07.09.08 16:01 Uhr
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Führungswechsel bei den Sozialdemokraten

Nur einen Tag nach der Verkündung des neuen SPD-Kanzlerkandidaten melden deutsche Medien einen Wechsel an der Spitze der SPD. Der bisherige Parteichef Kurt Beck soll seinen Posten räumen. Sein designierter Nachfolger ist Franz Müntefering.

Der hatte bereits zwischen 2004 und 2005 die Sozialdemokratische Partei Deutschlands geführt. Frank-Walter Steinmeier, designierter Kanzlerkandidat seiner Partei für die kommenden Bundestagswahlen, soll als Interimsvorsitzender zunächst den Parteivorsitz übernehmen.

Bereits vor der Klausurtagung der SPD-Spitze am Schwielowsee gab es turbulente Diskussionen. Die eigentliche Tagung konnte erst mit zweistündiger Verspätung beginnen. Die Entscheidung über die neue SPD-Spitze soll auf einem Sonderparteitag erfolgen.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Wechsel, Führung, Sozialdemokrat
Quelle: www.focus.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.09.2008 15:39 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Kirmes in der SPD-Spitze. Die Genossen scheinen wieder einmal heftig um Posten und damit um die Richtung der Gesamtpartei zu ringen. Man kann der designierten neuen Führung nur wünschen, dass sie der SPD wieder etwas mehr Stabilität mit auf den Weg geben. Sonst wird das nix mit der nächsten Regierungsbildung.
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07.09.2008 16:30 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+13 | -3
 
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Liebe Bewerter - ein kurzer Hinweis: Angesichts der unkommentierten Bewertung mit nur einem Stern folgender Hinweis:

Bitte bestraft die Newser nicht für die Inhalte der Meldung. Diese News ist brandheiß, sollte sich ein Fehler eingeschlichen haben, stehe ich selbstverständlich dafür gerade und bin gerne bereit, mir die Kritik um die Ohren hauen zu lassen.

Sollte sich der Bewerter aber nicht darüber im Klaren sein, dass Inhalt und Umsetzung der News zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind, dann sei er hiermit informiert.

PS: Leider ein Trend, den ich auch bei vielen anderen News feststelle. Eine gute News bezieht sich immer auf die Quelle, nicht auf die persönliche Meinung des Bewerters. Seid daher bitte fair mit Eurer Bewertung. Diese Nachricht richtet sich an die vielen, die noch nicht die harte Prüfung der Newschecker über sich ergehen lassen mussten, alle anderen wissen, wovon ich rede.

Im Namen aller ungenannten und ungerecht Bewerteten Newsschreiberinnen und -schreiber bei SN!
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07.09.2008 16:33 Uhr von Jimyp
 
+10 | -9
 
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Na endlich ist der Beck weg. Dieser Mann war doch absolut untragbar!
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07.09.2008 16:39 Uhr von Autofuzzy
 
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Die SPD ist meiner Meinung nach überhaupt nicht mehr glaubwürdig.
Warum ?
Ich sag´ nur Ypsilanti und ihre zweigeteilten Aussagen und Stimmungen. Nun noch ein "Münte" der erst Servus sagt, jetzt dann "angeblich" Kurt Beck ersetzen soll.
Geht´s noch !?
Die wollen ein Land regieren und Wähler mit ihrem Programm gewinnen ?
Da kann ich nur sagen: "Trau, Schau, Wem ?!"
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07.09.2008 17:04 Uhr von JerkItOut
 
+9 | -18
 
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Immerhin sind mit Steinmeier als Kanzlerkandidat und Müntefering als Parteivorsitzendem zwei Personen in der SPD an der Spitze, die (eher) dem rechten statt dem linken Flügel der Partei zuzuordnen sind. Hoffentlich endet damit dieser unsägliche Linksruck der SPD bald. Dann kann sie durchaus wieder wählbarer werden als jetzt.
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07.09.2008 17:39 Uhr von meisterthomas
 
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Comeback oder Untergang: Nach langen Flügelkämpfen der SPD hat das Parteipräsidium mit seinem linken Flügel gebrochen. Der Zeitpunkt ist wie ein Maulkorb gewählt, denn die nahende Bundestagswahl verlangt dem linken Flügel mehr und mehr Parteiräson ab.

