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Spanien: Über ein Drittel der Landesfläche von Wüstenbildung bedroht

Vor nunmehr 14 Jahren verpflichtete sich Spanien die Desertifikation im Land zu bekämpfen, in dieser Zeit ist jedoch nicht viel passiert. Die Wüstenbildung im Lande geht aufgrund der Klimaveränderung immer weiter von statten, die Hälfte der Landesfläche ist von enormer Erosion betroffen.

Der Nationale Plan zur Bekämpfung der Desertifikation (PAND) zeigt, dass 37 Prozent des Landes von mittel bis sehr starkem Wüstenbildungsrisiko betroffen ist. Zugespitzt hat sich in den letzten Jahren die Situation aufgrund von Waldbränden, Intensivlandwirtschaft, Dürreperioden und dem Bauboom.

In Spanien wurden in den vergangenen Jahren mehr Wohnungen als in Frankreich, Deutschland und Italien zusammen gebaut.


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WebReporter: noflowers
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Spanien, Wüste, Drittel
Quelle: www.heise.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2008 12:57 Uhr von Dr_House
 
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Erschreckend: Echt erschreckend, wenn man das so liest. Der Klimawandel wird immer schlimmer und wird jetzt auch zunehmend in Europa sichtbar. (Mehr Stürme, zunehmende Dürren und Hitzewellen, Überschwemmungen und eben Wüstenbildung in Spanien.) Wieso die EU bei dieser wichtigen Sache nichts unternimmt ist mir ehrlich gesagt schleierhaft. Lieber wird die Landwirtschaft mit 40% subventioniert und bei überhöhten Lebensmittelpreisen bekommen die Bauern sogar Geld, wenn sie Überschüsse vermeiden, was allein schon unglaublich ist. Man sollte schnellstens was dagegen unternehmen!
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08.09.2008 12:59 Uhr von mustermann07
 
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Wenn es so weiter geht: wird bald die halbe Erde von Desertifikation bedroht sein. Naja egal, hauptsache Kapitalisten, Ölfuzis usw. und ihre Schergen, die Politiker, hatten ein schönes Leben.
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08.09.2008 13:23 Uhr von Borgir
 
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gute und interessante: news. erschreckend sowas mitten in europa zu sehen. dass spanien ein problem mit wüstenbildung hat wusste ich ja, aber dass es so schlimm ist war mir nicht bekannt.
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08.09.2008 15:07 Uhr von radiojohn
 
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@bonsaitornado1: " Man kann ja auch sagen: wir Konsumenten sind schuld - wir kaufen schließlich die geschmacksfreien Produkte aus Spanien..."

Diese Entwicklung begann sich aber schon vor Jahrzehnten abzuzeichnen.
Die Oberflächlichkeit der Konsumenten verlangt doch schliesslich nach äusserlich makellosen Produkten, welche ausserdem auch noch sehr preiswert sein sollen. Auf Qualität wird doch schon seit geraumer Zeit keinen Wert mehr gelegt.
Das übrigens Gemüse merheitlich auf Glaswolle gezüchtet wird, ist nichts weiter als ein Gerücht, denn sowas wird nur in Einzelfällen gemacht. Auch sind die Gewächshäuser hier in der spanischen Hauptanbauzone für preiswertes Gemüse nicht aus Glas, sondern werden mit Plastikfolien abgedeckt.

Ja, ich wohne hier in Almeria und das Plastikmeer, wie die riesigen Anbauflächen auch genannt werden, liegt direkt vor meiner Haustür. Ist übrigens das einzige menschliche Bauwerk, welches bei Tageslicht aus dem Weltall gesichtet werden kann.

salu2 - r.j.
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08.09.2008 15:08 Uhr von KingPR
 
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Naja: ich sehe da nicht so ein großes Problem, im Norden
"Espana verde" und im Süden "Espana mierda"
lol

Im Ernst, man sollte was dagegen tun.
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08.09.2008 15:23 Uhr von KingKn
 
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man sollte echt schnellstens dor etwas unternehmen ich will dort schließlich in Zukunft auch noch Urlaub machen:-P
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08.09.2008 16:57 Uhr von trollmama1066
 
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passend zum Fleischkonsum: Tomaten aus Spanien sind auch verboten
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08.09.2008 19:28 Uhr von Moppsi
 
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Spanien ist also sozusagen: das Australien Europas!
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08.09.2008 21:31 Uhr von mustermann07
 
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das Australien Europas: Naja, da müßten sie aber noch einiges importieren z.b. Känguruhs, Koalas, Warane, Aborigines, ein mächtiges Opernhaus, Indiana Jones usw..
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08.09.2008 22:18 Uhr von Lauh
 
