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OECD-Bildungsbericht erteilt deutschem Bildungssystem schlechte Noten

Zwar stieg der Anteil von Hochschul-Absolventen eines Jahrgangs zwischen den Jahren 2000 und 2006 in Deutschland von 18 auf 21 Prozent an. Aber damit schneidet die Bundesrepublik deutlich schlechter ab als der Durchschnitt der OECD. Dieser stieg im gleichen Zeitraum von 28 auf 37 Prozent an.

Eigentlich wäre eine höhere Quote von Studienanfängern notwendig, um den Bedarf an Hochqualifizierten in den kommenden Jahren abdecken zu können. Derzeit starten lediglich 37 Prozent eines Jahrgangs ein Studium, in den Industriestaaten sind es hingegen weit über die Hälfte (56 Prozent).

Nach Ansicht der OECD habe sich die Situation im Vergleich zu anderen Industriestaaten sogar verschlechtert. Zudem kritisiert die OECD die zu geringen Bildungsausgaben. 5,1 Prozent des BIP hierzulande stehen einer Quote von 6,1 Prozent im OECD-Durchschnitt gegenüber.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Deutsch, Bildung, Note, OECD
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2008 19:41 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Die Bildungsmisere geht weiter. Da werden wir mit Meldungen zugepfeffert, wie schön doch die jüngsten Bemühungen unserer Bundes- und Landesverantwortlichen sind. Und dann kommt die OECD und hält uns den internationalen Spiegel vor. Tja, es hilft halt immer, wenn man seinen Blick über den eigenen Tellerrand schweifen lässt. Hoffentlich lesen sich unsere Bildungsverantwortlichen diesen Bericht auch aufmerksam durch.
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09.09.2008 20:13 Uhr von christi244
 
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Sag ich doch Baumschulen Germanistan!
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09.09.2008 20:15 Uhr von KingPR
 
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Oh Nein: Das heißt der Trend geht noch weiter zum
Waldorf-Schulen-Stil. Das man damit das Gegenteil erreicht werden sie dann in 20 Jahren merken - ich meine was bringt es wenn man seinen Namen tanzen kann???
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09.09.2008 20:24 Uhr von christi244
 
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Poor Ralph: Nein, ernsthaft jetzt. Das obige war voll emotional, wie ich die Situation hier im Lande empfinde.

Menno, ich frage mich wirklich, ob "Volk" sowas wie lange noch mitmachen will, dass die Kids systematisch verblödet werden.

Ist es nicht möglich, sich an anerkannten internationalen Standards zu orientieren, hier in diesem Lande überhaupt was auf Reihe zu kriegen?
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09.09.2008 20:36 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Das traurige daran: lässt sich gerade in NRW beobachten.
Da wird mit teuer Steuergeld ein Bundesprogramm auf die Bühne gehoben. Neue Schultrakte werden gebaut, Küchen eingerichtet und dabei Milliarden in Betongold investiert.
Und dann erst kommen die Verantwortlichen auf den Trichter, dass sie auch mehr Geld in die Qualität des "Offenen Ganztags" investieren müssen. Köln hat diese Lektion gerade gelernt. Leider fehlt ein landesweiter oder gar bundeseinheitlicher Leitfaden. Ein echtes Husarenstück deutscher Bildungspolitik.

Wenn es nicht in vielen Schulen hervorragend Pädagogen mit tollen Ideen gäbe, stünde es noch viel schlechter. Trotzdem bleibt der Eindruck, dass die organisierte Verantwortungslosigkeit deutscher Bildungspolitik ein möglicher Grund der Misere ist. Zu viele Experten auf Bundes- und Landesebene, in den Bezirksregierungen und den Kommunen schmeißen ihre Zutaten in den Bildungsbrei. Wer hin und wieder kocht weiß, dass das nicht wirklich schmecken kann.

Die nun erfolgte Kritik der OECD trifft wieder einmal ins Herz deutscher Selbstzufriedenheit und Dilettanterie. Da klopfen sich die "Innovationsminister" dauernd selbst auf die Schulter, wie toll doch Studiengebühren und Hochschulefreiheitsgesetze wirken. Und siehe da: Die OECD stellt fest, dass Deutschland in der Qualität seiner Bildungsstufen (hier der Hochschulausbildung) immer weiter zurückfällt.

Als Kölner kommt es mir vor, als ob das FC-Präsidium von der Champions League redet, während die Mannschaft zum Auswärtsspiel nach Meppen (spielt in der Oberliga) fahren muss.