Damit haben die Reformpolitiker der Agenda 2010 wie nach einem Blitzkrieg wieder die Führung der SPD übernommen. -- Die Arbeit von Kurt Beck war es zwischen dem linken und rechten Flügel zu vermitteln.
Das ist jetzt hinfällig geworden.

Es zeigt sich entgegen vieler Hoffnungen, daß die SPD nur in der Opposition reformierbar ist.
Schließlich sehen sich die Agenda-Politiker von Clement bis Müntefering nicht gern selbst am Pranger.
Schönfärberei von Sozialabbau und Umverteilung ist die Realität der Agenda 2010. Nicht umsonst hatte Schröder seine Gefolgschaft verloren und musste Neuwahlen durchsetzen.

Ob der Wähler sich noch einmal von dieser SPD täuschen lässt, oder aber ihre Existenzberechtigung in Frage stellt, spätestens die nächste Bundestagswahl wird es zeigen.
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07.09.2008 17:54 Uhr von norge
 
+9 | -4
 
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Egal: wer da das sagen hat... ändern wird sich nichts. das sind alles nur machtgeile schaumschläger,die ihren hals nicht voll bekommen. wenn deren kasse stimmt, juckt sie das volk einen scheiß! egal welcher partei sie angehören.
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07.09.2008 19:01 Uhr von Montauk
 
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ich wüßte nicht, als imaginärer neuigkeitenschreiber, was daran so interessant sein sollte, wenn eine marionette durch eine andere ausgetauscht wird (egal von welcher partei, die gerade einfluß auf die geschicke des landes hat).


egal wer nun gerade am ruder einer partei sitzt, jeder wird eines tages zur rechenschaft gezogen werden.

p. s.
http://dasdenken.blog.de/...~3640855

wer verstehen will, der verstehe...
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07.09.2008 19:20 Uhr von JerkItOut
 
+5 | -7
 
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lustiges Völkchen hier "wenn man sich als vegetarier , zwischen rindfleisch und schweinfleisch entscheiden muß"
"Egal wer da das sagen hat... ändern wird sich nichts. das sind alles nur machtgeile schaumschläger,die ihren hals nicht voll bekommen."

Beide Daumen hoch! Meckern und nörgeln, aber das war es dann auch. Wenn die Parteienlandschaft in Deutschland so mieserabel ist, die Politiker so verlogen und egoistisch sind und scheinbar jeder 2. Bürger in Deutschland damit auch unzufrieden ist (kann man zumindest denken, wenn man hier regelmäßig liest), da frag ich mich doch nur eins:
Warum gründet ihr nicht eure eigene Partei? Die Demokratie bietet uns doch die einzigartige Möglichkeit, dass sich jeder an der Politik beteiligen kann, der will. Wenn ihr die derzeit existierenden Parteien ablehnt, euch selbst nicht als egoistische und verlogene Politiker seht und nur das Beste für Deutschland wollt, ja wunderbar! Dann brauchen wir euch und eure neue Partei. Wenn die Unzufriedenheit wirklich so groß ist, müsstest ihr ja rasch erste, kleine Erfolge erzielen und die Parteienlandschaft auf Dauer verändern und dann zur Volkspartei heranwachsen (schließlich meckert hier ja jeder 2. über die derzeitige Situation = große Wählerklientel)....ach ja..tschuldigung. Zuviel Arbeit und Aufwand, der es ja doch nicht wert ist. Ja, dann macht doch euer Kreuz einfach wie eh und je bei SPD und CDU.
PS: Meckern und Nörgeln hat noch nie etwas verändert, aber immerhin auch besser als plötzlich selbst politische Verantwortung tragen zu müssen...
Ganz großes Kino hier.
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07.09.2008 19:23 Uhr von JerkItOut
 
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Oder alternativ, wisst ihr eh selbst, dass die meisten doch nicht so unzufrieden sind, wie sie vorgeben und man denken könnte. Nennt man, glaub ich, "Jammern auf hohem Niveau".

