Diskussion sollten sich nur diejenigen beteiligen, die 1989 mindestens volljährig waren.

Und im übrigen geht es mir wie execute. Es kotzt mich nur noch an, wenn mir erklärt wird, wie schlecht mein Leben in der DDR gewesen sein muss.
Die Verdrängung und Verklärung funktioniert nämlich auch umgekehrt.
Ost-Plattenbauten sind häßlich, Westplattenbauten sozialer Wohnungsbau.
Ost-Atomraketen sind eine Bedrohung, West-Atomraketen dienen der Rettung der Welt.
Ost-Systemgegner sind Helden, West-Systemgegner sind Terroristen.
Ost-Überwachung ist Stasiunterdrückung, West-Überwachung dient der inneren Sicherheit.

Das könnte man nun noch eine Weile fortsetzen.


Bei der Betrachtung der Geschichte der DDR sollte überdies nicht vergessen werden, dass sich die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und militärischen Systeme im Krieg befanden. Im kalten zwar, aber im Krieg.
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11.09.2008 12:51 Uhr von jay___
 
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@ZTUC: Vielleicht kennst Du ja wirklich wen, der in der DDR einsaß (obwohl ich das nicht glaube.) Aber damit bist Du noch lange nicht kompetent. Was man auch merkt: Der Durchschnittslohn lag ganz sicher nicht unter Hartz IV. Schlicht keine Kenntnis! Vielleicht einfach mal wikipedia anmachen DDR -> Einkommen und Konsum.
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11.09.2008 12:52 Uhr von christi244
 
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Allein derartige Versuche dummdreister: Gehirnwäsche von oben erinnern mich immer etwas an Leute, die mir erzählen wollen, wie die USA oder Libyen sind, mit dem Unterschied, ich war in beiden Ländern, kenne die Pros und Contras, während diese beide Länder mal soeben aus dem TV und der Landkarte kennen. Vielleicht noch aus Büchern und Erzählungen Dritter.

Dennoch bleibt die Frage, wie um Himmelswillen kann die CDU in Neufünfland überhaupt regierungsfähig sein, denn dass Kohl Brachland hinterließ dürfte wohl unstreitig sein.
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11.09.2008 13:00 Uhr von sluebbers
 
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@taps: "An der Diskussion sollten sich nur diejenigen beteiligen, die 1989 mindestens volljährig waren."

quark, wieso? ich war 1989 14 jahre alt. als die nachricht durch das radio kam, ist meine mutter in tränen ausgebrochen, weil sie ihren cousin nach über 30 jahren das erste mal wiedersehen konnte. das hat bei mir nachhaltigeren eindruck hinterlassen als die bilder von tanzenden menschen auf der mauer.
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11.09.2008 13:13 Uhr von execute.exe
 
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@tabs & Sluebers [...]"An der Diskussion sollten sich nur diejenigen beteiligen, die 1989 mindestens volljährig waren."[...]

weder noch....es sollten sich alle an dieser Diskussion beteiligen, allerdings können die älteren Semester von ihren Erfahrungen berichten....
Ich war am 09.11.1989 fast 21....und ich war voll...(nur am Rande erwähnt) und habe erst am nächsten morgen von der Grenzöffnung erfahren...

Ich muss aber auch mal den Hintergrund der "friedlichen Revolution" anmerken...Wir wollten zu diesem Zeitpunkt, eine "bessere" DDR....Erst sagten wir in den Demos:"Wir sind das Volk"....später wurde daraus: "Wir sind ein Volk".....

So wie Lafo es damals sagte, dass man sich mit der Wiedervereinigung Zeit lassen sollte, denn er hatte die Probleme, die auf uns alle zukommen, vorher schon gesehen. Er hatte, wenn man es nachträglich sieht, verdammt nochmal Recht....

Onkel "Birne" hingegen wollte so schnell, wie nur möglich und egal, was es kostet, "einen deutschen Staat"....

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