09.09.08 21:16 Uhr
 2.948
 

Bundesdruckerei erneut verkauft und gehört jetzt wieder dem Bund

Die Bundesdruckerei in Berlin gehört nach acht Jahren wieder dem Bund. Im Jahr 2000 hatte der Bund die Druckerei damals für rund eine Milliarde Euro an den Finanzinvestor Apax aus Großbritannien verkauft.

Nach massiven Verlusten von über 500 Millionen Euro hat Apax sich jedoch schon zwei Jahre später für den Preis von einem Euro von der Bundesdruckerei getrennt. Diese wurde daraufhin von einer Auffanggesellschaft weiter betrieben.

Durch die Privatisierung musste sich die Druckerei umbenennen und trug am Ende den Namen Authentos. Der Rückkauf wird mit der "Wahrung der nationalen sicherheitspolitischen Interessen" begründet. Im vergangenen Jahr beschäftigte die Druckerei 1.300 Mitarbeiter bei einem Umsatz von 292 Millionen Euro.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: paszcza1
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Bund
Quelle: wirtschaft.t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bahn verschenkt kostenlose Fahrkarten
Bundesanleihe: Negativer Zinsrekord
Airline mit Kranich im Logo: Lufthansa steigt aus Kranichschutz aus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.09.2008 21:28 Uhr von SiggiSorglos
 
+20 | -1
 
ANZEIGEN
Kopfschütteln: mehr habe ich dafür nicht übrig... wie kann man eine BUNDESdruckerei verkaufen?

naja, wenigstens haben die Heuschrecken... äh Finanzinvestoren ordentlich Verlust gemacht.
Aber wahrscheinlich zahlen wir, die Steuerzahler, noch mindestens 2-3Mrd an Entschädigung an diesen Verein
Kommentar ansehen
09.09.2008 21:41 Uhr von Raptor667
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
@08_15: ich glaube Deinem Kommentar ist nix mehr hinzu zufügen.
Kommentar ansehen
09.09.2008 21:56 Uhr von knollenbovist
 
+11 | -3
 
ANZEIGEN
Das war ROT-GRÜN! Vergesst das nicht! Diese liberale Heuschrecken-Kacke fing unter rot-grün an.
Die eigentlich einen arbeitnehmerfreundlichen Kurs fahren sollten.

Eichel hatte damals klammheimlich die Steuer auf Beteiligungsveräußerungen gestrichen. Sogar die Kapitalmärkte waren mehr als überrascht.

Erst danach ging es los und Firmenteile wurden abgespalten.

Geblendet vom Aktiengoldrausch wollte man alles zu Kohle machen, was nur nach Firma aussieht.

Der Grundgedanke war nicht falsch. Man wollte deutsche Firmen wertvoller machen, um mitzumischen. Man hat aber übersehen, daß in Deutschland keine Aktienkultur herrschte.
Oder schlimmer: Man hat mit der Telekom-Aktie die Leute schon gearscht. Investiert haben dann lieber Ausländer, die sich auf raffinierte Finanzakrobatik spezialisiert haben. Die hatten nie was mit Sozialer Marktwirtschaft am Hut. Denen ging es ausschließlich darum, die Kontrolle über eine Firma zu gewinnen und als neuer Hausherr die Werte abzusaugen.
Kommentar ansehen
09.09.2008 22:13 Uhr von 08_15
 
+14 | -0
 
ANZEIGEN
@knollenbovist: jupps, da sprichst Du wahre Worte. Kannst aber alle Parteien in einen Sack stecken und draufkloppen. Trifft immer die Richtigen. Die "Christlichen" haben den sozialen Ausverkauf nahezu perfektioniert und spielen Krieg (das wäre unter Schröder nie passiert). Naja, nebenbei haben die auch das Geldscheffeln für Parlamentarier erweitert ... deren "Christlich" erinnert mich mehr an Inquisition wenn ich das Parteiorgan der CDU (Axel Springer Verlg) und "Terroranschlag mit Hartz 4 finanziert" lese.

