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Umweltschützer wollen Umrüstung der fehlerhaften Rußpartikelfilter beschleunigen

Der Verband der Deutschen Unfallhilfe (DUH) will vom Verkehrsministerium genaue Zahlen über die wirkungslosen Rußpartikelfilter, die in deutschen Kraftfahrzeugen schlummern. Immerhin erhalten die Fahrer für die ausgetauschten Filter Steuererleichterungen. Der Verband hat nun eine Klage eingereicht.

Das Verwaltungsgericht Schleswig soll über die Bekanntgabe der Zahlen entscheiden. Die DUH will den Entzug der Betriebserlaubnis für die wirkungslosen Filter. Dann erst gibt es Handlungsmöglichkeiten, wie Rückstufung der Feinstaubplakette und gegebenfalls Rückzahlung erhaltener Steuervorteile.

Bundesumweltminister Gabriel hat Kenntnis von der Problematik und will bis Dezember eine konkrete Aussage über den Entzug der Betriebserlaubnis machen. Über die Zahl, wieviel von den 40.000 wirkungsfreien Filtern noch im Umlauf sind, kann bis jetzt nur spekuliert werden.


WebReporter: sarazen
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Umwelt, Umweltschützer
Quelle: www.focus.de

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09.09.2008 15:32 Uhr von sarazen
 
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Das ist eine Eulenspiegelei. Die Werkstätten haben ihr Geld bekommen, der Verbraucher hat bezahlt, den Filter eingebaut und bekommt seine Steuererleichterungen und eine akzeptable Feinstaubplakette dazu. Warum also sollte er die zurücktauschen, er hat ja bezahlt. Das die Filter wirkungslos sind, er sie umsonst tauschen sollte,... ist ihm egal? Wievielen das staubegal ist, wird man dann wissen, wenn die Klage durch ist.

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