10.09.08 14:47 Uhr
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Israelischer Minister schlägt vor, iranischen Präsidenten zu entführen

Nachdem der israelische Minister Rafi Eithan vorschlug, man solle den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad entführen und vor Gericht stellen hat nun die iranische Regierung offiziell bei der UN Protest eingelegt.

Rafi Eithan war maßgeblich an der Entführung von Adolf Eichmann im Jahre 1960 aus Argentinien beteiligt.

Der iranische UN Botschafter Mahammad Khazee forderte in einem Brief an die UN diese dazu auf, solche Drohungen nicht zu ignorieren, sondern entschieden zu reagieren. Ein solches Vorgehen verstieße gegen die Basiswerte der zivilisierten Welt.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Israel, Präsident, Minister
Quelle: news.bbc.co.uk
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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 14:22 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Unrecht + Unrecht gibt auf keinen Fall Recht. Eine Entführung würde die Situation auf jeden Fall eskalieren lassen.
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10.09.2008 15:05 Uhr von JCR
 
+13 | -0
 
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Jaja,....sehr demokratisch und zivilisiert. Aber was die Demokratiefähigkeit betrifft, müssen wir Israel für´s erste sowieso abschreiben. Für einen Staat, in dem eine Mehrheit die Folter befürwortet, habe ich nur wenig Hoffnung.

Derlei Entführungen sind ja nicht neu, in Palästina gab´s ja schon ähnliche Vorfälle (Welche unter anderm auch die Position der Hamas gefestigt haben).

Die Entführung eines Staatsoberhaupts ist ein klarer Akt der Aggression, darüber hinaus aber auch wohl kaum zu realisieren. Der Iran ist diesbezüglich nicht so wehrlos wie die palästinensischen Autonomiegebiete.
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10.09.2008 15:27 Uhr von Mediacontroll
 
+11 | -1
 
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Irgendwie komisch: Alle hetzen gegen Iran Israel USA sowieso und ab und an die EU etc..

Aber nach so eine Aussage von Israel so gelassen reagiert... respekt.. ich glaube der Iran wird der EU zeigen wer der eigendliche Kriegstreiber ist.. auch wenns einige einfach nicht wahr haben wollen..
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10.09.2008 15:38 Uhr von Chzu
 
+0 | -0
 
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hehe: Schlim Schlimm da in Nahen-Osten.

Bin mal gespannt wie die UN nun urteilt bzw. welche Strafe dann folgt.
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10.09.2008 15:39 Uhr von Paddex-k
 
+7 | -0
 
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Der: Kerl ist wirklich ab in der Birne! Ist die planung eines Terroraktes nicht ein Verbrechen??? In Guantanamo sitzen Leute die wesentlich geringere Terrorgedanken haben!
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10.09.2008 16:14 Uhr von JCR
 
+2 | -0
 
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@ Mediacontroll: "Aber nach so eine Aussage von Israel so gelassen reagiert"

Nützt ja nix, wenn sich die iranische Regierung jedesmal aufregt.

Eine Seite provoziert, die andere Seite protestiert, und das war es dann auch schon. Mehr passiert da in absehbarer Zeit nicht. (Hoffe ich zumindest).
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10.09.2008 16:25 Uhr von ZTUC
 
+0 | -12
 
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10.09.2008 16:30 Uhr von Noseman
 
+6 | -0
 
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Toller Vergleich: Ein Psychopath darf nur nach richterlichem Beschluß eingewiesen werden und kommt in ein "Irrenhaus", welches von geschulten Fachkräften geleitet wird.

Wenngleich es in Israel auch tatsächlich wie in einem Irrenhaus zugeht: Rafi Eitan hat selbst einen an der Waffel und ist übrigens für das Entkommen Mengeles mitverantwortlich; und den Richter zu spielen kommt dem schonmal gar nicht zu.
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10.09.2008 16:39 Uhr von JCR
 
+7 | -0
 
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@ ZTUC: Gut, dann sollte vielleicht irgendein arabisches Land, vorzugsweise natürlich der Iran, einige israelische Politiker "einweisen".

Zum Beispiel den sympathischen Herrn Benisri, der meinte, dass Erdbeben durch zuviele Homosexuelle ausgelöst würden.

Oder seinen Kollegen, denn Rabbi Yosef, der auch einige tolle Ideen hatte. So behauptete er zum Beispiel, New Orleans sei überschwemmt worden, weil die ganzen gottlosen Schwarzen nicht in der Torah lesen. ("[...]let’s bring a tsunami and drown them")

Nicht gerade eine Äußerung, die auf geistige Gesundheit schließen lässt, oder? Aber es kommt noch besser.
Dieser tolle Prediger ist der Ansicht, der Holocaust sei eine Strafe Gottes gewesen. Eine Aussage, die hierzulande strafrechtliche Konsequenzen hätte.

Aber vermutlich wäre die UNO ´not amused´, wenn iranische Agenten diesen offenbar verwirrten Knessetabgeordneten entführen würden.
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10.09.2008 17:00 Uhr von Venne766
 
+6 | -0
 
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Israel sollte für so eine Aussage Konsequenzen zu erwarten haben...aber das wird wohl wieder nichts
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10.09.2008 21:41 Uhr von Jimyp
 
+2 | -3
 
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Für Genug Geld lässt sich sicherlich auch ein iranischer Scharfschütze für diese Arbeit finden!
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11.09.2008 02:14 Uhr von yusundur
 
+3 | -1
 
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@ JCR: Der Iran ist kein arabisches Land, sondern ein persisches, auch wenn nur 50% der Bevölkerung persisch ist.

Wollt ich nur mal gesagt haben, da viele Leute immer denken Iraner seien Araber, was aber halt nicht stimmt. :-)
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11.09.2008 09:51 Uhr von maki
 
+1 | -1
 
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Als ob Raffi Eiterpickel was zu sagen hätte, dem sollte man dringend den Freigang streichen - anscheinend werden die Klappsen in Israel zu lasch geführt.
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11.09.2008 21:33 Uhr von M3A1
 
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hahahhahaha: ein iranischer politiker spricht von zivilisation


zu geil :D:D:D

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