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Ab 2009: Die Elektronische Zeitung kommt

Das britische Unternehmen Plastic Logic kündigt für das erste Halbjahr 2009 den Verkaufsstart für ein großformatiges Lesegerät an. Produziert wird die elektronische Zeitung in der Nähe von Dresden. Ein Namen trägt das innovative Produkt noch nicht.

Auf dem 10,7 Zoll (27 Zentimeter) großen Display können E-Books, Magazine, Zeitungen, jedoch auch Dateiformate wie .pdf und .doc dargestellt werden. Gängige Lesegeräte der Konkurrenz sind deutlich kleiner. So bringt es Amazons Kindle auf gerade einmal sechs Zoll (15,2 cm).

Die Menüführung des digitalen Anzeigegerätes, welches wie der Kindle und der Sony Reader PRS-505 auf E-Ink-Technologie basiert, geschieht mittels Touchscreen. Nach Herstellerangaben reicht eine Akkuladung für rund sieben Tage Betriebszeit.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Zeitung, Elektro
Quelle: www.focus.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2008 06:22 Uhr von Nesselsitzer
 
+0 | -0
 
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Hier ist ein Foto des neuen Lesegerätes zu sehen:
http://p3.focus.de/...
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10.09.2008 10:31 Uhr von shriker
 
+7 | -4
 
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Wird wohl auch nix werden. So weit ich weiß verkaufen sich die Konkurenzprodukte kaum bis garnicht. Und eine Zeitung lässt sich angenehmer lesen, braucht keinen Strom, kann ich falten und in die Tasche stecken und geht nicht kaputt. So was braucht (im Moment) kein Mensch.
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10.09.2008 10:50 Uhr von bigpapa
 
+5 | -2
 
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Warum sich die Teile nicht verkaufen: das kann ich dir sagen.

Weil die mit DRM Zeug so vollgestopft sind, das den normalen Verbraucher die Haare zu Berge stehn.

Dieses Teil da für eine Zeitung wäre ideal und würde sich auch verkaufen.

DRM hin o. her. Die Zeitung ist morgen schon so alt das die nicht mal ein Raubkopierer mehr haben will :)

Gruß

BIGPAPA
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10.09.2008 10:53 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -1
 
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Ich finde diese Teile klasse! Zwar habe ich derzeit auch lieber ein Buch aus Papier in der Hand, als Bücher am Bildschirm zu lesen. Aber eher aus Gründen des "schnellen Zugriffs" (Lesezeichen, schnelles Blättern, Markieren, etc.) Das können einige eBook-Reader, zusammen mit verbreiteten Formaten, wie z.B. PDF, jedoch inzwischen auch. Nur sind die guten Teile bisher preislich eher uninteressant, und mit ihren 6"-Screens auch etwas klein.

@shriker: klar, die brauchen Strom, das ist ein gewisser Nachteil. Allerdings braucht E-Ink den nur einmalig zum Aufbauen der Seite, danach bleibt die Anzeige stromlos bestehen. Das ist ja der "Gag" bei E-Ink. Die Betriebszeit von sieben Tagen dürfte sich daher auf sieben Tage durchgehendes Bücherlesen beziehen. Ist auch bei den aktuellen Geräten so.
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10.09.2008 11:06 Uhr von Zap0xfce2
 
+3 | -2
 
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Jupi die Zukunft hat begonnen. Ich finde es eine Super Sache nicht nur weil damit die Suche nach einem Artikel einfacher wird ...
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10.09.2008 11:14 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -2
 
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@bigpapa: -- "Weil die mit DRM Zeug so vollgestopft sind, das den normalen Verbraucher die Haare zu Berge stehn."

Aber nicht alle. Den Kindle würde ich mir daher auch nicht zulegen. Eher schon den iLiad von iRex/Philips (sauteuer!) oder den Cybook Gen 3 von Bookeen (deutlich günstiger, aber fast gleich gut). Beide sind m.W. DRM-frei.
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10.09.2008 11:15 Uhr von shriker
 
+2 | -1
 
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Tja: Nur dass noch lange nicht jeder Internet / WLan / Hoptspot zur verfügung hat. Und ein Herr der den Aktenkoffer trägt nimmt das Teil vielleicht schon mit. Aber ned der Bauarbeiter, der mittags im Bauwagen hockt und BILD liest.

Ich lass mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen, aber ich bin da sehr skeptisch. Printausgaben wird es noch lange geben. Genau wie Bücher und das ist gut so!
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10.09.2008 11:15 Uhr von Pryos
 
+1 | -2
 
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Interessant wird E-Zeitung erst, wenn die Handys die gut wiedergeben können. Wobei ich glaube, das wird dann kaum noch Handys haben, das wird dann mehr ein Handheld sein.
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10.09.2008 11:18 Uhr von LinksGleichRechts
 
+1 | -3
 
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Was soll das denn? Soll ich etwa sowas immer rumtragen?

PDA und Handys ist die Zunkunft, nicht so ein Schwachsinn.
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10.09.2008 11:19 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
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@bensonmam34: -- "Ich glaube schon, daß sich das durchsetzen wird..."

denke ich auch, aber erst wenn die Teile günstiger werden. Selbst der m.E. "preis-wertigste" Reader, das Cybook Gen 3, kostet noch rund 350€, vom gut 200€ teureren iLiad ganz abgesehen.

Ich denke, das boomt ab einem Preis um die 150€...
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10.09.2008 11:27 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@LinksGleichRechts: -- "PDA und Handys ist die Zunkunft, nicht so ein Schwachsinn"

PDAs wäre evtl. eine Alternative, v.a. auch preislich. Die haben aber meistens deutlich kleinere Bildschirme (3,5"). Und eben kein E-Paper, d.h. deutlich höherer Stromverbrauch.
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10.09.2008 11:27 Uhr von shriker
 
+1 | -1
 
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@ Nesselsitzer: Das wollte ich damit auch nicht sagen! Is nur das Klischeebeispiel. ;)
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10.09.2008 11:55 Uhr von Niebi...
 
