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Österreich: Sekte versucht Schüler zu ködern

Die Kronen Zeitung berichtet, dass die Religionsgemeinschaft mit dem Namen Narconon versucht, Jugendliche an Wiener Schulen anzuwerben. Sie ist eine Teilorganisation von Scientology und will die Schüler mit Hilfe von Broschüren und Suchtprogrammen für sich gewinnen.

Der Wiener Drogenkoordinator Michael Dressel erklärte der Kronen Zeitung und dem ORF Wien, dass diese Broschüren unhaltbare Erklärungen über Drogenmissbrauch enthalten würden.

Für süchtige Jugendliche werden "Reinigungsverfahren" angeboten, z.B. Saunatherapien. Zum Entzugsprogramm gehören außerdem Vitamin- und Mineralstoffmittel in hohen Dosen. Die Stadt Wien warnt jetzt die Schüler, indem sie Briefe verschickt und in den Schulen über die Sekte informiert.


WebReporter: tai_pan
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Österreich, Schüler, Sekte
Quelle: wien.orf.at

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2008 20:10 Uhr von tai_pan
 
+0 | -0
 
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Gegen solche religiösen Vereinigungen gehört rigoros vorgegangen.
Es ist eine Schande das es Menschen gibt die das Leid der jungen Menschen für sich zu missbrauchen versuchen!
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09.09.2008 20:31 Uhr von christi244
 
+10 | -5
 
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Ob die Warnungen: der Herren/Damen Sesselfurzer nun fruchten, das wage ich dann zu bezweifeln.

Das Drogenproblem hat Ursachen und solange die nicht angegangen werden, wird es sich auch nicht lösen lassen. Mit Vitaminen und ohne ... und mit Briefchen seitens der Stadt schon mal gar nicht.
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09.09.2008 20:32 Uhr von Noseman
 
+12 | -13
 
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Narconon ist nicht neu: Und die christliche Religion ist auch nicht viel besser als der Scientologyquatsch, lediglich staatlicherseits anerkannt.
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09.09.2008 20:45 Uhr von christi244
 
+6 | -1
 
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Nose: Ich kannte die gar nicht ... zunächst dachte ich mal, die katholische Kirche lässt da wieder Müll ab.

Was aber die Scientologen angeht, wenn ich das System von denen etwas begreife, schafft sozusagen Bindungen, indem sie augenscheinliche Alternativen bieten. Übrigens, das Prinzip jeglicher Sekte.

Nur mit dem ewigen Leiden Jesu kriegst Du keine Kids mehr an die Angel, schon dann nicht, wenn die sich ohnedies allein gelassen fühlen und keine Ansprechpartner haben, die sie wahrscheinlich dringend benötigten oder sinnvolle Aufgabenstellen. Das ist der Klebstoff, mit dem man diese Kids kriegen könnte.
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09.09.2008 21:05 Uhr von Swordfish_71
 
+4 | -17
 
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09.09.2008 21:23 Uhr von Weltenwandler
 
+2 | -1
 
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Drogenkoordinator? koordiniert der Drogen? Blöde Bezeichnung! Aber wenn die tatsächlich zu Scientology gehören würden hatte die Hauptsekte schon längst gegen die Stadtverwaltung geklagt wegen Religionsverunglimpfung oder sowas in der Art.
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09.09.2008 21:39 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -2
 
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Naja hätte ich jetzt ein Problem und würde zum Pfarrer gehen würde er mir höchstwahrscheinlich helfen. Scientology hält erstmal die Hand auf.

Desweiteren kann man bei den großen Kirchen ohne weiteres austreten ohne das man verfolgt wird und man wird auch nicht dauernd angerufen und kontrolliert.
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09.09.2008 22:46 Uhr von christi244
 
+3 | -1
 
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Dracu: Das kommt auf den Pfarrer an, denke ich mal.

Aber darum geht es erstmal nicht, sondern im Grunde geht es darum, Kids/Jugendliche, die von Haus aus Probleme haben z.B. Freizeitmöglichkeiten mit "helfender" Hand anzubieten.