Schönen Tag noch.
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07.09.2008 19:25 Uhr von JerkItOut
 
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ach ja: Dieses kindliche Verhalten hier, jedem ein Minus reinzuwürgen, der Mal nicht die Mehrheitsmeinung der Shortnewsleser vertritt, find ich absolut klasse. Nur weiter so. :)
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07.09.2008 20:03 Uhr von skipjack
 
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Egal wer dran kommt, er/sie kann nur meilenweit besser, sein, als "Sie".

>Dieser Titel mag aehnlich mit einem King Klassiker klingen. Ein Horror, ist es in jeder Hinsicht, mit Ausnahme der "besser verdienenden AN".

>>Erst seitdem "Sie" dran ist, hat selbst der unbelesendste eingesehen: G. Orwell war ein Genie.

>>>Ich finde Steinmeier, auf nationalem Gleis, ebenso entspannender, wie auch auf internationalem Gleis...
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07.09.2008 21:21 Uhr von Deniz1008
 
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was jetzt kommt ist auch nicht besser als vorher weil den sozialdemokraten führer persönlichkeiten wie helmut schmidt und wily brandt fehlt.
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07.09.2008 23:08 Uhr von politikerhasser
 
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Trauriges Ende einer Partei, die offensichtlich aus lauter Machtgier all ihre ehemaligen Ziele über Bord wirft, unnötige Kriege befördert und soziale Aspekte über den Haufen wirft.

Die Linke ist vertritt heutzutage die Ziele der Sozialdemokratie und wird die SPD in wenigen Jahren bundesweit verdrängt haben.
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08.09.2008 08:25 Uhr von Borgir
 
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@Jimyp: keine partei ist tragbar....zumindest keine, die zurzeit im bundestag sitzt.
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08.09.2008 10:11 Uhr von MiKKaSLS
 
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Und nach den nächsten Wahlen: gucken sich die Genossen, die jeden Funken von Sozialdemokratie verkauft haben, verwirrt an weil sie es sich überhaupt nicht erklären können, warum die Linkspartei wieder einmal stärker wurde.
Kurt Beck hin oder her, den Mann muss man nicht mögen aber die Art und Weise ist natürlich wieder unterste Schublade.
Ebenso wie dieses ewige, wir koalieren nicht mit der oder der Partei sondern nur mit denen oder denen. Kindergarten ist das ehrlich, und ich weiss das ich nächste Wahl mim Arsch zuhause bleibe, das ist ja nicht mehr zu ertragen.......
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08.09.2008 11:47 Uhr von JerkItOut
 
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@DscheyCih: "und wird sich doch den gegeben umständen unterwerfen müssen ."

Die da wären?
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08.09.2008 11:50 Uhr von claeuschen
 
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Ich höre: häufiger, dass die Linke inzwischen die Thesen der Sozialdemokraten vertreten.

Dazu kann ich nur sagen: Blödsinn!!!!
Die Linke hat prächtige Ideen, wie man das Geld, das eigentlich gar nicht vorhanden ist, an diejenigen verteilt, die nichts kaum etwas zur Wertschöpfung beitragen. Und dann dieses unerträgliche Schüren von Sozialneid. Als wenn ein Familienunternehmer etwas dafür kann, dass es in diesem Land über drei (oder waren es vier) Millionen Arbeitslose gibt.