Die DPA schreibt zudem quasi allen anderen Zeitungen vor was zu schreiben ist. Von freiem und kritischem Journalismus sind wir weiter entfernt als von der Kernfusion.
Kommentar ansehen
09.09.2008 22:38 Uhr von Putt
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
@08_15: Ich bin Müde und möchte ins Bett, deshalb + für deinen Kommentar, dem ich eigentlich weitgehend zustimme.
Kommentar ansehen
09.09.2008 23:29 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Und wieviel haben wir drauf gelegt? Umsonst haben wir die Druckerei bestimmt nicht bekommen - wir Steuerzahler. Würde mich interessieren, wieviel wir dafür haben drauflegen dürfen von unseren Steuergeldern.

Und jetzt sollte man mal überlegen, wie das mit der Bahn laufen wird: Erst wird ein Teil an anonyme Investoren verhökert (wobei wir Steuerzahler die Instandhaltung des Schienennetzes weiter bezahlen dürfen) und wenn dann der Laden nicht läuft, dürfen wir auch da dann kräftig drauflegen, damit die Privat-Bahn zurück gekauft werden kann. Andere Länder, in denen die Bahn teilweise oder ganz privatisiert wurde, haben es vorgemacht.

Die Bundesdruckerei zeigt nur, was mit der Bahn in ein paar Jahren passieren wird. Ich jedenfalls habe vom "Ausverkauf des Tafelsilbers" der Steuerzahler gründlich die Nase voll.
Kommentar ansehen
09.09.2008 23:59 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Keine Angabe über den Kaufpreis: Es wurde zwar keine Angabe über den Kaufpreis gemacht, aber da bereits seit 2001 (also ein Jahr nach dem Verkauf) erhebliche Verluste gemacht wurden, dürfte der Bund nun einen nicht zu unterschätzenden Schuldenberg zu tilgen haben.

Man bedenke: 2000 Verkauft für 1 Mrd. Euro, 2001 bereits 500 Mio Euro Verlust (das ist 7 Jahrte her).

Ich möchte mir nicht vorstellen, was sich da an Schulden aufgetürmt hat.

Eine kleine Offtopic-Anmerkung: Die Schuldenkarriere von Herrn Eichel, der damals als Bundesfinanzminister die Bundesdruckerei verscherbelte, ist wirklich erstaunlich: Erst hat er als Oberbürgermeister die Stadt Kassel ruiniert; als er Ministerpräsident wurde, war das Land Hessen dran und zuletzt durfte er sich als Bundesfinanzminister an den Bundesfinanzen austoben. Der "Blanke Hans aus Witzenhausen" hat wirklich ganze Arbeit geleistet - allerdings hatte er auf Bundesebene in Theo Waigel ein "tolles" Vorbild.
Kommentar ansehen
10.09.2008 08:04 Uhr von Valmont1982
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
Ich weiß ja nicht ob das jemand schon erwähnt hat, aber das Dümmste an der ganzen Sache war ja, dass der Bund für jeden gedruckten Schein bezahlen musste. Und das nicht gerade wenig... von daher ist es nur zu begrüßen, dass die Druckerei wieder dem Bund gehört
Kommentar ansehen
10.09.2008 11:58 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000 - Von wegen! Siehe "Fiat Money": -- "Du kannst immer nur so viel Geld verleihen, wie du als Einlagen (sprich Krediten/Schulden) bei den Kunden hast. Sonst funktioniert deine Bilanz nicht."

