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Frankfurt: Postbote stellte mindestens 20.000 Briefe nicht zu

Eine aufmerksame Frau in Frankfurt hat beobachtet, wie ihr Nachbar, ein 23-jähriger Postbote, Briefe unsachgemäß entsorgte. Die herbei gerufene Polizei fand in der elterlichen Wohnung des Postboten ein Depot von etwa 20.000 nicht zugestellten Briefen.

Der Mann, der bei einem privaten Zusteller tätig ist, verteidigte sich mit der Erklärung, dass ihm neben der Abendschule, in der er seinen Hauptschulabschluss machen will, die viele Post über den Kopf gewachsen sei.

Die Polizei vermutet, dass der 23-Jährige seit etwa einem Jahr seine beruflichen Pflichten vernachlässigt habe. Nach einer vorübergehenden Festnahme hat der Mann nun mit einer Anklage wegen Unterschlagung von Postsendungen zu rechnen.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankfurt, Brief, Postbote
Quelle: www.oe24.at

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2008 14:31 Uhr von Dr_House
 
+13 | -0
 
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Kein Wunder :D: 20000 Briefe würden mir auch über den Kopf wachsen. Das das niemand gemerkt hat bei der Post. Irgendwo müssen doch Beschwerden eingegangen sein. Schon komisch.
Wobei sicher viele Leute glücklich gewesen sein werden, dass Rechnungen nicht angekommen sind. :D
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09.09.2008 14:50 Uhr von Raizm
 
+13 | -5
 
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äähmm wieso ist der eigentlich Postbote geworden?
Anscheinend hatte der noch nichtmal einen Hauptschulabschluss..Sry,falls das vllt ungerecht ist,aber ich als AG würd sowas nie einstellen..Da musste das Postunternehmen aber ein wahnsinnig großes Herz für den Kerl gehabt haben...
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09.09.2008 15:04 Uhr von Afkpu
 
+14 | -0
 
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jmd der nicht in der lage ist so einen beruf korrekt auszuüben will den hauptschulabschluss nachholen?

wie groß sind seine aussichten das zu schaffen bei dieser arbeitshaltung?

und wieso hat sein arbeitgeber davon nichts gemerkt?
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09.09.2008 15:07 Uhr von greendude
 
+12 | -1
 
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na endlich weiss ich, wo meine neue steuer-ident-nummer geblieben ist.

jüngst stand in unserer tageszeitung, dass soviele von den schreiben nicht ankommen würden. jetzt ist mir auch klar, warum ... :-)
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09.09.2008 15:48 Uhr von the-jet
 
+5 | -0
 
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Bei mir hat auch schon viel gefehlt: Post vom Finanzamt, Rechnungen, usw. - ist schon toll wenn man dann auf einmal eine Mahnung erhält. Selber steht man dann natürlich als Vollidiot da der sich nicht meldet oder gar Rechnungen nicht bezahlen will. Das nervt mich schon seit langem :-[
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09.09.2008 16:00 Uhr von Loxy
 
+7 | -0
 
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Wer nur mit "Bananen" zahlt muss sich nicht wundern, wenn er nur Affen bekommt!

Was nix kost´ is´ auch nix ^^

Ich will das Deutsche Post Monopol zurück *schnief*... teuer, aber gut :o)
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09.09.2008 16:04 Uhr von Darr
 
+2 | -1
 
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gott sei dank: habe ich meine post immer pünktlich bekommen !

aber sowas geht nunmal überhauptnicht lieber job kündigen als mit einer strafanzeige rechnen zu müssen !
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09.09.2008 16:45 Uhr von cyrus2k1
 
+3 | -1
 
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@Raizm: Weißt du wie wenig die bei PIN & Co verdienen? Für das Geld arbeitet doch kein vernünftiger Mensch.
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09.09.2008 16:54 Uhr von chip303
 
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das Problem an der "Briefträger- und DHLerei" ist: Mittlerweile setzt das Transportunternehmen mehr und mehr auf private Unternehmer (beginnt mit Taxi´s, die Briefkästen leeren), über Nachtlinienfahrer eines kleinen Kurierdienstes, die Wertsendungen und Eilbriefe nachts aus ganz Deutschland Richtung Bad Hersfeld bringen.

Viele dieser Leute haben WEDER ein polizeiliches Führungszeugnis noch sonstwas vorgelegt. Früher wurden Briefträger noch "vereidigt", so sagte mir meine mittlerweile 55 jährige Zustellerin.

