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"Gesundheitspapst" Bankhofer: Europäischer Gerichtshof bringt Apotheken in Gefahr

Es geht um rund 35 Milliarden Euro: So groß ist der Markt, der von unseren Apotheken bedient wird. Jetzt entscheidet der Europäische Gerichtshof, ob auch Pharmakonzerne oder Großhändler Apotheken bzw. sogar Apothekenketten eröffnen dürfen.

Für unser Gesundheitswesen eine ganz wichtige Entscheidung. Auch Prof. Hademar Bankhofer, ein populärer Verfechter der natürlichen Medizin, hat Bedenken. Auf seiner Internetseite schreibt er: "Die Apotheke ist eine Stätte der Begegnung zwischen Ratsuchendem und Ratgebendem."

In dem Interview äußert sich auch Heinz-Günter Wolf, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände zu diesem Thema. Er sagt, dass dann die unabhängige Kundenberatung aus den Apotheken verschwinden würde und nur noch ein am Umsatz orientierter Verkaufsdruck herrschen würde.


WebReporter: colweb
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gericht, Gefahr, Gesundheit, Apotheke, Gerichtshof
Quelle: www.bankhofer-gesundheitstipps.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 16:22 Uhr von Mi-Ka
 
+6 | -1
 
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Und hört endlich auf, diesen Menschen Professor zu nennen.
Er ist ein ganz normaler Journalist und Lobbyist, der den Titel aufgrund der Titelgeilheit der Österreicher geschenkt bekommen hat.
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10.09.2008 19:17 Uhr von artefaktum
 
+7 | -0
 
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Ich will mich jetzt gar nicht zum Thema äußern aber dieser "Professor" Bankhofer und das Thema Glaubwürdigkeit: Ein (heikles) Thema für sich.
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11.09.2008 00:56 Uhr von Alice_undergrounD
 
+3 | -2
 
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ers wohl nich nur so alt un tattrig, nein, seine ansichten sind genauso veraltet wie die des papstes o0
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11.09.2008 01:30 Uhr von Alice_undergrounD
 
+2 | -2
 
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wtf ich dachte bisher immer, der sei mindestens: medizinprofessor^^ lol wie würde ein anderer "mediziner" (dr. house) jetzt sagen: SIE VERSCHRUMPELTER BLENDER!

da sieht mans mal wieder: selbstvermarktung ist alles :D
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11.09.2008 05:21 Uhr von alicologne
 
+3 | -2
 
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Wer hat da Angst um seine Pfründe? Ja genau, die, die durch Preisabsprachen mit der Pharma Industrie eine Geldmaschiene namens Apotheke betreiben...

Ich kann auf Apotheken verzichten, denn deren Beratung bzw. Hilfe hab ich nie gebraucht bzw. bekommen.

Mein Arzt sagt mir ja schon vorher wie ich was nehmen soll.

Und jetzt: RATIOPHARM GOES ALDI :))))
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11.09.2008 11:18 Uhr von paul77
 
+2 | -2
 
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naja: wenn die Apotheker wegfallen werden auch einige lieb gewonne Serviceleistungen entfallen. Nacht und Sonntagsdienst wird kaum einer machen und diverse andere Vorsorgeangebote die bisher quersubventioniert worden fallen weg. Zweischneidiges Schwert ist das auf jedenfall.
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11.09.2008 11:26 Uhr von bigpapa
 
+1 | -1
 
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Alles Schwachsinn: ich bin schon ein älteres Semester, war schonmal krank bekam Medizin und muss z.Z. (vermutlich mein Lebenlang) Blutdruckmittel nehmen.

Ich erzähle das, damit ihr wisst das ich durchaus schonmal ne Apotheke von innen gesehn habe :)

Aber was ich da noch NIE erlebt habe ist BERATUNG.

Für mich ist das ein purer Lagerist, der mir die Ware gibt, wegen den vom Arzt ausgestellten "Berechtigungsschein", offz. Rezept genannt.

Im allerbesten Fall schreibt mir ein Apotheker drauf wie ich die Pillen nehmen soll. Mit andern Worten der hält mich für einen Trottel (der nicht mehr weis was ihn der Arzt gesagt hat) oder für einen Menschen der nicht lesen kann (Beipackzettel) was aber wiederrum komisch ist weil ich seine Sauklaue auch lesen müsste)

Ich bekomme mein sehr wichtige Beratung bei meinen Arzt. ER sagt mir klar, "Ich schreib ihn mal xxx auf, nehmen sie davon morgens morgens 1 und wenns mittags noch Probleme haben eine halbe". ER sagt mir wenn er Nebenwirkungen befürchtet. ER kennt mein Körper.

In der modern Medizin mixt keine Apotheker mehr eine Pille /Pülverchen selbst. Die holen das Zeug aus ihren Lager und verdienen sich mit frei erhältlichen Zeug eine goldene Nase.


Ich bin der festen Meinung das das was eine Apotheke heute leistet, durchaus durch Versandhandel und ein Lebensmittelmarkt mit grossen Lager erledigt werden kann.
Aus sicherheitsgründen kann der Lagercomputer ja dann mit elektronischen Rezepten mir die Pillen aus sein Regal holen (ähnlich wie die DVD in der Tankstelle).

Gruß

BIGPAPA
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11.09.2008 11:32 Uhr von RegenCoE
 
+2 | -1
 
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Muss hier widersprechen Muss hier dem Trend der Kommentare widersprechen - ich wurde schon des öfteren in Apotheken kompetent und wenns angebracht war auch diskret beraten.

Eine zumindest teilweise unabhängige Beratung würde jedoch wegfallen, wenn die Firmen Bayer, Baxter oder Sanofi-Aventis ihre eigenen "Apotheken" hätten - denn natürlich würden die hauptsächlich ihre eigenen Produkte verkaufen ohne Rücksicht darauf, ob das für den jeweiligen Kunden und dessen Anforderungen überhaupt das adäquate Produkt ist.

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