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China: Die häufigste Todesursache bei jungen Menschen ist Selbstmord

Ein chinesischer Verein (Chinese Association for Mental Health) hat einen Bericht herausgebracht, in dem festgestellt wird, dass in China Selbstmord die Haupttodesursache bei jungen Menschen zwischen 15 und 34 ist.

Die Selbstmordrate ist auf dem Land und bei jungen Frauen höher als bei Männern und Stadtbewohnern. Allerdings ist die Problematik in den Städten genauso vorhanden, was man daran sehen kann, dass sich in Shanghai seit Schuljahresbegin Anfang September schon drei Studenten das Leben nahmen.

Die chinesischen Behörden haben als Maßnahme mehrere tausend Fragebögen an Schüler geschickt um deren mentale Stabilität beurteilen zu können. Des weiteren wurden einige Bücher mit Bezug zu Selbstmord aus den Buchhandlungen entfernt.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: China, Mensch, Selbstmord, Todesursache
Quelle: news.bbc.co.uk

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 21:07 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Die Leute bringen sich meistens da um, wo sie die geringste Zukunftsperspektive haben und sich selbst am wenigsten verwirklichen können. Beides trifft auf China in starkem Maße zu.
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10.09.2008 22:39 Uhr von El Indifferente
 
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@Blab3000: Also wenn in den ersten zwei Wochen nach Semesterbeginn schon 3 Studenten in München Selbstmord begangen hätten, dann würde uns diese Zahl sicher aufschrecken.
Mich auf jeden Fall.
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10.09.2008 22:50 Uhr von Noseman
 
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@El Indifferente: Stimmt schon, grundsätzlich ist das besorgniserregend.

Aber 1. hat Shanghai auch 9mal soviele Einwohner wie München.

Und 2. bedeutet "student" nicht Student, sondern Schüler.

In Deutschland begeht auch fast täglich ein Schüler Selbstmord; rundgerechnet ist das also bei uns auch nicht viel anders als in Shanghai.
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10.09.2008 23:40 Uhr von Ashert
 
+5 | -0
 
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normal: In China haben die Menschen eben keine Freiheiten, die können dort ja nichmal ihre Meinung frei äußern, wie wir hier zum Beispiel!

Sie sind eingesperrt in ein Korsett aus Vorschriften und Partei-Weltbild, Überwachung und Zensur, bis hin zur staatlichen Familienplanung, man ist dort einfach kein freier Mensch, bestenfalls ein Bürger in Uniform!

Was kann es trostloseres als so eine Dikatatur geben? Wofür lebt man als Chinese in seinem Staat?
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11.09.2008 02:05 Uhr von StYxXx
 
+1 | -0
 
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Bücher entfernen: Ob es so sinnvoll ist mit Zensur dagegen vorzugehen? Meinen die wirklich, wegen Büchern bringen sich welche um? Sachbücher wären da ja sogar noch konstruktiv (zb für Angehörige). Fast so bescheuert wie einige politische Schnellschüsse hier. Nur dass China leichter solche verbote durchbringen kann.

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