Traurig genug: In Köln kann so etwas passieren, in Deutschland (siehe Bildungspolitik) leider auch.....
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09.09.2008 20:36 Uhr von christi244
 
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King: nix!!!

In Elite-Privatschulen wirst Du sowas auch kaum vorfinden und die sollten als Maßstab genommen werden.
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09.09.2008 20:39 Uhr von christi244
 
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Ralph: >Zu viele Experten auf Bundes- und Landesebene, in den Bezirksregierungen und den Kommunen schmeißen ihre Zutaten in den Bildungsbrei. <

Ich nenne sowas "Filz". Da geht ein Großteil der Kohle nämlich in diese sinnlosen Experten.

Ansonsten ... jepp. Aber "Volk" kriegt es nicht gebacken, dass es diese Horden auch per Wahlzettel zum Teufel jagen könnte.
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09.09.2008 20:51 Uhr von christi244
 
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Gummi: Die Schulbücher sind es auch nicht, sondern die Lernziele. Es ist das Durcheinander an staatlichen Schulen, es ist der Punkt, dass das Lehrniveau im Keller ist.

Wieso sonst schicken Eltern, die es sich leisten können und/oder denen etwas an der Entwicklung ihrer Kids liegt in Privatschulen?

Ich sagte ja schon, es muss umfinanziert werden. Wer Kinder in die Welt setzt, muss auch Verantwortung tragen und nicht mit "Lockgeldern" geködert werden. Teile des Kindergeldes müssen gleich zum geistigen Aufbau der Kids genutzt werden. Von daher kein Aufstocken des Kindergeldes, sondern eben gezielte Zahlungen über Cupons.
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09.09.2008 21:23 Uhr von Noseman
 
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Statt Coupons: wäre es vllt sinnvoll, Schulspeisung/Mensa, Schulbücher, Kindergartengebühr u.ä. pauschal dem Staat anzulasten, dafür kein Kindergeld mehr.
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09.09.2008 22:40 Uhr von christi244
 
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Jepp Nose: Und dann noch hinzufügend: Kürzung weiterer Kindergelder, sorgen Eltern nicht dafür, dass ihre Kinder dem Lernstoff folgend können. Diese Kürzungen sollten dann in irgendeiner Form nur als zweckbezogener Zuschuss für Nachhilfen dienen.
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09.09.2008 22:48 Uhr von Mr.ICH
 
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Ich halte es für sehr gefährlich, dass Wissen in unserem Land langsam zu einem Privileg wird. Auf staatlichen Schulen steppt der Bär und Privatschulen mit besseren Verhältnissen kosten Geld und das nicht zu knapp.

Wer sich dennoch auf einem staatlichen Gymnasium durchgeboxt und sich somit seine Studiumsberechtigung hart erkämpft hat (vielleicht auch mit schönfrisierten Noten, wobei wir wieder beim schönreden wären...) , soll erstmal zusehen, dass er die 500 Euro Studiengebühren zusammenkriegt.Aber hauptsache davon reden, dass wir mehr Fachkräfte brauchen, aber den Lernwilligen jede mögliche Hürde in den Weg stellen!

Es gibt soviele plausible Lösungsvorschläge, aber die stoßen bei den Unmengen an selbsternannten Experten auf taube Ohren. Wieso sollten die "Experten" auch Ratschläge von Menschen entgegennehmen die täglich mit den Hauptproblemen des Bildungssystems konfrontiert sind...

Es regt mich wirklich auf, denn selbst jetzt wo das Schiff zu sinken beginnt, wird immer noch von Fortschritten geredet, während in allen Bundesländern wahrscheinlich schonwieder an 16 verschiedenen Lehrplänen gefeilt wird (nur als Beispiel).

Im Forum hat Knochenman2.0 einen Thread mit ähnlicher Thematik eröffnet. Ein sehr interessantes, wenn auch trauriges Thema. Langsam aber sicher wird sichtbar, was über viele Jahre schöngeredet wurde...
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09.09.2008 22:51 Uhr von christi244
 
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Ich: Stimmbimmt.
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10.09.2008 02:13 Uhr von Il_Ducatista
 
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nödanke: erstens: ich will keine chancengleichheit, sondern ich will stattdessen chancen! so etwas muss mal ehrlich ausgesprochen werden.
zweitens: welche chancen haben denn nun wohlausgebildete ethnologen, soziolügen, psychoirre, fachleute für altamerikanistik und ähnliches wenn jeder 2te ein studium macht. in so einer situation nimmt man doch nur diejenigen, die sich durch Nichtbildung + Nichstudium und Nichtakademiker auszeichnen.
Wann will man mal aufhören in solchen traum und lügengespinsten zu arbeiten?
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10.09.2008 10:31 Uhr von Deniz1008
 
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die erhaltung des bisherigen klassensystems scheint der brd-regierung am herzen zu liegen. :)
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10.09.2008 18:28 Uhr von claeuschen
 
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@IlDucatista: Du hast anscheinend überhaupt nichts begriffen.
Selten so einen sinnentleerten Kommentar wie Deinen gelesen.

