08.09.08 14:12 Uhr
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USA: Konkursbedrohte Banken wurden verstaatlicht (Update)

Die Finanzkrise nimmt weiterhin größere Ausmaße an. Wie sich in letzter Zeit bereits angekündigt hat, wurden die beiden größten Hypothekenbanken in den USA nun unter staatliche Kontrolle gestellt, da sie massiv von einer Pleite bedroht sind.

Es handelt sich dabei um die Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac (SN berichtete), welche nun dem US-Finanzministerium unterstellt wurden. Die drohende Pleite beider Banken hätte nach der Auffassung des US-Finanzministers Henry Paulson für zu viel Unruhe an den Finanzmärkten gesorgt.

Obwohl die eigentlichen Ursachen für die drohenden Konkurse durch die Verstaatlichung nicht beseitigt wurde, reagierten die Börsen positiv auf diesen Schritt.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Update, Bank, Konkurs
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2008 14:09 Uhr von :raven:
 
+0 | -0
 
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Der Markt kann sich so nicht mehr selbst regulieren, wie es eigentlich für einen gesunden Markt sinnvoll wäre. Dieser Schritt des US-Finanzministeriums zeigt die verzweifelte Lage in Bezug auf die Finanzkrise und ist gleichzeitig ein Freibrief für die Banken volles Risiko zu fahren. Klappt es, dürfen sie die Gewinne einfahren, geht es in die Hose, zahlt der Staat bzw. der Steuerzahler. Passiert bei uns übrigens auch...
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08.09.2008 14:24 Uhr von :raven:
 
+5 | -1
 
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Hier noch ein Artikel zu diesem Thema, mit dem Titel:
Ende der freien Märkte - Schnaps für alle!

http://www.goldseiten.de/...

Heutzutage in Aktien investiert zu sein, hat schon fast was mit Lotto zu tun. Sollte die gewünschte Richtung des Kurses nicht stimmen, greift der Staat ein und manipuliert nach belieben.
In diesem Fall war das ausführende Organ das US-Finantministerium, würde mich aber nicht wundern, wenn das Plunge Protection Team dahinter stecken würde.

Anmerkung:
Das Plunge Protection Team wurde bereits unter Reagen eingerichtet, wodurch der US-Präsident, frei von Marktgesetzen, nach politischen Gesichtspunkten die Finanzwelt manipulieren kann.
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08.09.2008 14:34 Uhr von usambara
 
+20 | -0
 
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Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
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08.09.2008 14:37 Uhr von JCR
 
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Nein, diese Kommunisten! ;-)


Der Markt reguliert alles von selbst. Chapeau, liebe Neoliberalisten.
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08.09.2008 14:55 Uhr von LordInvader
 
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Mh schon wieder? Das gab es alles schon mal. Nur hat diese Krise evtl andere ursachen und wirkungen auf die Wirtschaft als wir denken.
Seht selbst gegen ende dieses Films
http://video.google.com/...
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08.09.2008 15:42 Uhr von damian666
 
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hmm: welchen zahlen soll man glauben ?
im schweizer Fernsehen und in einigen medien redet man von ca 13-15 Billionen die beide in dem Markt betreuen, dass die "Rettung" 225 Milliarden kosten wird und, dass die akuten Schulden bei 1.5Billionen sind.
http://www.reuters.com/... ist leider in english aber wenn die Zahlen stimmen dann gute nacht.
weiss jemand was jetzt stimmt ?
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08.09.2008 15:42 Uhr von damian666
 
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hmm: welchen zahlen soll man glauben ?
im schweizer Fernsehen und in einigen medien redet man von ca 13-15 Billionen die beide in dem Markt betreuen, dass die "Rettung" 225 Milliarden kosten wird und, dass die akuten Schulden bei 1.5Billionen sind.
http://www.reuters.com/... ist leider in english aber wenn die Zahlen stimmen dann gute nacht.
weiss jemand was jetzt stimmt ?
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08.09.2008 15:58 Uhr von KingPR
 
+2 | -1
 
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Hätte ich auch so gemacht: Ich bin überaus liberal aber die Bankenkriese gefährdet die gesamte Wirtschaft. Da würde ich die Banken auch aufkaufen. Außerdem werden die meisten Banken in den USA gerade massiv unterbewertet, also zuschlagen ;)
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08.09.2008 16:27 Uhr von Loxy
 
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Tja, und nun? Wo sind denn die legendären Selbstheilungskräfte des Marktes? Haben die etwa versagt?? ...wie schon einmal, als es anschließend zweimal heftig gerummst hat in Europa???

Manche Leute brauchen wohl nen dritten "Rumms" um zu kapieren, dass Kapitalismus enge Grenzen braucht und im Endeffekt das Märchen vom ewigen (exponentiellen) Wachstum in sich zusammenfällt wie eine Seifenblase.

Naja, der Steuerzahler richtet es ja, wie auch hier in Deutschland... und gewettert wird dann gegen die HarzIVler, die den Staat so krass abziehen *megalol*

Eine verlogenen Welt ist das...
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08.09.2008 17:22 Uhr von usambara
 
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McCain-Sohn sitzt in der Finanzaufsicht dieser Bank
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08.09.2008 17:24 Uhr von Loxy
 
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@ Usambara: Dein Spruch oben ist genial :o)

Den werde ich bei Gelegenheit mal anwenden, denn so kann man es auch mal ganz platt auf den Punkt bringen ^^
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08.09.2008 17:27 Uhr von Tomoko
 
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@damian666: Wenn eine Amerikanisch Bank von 13 Billionen redet, meinen sie 13 Milliarden.

-> Das System der kurzen Leiter, bei dem die Billion nur das 1000-fache einer Million ist. Das Tausendfache einer Billion ist dann die Trillion und so weiter. Dieses System wird in den USA, Puerto Rico, Brasilien und der Türkei verwendet <-
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08.09.2008 17:50 Uhr von :raven:
 
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Es bleibt abzuwarten wie lange diese Rettungsaktion Wirkung zeigt.

Interessant dazu:
http://www.spiegel.de/...
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09.09.2008 12:19 Uhr von ArrowTiger
 
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Too big to fail! Ärgerlich, daß der Steuerzahler wieder mal herhalten muss. Aber ein Konkurs der beiden Banken wäre noch schlimmer gewesen. Ich zweifle jedoch, daß das zukünftig irgendwelche Konsequenzen, wie z.B. eine bessere Aufsicht und härtere Strafen für die Verantwortlichen, haben wird.

Man sollte eine Maximalgröße für Konzerne festlegen, damit diese bei einem Konkurs nicht andere mit sich reißen.
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09.09.2008 14:33 Uhr von heliopolis
 
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Nur Flickwerk: Ich bin in der Tat gespannt wie lange es dauern wird bis die amerikanische Wirtschaft zusammenbricht und letztendlich alles mit sich reißt. Das wird sicher ein Spaß :-S.
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09.09.2008 18:47 Uhr von Ktest
 
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karl: karl läßt grüßen
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09.09.2008 20:13 Uhr von :raven:
 
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Schon heute drehen Dow Jones und der DAX wieder ins Minus!
Man, man, man...
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09.09.2008 22:09 Uhr von wapwap
 
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Kommunismus Kommt - Banken verstaatlicht: Manchmal stimmt die Dominotheorie doch, aber es fallen die Steine eben nicht immer in der vorgesehenen Reihenfolge.

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