Wäre schön, wenn es wirklich so wäre! Das Stichwort heißt hier "Fractional (Reserve) Banking" (Mindestreserve-Bankwesen), bei dem deutlich mehr Geld weiterverliehen werden darf, als tatsächlich an Einlagen vorhanden sind (bis zum zehnfachen!), und darauf natürlich auch Zinsen kassiert werden, aber nur auf die tatsächliche Einlage Zinsen zahlen muss. Man könnte es also auch ganz böse "Unterschlagung" oder "Betrug" nennen. :-)

Das ist auch der Grund, warum die Geldmenge immer weiter zunimmt, und das Finanzsystem daher von Zeit zu Zeit crasht, und nur ein Bruchteil der Leute noch an ihr Geld kommen, da der Rest des Geldbetrages eben nur "Fiat Money" ("Es werde Geld") ist. Unter diesem Gesichtspunkt ist eigentlich auch die hohe Staatsverschuldung (aller Staaten) nur eine Luftnummer, die dann bei uns z.B. als Argument für volkswirtschaftlich oft fragwürdige Sparmaßnahmen herhalten muss.

Geldwesen ist schon spannend... ;-)
Kommentar ansehen
10.09.2008 13:05 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000: -- "Das zehnfache verleihen, dass man hat geht meines Wissens nicht. Wo soll man das Geld den hernehmen?"

Doch, das ist allgemein übliche Praxis, eben jenes "fractional reserve banking". Es handelt sich dabei eben nur zum kleinen Teil um Warengeld (also mit realem Wert gedecktes Geld), sondern um Buch-/Kreditgeld (Geldforderung). Das machen alle Banken so! Und es geht noch weiter: das geliehene Geld darf dann ebenfalls wieder mehrfach weiterverliehen werden, etc. pp. (Diese Möglichkeiten werden sicher nicht dauernd voll ausgeschöpft, da ja auch erst mal eine Nachfrage für die Kredite vorhanden sein muss.)

Da Geld ständig in Bewegung ist, und ja auch nicht alle Leute auf einmal ihre Sichtguthaben abheben wollen, fällt das nur nicht auf. Erst, wenn es wieder einmal crasht, und alle ihr Geld retten wolen, aber kaum einer mehr Bargeld bekommt, fragt man sich, wo die ganze Kohle denn hinverdampft ist. :-)

Im von Dir verlinkten Wiki-Artikel steht es: "Die Kreditvergabe einer Geschäftsbank muss durch Eigenkapital der Bank und Einlagen ihrer Kunden genügend abgesichert, gedeckt sein". Beachte das Wörtchen "genügend", was in der Praxis leider eben manchmal nur jenes Zehntel bedeutet - oft sogar noch weit weniger (Eurozone: 2%).
Kommentar ansehen
10.09.2008 13:09 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000 - Korrektur: Sorry, der Hinweis zur Absicherung stand nicht in einem deiner Links, sondern hier:

http://de.wikipedia.org/...
Kommentar ansehen
10.09.2008 14:08 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000: -- "Bar- und Buchgeld sind aber zwei paar Schuhe. Kredite müssen nicht durch Bargeld gedeckt sein, sondern nur buchhalterisch durch Einlagen und Eigekapital."

Eben, das sag ich doch. Und das ist ja auch das Problem. Bank erhält z.B. 100€ Warengeld von Herrn Meier. Frau Müller hätte nun gerne 1.000€ Kredit (Buchgeld). Und die Bank darf das sogar herausgeben! Nur jene 100€ (oder sogar weniger) müssen real als Sicherheit vorhanden sein.

Übrigens: wie gut Banken rückversichert sind, hat man ja gerade bei uns (IKB, SachsenLB) und in den USA Fanny Mae und Freddie Mac gesehen - nämlich gar nicht. Bzw. erzwungenermaßen über den Steuerzahler, weil sonst das Wirtschaftssystem weltweit zusammengebrochen wäre.

