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München: 30-Jährige finanzierte Lebensversicherung durch Handel mit Marihuana

Eine Mutter von Zwillingen hat zusammen mit zwei Mittätern Marihuana im großen Stil verkauft, weshalb sie jetzt vor Gericht stand. Durch die dreijährigen Zwillinge im Kinderwagen wähnte sie sich vor Kontrollen sicher und transportierte bis zu viereinhalb Kilo zu den Kunden.

Laut ihrer Aussage hätte sie dafür eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 100.000 Euro bekommen sollen, die sie allerdings nie erhalten habe. Die Angeklagte Natascha M. sagte aus, dass sie damals nicht überlegt habe und später bedroht worden sei.

Die in einem separaten Verfahren schon zu sechs Jahren und neun Monaten Haft verurteilte Yasmin H. hatte für Natascha M. allerdings 35.000 Euro in eine Lebensversicherung eingezahlt. Die 30-Jährige wurde zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.


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WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Leben, Sicherheit, Handel, Marihuana
Quelle: www.tz-online.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 11:04 Uhr von El Indifferente
 
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Na ja, mitgefangen - mit gehangen. Wenn man mehrere Kilo Marihuana durch die Gegend schleppt muss man mit sowas rechnen. Trotzdem wird es endlich Zeit für eine Legalisierung.
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10.09.2008 11:46 Uhr von mustermann07
 
+14 | -1
 
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3 Jahre und neun Monate für Marihuana: Richter und Staatsanwalt haben sich dannach sicher ein Bier gegönnt und auf ihren herausragenden Erfolg angestoßen.lol
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10.09.2008 12:02 Uhr von mustermann07
 
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Ein Doppelpost weil es so lustig ist "Das Landgericht Berlin hat einen Familienvater, der über einen Zeitraum von 12 Jahren, seine drei Kinder in 641 Fällen zu sexuellen Handlungen zwang, lediglich zu einer Haftstrafe von 3 Jahren verurteilt. Der Mann wird nach Verbüssung der 2/3 Strafe das Gefängnis nach 24 Monaten als freier Mann verlassen."

Gratulation an die tollen Rechtsexperten...
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10.09.2008 13:01 Uhr von vmaxxer
 
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nunja: zum einem: ein hartes Urteil... vor allem wernn man bedenkt das sie auch kinder hat.

Ich denke mal das da noch etwas gewesen sein muß das den Richter zu einer hohen betrafung veranlasst hat.

Und zum Rechtsunverständis:
Illegal ist Illegal und ein Unrecht wird durch ein anderes nicht zu Recht. Hasch ist hier nunmal verboten, der handel damit auch und basta. (Und Kiloweise ist definitiv keine kleine Menge zum Eigengebrauch)

(Warum der Vater in dem anderen Fall mit so einer geringen strafe davonkam ist mir allerdings auch schleierhaft)
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10.09.2008 13:30 Uhr von goldengero
 
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Urteil: Der Vater ist wahrscheinlich mit einer geringeren Strafe davongekommen weil verm.

- ein Großteil bereits verjährt waren (ist halt so!!!!!)
- und er ein strafmilderndes Urteil erhalten hat weil seinen Opfern die Aussage vor Gericht erspart hat. (klingt komisch, ist aber so -steht so in der Strafmaßzumessung-)

Kann ich pers. nich gutheißen.

Ach ja, hoffentlich wird Cannabis nie legalisiert und n u r zu therapeutischen Zwecken erlaubt.

Kenne mehrere Fälle, wo der regelmässige Genuss dieser Substanz Tetrahydrocannabinol sich drastisch auf die Gesundheit der Person, bis hin zur völligen Arbeitsunfähigkeit und dauerhaften Aufenthalten in psych. Kliniken ausgewirkt hat. Und obwohl es immer wieder dementiert wird, es ist eine Einsteigerdroge. Eine Befragung in der Harddrogenszene von Hannover hat ergeben, dass ein Großteil der Konsumenten ihre "Karriere" mit Cannbis begonnen habe.

Weiterhin ist die Person mit ihrem Strafmaß noch gut weggekommen, verm. wegen der Kinder.

