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London: USB-Stick mit geheimen Militärdaten lag in Nachtclub auf dem Fußboden

In einem Nachtclub im englischen Cornwell lag auf dem Boden ein USB-Stick. Da dieser offensichtlich niemanden im Club gehörte, hob ihn ein Mann auf.

Als er den Stick an einen Computer anschloss, sah er, dass dieser wohl einer Person aus der Armee gehörte, denn es befanden sich darauf viele Miltitärdaten . Wie zum Beispiel die Trainingspläne für 70 Soldaten. Diese wurden genauestens aufgezählt, ebenso wie Reisepläne und Übernachtungsorte der Soldaten.

Der Finder verkaufte die Daten an die Zeitung "Mirror". Diese schrieb in einer Ausgabe, "Wer immer den Datenträger verloren hat, war ziemlich unverantwortlich"


WebReporter: ringella
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: London, Nacht, Militär, geheim, USB
Quelle: www.express.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 20:46 Uhr von ringella
 
+0 | -0
 
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Wieder einmal ein Fall, in den geheime Militärdaten unvorsichtiger Weise verloren wurden. Der diese Verloren hat bekommt sicher richtig Ärger. Was wäre, wenn Terroristen diesen gefunden hätten?
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10.09.2008 21:31 Uhr von Noseman
 
+11 | -1
 
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Naja: Triningspläne für 70 Mann, je nachdem um was es sich konkret für eine Einheit handelt ist das ganz grob Kompaniestärke.

Glaube jetzt nicht, dass dies das Ende des britischen Militärs bedeutet. ;-)

Trotzdem natürlich peinlich; aber den Deppen dem der USB-Stick gehört wird ganz, ganz sicher bereits zum gegenwärtigen Zeitunkt ermittelt sein. Karriereende, natürlich.
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10.09.2008 21:42 Uhr von Yuggoth
 
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Dafür das soviele Kameras in GB rumstehen geht verdammt viel an sensiblen Daten verloren, da muss man die Gesellschaft viel mehr sensibilisieren was Datenschutz bedeutet.
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10.09.2008 21:42 Uhr von Para110
 
+15 | -1
 
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@Autor: Wäre wirklich fatal gewesen, wenn die bösen Terorristen die Trainingspläne von 70 Rekruten gefunden hätten.

9/11 was an inside job...
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10.09.2008 21:59 Uhr von fir3
 
+3 | -2
 
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Cornwell oder doch Cornwall?
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10.09.2008 22:03 Uhr von loggedin
 
+13 | -2
 
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wer die daten an eine zeitung verkauft ist auch nicht viel verantwortungsvoller als der, der den stick verloren hat.
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10.09.2008 22:11 Uhr von Noseman
 
+4 | -4
 
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Na das seh ich ja nun anders: An einen professioneller Soldaten, einem Offizier sind ja wohl in punkto Verantwortung andere Maßstäbe anzulegen als an einen Durchschnittsclubbesucher.

Allein das der das Teil überhaupt in einem Club dabei hatte ist schon vollkommen daneben.
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10.09.2008 22:22 Uhr von loggedin
 
+4 | -3
 
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@noseman: jaja, soldaten verhalten sich immer richtig, oder wie? halten sich immer an´s gesetz, begehen keine straftaten etc.? ;)
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10.09.2008 22:25 Uhr von Bluti666
 
+5 | -3
 
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Ich kanns nicht mehr hören! "Was wäre, wenn Terroristen diesen gefunden hätten?"

Oh ja, die bösen Terroristen, naja, die Panikmache scheint gut gefasst zu haben bei den Menschen...
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10.09.2008 22:30 Uhr von Noseman
 
+3 | -2
 
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Nein, @loggedin: Ich habe mitnichten gesagt dass sie es tatsächlich tun.

Aber das gerade die es tun sollten. Daraufhin werden sie immerhin vorbereitet und auch vereidigt.

Deshalb wären sie im Zweifelsfalle eben härter zu beurteilen- und zu bestrafen - als Zivilisten.
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10.09.2008 23:14 Uhr von Totoline
 
+2 | -1
 
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Da sowas in England: ja mittlerweile zur Tagesordnung gehört, irgendwelche geheimen Daten an den best besuchsten Orten zu "verlieren", dürfte es da mittlerweile keine "Top Secret" - Dokumente mehr geben. Ist doch prima. Die wollen den gläsernen Bürger und im gegenzug bekommt das Volk die gläserne Regierung.
Das ist, wie ich finde mehr als Gerecht!
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10.09.2008 23:52 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Was ist denn daran so geheim? "Übungspläne" - keine Einsatzpläne.
Ist zwar peinlich aber für Terroristen wohl kaum interessant.
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11.09.2008 00:58 Uhr von Alice_undergrounD
 
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hmmm...:-$: dem mirror kann man ja auch jeden shize verkaufen (englsiche zeitung, sagt alles)

wer also sagt dass er die daten nich selbst gebastelt hat um die abzuzocken?
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11.09.2008 07:48 Uhr von shriker
 
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Und warum verkauft der Typ die an die Presse!? Ich hätte die wohl eher in ner Kaserne abgegeben oder den Stick behalten. Muss doch nicht sein! Geldgeiler Typ!
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11.09.2008 08:51 Uhr von Koschi0815
 