Aber ich gebe Dir Recht: blöd sind die Banker im Allgemeinen nicht. Die wissen meist ganz gut, wie das System halbwegs stabil gehalten werden kann, zumindest über einen gewissen Zeitraum hin. Und sie wissen, wie sie ihr eigenes Konto schützen können. :-)
Kommentar ansehen
10.09.2008 14:10 Uhr von immerganzruhig
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Rendite? also ich denke mal, der Staat hat eben gewisse Aufgaben, die er zu erfüllen hat. Dieses sind meist nicht kostendeckend zu erledigen.Aber genau dafür bezahlen wir ja alle Steuern denk ich,oder?
Eine Bundesdruckerei mit hoheitlichen Aufgaben zu verhökern,
grenzt schon an Unverschämtheit.Aber letztendlich bezahlt ja der Bürger für die kurzsichtigen Dummheiten unsrer Politiker.
Und zwar doppelt und dreifach.Erst mit Steuermitteln aufbauen, dann verscherbeln, und anschliessend incl aller "Zusatzkosten"
teuer zurückkaufen. Toll.
Neuseeland hats ja vorgemacht:
Die Bahn für ne Milliarde vertickert....8 Jahre Chaos, Unfälle,Unpünktlichkeit...und dann für schlappe 5 Millliarden zurückgekauft... Natürlich musste die inzwischen marode Bahn noch zusätzlich saniert werden...klar.
Sooo macht man das....
Kommentar ansehen
10.09.2008 15:06 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000: -- "Nee, nee, auch das die 1000 Euro Kredit müssen natürlich mit 1000 Euro gegengesichert sein."

Auf die Gefahr hin, deinen Glauben an die Seriosität des Geldwesen zu gefährden: genau dieses 100€:1.000€-Spiel ist "fractional reserve banking". Gesichert (im Sinne von hinterlegt/tatsächlich vorhanden) sind nur die anfänglichen 100€ (oder weniger), die restlichen 900€ sind "fiat money".

Aber, wie erwähnt: es muss natürlich auch Nachfrage nach den 1.000€ bestehen, wenn der Rahmen voll ausgeschöpft werden soll.

-- "Nehm ich 10 Euro von meiner Oma in bar und überweise 1000 Euro an einen Kumpel. Das geht leider nicht. Die restlichen 990 Euro muss ich schon auch noch irgendwo auftreiben und evtl. mein Konto bei meiner (Zentral)Bank überziehen."

Du schon! Eine Bank aber nicht... ;-)

-- "Alle Anleger der SachsenLB oder IKB erhalten natürlich ihre Einlagen, selbst wenn die Bank an sich eingestampft wird."

Solange die sichernden Banken (oder der Steuerzahler) noch genug Geld dafür vorrätig haben, ja. Ist aber oft genug vorgekommen, daß alles weg war. Eigentlich bei jeder großen Wirtschaftskrise. Bei kleineren trifft es dann auch mal nur einzelne Gruppen, z.B. Pensionsfonds oder private Rentenversicherungen...

Aktuell FannyMae und FreddyMac: da geht es um 300 Mrd. US-Dollar, die der Steuerzahler nun in diese Banken pumpen muss! Wo ist das Geld denn hinverschwunden, wo die angebliche Hinterlegung bzw. Sicherung durch die FED?
Kommentar ansehen
10.09.2008 16:37 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000: Vielleicht drücke ich mich ja unklar aus, aber Du liegst da wirklich falsch. Ich habe mal exemplarisch zwei Links rausgesucht, die die Problematik m.E. recht gut darstellen. Im zweiten Link wird auch die Problematik der Bilanzen angesprochen. Das ist schon ein cleveres (Betrugs-)System.

"´Fractional banking´, Notenbanken und das Geld-Emissions-Monopol des Staates": http://www.miprox.de/...

"Aktiva und Passiva-die Bilanz der Banken und das Schneeballsystem": http://www.miprox.de/...