Und im privaten Zustelldienst (Hermes, DPD, GLS & Co), sieht es ja noch schlimmer aus. Jeder, der n Führerschein hat, kann den Job machen, Wille zu langen Tagen vorrausgesetzt.

Und durch die geringen Margen (das, was vom Paketpreis für den Unternehmer noch übrig bleibt), kann man sich eben nur die Leute leisten, die für 4,50 Euro die Stunde brutto arbeiten.

Von den 3,90 Euro, die ein Paket kostet, muss der bezahlt werden, der das Paket annimmt (Paketshop), der Unternehmer, der das Paket zum Depot schaukelt, das Depot, der Spediteur, der alle zum zentralen Umschlagort bringt, der ZUP, der Spediteur, der das zum Zustelldepot karrt, das Zustelldepot, sowie der Unternehmer, dessen Fahrer das Paket dann zustellt.

Werbung und Vordrucke für Pakete sind da natürlich mitgerechnet.

Nicht umsonst kostet die gleiche Leistung (versichert) bei der POST 6,70 Euro statt 3,90 Euro.
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09.09.2008 18:28 Uhr von chip303
 
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@ Wil wie die VERSICHERT sind weiss ich. Aber davon mal abgesehen, ist JEDES Paket bei den anderen versichert...und ein PÄCKCHEN ist bei denen immer noch teurer als das billigste Paket bei Hermes :)

Na, auch was gelernt ?


..ausserdem kämpfe ich auch schon seit einem dreiviertel Jahr um den Ersatz für ein auf dem POSTWEG als Paket verschickte PS2. (Handelte sich übringens um den gewaltigen Gebrauchtwert von 70 Euro, allein das Papier, die Briefmarken, die Faxe haben bis jetzt mehr gekostet)... letztendlich wirds vor Gericht enden...
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09.09.2008 19:27 Uhr von AT-AT-Driver
 
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Tja: die lieben beamten bei der Post hatten wohl was besseres zu tun als das Nachzuprüfen :D Zum beispiel Mittagsschlaf und Kaffeekochen ;)
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09.09.2008 19:29 Uhr von chip303
 
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GDSK die auch für FEDEX fahren... :)

ich kenn mich sehr gut aus in dem Bereich.... stecke quasi mitten in der Materie.. ;)

Die halben Löhne finde ich keinetwegs gerechtfertigt...für alles andere sind die Leute bereit, viel Geld auszugeben... bei Dienstleistungen wird IMMER am letzten gespart..in jedem Sektor...
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09.09.2008 21:29 Uhr von topreporter
 
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na also bitte: Tut mir Leid, aber das Argument mit der schlechten Bezahlung zieht bei mir irgendwie nicht.
Ich kann als Kunde wohl erwarten, dass für den Preis das Paket oder der Brief auch korrekt zugestellt wird. Und wenn man das eben für einen so niedrigen Preis nicht kann, dann darf man so einen niedrigen Preis auch nicht anbieten.
Und wenn der Briefträger für sein Geld nicht soviel arbeiten will, wie er soll, dann muss er eben kündigen. Ich weiß, das ist heutzutage nicht mehr so eine einfache Sache, aber seinen Job auf Kosten der Kunden schlecht zu machen ist noch schlechter.

Im Übrigen macht es keinen Unterschied bzgl. der Arbeitsleistung, ob ich für eine Arbeit gut oder schlecht bezahlt werde. Klar, die Motivation sinkt bei schlechter Bezahlung, das ist richtig, aber man kann dennoch genausoviele Briefe zustellen, wie wenn man 1000 EUR mehr verdienen würde.
Entsprechend ist eine Rechtfertigung wie "der arme Kerl verdient ja nur so wenig und da kann man ja nicht erwarten, dass er soviel austrägt" mehr als schäbig. Wenn er es mit mehr Geld geschafft hätte, dann gehört er ordentlich bestraft - ganz einfach. Er hat den Job zu den Konditionen angenommen und dann soll er den JOb auch so wie verlangt machen.
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09.09.2008 22:05 Uhr von chip303
 
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@ topreporter hätte der gute Mann eine vernünftige Bezahlung, bräuchte er sich nicht um einen Nebenjob und einen Hauptschulabschluss kümmern... da beisst sich die Katze selbst in den Schwanz..

wenn dein Chef dir 300 Mücken mehr zahlt, und du dadurch ne Menge Sorgen weniger hast, deinen schlecht bezahlten Nebenjob an der Tankstellenkasse aufgeben kannst...... ich glaube, du wärst auch motivierter...