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SO ABER Jetzt haben se langsam keine geschützten Daten oder?
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11.09.2008 09:05 Uhr von StaTiC2206
 
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verlieren kann man sowas immer mal: vor allem weil diese dämlichen usbsticks teilweise nur noch fingernagelgroß sind und bis zu 64GB Platz bieten (diese riesenviecher gibt es wirklich)

aber das unverantwortlichste finde ich dass es nicht verschlüsselt wurde. und das ist definitiv etwas was man so gut wie jeder regierung vorwerfen kann.
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11.09.2008 12:58 Uhr von joergze
 
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TrueCrypt: ist Dein Freund, könnte sich sogar das Militär leisten!
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11.09.2008 13:11 Uhr von Opa-Unke
 
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Briten sind treue Bürger ihres eigenen Landes: LOL - wer solche Mitbürger hat braucht sich über nichts mehr wunder. Klar wenn in Deutschland passiert wäre, hätten der Finder es an die Bild verkauft.

Das Ding hätte nach Einsicht durch den Finder direkt bei der nächsten Dienststelle oder Polizeirevier abgegeben werden sollen.
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11.09.2008 13:11 Uhr von Oxa
 
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Man denke an die Terroristen: Ich finde der Autor hat vollkommen Recht. Was wäre denn, wenn der durchschnittsterrorist sich mal eine Pause gönnt vom Suicidbomben und vom Planen größerer Anschläge und in einem Nachclub einfach mal so auf ein bisschen Clubmusik abdancen will. Dann stolpert er über den USB Stick und findet die Trainingsdaten raus?! O.O

Mal Abgesehen davon, dass die radikalen Ismalisten eigentlich nur A Capella Musik hören und nach dem muslimischen Glauben gar keine Drums etc hören dürfen... klingt das ganze echt plausibel! Erschreckend sowas!!!

Ist ja nicht weiter unbekannt, dass Soldaten gerne Feiern gehen und das oft sogar in voller Montur... wer denkt schon an son winzigen USB-Stick in der Tasche?! O.o

Ich find´s verzeibar und würde sagen: Es hätte auch schlimmer sein können!
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11.09.2008 13:53 Uhr von csu-mitglied
 
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In Zukunft muss der KGB: nicht mehr V-Leute in Armeen einschleußen, sondenr einfach nur in Nachtclubs gehen :)
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11.09.2008 14:55 Uhr von Noseman
 
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@CSU-Mitglied: den KGB gibt es nicht mehr seit der "Wende" (Naja, in Weißrußland heisst der Geheimdienst noch so).

Der russische Auslandsnachrichtendienst, den Du wahrscheinlich meinst, heisst heute "SWR".
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11.09.2008 16:51 Uhr von csu-mitglied
 
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@bonsaitornado1: Da hast du recht! Der Inlandsgeheimdienst heißt FSB und der Auslandsaufklärungsdienst heißt SWR. KGB ist mir halt als Synonym fürn Geheimdienst in Russland geblieben :)
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11.09.2008 17:57 Uhr von karlos
 
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nein ich will dazu dann doch keinen kommentar: abgeben
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11.09.2008 18:41 Uhr von Schlomo Raffzahn
 
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Kurioses? Also ich finde dieses Thema sollte nicht mehr unter die Rubrik Kurioses fallen. Denn mir scheint hier vielmehr System drin zu stecken. Es ist zumindest der dritte Fall der mir bekannt ist, wo "zufällig" hochbrisante Daten verlorengehen.

Es scheint ja schon fast so als wolle man das diese Daten endlich einmal von einem Terroristen gefunden werden sollen und nicht von ehrlichen Bürgern die das Zeug dann noch brav zur Polizei bringen.

Hier versucht doch jemand krampfhaft das System zu schädigen und Terroranschläge zu provozieren - falls das gewünschte Resultat eintreffen würde, wären die Folgen bekannt: eine weitere Verschärfung der "Sicherheitsgesetze" hin zum puren Faschismus, Kriegsrecht, Abschaffung der Menschenrecht...
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11.09.2008 20:49 Uhr von Schwertträger
 
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Was soll an Trainingsplänen interessant für irgendwelche Terroristen sein?
Selbst wenn ein Terrorist den Stick gefunden hätte, so hätte er wahrscheinlich enttäuscht die Daten gelöscht und den Stick für was anderes benutzt, weil der Inhalt zu pillepalle war.

Meine Güte, Terroristen sind doch nicht doof!
Die machen auch ihre Hausaufgaben.
Und wenn sie die machen, kriegen sie durch zwei Wochen Beobachtung zehnmal mehr raus, als auf so einem doofen Stick steht.


Das der Stickbesitzer beim Verlassen des Clubs nicht seine Taschen kontrolliert, zeugt allerdings von Gleichgültigkeit. Und von Dummheit und noch viel mehr Gleichgültigkeit, dass die Daten - egal ob sensibel oder nicht - unverschlüsselt auf dem Stick lagerten.


Der typ, der das Ganze an die zeitung verkaufte, gehört aber auch hinter Gittern, denn zwecks Schadenbegrenzung hätte es sich gehört, die Daten bei der Polizei oder beim Militär direkt abzugeben. Geldgeiles Arschloch, der Typ.

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