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Tod im Straßengraben: Autofahrer lässt Schwerverletzten nach Unfall liegen

Erst Stunden nach dem Unfall wurde ein 72 Jahre alter Motorradfahrer im Straßengraben gefunden - tot. Er erlag seinen schweren Verletzungen, nachdem ihn ein 26-Jähriger mit seinem Auto gerammt hatte und unbehelligter Dinge weiterfuhr.

Der Unfall ereignete sich bei Sokolov in Tschechien bereits am Samstagmorgen. Der Unfallverursacher kümmerte sich nicht um das Opfer, das vom Motorrad auf die Seite geschleudert wurde und erst zur Mittagszeit gefunden wurde.

Die Ermittlungen der Polizei gingen bis nach Deutschland, wo der Unfallverursacher im Landkreis Wunsiedel, Oberfranken, aufgespürt wurde. Den Unfallwagen hatte er in einer zugeparkten Garage versteckt. Der 26-jährige Autofahrer aus Arzberg wird nun angezeigt unter anderem wegen fahrlässiger Tötung.


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WebReporter: lockenkopf5
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Unfall, Autofahrer, Straße, Schwerverletzte, Schwerverletzt
Quelle: www.frankenpost.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 10:53 Uhr von lockenkopf5
 
+0 | -0
 
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Ein Unfall kann passieren - keine Frage. Aber dann muss man dazu stehen, erst recht, wenn jemand dadurch verletzt wurde. Einfach davon und vergessen, geht ja wohl gar nicht. Respekt allen, die sofort bei einem Unfall anderen helfen - ohne, dass sie etwas mit dem Unfall zu tun haben.
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10.09.2008 11:46 Uhr von vitamin-c
 
+3 | -1
 
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So was macht mich wütend: Ich kann solche Leute nicht ab die Fahrerflucht begehen. Auch die Leute, die einen Unfall bemerken, aber nicht helfen. Gerade hier in Hamburg wurde ein Mädchen mit ihrem Fahrrad angefahren. Der Unfall verursacher hielt in diesem Fall zum Glück an. Aber die anderen Autofahrer haben sich einen Dreck darum geschert. Die haben keine Hilfe angeboten und sind teilweise noch über das Fahrrad gefahren, das ein paar Meter vom Mädchen lag.
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10.09.2008 12:02 Uhr von execute.exe
 
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wie krass ist das denn? boah, das ist schon ein Hammer, was da abgegangen ist.


allerdings merke ich auch fast täglich, dass ich permanent abgedrängelt werde. Da nützt nicht einmal die Hupe was....die schauen stur geradeaus und ziehen in meine Spur....Ich muss Gas geben oder eine Gefahrenbremsung einleiten....Gottseidank, rechne ich immer, wie fast jeder Motorradfahrer mit der Gleichgültigkeit eineiger anderer Verkehrsteilnehmer.....
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10.09.2008 12:05 Uhr von grafvonrotz
 
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10.09.2008 12:43 Uhr von brycer
 
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@grafvonrotz: Und du glaubst das wäre ein Grund für das Verhalten einfach so weiter zu fahren?
Bei einem Unfall hat man sich darum zu kümmern was man angerichtet hat. Egal was und wie es passiert ist.
Bist du ehrlich der Meinung das diese Vermutung ein Grund wäre einfach weiter zu fahren?
Was ich dir jetzt am liebsten wünschen würde schreibe ich lieber nicht!
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10.09.2008 13:09 Uhr von BitteBrigitte
 
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Ich nehme mal an, das macht in so einem Fall das Unterbewusstsein.

Wenn du ein sorgsamer, pflichtbewusster Mensch bist, dann hältst du da an und dann kümmerst du dich auch. Ganz automatisch.
Und solche, die sich eh nicht um andere kümmern, fahren automatisch weiter und denken, hoffentlich hat das keiner gesehen und irgendjemand wird sich schon kümmern. ... Und dann verstecken sie das Auto und sich und hoffen, dass der Kelch an ihnen vorüber geht.

Und dann gibt´s noch die, die vor Schock/Aufregung/Panik einfach erstmal weiterfahren - nachdenken- und dann anhalten und Hilfe holen. Die zähle ich aber nicht unter Unfallflüchtige.
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10.09.2008 13:44 Uhr von grafvonrotz
 
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An Brycer: Du darfst mir wünschen was du möchtest.

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