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Microsoft schlägt zurück: Google habe "Zehn Jahre Rückstand" bei Datenschutz

Microsoft musste im vergangenen Jahr gehörig einstecken. In der Redmonder Firmenzentrale erregte man sich über die "Negativ-Kampagnen" von Apple, außerdem sah man die die eigene Position als "IT-Platzhirsch" gefährdet.

Jetzt holt Microsoft zum Gegenschlag aus: Im Vergleich zu Google habe der Softwareriese in Sachen Datenschutz zehn Jahre Vorsprung, meint Microsofts Chief Privacy Strategist Peter Cullen. Er kritisiert vor allem den Google-Service Street View.

Im Gegensatz zu Google werde bei Microsoft Datenschutz als einer der Grundpfeiler der Produktentwicklung betrachtet. Cullen geht jedoch davon aus, dass auch Google in Datenschutzfragen bald "erwachsen" werde.


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WebReporter: mediareporter
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Jahr, Microsoft, Google, Daten, Datenschutz
Quelle: www.rooster24.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2008 16:15 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Jeden Tag neue Meldungen von der Front der immer noch unterhaltsamen "IT-Wars" hehe. In der Quelle gibts mehr Details zur Microsoft-Kritik an Googles Datenschutzpolitik. Ich würde aber mal sagen: Wer im Glashaus sitzt...
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08.09.2008 16:22 Uhr von Darr
 
+5 | -2
 
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mit allen mitteln verteidigen: wer austeilen kann muss auch einstecken können trotzdem blöd das man immer gleich zum gegenschlag ausholen muss
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08.09.2008 16:34 Uhr von Midas_W.
 
+14 | -17
 
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Lachhaft! Ich glaube ich bespiesel mich gleich. Microsoft und Datenschutz *hihi* - die machen sich immer noch lächerlicher!
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08.09.2008 16:41 Uhr von Tomoko
 
+12 | -5
 
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tztztz Microsoft.

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen

Aber nunja die Aussage von Peter Cullen, wenn sie auch überzogen ist, ist zutreffend.
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08.09.2008 16:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+25 | -5
 
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Hier dürft ihr "Minus" vergeben ist hier wirklich einer dabei, dessen Daten von Microsoft verwendet und an andere Firmen weitergegeben wurden?

Da kenne ich ganz andere deutsche Unternehmen in pink. Wenn man denen einen erfunden Namen irgendwo mitteilt bekommt man 3 Monate später auf diesen Namen Werbepost von völlig anderen Firmen ins Haus trotz Kreutzchen bei "Keine Weitergabe der Daten".

Ich persönlich halte meine Daten bei Microsoft für wesentlich sicherer als bei Google, die ja schon von Haus aus ihr Geld mit Adressen machen.
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08.09.2008 16:55 Uhr von NetZero
 
+2 | -20
 
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08.09.2008 17:30 Uhr von Boese_das
 
+5 | -1
 
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Google hat also Zehn Jahre Rückstand im Datenschutz zu Microsoft...Oh dann sind Sie ja auf dem Stand von 1963...:-)
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08.09.2008 17:42 Uhr von Mr.ICH
 
+3 | -3
 
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Das klingt ungefähr so, als wenn Lidl Aldi etwas von Arbeitsrecht predigt.
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08.09.2008 17:43 Uhr von StaTiC2206
 
+2 | -2
 
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tja immerhin hat Microsoft ca 2 Tage Vorsprung: vor Google was Datenschutz angeht :)

MS und Google sind beides Unternehmen die am liebsten noch wissen wollen wie sich das Surf- bzw Nutzungsverhalten auf die "Bräune" der Exkremente und des Sexualverhaltens auswirkt.
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08.09.2008 19:01 Uhr von Elessar_CH
 
+7 | -2
 
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Ich seh´s genau wie ThomasHambrecht: Ich vertrau Microsoft was Datenschutz angeht mit Sicherheit mehr als Google.
Auch sonst versteh ich die ganze Microsoft- und Windowshetzerei nicht.
(Fast) Jede Software ist bei Release und noch eine Zeit lang danach verbuggt.
Wenn die ne Qualität liefern sollten wie bei Software zur Steurung von Atomkraftwerken oder medizinischen Geräten sollt ihr bitte auch n paar hundert Euro mehr dafür auszugeben bereit sein.

Auf Wiedersehn!
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08.09.2008 19:38 Uhr von Timmer
 
+4 | -0
 
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Wo er recht hat: hat der Cullen recht.

Microsoft ist zwar auch kein Weltmeister in Sachen Datenschutz, aber ich hätte glatt 20 Jahre gesagt um noch die alten Stasi Zeiten mitzunehmen als Beispiel für Google.

Was google da ansammelt an Informationen über euch, es ist echt nicht mehr feierlich. Klar ist einigen eine individuelle Werbung zuvorkommend aber es ist gleichzeitig sehr erschreckend, was sie alles für Daten haben. Es ist fast schon Pervers, wie die Daten dort gesammelt werden. Microsoft ist niemals so rigeros vorgegangen wie Google.

Bestes beispiel Google Mail:
Ihr bestätigt in den "gern gelesenen" AGBs, dass Google eure Emails durchlesen darf und diese sogar abspeichert, obwohl ihr eure Emails schon längst gelöscht habt.
Viele meinen ja jetzt "Ja is mir egal, is meine Sache", aber das ist es NICHT. Denn sie lesen alle Emails, auch die ihr BEKOMMT! Und ich denke nicht, dass eure Freunde es toll finden, dass ihre Emails gelesen werden von Google, obwohl dies bei ihrem Anbieter unterlassen wird.

Merkt euch eins:
Wer meint, Microsoft weiß am meisten von euch weil ihr deren Betriebssystem draufhabt liegt völlig falsch. Google weiß mehr!
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09.09.2008 12:11 Uhr von Borgir
 
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@Midas_W. warum machen die sich eigentlich lächerlich?
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09.09.2008 12:55 Uhr von Vexrath
 
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@polizistenduzer: Du solltest allerdings bedenken, was das Unternehmen mit den Daten anfängt... Von google ist bekannt, dass sie u.A. mit FBI und/oder CIA (bin mir jetzt nicht zu 100% sicher mit wem) zusammenarbeiten. Bestes Beispiel: In den USA hat ein Schüler mit einem googlemail-konto "anonym" eine amoklaufdrohung an seine schule geschickt. CIA/FBI haben bei google nachgefragt, wem das konto gehört und google hat denen neben Namen und Adresse auch gleich die suchanfragen der letzten 3 monate und sein gesamtes surfverhalten dazugetan... Und da bin ich mir recht sicher, das microsoft, die daten zwar sammelt, um sie betriebsintern weiterzuverarbeiten (z.B. nutzerverhalten analysieren um ggf. Programme Nutzerfreundlicher zu machen), aber eben nicht weitergibt.
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09.09.2008 13:33 Uhr von Leftfield
 
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Surfverhalten http://www.mrl.nyu.edu/~dhowe/trackmenot/

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