Dass die Scientologen bei Erwachsenen die Hand aufhalten, ist wohl klar ... aber bei Kindern ... da bin ich mir nicht sicher, denn hier ist der Nachwuchspotential.
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09.09.2008 22:47 Uhr von christi244
 
+3 | -2
 
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Europa: Wie? Erzähl einmal mehr!
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09.09.2008 22:55 Uhr von Alice_undergrounD
 
+1 | -8
 
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ja ja immer diese gefahren für die jugend :-o: sekten, nazi-zeltlager, alkohol, drogen, gewaltspiele, fernsehkonsum, fastfood, paintball waffen, markenklamottenwahn, zigarretten, linksextreme terrorgruppen, dschihad-fetischisten, vergewaltiger, das monster unterm bett, aids, ...

ich hab ne idee: wir töten unsere neugeboren zum schutz gleich nach der geburt dann kann ihnen in der jugend nix mehr schaden :)
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09.09.2008 23:19 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
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Denen die Tour vermasseln: ist das einzige, was man gegen diese Verbrecher (denn das sind diese Hirnwasch-Organisationen in meinen Augen) tun kann.

Während meiner Studienzeit hatte sich Scientologie an meinen WG-Kumpel heran gemacht. Er hatte keine Ahnung, womit er es zu tun hatte. Mir kam der Name aber aus meinen Religionsunterricht in der Schule bekannt vor und daher kontaktierte ich meinen ehemaligen Reli-Lehrer, der mir Info-Material über den Laden gab.

Als mein Kumpel las, worauf er da beinahe herein gefallen war, ist er ziemlich blass geworden. Aber Scientologie hat ihn nicht mehr gekriegt.
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09.09.2008 23:39 Uhr von Talena
 
+1 | -2
 
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Leute Narconon ist soooo alt, wird sogar schon in "Christiane F. - Wir Kinder vom Bahnhof Zoo" erwähnt. Da war Christane nämlich schon mal zum Entzug.. und wie erwartet hat es nicht geklappt.

Wissenschaftlich gesehen ist die Methode von Narconon nämlich total unwirksam als Drogentherapie.
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09.09.2008 23:59 Uhr von Talena
 
+0 | -1
 
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Ausserdem ist die News falsch wiedergegeben. Nirgendwo in der Originalnews steht drin, dass es sich bei Narconon um eine "neue Religionsgemeinschaft" handelt.

Bei dem "religiösen Verein", von den in der Originalnews die Rede ist, handelt es sich nämlich um Scientology. Und die versuchen über Narconon, das schon seit etlichen Jahren ein Teilbereich ist, Jugendliche zu ködern.

Nichtsdestotrotz sollte man gegen dieses unmögliche und unwirksame Verfahren von Narconon vorgehen - und gegen die Werbung natürlich auch. Nach Berichten von (ehemaligen) Süchtigen wird nämlich auch bei Narconon sofort darauf hingearbeitet, dass der Patient bei Scientology einsteigt.
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10.09.2008 01:42 Uhr von mustermann07
 
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So ist das Leben Alice_undergrounD: Erwachsene müßen auf die Jugend aufpassen, da einige Jugendliche zu dämlich sind um Gefahren zu erkennen..
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10.09.2008 08:14 Uhr von christi244
 
+0 | -1
 
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Europa: Du hast meine vollste Zustimmung.

Nur, ich habe noch nie von einer "Sonnenkultsekte" gehört ... was nicht viel heißt, da ich mich nicht für Sekten interessiere.

Erzähl mir über ihren Bezug zur christlichen Kirche ... oder meinst Du die christliche Kirche an sich?

Denn, wenn Du nämlich die Kirche meinst, so hat sie in Sachen Jugendarbeit zumindest absolut ihren Einsatz "verpennt". Überleg einmal, einfach und allein die Schließung von Jugendzentren, weil man angeblich kein Geld habe.

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