Fazit: Die Linken sind ähnliche "Fürdummverkäufer" wie die neuerdings im bürgerlichem Gewand daherkommenden Rechten. Beides gehört eigentlich in die Kloschüssel der Geschichte gespült. Aber bei so viel Flachheit in der Argumentation muss man sich ernsthaft Sorgen um die Demokratie in Deutschland machen (dieser Vorwurf gilt nicht für alle Beiträge, aber leider für die Mehrheit)

User "Deniz" hat, vermutlich ohne es beabsichtigt zu haben, auf den Knackpunkt hingewiesen. Der SPD fehlen die Führungspersönlichkeiten, damit vielleicht auch dem gesamten Land. Nun Schröder war eine solche Führungspersönlichkeit, ob man ihn nun mag oder nicht. Und siehe da: Dem pauschalen und schlicht veranlagten Deutschen, der sich statt politisch zu engagieren lieber mit kindlichen Halbwahrheiten im Netz austoben will, ist auch das nicht Recht.

Wenn Ihr also nicht wisst, was ihr wollt, schreit einfach: MAO(am). Und schon wird alles gut (bis auf Euren Cholesterinspiegel, die Zähne, die Haut und den Umfang Eures Sitzkissens)
;-))
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08.09.2008 12:24 Uhr von Jorka
 
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Damit: dürfte die SPD dann das "Sozial" in ihrem Parteinamen entgültig streichen
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08.09.2008 12:55 Uhr von MiKKaSLS
 
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@Claeuschen: Aus Deinem Post höre ich doch einen gewissen Unionstrend heraus, ist auch Dein gutes Recht, aber:

Die LINKE ist, ob du das nun wahrhaben möchtest oder auch nicht, unglaublich wichtig zur Zeit. Um Dir gleich mal den Wind aus den Segeln zu nehmen ich bin weder Sozialdemokrat noch LINKE Anhänger.....
Ich erklär Dir auch gerne wieso und warum die Linkspartei wichtig ist.
Der Mittelstand in Deutschland ist am Aussterben, Grund dafür unter anderem, die Kohl´sche Steuerpolitik nach der Wende, die Kohl´sche Ausgabenorgie nach der Wende und natürlich die AGENDA 2010 Politik.
Der Mittlestand ist es, der für Arbeitsplätze sorgt, nicht VW, Allianz, Siemens nein Mittelständische Unternehmen. Da diese von der Politik systematisch benachteiligt wurden, kam es zu der derzeitigen Massenarbeitslosigkeit. Denn wer sich von den Zahlen blenden lässt die offiziell erscheinen ist dumm genug.
Die LINKE schürt Sozialneid, dieses Schüren hat aber jetzt schon ein Kurs korrigieren bei den anderen Parteien zur Folge gehabt, sprich, CDU und SPD sind dazu bereit gewisse Dinge zu ändern auch Dinge die für den Mittelstand von Vorteil sind. Denn nur mit einem starken Mittelstand hast Du eine starke Volkswirtschaft, das hat wenigstens einer dieser Regierung, Herr Glos auch bemerkt.

In einem gebe ich Dir Recht die LINKE sollte keine Regierungsgewalt im Bund bekommen ihre Gesamtvorstellungen sind zuweilen bedrohlich und ihre Politik "jeder kriegt alles", ist nicht bezahlbar und wäre eine Volkswirtschaftliche Katastrophe.

Andererseits kannst Du nicht NUR bei den ärmsten Sparen, denn mal ehrlich, ein Deutsche Bank Boss spürt doch gar nicht wenn er zwei prozent an Vermögenssteuer zahlen soll. Und eben um die "grossen" Parteien, wobei grösse nichts mit der Mitgliederzahl zu tun haben sollte, darauf aufmerksam zu machen oder dahin zu bewegen das eine gewisse soziale Gerechtigkeit wieder entsteht ist die LINKE derzeit unverzichtbar. Ob Dir das nun passt oder nicht.