1.) Bedeutet Chancengleichheit nicht Gleichmacherei, sondern eben, dass jeder unabhängig vom Bildungsstand seiner Eltern die gleichen "Chancen" erhält. Gerade daran krankt doch das deutsche Bildungssystem. Mit anderen Worten: In Deutschland entscheidet die Herkunft und der Bildungsstand der Eltern, ob aus den Kindern etwas wird oder nicht. Und dieser Zustand ist doch gerade der, der unhaltbar ist.

2.) Was Du in Deinem zweiten Teil ausführst, ist von noch größerer Schlichtheit. Heutzutage wirst Du in den meisten Unternehmen auf den Führungsposten nur dann zum Gespräch eingeladen, wenn Du entsprechende Qualifikationen vorweisen kannst. Und das bedeutet eben: abgeschlossenes Studium. Und genau hier kritisiert der Bildungsbericht ja gerade die Bundesregierung und ihre Bildungsverantwortlichen.

Wenn Du allerdings glaubst, dass die Unqualifizierten in diesem Land wieder billige Lohndienste in der Massenfertigung finden werden, wirst Du Dich täuschen. Wir sind auf das Wissen und die Innovation angewiesen. Mit den Billiglohnländern können wir nicht konkurrieren. Dort arbeiten die Menschen für fünf Euro am Tag (zwölf Stunden ohne Mittagspause, Lohnausgleich bei Krankheit und gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten).

Wenn Du lieber im Lager als Hiwi arbeiten willst, bitte: Niemand will Dich auf Deinem Weg zum Glück aufhalten. Aber sprech doch bitte unserem Nachwuchs nicht das Recht ab, sich bestmöglich auf ihr Erwachsenenleben vorzubereiten.
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07.10.2008 11:25 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Christi244: >>Ich sagte ja schon, es muss umfinanziert werden. Wer Kinder in die Welt setzt, muss auch Verantwortung tragen und nicht mit "Lockgeldern" geködert werden. Teile des Kindergeldes müssen gleich zum geistigen Aufbau der Kids genutzt werden. Von daher kein Aufstocken des Kindergeldes, sondern eben gezielte Zahlungen über Cupons.<<


Hallo Christi,


da muß ich jetzt aber zwischengehen ... ;-)) :

Kindergeld zu kürzen/streichen, um damit Bildung zu finanzieren hieße nichts anderes, als dass Kinder ihre eigene Bildung selbst bezahlen. Und das kann es ja wohl nicht sein, oder ?

Wie ich darauf komme ? Ganz einfach:
Kindergeld ist keine Sozialleistung, da sie nur der Ausgleich dafür ist, dass der Fiskus über das Elterneinkommen das Existenzminimum des Kindes besteuert. Das ist -so hat es das BVG festgestellt- illegal. Daher wurde das Kindergeld eingeführt. Denn ein steuerfreies Existenzminimum steht in diesem Land JEDEM Bürger (also auch Kindern) zu.
Lediglich bei Empfängern von Sozialleistungen stellt das Kindergeld offiziell eine Soziallleistung dar, die aber gegen die bezogenen anderen Sozialleistungen gegengerechnet wird.

Darüber hinaus erfolgte der Beschluß über die Anhebung des Kindergeldes nicht freiwillig, sondern war nach einem Urteil des BGH zwingend nötig geworden, der die Anhebung des Existenzminimums aufgrund der stark gestiegenen Lebenshaltungskosten verfügt hatte. Wird das steuerfreie Existenzminimum angehoben, muß aber auch logischerweise entsprechend das Kindergeld angehoben werden.

Würde man also Kindergeld kürzen um davon Bildung zu finanzieren, dann würden Kinder zugunsten Ihrer Bildung wieder ihr Existenzminimum versteuern. Quasi also über Umwege ihre eigene Betreuung bezahlen. Irgendwie irre, wenn man genau drüber nachdenkt.
Ganz abgesehen davon, dass die Rechtslage (dieses damalige Urteil stützt sich auf die im Grundgesetz verankerte Gleichbehandlung aller Bürger) eine Kürzung oder Streichung des Kindergeldes nicht zuläßt, solange das Existenzminimum für Erwachsene unangefochten ist. Und darüber denken wir doch wohl wirklich nicht nach, hoffe ich, sonst müßten auch Empfänger von Sozialleistungen diese noch versteuern ...