Im vorliegenden Fall wurde der Handel/Verteilung gewerbs- und bandenmäßig durchgeführt. Diese ist ein Verbrechenstatbestand. Haftstrafe ab 5 Jahre
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10.09.2008 13:47 Uhr von blodone
 
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war: warscheinlich besondere härte, wenn sie ihre Kinder da mit genommen hat zum dealer und dann auch kind + ganja transportiert hat... zum großteil wars dann auch recht viel asche....

zum thema einstiegsdrogen:
wer greift direkt zu cannabis? ich glaub niemand der nicht schonmal eine zigarette geraucht hat. -> tabak ist die einstiegsdroge. und kaffe ist der einstieg zu speed und kokain. so siehts aus :)
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10.09.2008 15:25 Uhr von goldengero
 
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also, ich habe hier nur meine Meinung bzgl. des Autorenpost zu Legalisierung angebracht.

Selbstverständlich ist Alkohol, leider, eine legale Droge die keinerlei therapeutischen Zweck erfüllt.
Der volkswirtschaftliche Schaden durch den missbräuchlichen Konsum ist immens.

Das Ganze ist ein Politikum. Der Raucher wird ja schon über den Preis zum weniger Konsum, bzw. Aufhören angeregt. Aus diesem Grund habe ich nach 20 Jahren Zigarettenkonsum (mind. 60) auch aufgehört.

Zur Info: In den Niederlanden ist der Besitz von Marihuana/Hasch ebenfalls strafbar und nicht wie behauptet legalisiert. Der Besitz von bis 5 g wird lediglich nicht strafrechtlich verfolgt. Deswegen müssen die Shops genau Buch führen. Diese haben zum Besitz eine Sondergenehmigung. (Unterzeichnung der UN Antidrogenresulution durch die NL und Anerkennung der dort festgelegten Regeln)

Weiterhin wird in der BRD in der Regel bei Besitz bis 5 g (unterschiedliche Regelung der Bundesländer) zwar ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, dieses aber sofort durch die StA eingestellt.

Der einzige Unterschied zwischen NL und BRD ist. Man kann es nicht legal erwerben und wenn man erwischt wird ist das Zeug weg- Einziehungsgegenstand gem. der Strafprozessordnung-
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10.09.2008 15:32 Uhr von evil_weed
 
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einstiegsdroge: wenn cannabis anbau für den eigenbedarf erlaubt wäre, dann müsste man auch nicht zu leuten gehen die ausser cannabis noch andere drogen verkaufen.
leute kennenzulernen die speed oder koks verkaufen wäre viel schwieriger, wenn man cannabis aus dem eigenen garten rauchen kann.

wenn cannabis eine einstiegsdroge ist, dann ist da vor allem die inkompetente drogenpolitik dran schuld.
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11.09.2008 12:30 Uhr von mustermann07
 
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goldengero: Alkohol zu erlauben und Marihuana zu verbieten ist so, als wenn man einen der mit einem Panzer durch die Stadt fährt und auf Menschen schießt einfach machen läßt, während man den, der daneben mit eine Pistole rumballert, mit einer 50 köpfigen Eingreiftruppe überwältigt.

Was den Rest deiner Aussage betrifft, das kannst du doch sicher beweisen oder? Zeig mir psychiatrischen Einrichtungen in denen massenhaft Kiffer sitzen? Du kannst doch auch sicher beweisen, daß Kiffer vom sozialen Abstieg bedroht sind, ich sehe auf den Bahnhöfen immer nur Alkleichen, Heroin und Tablettenabhängige rumhängen, wo also sind die ganzen Kiffer die Marihuana ruiniert hat?

Ich bin auch gegen eine generelle Legalisierung, aber von der Gefährlichkeit von Marihuana zu reden während Alkohol ganze Länder ruiniert ist ja wohl an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten.
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12.09.2008 18:47 Uhr von floridarolf
 
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cannabis legalisieren sofort! Hanf ist eine Heilpflanze das Verbot ist ein Witz und das weiß jeder!!!Steuergelderverschwendung im ganz großen Stil die Verfahren wegen Hanf blockieren die Gerichte und halten die Polizei davon ab schwerverbrecher wie mörder,vergewaltiger oder kinderschänder einzusperren es werden durch das Verbot Familien und Karrieren zerstört nur wegen der Illegalität selbst schwerstkranken würde cannabis helfen aber lieber schön verbieten und die jugend kriminalisieren die erwachsenen die alkohol trinken sind auch nicht besser und die medien stellen das immer so schlimm da aber für alkohol werbung machen das ist die schlimmste legale droge mit tabak aber der staat verdient ja dran frau bätzing geben sie das hanf frei wenigstens für schwerkranke!!!

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