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Bielefeld: Christliche Kirche verkauft - Wiedereröffnung als jüdische Synagoge

Ein verkaufter christlicher Kirchenbau wird erstmalig in Deutschland als Synagoge eingeweiht. Die vorher der evangelischen Gemeinde dienende Paul-Gerhard-Kirche in Bielefeld soll am 21. September diese Weihe bekommen. Dies löste einen Streit bei den Evangelen bis hin zur Kirchenbesetzung aus.

Infolge eines Gemeindezusammenschlusses und auch wirtschaftlicher Probleme wurden die Gebäude für 2,5 Millionen Euro an die Jüdische Kultusgemeinde in Bielefeld verkauft. Auch der Klageweg vor der kirchlichen Verwaltungskammer blieb erfolglos.

Über den Kauf der Kirche herrschte auch in der Jüdischen Kultusgemeinde Uneinigkeit und auf Grund dessen wurde im Februar der Vorstand durch Wahlen abgelöst. Der neue Vorstand wollte den Kirchenkauf überprüfen, konnte dies aber noch nicht vollziehen, da die Wahlen beanstandet wurden.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Verkauf, Kirche, Christ, Bielefeld, Jude, Synagoge, Wiedereröffnung
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 12:11 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Dies bleibt nicht der einzige Fall. Bereits gestern wurde in SN über den Abriss von 15 Kirchen berichtet. Dies betrifft auch wieder die evangelische Kirche. Ich möchte aber nicht ausschließen, dass dies auch mit katholischen Kirchen geschieht. Die Instandhaltung oder Renovierung der Kirchen verschlingt auf Deutschland hochgerechnet, riesige Summen.
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10.09.2008 13:30 Uhr von StaTiC2206
 
+9 | -6
 
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wann wird die frauenkirche in dresden ne moschee? ich selbst bin nicht gläubig, aber ich verurteile keinen menschen der einen glauben besitzt. und ich finde es ist eine entweihung religiöser symbole. ich finde kirchen sollten kirchen bleiben und nicht zu synagogen, moscheen oder einem billiard bistro umgebaut werden. zumal jede religion eine etwas andere architektur für ihre gotteshäuser hat. es passt nicht.

ein abriss und ein bau der synagoge wäre noch in orndung gewesen, aber diese umfunktionierung empfinde ich als beleidigung gegenüber der christlichen religion
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10.09.2008 14:05 Uhr von KingPR
 
+8 | -7
 
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Selbst schuld: Wenn sie die Kirche verkaufen.
Und wenn die Juden sie nutzen wollen, auch gut.
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10.09.2008 14:46 Uhr von Noseman
 
+4 | -3
 
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Wenn es einen gütigen Gott gibt: dann wäre der bestimmt nicht sauer.

Deswegen kann ich nicht verstehen, weshalb läubige immer ein Problem damit haben, wenn vermeintlich ihre "religiösen Gefühle" verletzt werden.

Sie sollten mehr Gottvertrauen haben; ein allmächtiger Gott würde sich schon bemrkbar machen wenn ihm was nicht passt.
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10.09.2008 14:59 Uhr von Sven_
 
+6 | -6
 
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@Static2206: Menschen die Häuser abreisen wollen weil vorher mal ein anderer Gott... nein ein falscher Gott.... ach halt es gibt ja nur einen: kein Gott ... drin "gewohnt" hat, nennt man wahlweise "Geldverschwender" oder "Religiöse Spinner".

Und genau deshalb sind Religionen auch nicht gut, denn sie werden immer von Menschen praktiziert. Und wie lehrt uns schon Kant: jede Organisation, auch wenn eigentlich wohltätig, hat auf Dauer nur den Eigennutz im Sinn. Ich glaube allein schon UNICEF hat uns diese Theorie jedes Jahr mehrmals belegt.
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10.09.2008 17:54 Uhr von CHR.BEST
 
+4 | -1
 
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Gott oh Gott: Naja, ich würde sagen, besser eine Synagoge als wenn Satanisten oder Scientologen die Kirche kaufen würden ... da wäre sicherlich mehr los in Bielefeld *g*
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10.09.2008 18:44 Uhr von sokrates-platon
 
+2 | -1
 
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Am Ende ist es ja trotzdem ein Gotteshaus, also finde ich das nicht schlimm und muss CRH.BEST rechtgeben..
Satanisten und Scientologen oder u.a. Zeugen Jehovas wäre erst schlimm und noch schlimmes, dass eine Kirche in ein Billardcafe umgewandelt wird...das ist schon ernidriegender.
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10.09.2008 18:45 Uhr von ArrowTiger
 
+9 | -1
 
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B**l*f*ld? Gibt´s doch gar nicht! :-)

Das wollen SIE euch nur weißmachen!

*scnr*
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10.09.2008 20:41 Uhr von marshaus
 
+3 | -0
 
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hier kann man die kirchen privat kaufen....und die werden dann umgebaut in eigentumsohnungen
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11.09.2008 00:19 Uhr von kyr
 
+2 | -2
 
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Hahaha: "Die dürfen das Gebäude nicht benutzen, die haben ja ganz andere Wahnvorstellungen als die ursprünglichen Erbauer!"
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11.09.2008 05:16 Uhr von alicologne
 
+2 | -2
 
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tja Das nennt sich perfektes Recycling.. Der Götzentempel wechselt einfach nur die Ansicht, der Inhalt ändert sich trotzdem nicht..
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11.09.2008 09:22 Uhr von Mondelfe
 
+1 | -0
 
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In Bielefeld gibt es auch eine (evangelische) Kirche, die in ein Restaurant "umgewandelt" wurde, das Restaurant "Glück und Seligkeit", wer es sich mal anschauen möchte:
http://www.mp-gmbh.com/...

bzw.
http://www.glueckundseligkeit.de/...
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12.09.2008 16:27 Uhr von cyrus2k1
 
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Es ist doch eh der gleiche Gott: den Christen und Juden (Und Moslems) anbeten... Nur das "Drumherum" von Propheten und Geschichten weit leicht voneinander ab...

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