Und zur SPD, die wird in meinen Augen stark an Wählergunst verlieren, natürlich wird der Seeheimer Kreis wieder Umfragen in Auftrag geben wo jetzt die feinsten Zahlen auftauchen, aber Tatsache ist die SPD Basis kann sich mit Münteferings und Steinmeiers einfach nicht identifizieren.
Und der Gegenwind bläst doch schon gegen Müntefering, Andrea Nahles hat ihm heute ja schon via Medien den Satz "Bochum gilt" um die Ohren gehauen. Für diejenigen die es nicht wissen, das soll heissen das die Beschlüsse des Bochumer Parteitags 1:1 umgesetzt werden sollen. Und dieser Parteitag war eine schallende Ohrfeige der SPD Basis gegen Müntefering und Co.
Was mischt sich auch die Bundes SPD in die Belange von Frau Ypsilanti ein??? Wenn sie in Hessen mit der Linken gemeinsame Sache machen will und man auf einen politischen Konsens kommt dann hat die Bundes SPD sich dort rauszuhalten.
Übrigens sollten die "Genossen" sich mal fragen wie es zu solchen Ergebnissen für die SPD Linken kommt? Ypsilanti aus dem Nichts heraus Herrn Koch an die Wand genagelt. Im Saarland formiert sich der Widerstand gegen Heiko Maas die Leute wollen Ottmar Schreiner als Spitzenkandidaten. Auch Kurt Beck, der zwar kein Linker ist aber für Sozialdemokratische Werte steht, wird in Rheinland-Pfalz wiedergewählt werden, weil sie seine Arbeit dort zu schätzen wissen.
Warum Müntefering oder Steinmeier wählen??? Warum rote CDU Politiker wie diese beiden wählen, wenn ich die originalen Merkel und Glos haben kann.
Die Gründer der SPD würden sich in Ihren Gräben winden wenn sie mit ansehn müssten was diese Leute unter Sozialdemokratie verstehen.
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08.09.2008 15:02 Uhr von JerkItOut
 
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@MikkaSLS: "Die Gründer der SPD würden sich in Ihren Gräben winden wenn sie mit ansehn müssten was diese Leute unter Sozialdemokratie verstehen."

Sie hätten sich auch schon viel früher in ihren Gräbern gewunden. Die sozialdemokratischen Träumereien von 1863 kann man nicht mit der globalen Realität von heute vergleichen. Und das schon seit 20-30 Jahren.

Hier mal ein paar Auszüge aus Wikipedia über die Agenda 2010:

"- Förderung des Mittelstands durch Änderung der Handwerksordnung (Betriebsgründung auch ohne Meisterbrief)
- Lockerung des Kündigungsschutzes
- Senkung der betrieblichen Lohnnebenkosten"
..
"- Berufsausbildung auch durch fachlich geeignete, erfahrene Gesellen in den Betrieben."

Jaja...die Agenda 2010...der Todesstoß für den deutschen Mittelstand...
Aber wirklich gut, dass es die LINKE gibt. Ab 2009 kann die CDU/CSU nämlich dann wieder schön mit der FDP regieren. Dann gibts mal wieder eine ordentliche wirtschaftsliberale Regierung.
Ironie darf gesucht und gefunden werden.


PS: Ypsilanti würde bei einer Neuwahl in Hessen ganz schnell wieder auf die Oppositionsbank zurückgeschickt werden. Der Erfolg in Hessen geschah nicht wegen des linken Profils von Ypsilanti, sondern weil sich Koch zu sehr nach rechts bewegt hat.
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08.09.2008 15:11 Uhr von MagicHexe
 
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verraten: Sozial ! Christlich!

Beiden Parteien sollte man das entziehen.
Denn beide Parteien sind alles andere als dieses.
Zumal ich sagen muss . ausgesaugt wärend der Regierung Kohl
also CDU verkauft von den sozialdemokraten SPD.

Die Krönung allen übels ist das,diese Parteien nicht mal in der Lage sind den Arbeitslosen endlich diesen Namen Harz zu nehmen. Denn wär lässt sich schon gerne mit einem Finanzdieb auf eine Stufe stellen?


