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Frankreich: Scientology steht wegen "organisiertem Bandenbetrugs" vor Gericht

Gegen die seit 1995 in Frankreich als "Sekte" geführte Scientology-Bewegung wurde nun ein Gerichtsverfahren eingeleitet. Die Anklagepunkte sind "organisierter Bandenbetrug" und "illegale Ausübung des Apotheker-Berufs".

Geklagt hatte eine Frau, die für Bücher, Arzneimittel und ein sogenanntes Elektrometer über 30.000 Euro an Scientology gezahlt hatte. Nebenkläger sind der französische Apotherverband und eine weitere Frau.

Im Falle einer Verurteilung droht Scientology womöglich eine Auflösung ihrer Organisation.


WebReporter: El Indifferente
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Frankreich, Scientology, Bande
Quelle: www.sueddeutsche.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2008 14:39 Uhr von El Indifferente
 
+0 | -0
 
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Also ich fände ein Verbot ganz gut. Ich meine 30.000 Euro für ein paar Bücher, ein paar Tabletten (zweifelhafter Herkunft) und einem Messgerät für Hautwiderstand sind einfach Betrug in meinen Augen, denn der reale Wert dürfte bei unter 100 Euro liegen.
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08.09.2008 14:52 Uhr von DrunkenPanda
 
+19 | -0
 
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Endlich wurde ja langsam mal Zeit das man diesen Verbrechern das Handwerk legt!
Ich hoffe dass das Verbot durchgesetzt werden kann,und wenn sie in Frankreich fertig sind sollen sie sich die restlichen Scientology-Vereinigungen dieser Welt vorknöpfen!
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08.09.2008 15:01 Uhr von Noseman
 
+10 | -1
 
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Bin auch sehr dafür: allen betrügerischen Organisationen das Handwerk zu legen.

In Deutschland würden dann zwar kurzfristig sehr viele Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten betreiberlos, aber da würde sich schon was finden; finanzieren tut das ohnehin der Staat.

:-b
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08.09.2008 15:03 Uhr von cinedevil
 
+16 | -1
 
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genau solln sie die verbieten...un bei der Gelegenheit auch gleich alle anderen Sekten und Religionen......bringen nur leid und elend
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08.09.2008 15:19 Uhr von Dudeheit
 
+11 | -0
 
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Es wär an der Zeit dass Scientology einen herben Dämpfer verpasst bekommt, mir scheint dass sie denken sie können sich so ziehmlich alles erlauben. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, aber ich finde die ganze Bande doch sehr gruselig... ^^
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08.09.2008 15:22 Uhr von maijucca
 
+4 | -0
 
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genau endlich... ich hoffe auch das sie in frankreich die sekte verurteilen...
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08.09.2008 15:46 Uhr von TremoSepp
 
+2 | -0
 
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gut, dass endlich mal so ein Schritt gemacht wird.
Das ist reine Abzocke und Geldmacherei.
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08.09.2008 15:50 Uhr von Ossi35
 
+3 | -0
 
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Ein sehr löblicher Schritt seitens der Franzosen. Allerdings stellen sich mir zwei fragen:

1) Werden sie wirklich damit durchkommen?
2) Wie kann man sich so ein Zeug für 30.000€ aufschwatzen lassen?
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09.09.2008 03:26 Uhr von HarryL2
 
+0 | -0
 
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@Ossi35: In Jamaica gab es vor paar Jahren einen Fall wo sie den Leuten (hauptsächlich Amerikaner) erzählt haben sie hätten 1-2 Millionen in der jamaikanischen Lotterie gewonnen.
Und dann halt dauernd angerufen und 2000$ mal hier für Gebühren und 5000$ dort für den Anwalt usw. zahlen müssten damit sie den Gewinn bekommen. Manche haben da zehntausende bis glaube ich 150.000$ nach und nach abgedrückt weil sie so scharf auf den Gewinn waren.

Manche haben alles was sie hatten dabei verloren und eine Frau hat wohl deswegen später auch Selbstmord begangen.

Noch Fragen? ;-)
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09.09.2008 12:14 Uhr von Borgir
 
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gut so: wegen betruges könnte man auch in detuschland mal überlegen anklage zu erheben....nachhilfestudios die nur der rekrutierung dienen usw.....

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