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Klinik will Patienten erst behandeln, wenn er 50 Kilo abgenommen hat

Ein 31-jähriger Geldtransportfahrer mit einer Körpergröße von 1,92 Metern und 150 Kilo Gewicht wurde wegen starker Schmerzen und verdacht auf Bandscheibenvorfall in die Klinik in Achdorf/Bayern eingeliefert.

Dort behandelten die Ärzte, den schwergewichtigen Patienten mit der Begründung er solle erst einmal 50 Kilo abnehmen, nicht weiter.

Mit Hilfe seiner Frau fand man schließlich in Landshut ein Krankenhaus, dass ohne Vorurteile auf das Gewicht, die erforderlichen Untersuchungen und Behandlungen durchführte. Tatsächlich sind die Bandscheiben schuld an seinen Schmerzen, die man mit Massagen und Anwendungen lindert.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klinik, Patient, Kilo
Quelle: www.tz-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2008 20:10 Uhr von Jimyp
 
+14 | -16
 
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"Tatsächlich sind die Bandscheiben schuld an seinen Schmerzen, die man mit Massagen und Anwendungen lindert." Wirklich die Bandscheiben? Wohl eher das massive Übergewicht!
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08.09.2008 20:26 Uhr von emjaybmg
 
+9 | -5
 
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Wahrscheinlich sind die Skalpelle zu kurz :-)
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08.09.2008 20:26 Uhr von Sonny61
 
+27 | -2
 
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Arme Sau wäre er Privatpatient hätten sich die Kliniken wohl um ihn geschlagen!
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08.09.2008 21:50 Uhr von Cyberbob81960
 
+8 | -1
 
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Unterlassene Hilfeleistung ? Kann man das nicht als unterlassene Hilfeleistung betrachten?
Daß man während der Behandlung ihm sachlich Tipps zur Gewichtsreduktion geben kann, wäre ja ein anderes Thema. Aber die Behandlung gar nicht erst aufzunehmen und ihn unverrichteter Dinge abzuweisen, sollte dieser Patient mal prüfen lassen.
Aber da findet die Klinik mit Sicherheit Antworten wie "keine Kapazitäten" usw. Und der Patient muss es beweisen, nicht die Klinik. Armes Deutschland....
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08.09.2008 22:02 Uhr von Dracultepes
 
+8 | -6
 
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Bandscheibenvorfall - stark Übergewichtig

Da muss man kein Arzt sein um den zusammenhang zu sehen.
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08.09.2008 22:07 Uhr von Cyberbob81960
 
+5 | -1
 
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Das ist richtig: Aber noch hat in Deutschland niemand das Recht, einen Patienten aus diesem Grund abzuweisen.
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08.09.2008 22:21 Uhr von Dracultepes
 
+7 | -5
 
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Doch das gibt es ihm. Wenn er der Meinung ist die Fettleibigkeit sei Ursache für das Leiden, dann kann er als Arzt sagen:" Nehmen sie ab, ist es dann noch da schauen wir"

Da würde er dann die Ursachen behandeln.

Jetzt kriegt er Massagen und die Symptome werden behandelt.

Der Arzt darf die seiner Meinung nach geeigneste Methode anwenden. Passt diese dem Patienten nicht, so kann er sich nen anderen Arzt suchen. Hat er ja auch getan.

Allerdings finde ich es eher suboptimal ihn abzuweisen, schmerzen Lindern und begleitend eine Therapie, wenn gewünscht wären wohl das richtige gewesen.
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08.09.2008 23:05 Uhr von Schwertträger
 
+7 | -4
 
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Wieso Vorurteile? Das war ein absolut fundiertes Urteil, und kein Vorurteil.

Wenn einem ein Arzt sagt, dass es keinen Sinn hat, an den Bandscheiben rumzudoktern und sie ggf. zu schwächen, ehe man es nicht mit weniger invasiven Methoden (hier: Abnehmen) versucht hat, dann ist das absolut in Ordnung.