Es findet tatsächlich eine Geldmengenvermehrung statt. Natürlich nicht bei der einzelnen Bank, jedoch im gesamten Bankensystem.
Kommentar ansehen
10.09.2008 16:53 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000 - Noch eine Geschichte: Ich habe da noch eine kleine Geschichte gefunden, die die Geldvermehrung über das Fractional Banking recht simpel veranschaulicht:

"Damit Sie sich eine ungefähre Vorstellung machen können, wie das Wunder funktioniert, machen wir wieder ein kleines Gedankenexperiment. Stellen Sie sich vor, 10 Freunde sitzen in der Kneipe am Stammtisch. Nun leiht der A dem B 20 Mark und der B schreibt auf einen Bierdeckel „Ich B schulde gegen Vorlage dieses Deckels 20 Mark - Unterschrift B“. Dann gibt der B die 20 Mark weiter an C und der stellt auch eine Quittung auf einem Bierdeckel mit seiner Unterschrift aus, usw. Am Ende kommen die 20 Mark wieder beim A an und jeder hat einen Bierdeckel als Schuldschein über 20 Mark. Damit sind praktisch 200 Mark neues Kreditgeld in Form von Bierdeckeln aus dem Nichts entstanden, die durch ein Leistungsversprechen der Freunde gedeckt sind. Man kann unterstellen, dass die Freunde sich vertrauen, und jeder einen solchen Bierdeckel, den ein anderer unterschrieben hat, als Bezahlung akzeptiert. Wahrscheinlich würde auch der Wirt jeden dieser Deckel als Bezahlung akzeptieren und dafür Bier ausschenken. So ungefähr funktioniert in der Tat Kreditgeld und auch fractional banking. Die Bierdeckel sind solange echtes Kreditgeld, wie jeder der Feunde die Absicht hat, seine Verpflichtung zu erfüllen und notfalls für 20 Mark Leistung zu erbringen. In dem Moment aber, wo einer der Feunde nicht mehr die Absicht hat, zu erfüllen, oder sagt, ein anderer soll die Leistung erbringen, so wie es Staat und Banken machen, in dem Moment wird sein Bierdeckel zu falschem Kreditgeld, zu Falschgeld."

Quelle (beinhaltet auch eine historische Übersicht der diversen Tricks zur Geldvermehrung): http://wiki.freiheitsforum.com/...

Dort ist auch deine "Denkfalle" zu finden:

"Dass Banken mit Trick 3 [Anm.: mehrfache Verleihung eines Gutes] aus dem Nichts Geld erzeugen, ist in Fachkreisen unbestritten und eigentlich gängige Lehrbuchweisheit. Gleichwohl hält sich im Publikum hartnäckig die Vorstellung, die Banken würden vorwiegend Ersparnisse einsammeln und gegen höhere Zinsen wieder ausleihen. In jedem Lehrbuch steht aber klipp und klar, dass die Banken die Einlagen nur als Grundlage benutzen, um daraus mehr als den 10 fachen Betrag an neuem Geld in Form von Buchgeld zu erzeugen, und das ist es, was sie ausleihen und woran sie verdienen, nicht die Einlage."

Ich finde, gerade jener verlinkte Artikel ist zwar recht lang, aber sehr lesenswert!

HTH :-)
Kommentar ansehen
10.09.2008 17:14 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Blab3000: Die Bierdeckel entsprechen den Sichtguthaben der Bankkonten der zehn Freunde. Das Bild stimmt schon.

(Bin zwar kein Banker, jedoch Kfm. Und ich finde nicht, daß die Abhandlungen, die ja auch der offiziellen Lehre entsprechen, so schwer zu verstehen sind. ;-)
Kommentar ansehen
10.09.2008 19:00 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Blab3000: Ist doch bereits kräftig am "anbröseln". (Hypos, Banken, Versicherungen...)

Jedenfalls mehren sich nun auch die Stimmen von namhaften Ökonomen, die noch letztes Jahr optimistischer gestimmt waren. Genaues kann man jedoch wohl kaum sagen, da keiner wirklich weiß, welche Manipulationen da evtl. noch etwas Zeit rausschinden können, oder ob man das weicher abgefedert kriegt.

Das Blöde an solch einem richtigen Crash ist ja, das er quasi über Nacht kommt. Wollen wir mal das Beste hoffen, denn schön ist so was nicht...

Refresh |<-- <-   1-18/18   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?