Fazit:
Natürlich sind Investitionen in Bildung notwendig. Da bin ich völlig Deiner Meinung.
Aber doch nicht auf Kosten der Kinder selbst. Denn wird das Kindergeld gekürzt oder gestrichen (was nach geltender Gesetzeslage nicht geht, da sonst das Existenzminimum des Kindes wieder besteuert wird, was unzulässig ist) und STATTDESSEN dieses Geld in Betreuungseinrichtungen investiert, dann zahlen die Kinder de facto ihre eigene Bildung selbst.


Gruß vom uhlenkoeper
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07.10.2008 19:40 Uhr von christi244
 
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Uhle: Ich widerspreche Dir ja ungern ... die Kinder haben ohnedies nichts vom Kindergeld. Es sind die Erzeuger, die dieses bekommen. Wieso sollen die Erzeuger dieser Kinder in Sachen Bildung außen vor bleiben? Da entzieht sich mir irgendwie die Logik.

Ich würde Dir zustimmen, wenn das Gros derer, die das Gros des KG kassieren, für eine solide Bildungschance ihrer Kids sorgten ... wenn Du Dir ansiehst wo das Gros derer aber lebt und wie ... so kann ich nur dabei bleiben: KG in Bildungscupons auszuzahlen und nur Eltern in bar, wo die Leistungen der Kids schulisch stimmen. Weder Malle muss verdienen, noch die Kneipe um die Ecke.
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08.10.2008 09:41 Uhr von uhlenkoeper
 
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@christi224: Da hilft widerprechen leider nichts. Auch wenn Du mir jederzeit gern widersprechen kannst, ohne Dich dafür "entschuldigen" zu müssen. ;-)

Die gesetzlichen Grundlagen und Gründe für das Kindergeld sind nun einmal eindeutig: Kindergeld ist ein Ausgleich für das versteuerte Existenzminimum der Erziehungsberechtigten. Da diese für den Unterhalt der Kinder aufkommen müssen, wird das Einkommen auch von ihrem Einkommen berechnet. Ergo geht das Kindergeld auch an diese ...

Aber wenn Du es mir nicht glaubst, dann lies es selbst :

>> Deutsches Kindergeld ist heute zu bedeutenden Teilen keine Sozialleistung, sondern ein Ausgleich für die Besteuerung des Existenzminimums von Kindern und dementsprechend im Einkommensteuergesetz geregelt. Nur der über den Ausgleich für die Besteuerung des Existenzminimums hinausgehende Teil ist für die Eltern eine Familienförderung. Dieser Teil ist umso größer, je niedriger das zu versteuernde Einkommen ist. Soweit das Kindergeld eine Sozialleistung darstellt, soll es der Familienförderung dienen.

Rechtsgrundlage für das Kindergeld ist für unbeschränkt Steuerpflichtige das Einkommensteuergesetz (§§ 31 f. und 62 ff. EStG), für beschränkt Steuerpflichtige [mit weiteren Voraussetzungen] das Bundeskindergeldgesetz (BKGG).<<
http://de.wikipedia.org/...



Noch einmal:
ich halte sehr viel von Familienförerung, Bildungsförderung und/oder kostenfreien Kinderbetreuungsstätten. Aber ich halte absolut gar nichts davon, dass die Kinder selbst diese Angebote zahlen sollen, indem sie auf einen Teil ihres steuerfreien Existenzminimums verzichten.

Nicht STATT Kindergeld Kinderbetreuung ist angesagt, sondern ZUSÄTZLICH zum Kindergeld. Und daran hapert es auch heute in der Praxis trotz vollmundiger Politikersprüche immer noch !

Übrigens bezweifle ich, dass Kinder heute in den Durchschnittsfamilien (ich beziehe mich jetzt nicht auf die so gern bemühten rauchenden, saufenden, Tierasylbetreibenden Sozialschwachen-Familien, die die Boulevardpresse so gerne plakatiert und die weißgott nicht die Masse der Eltern ausmachen) nicht vom Kindergeld profitieren. So manche Kinder könnten heute keinen Sportverein oder Musikkurs besuchen, gäbe es das Kindergeld nicht, das die Haushaltskasse entlastet. Und ich schreibe bewußt "entlastet" und nicht "füttert", weil Kindergeld nur ein absoluter Tropfen auf dem heißen Stein eines Familienbudgets ist.

Gruß vom uhlenkoeper

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