Und eine Klinik darf einen auch schon abweisen, wenn ihnen die Nase nicht passt. Vorausgesetzt, es ist kein Notfall.
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08.09.2008 23:08 Uhr von BigNose82
 
+7 | -2
 
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Ich lass mich von: bestimmten Formulierungen in den medien nicht mehr verarschen, das hab ich mir in meiner bisherigen Shortnewszeit streng abgewöhnt. Also, ist er wirklich bevorurteilt worden, oder hat das gespräch ganz anders ausgesehen? Mit dem, was man in Ermangelung an Kenntnis über den "Dicken" objektiv aus der News lesen kann, nämlich: Dicker Mann kommt mit Rückenschmerzen ins Krankenhaus, will laut Eigendiagnose ne Bandscheibenop und wird mit Hinweis auf Abspecken abgewiesen, finde ich das schon ziemlich korrekt. Wenn man mal bedenkt, dass er als Geldtransporter immer gebückt in dem engen Wagen rumstakelt und nicht selten schwer heben muss...
Wäre er operiert worden und es würde sich herausstellen, dass die OP unnütz wwar, dann wäre bei einer Solchen News das Geschrei gleich wieder groß, dass die Gesundheitsgelder zum Fenster herausgeschmissen würden ;-)
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08.09.2008 23:59 Uhr von Scarb.vis
 
+5 | -2
 
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@BigNose82: Genau richtig! Ohne jetzt die Qelle gelesen zu haben. Die hier auf Shortnews verfasste News ist eher hetzerisch.

Lösung. Rückenmuskeln aufbauen. Dann machens die Bandscheiben auf länger.
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09.09.2008 08:44 Uhr von borgworld2
 
+2 | -1
 
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Jetzt mal ehrlich, der Typ is zwar eindeutig zu dick, aber so RICHTIG Fett isser noch nicht.
Von daher find ich das unverantwortlich von dem Krankenhaus.
Ausserdem wäre er bei 1,92 und dann 100KG warscheinlich nahe seines Idealgewichts.
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09.09.2008 08:45 Uhr von gofisch
 
+2 | -1
 
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hat einer von euch idioten schon mal einen bandscheibenvorfall gehabt? eine ahnung was das für schmerzen sind? auch vielleicht von gehört, dass übergewicht nicht unbedingt die ursache sein muss, sondern z.b. falsches heben. es gibt genug leute, die schlank sind und denoch in den genuss eines bandscheibenvorfalls gekommen sind. alles auf das gewicht zu schieben ist sehr bequem, da muss man sich ja nicht weiter um diagnostik bemühen und kann sich prima wichtig ausspielen. sehr toll.

was in dem krankenhaus abgelaufen ist, ist unterlassene hilfeleistung und an arroganz nicht zu überbieten. und genauso arrogant und überheblich sind die kommentare hier.
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09.09.2008 09:22 Uhr von Belzebuebchen
 
+2 | -1
 
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dann gofisch: geb ich auch noch meinen Senf dazu, dass du gleich mal richtig in Rage kommst!

Hätte der gute mann 100 kg (gilt auch für dich borgworld2) und nicht 150 kg (das sind immerhin 1/3 weniger) wäre er auch therapiert bzw. operiert worden. Nur bist Du soviel Arzt wie ich? Ich denke, dass wir uns über ärztliche Urteile gar keine Meinung bilden können, weil wir das Fachwissen einfach nicht haben. Nur dass eine OP bei einem 150 kg Mann gefährlich ist, das kann ich mir vorstellen, da bei dem die Pumpe nicht so mit macht wie bei einem Sportler. Und eine Bandscheiben OP ist eine heikle Sache und wie du selber sagst, dass Bandscheiben Probleme vom schweren und falschen heben kommen. Nur dass der gute 150 kg Mann seinen Rucksack vorne trägt und den täglich tragen muss, darauf bist du wohl nicht gekommen. Es hat unmittelbar damit zu tun, dass er zu schwer ist und die logische Reihenfolge ist, dass er erstmal abnehmen sollte. Wenn es dann soweit ist und er immernoch schmerzen hat, dann wird ihm sicherlich geholfen. Man sollte das Problem an der Wurzel packen und nicht dort, wo es wieder alle Kassenpatienten trifft und für seine Behandlungen mitzahlen müssen.
Außerdem??? Was hat das andere Krankenhaus gemacht? Haben die ihn operiert? Der Arzt vom ersten Krankenhaus hat gesagt, dass er ihn nicht operiert! Das hat das zweite Krankenhaus auch nicht gemacht... komisch, oder? Stattdessen frißt der jetzt weiter und bekommt von unseren Krankenkassen die Massagen gesponsert!
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09.09.2008 10:54 Uhr von Borgir
 