+1 | -4
 
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ich verstehs nicht bevor sie sich vorher mal gründlich überlegen würden ob das sinnvoll wäre oder im alltag zu gebrauchen oder ob das überhaupt eine verbesserung ist produzieren sie einfach ohne sinn und verstand.
Und dann immer die politik beschimpfen was mit dem wirtschaftswachstum los sei ;)
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10.09.2008 12:00 Uhr von Springbok
 
+1 | -4
 
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Ich persönlich: brauche soetwas nicht, vor einem Bildschirm können zu schnell die Augen weh tun oder änhliches - also quasi die "viereckigen Augen". Ich lese lieber meine Bücher und Zeitungen auf Papier
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10.09.2008 12:12 Uhr von C-Flip
 
+1 | -1
 
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Kaffeeuntersetzer? ist dann wohl mit der Zeitung der Zukunft nicht mehr möglich ;-)

Aber im Ernst: Ich sehe die Zukunft von solchen digitalen Zeitungen auch eher positiv. Allerdings wird es für mich erst interessant, wenn sich die Technik noch etwas weiterentwickelt hat. Es könnte schon relativ bald möglich sein, solche Geräte dünn und faltbar zu machen. Die Technik dazu gibt es bereits bzw. ist in der Entwicklung. Dann wäre es eine echte Alternative zu einer Zeitung, da man nur eine einzige Seite benötigt umd ein ganzes Magazin zu lesen.
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10.09.2008 12:50 Uhr von Swordfish_71
 
+1 | -2
 
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Naja wer`s braucht.
Dumm nur, wenn man einen Artikel liest, indem man so vertieft ist und der Akku geht plötzlich leer. Kann bei ner Zeitung nicht passieren.

-----oder aufm Bau - Termoskanne,Stulle und so ne elektrische Zeitung ? - Da kann mal nicht einfach Kaffee drüber laufen :-)

Sportteil mal dem Kollegen rüberreichen ? - iss nich.

MfG: Swordfish_71
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10.09.2008 13:12 Uhr von x-toph
 
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was wollen die eigentlch: lesen wir nicht gerade unsere elektronische zeitung
denke sowas wird sich auf keinen fall durchsetzten, dennn wer einen pc hat braucht sowas wirklich nicht!
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10.09.2008 13:26 Uhr von cYpher23
 
+3 | -0
 
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Endlich. Auf sowas hat doch schon jeder seit "Zurück in die Zukunft" gewartet.
Die Vorteile liegen auf der Hand. Die meisten hat Nesselsitzer zwar schon aufgezählt, aber für mich kommen noch viel mehr Komfortmöglichkeiten in Frage.
Erinnerungswerte Artikel (oder Bilder) können einfach in den Speicher geladen werden. Druckfehler oder ernsthafte Fehlinformationen können durch ein schnelles Update seitens des Verlags berichtigt werden. Fußballergebnisse, Aktienkurse, und Vieles mehr. Die Möglichkeiten sind bisher ungeahnt! Und vor Allem ungenutzt! Eine Marktlücke ist es sicherlich. Ob es sich durchsetzt, ist eine andere Frage...

Natürlich, Sportteil dem Kollegen rüberreichen oder falten und in die Tasche stecken sind (noch!) unmöglich.

Es wurden schon vor Jahren "organische" Elektronikkonzepte vorgestellt. Damit wäre es möglich, das Gerät in ein paar Kubikcentimeter zu falten oder einfach zu zerknüllen und noch platzsparender in die Tasche zu stecken. Wasser kann es auch abweisen, somit wäre der verschüttete Kaffee kein Problem!

Natürlich, könnt ihr mir jetzt sagen, Nanotechnologie ist eine weite Zukunftsvision. Doch ich entgegne, dass vor 100 Jahren eine Flugmaschine noch belächelt wurde. Doch jetzt haben wir eine unbemannte Sonde auf dem Mars! Die ersten Handys haben gerade so in einen Kofferraum gepasst. Heute würden sie auf einem Fingernagel platz finden, das wäre jedoch unpraktisch...

Das Gutenberg-Zeitalter, wie Nesselsitzer schön sagte, geht dem Ende zu. Gut so, meine Meinung. Fortschritt ist ein Bestandteil unserer Zivilisation und ich freue mich schon darauf, mit Mitte 30 solch ein Wunder der Technik zu besitzen!
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10.09.2008 13:56 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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@x-toph: -- "lesen wir nicht gerade unsere elektronische zeitung"

Der war nicht schlecht! ;-)

-- "denke sowas wird sich auf keinen fall durchsetzten, dennn wer einen pc hat braucht sowas wirklich nicht!"

Och! Im Bett oder im Park mit einem PC? Da finde ich diese Teile schon etwas handlicher...
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10.09.2008 16:03 Uhr von evil_weed
 
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> lesen wir nicht gerade unsere elektronische zeitung

nimmst du dann deinen pc und monitor mit, wenn du unterwegs (z.B. im zug) news lesen willst? :P

ich benutze nen pda um unterwegs nachrichten zu lesen. mobipocket downloadet morgens rss feeds und syncht dann mit dem pda. und das display finde ich auch vollkommen ausreichend.
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11.09.2008 10:53 Uhr von no_trespassing
 
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Zeitung und Bücher nicht ersetzbar: Jedesmal wenn man dann Artikel lesen will, darf man dann sich mit leergehendem Akku herumplagen.

Als Ergänzung zu Papier zwar vorstellbar, aber niemals als Ersatz.

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