Ich geb dir natürlich Recht. Nicht liefern geht auch nicht. Da hätte er mit seinem Arbeitgeber ein offenes Wort reden müssen..
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09.09.2008 22:29 Uhr von chris5488
 
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also: dazu fällt mir nur ein "Du bist Deutschland" :D
und jetz mach ich den Hauptschulabschluss" ^^
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10.09.2008 05:02 Uhr von froggerdirk
 
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@chip303: Eventuell ist die Sache genau umgekehrt:Wenn er eine ordentliche (Aus)Bildung hätte,bekäme er mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Job mit vernünftiger Bezahlung.

Ich kann nichts dafür,das er keinen Hauptschulabschluß hat - ohne dem kann er auch keinen Toplohn erwarten,das ist sein Problem.
Das er den Abschluß nun nachholt,ist ja gut für ihn,aber wie gesagt seine Privatsache - hätte er sich als Schüler anstrengen sollen!

Die Briefe nicht zuzustellen ist mies und verursacht bei den Postkunden mitunter riesigen Ärger und Laufereien - weil der Typ für sein Geld nicht arbeitet.

Ich hoffe,er erhält eine saftige Strafe.
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10.09.2008 07:09 Uhr von topreporter
 
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@chip303: Was denn für ein Nebenjob? In der Quelle steht nichts von Nebenjob.
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10.09.2008 13:52 Uhr von chip303
 
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@ topreporter kannst du von 900,- Mücken in Monat leben, inkl. Miete, Telefon, Internet, die Abendschule und Versicherungen bezahlen, Mobil sein...

wie genau bewerkstelligst du das ? Zumal da steht "FRANKFURT"

Die Mieten da allein sind horrend.....

das steht da nicht, kann aber rein rechnerisch schon gar nicht anders sein...
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10.09.2008 14:43 Uhr von McGinley
 
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Lesefaule Menschen und so: Lustig wie hier gleich wieder auf die Post geschimpft wird. Im Artikel steht doch ganz deutlich "privater Postdienstleister", da hat also kein Beamter (sofern das bei der Post denn noch welche wären ...) gepennt, da die gelbe Post damit rein gar nichts zu schaffen hatte, ja man stelle sich vor, die haben nichtmal Geld für ne Briefmarke bekommen.

Letztlich wünsche ich mir auch ab und zu das Post Monopol zurück. Als Unternehmer freut es mich natürlich Briefe (was heute meist Mahnungen sind) günstiger zum Kunden zu schaffen, auf der anderen Seite ist die mangelnde Qualität einiger dieser Anbieter ein definitives Problem dem man nicht so recht Herr werden kann. Jeder 2. Kunde der nicht zahlt sagt mir, er hat keine Rechnung bekommen, wem soll ich jetzt glauben? Kontrollieren kann ich weder das eine noch das andere. Der Preisdruck macht auch vor der gelben Post nicht halt und so wird es mittelfristig auch hier Qualitätsprobleme geben - defakto gibt es diese sogar schon, wenn ich überlege wie oft meine Post im falschen Haus gelandet ist, oder zumindest im falschen Briefkasten.

Aus Sicht des Postempfängers ist die wachsende Zahl an Dienstleistern auch ein gewisses Problem, zumindest für die, deren Briefkästen *im* Haus sind. Früher wurde 1, maximal 2 mal geklingelt pro Tag: Einmal "Deutsche Post", einmal der Deutsche Post Paketdienst "DHL". Heute sind es an manchen Tagen 5 dieser Kappenträger die klingeln "Post, DHL, DPD, Pin, Blitzkurier, ...". Einige sind so blöd das sie mir eine Karte im Briefkasten lassen auf der steht "Briefkasten nicht erreichbar, bitte rufen sie uns an".

Letztlich denke ich schon das die Aufhebung des Post Monopols eine gute Sache ist, eine Qualitätssicherung muss hier aber zwingend sein und zumindest wäre es schön einen Dienstleister zu haben bei dem man weiss das die Zusteller vereidigt sind und eine Stelle haben für die eine gewisse Bildung und Qualitätsmoral notwendig ist.
Was der Typ für Gehalt bekommt kann und darf übrigens nicht das Problem des Empfängers sein. Oder würdet ihr es akzeptieren das euer Kind bei einem Autounfall stirbt weil bei Ople jemand vergessen hat den Airbag einzubauen und sich dann mit niedrigem Lohn rausredet? (ja ich weiss, Beispiele mit Kindern sind hochgradig manipulativ, in diesem Fall aber nicht verkehrt)

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