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mit vorurteilen: hat das nichts zu tun. das rezidiv-risiko ist zu groß und das op-risiko ebenso. nicht jede klinik geht so ein risiko ein und nimmt das hohe rezidiv-risiko in kauf.
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09.09.2008 10:57 Uhr von BigNose82
 
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@gofisch: Und hier trifft mal wieder zu, dass man nicht alles für bare Münze nehmen sollte, was in den Medien steht. Du weißt doch gar nicht mit welcher genauen Diagnose der Mann abgewiesen wurde. Glaubst du allen Ernstes, dass Ärzte einen Patienten nicht untersuchen. Die Tatsache, dass er im zweiten Krankenhaus lediglich eine Therapie verordnet bekommen hat, bestätigt zudem, dass es so akut nicht gewesen sein kann. Es gibt Spezialkliniken, die nunmal keine Therapien anbieten. So eine kann die erste gewesen ssein...

Und zum Thema UNTERLASSENE HILFELEISTUNG: Dieser Tatbestand greift nur wenn jemand in einem Notfall eine Maßnahme unterlässt, die die unmittelbare Gefahr von Leib und Leben des Geschädigten abwendet. Wenn man nicht mehr fit in erster Hilfe ist, reicht es bei nem Unfall schon den Rettungsdienst zu alarmieren! Also haltet mal den Ball flach in Bezug auf das Geschrei über unterlassene Hilfeleistung
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12.09.2008 11:58 Uhr von gofisch
 
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also um das mal klar zu stellen - es geht nicht darum, dass op abgelehnt wurde. eine op ist sowieso der mittel letzer wahl, wenn sonst nichts mehr geht. aber, dass untersuchungen verweigert werden und man wie das letzte behandelt wird, das ärgert mich.

@BigNose82
"Glaubst du allen Ernstes, dass Ärzte einen Patienten nicht untersuchen. "
ja, ich galube das nicht nur, mir ist was ähnliches widerfahren. vielleicht deswegen macht mich das so wütend. nur nicht im krankenhaus, sondern beim orthopeden. auch ich bin mit einem akutem bandscheiben vorfall zum arzt gegangen (oder besser mich hingeschleppt), auch ich musste mir anhören, dass das nix wäre nur übergewicht wäre schuld (ca. 20 kilo zu viel gehabt) - ohne untersuchung wohl gemerkt. als es nicht besser wurde erstmal unterstellt ich würde simulieren damit ich nicht arbeiten muss. nach richtigen streit endlich eine überweisung für ne ct bekommen (das war schon gute 3 wochen später) mit einer hämischen bemerkung garniert "ich würde schon sehen, dass mich die untersuchung als simulanten entlarven wird". weitere 4 wochen auf ct termin warten müssen. endlich diagnose bekommen - beidseitiger bandscheiben vorfall. wer jetzt denkt es wäre ein wort entschuldigung gekommen, der irrt. ein arzt ist per definition unfehlbar. gnädiger weise zu krankengymnastik geschickt und danach wieder folgeüberweisung verweigert mit dem spruch "man müsste sich nicht alles bezahlen lassen und könnte auch zu hause was tun". dass die wenigen termine vom physiotherapeuten als nicht ausreichend und nachbehandlung dringend empfohlen wurde, das interessierte nicht. ich habe bis heute rücken probleme und einen hass auf ärzte. nicht auf alle. aber auf die arrogante, selbsgefällige, beleidigende sorte, die meint ein patient wäre eh immer selbst schuld und ein niederes wesen.

so ich habe fertig.

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