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Servus, Ich denke man sollte nicht drüber urteilen wer in schuld ist – ich denke mal dass es der Welt so dreckig geht – damit haben wir ALLE was beizutragen... klar es gab auch vor der Menschheit solche Phasen, wo die Erde verrückt gespielt hat... wer allerdings behauptet WIR würden nicht dazu beitragen und die Erwärmung fördern der spinnt in meinen Augen tut mir leid aber ist so. (ich spreche damit keinen persönlich an hab hier nur schon einiges in anderen news gelesen wo ich nur den kopf geschüttelt hab)

Nun zum Thema:
Spanien hat schon seit langem Wasserprobleme und die Dürre, ich bin öfters dort da die Freundin meines Dad`s ihre Familienangehörigen vor Ort hat...
habe sozusagen schon sämtliche Gebiete in Spanien gesehen und es ist echt erschreckend... in der Umgebung Barcelona gibt es riesige Wasserprobleme und die Brunnen sind schon alle verbraucht. es müssen schon extra Tankschiffe von weiter ferne mit wasser geladen werden damit es überhaupt noch in vielen Städten Wasser gibt.

Allerdings sieht es in den Bergen (unterhalb) wieder ganz anders aus. dort ist zu viel Wasser und es sieht echt sehr interessant aus wie schnell sich die dürre in Wasser verwandelt... wiederum hilft das Spanien nicht wirklich weiter die größte Fläche ist nunmal sehr dürr und die Wasserknappheit ist echt ein Riesenproblem. ohne Wasser – Kein leben...

Es gibt auch gebiete wo es schon 7jahre lang nicht mehr in Spanien geregnet hat... es ist mit einer wüste zu vergleichen... viele Flüsse sind tazächlig ausgetrocknet...
Das Problem ist in Spanien dass das land einfach viel zu Groß ist und die Diktaktur in Spanien auch noch nicht lange her ist.
Städte wie beispielsweise Zaragoza sind zu vergleichen mit Dubai.. echt heftig wie dort die moderne Architektur boomt... überall nur hochhäuser der neusten Generation und es nimmt echt kein ende... allerdings auch viele herruntergekommene ruhinen... in Spanien heißt es... wenn das haus kaputt geht einfach neues land kaufen und dort ein haus bauen... Grundstück kostet ja nicht viel... Spanien ist aber reich und ich hoffe sehr dass sich dort bald was ändert...

euch wird bestimmt die Expo ein begriff sein die vor einigen jahren auch mal in Hannover stadtfand...Ich habe die Expo in Spanien in Zaragoza (wo es kein Wassermangel gibt) besucht und das Motto galt „Wasser“... viele Ausstellungen wie die von Holland und Deutschland wahren sehr interessant und es waren echt gute ideen dabei.. jetzt muss Spanien diese Ideen nur umsetzen... die Niederländer und Deutschen haben sehr viel ahnung von Wassergewinnung... man kann viele noch vorhandenen Wasserquellen ausbreiten wie es auch die holländer vorgemacht haben... wie gesagt Geld haben die Spanier... hoffentlich bewegt sich da was =)
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09.09.2008 09:58 Uhr von mustermann07
 
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der spinnt in meinen Augen: Vollkommen richtig! Aber sie wollen auf ihren Luxus nicht verzichten und da kommt ihnen jede Studie recht, auch wenn sie von den Ölmultis selbst in Auftrag gegeben wird:)
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09.09.2008 16:22 Uhr von linkman4
 
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Ich kann mir icht vorstellen, dass sich in Spanien wirklich etwas an der Situation ändern wird. Es ist doch immer das gleiche...
Vom spanischen Plastikmeer wusste ich zwar, aber dass Wüstenbildung ein derart ernstes Problem in Spanien ist, hätte ich nicht gedacht. Wenn dies aber vor 14 Jahren bereits bekannt war, wundert mich das auch nicht.
Die Problematik des Klimawandels war auch schon vor 20 Jahren beaknnt und damals wollte es niemand hören. Jetzt, wo die Massenmedien sich zugeschaltet haben, ist es in aller Munde. In 2 Jahren haben wir etwas neues, wovor wir alle Angst haben können und dann wird uns auffallen, dass die Pläne gegen die weitere Erderwärmung zu 90 % nicht oder unzureichend umgesetzt wurden. Aber dann ist es zu spät - das ist es eigentlich jetzt schon -.-

Der Endverbraucher unterschätzt seine eigene Macht auf dem Markt, aber dieses Prinzip funktioniert eben nur, wenn alle mitziehen.

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