Aber vergessen wir nicht das sie so mit sich selber beschäftigt sind und mit der Verteilung der Gelder der Bundesrepublik Deutschland deren Volk das alles ermöglicht
lmw.
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08.09.2008 15:45 Uhr von hu199
 
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die: haben absolut keinen Fähigen Mann mehr, von daher müssen die die alten Toten wieder auferstehen lassen xD

Bin mal gespannt was die Dummen Wähler nächstes Jahr machen. Wen die wählen.
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08.09.2008 18:40 Uhr von MiKKaSLS
 
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@Jerkitout: Jaja Agenda 2010 der Todesstoss für den deutschen Mittelstand! Hast es doch erkannt.

Eins vorweg Papier ist geduldig, die Agenda spricht auch von sozialer Gerechtigkeit, wo ist die geblieben? Ach ich habs vergessen, die soziale Schere ist ja seit AGENDA Beginn nicht weiter auseinandergegangen, das ist nur Hetze der Linkspartei und der Springermedien.

Hör Dich mal im Mittelstand um was der Mittelstand zur AGENDA zu sagen hat. Aber jetzt kommt gleich als Antwort das Du ja im Mittelstand bist und alles toll ist und jeder Mittelständische Betrieb blüht. Die SPD die Partei der Mitte hat dafür gesorgt das eben genau die Mitte alles tragen muss in Deutschland.
Den armen kann man nichts mehr nehmen und an die Reichen trauen sie sich nicht. Die Lohnnebenkosten in Deutschland sind derart gesunken *ironie* das sich Betriebe kaum noch MItarbeiter leisten können, denn was nutzt es wenn ein Arbeitnehmeranteil sinkt, der andere dafür steigt. Lockerung des Kündigungsschutzes, ja das ist sicherlich eingetreten nachdem man die moderne Sklaverei Zeitarbeit auch noch staatlich fördert hat man das ja ohne das Thema wirklich behandelt zu haben eingeführt. Weisst Du, Du solltest mal dringend davon wegkommen Dir irgendwelche Texte bei Wikipedia zu kopieren und sie hier mit stolzgeschwellter Brust breit zu treten, schau Dich mal um in Deutschland, die Armut steigt, der Reichtum auf der anderen Seite wächst, der Mittelstand ist am aussterben und Du erzählst hier was von AGENDA der Mittelstandsrettung, weil es steht ja da drin. Noch einmal Papier ist Geduldig......

Übrigens hat die Linke mit einem weiteren Thema recht, der Privatisierungswahn in Deutschland muss ein Ende nehmen, langt es nicht das mittlerweile Telekom, Bahn und Post auf dem Zahnfleisch kriechen. Ein bischen staatliche Kontrolle ist manchmal nicht das schlechteste.

Zu deinem Post Scriptum, wenn es nur daran lag das Herr Koch sich nach Rechts bewegte, dann würde sie wieder gewinnen, weil Herr Koch war, ist und bleibt ein sehr Rechtsorientierter Unionspolitiker. Der meiner Meinung nach, nach seinen diversen Ausrutschern schon lange nicht mehr tragbar ist.

Auch Du wirst noch lernen, das politische Farbenvielfalt nichts schlechtes bedeuten muss.
Übrigens würde ich die sozialdemokratischen Träumereien mal nicht derart diskreditieren, mag sein das diese Dinge heute nicht mehr durchführbar sind, diese Leute hatten aber noch Ideale, und gingen ab 1933 für ihre Überzeugung in den Tod und in Konzentrationslager, die liessen sich nicht wie heutige Politiker aller Couleur mit ein bischen Geld und einem Aufsichtratsessel kaufen und zu einem Kurswechsel in Ihrer Politik bewegen. Ich meine Gerhard Schröder hält sich ja mit seinem kleinen Nebenjob für GAZPROM auch schadlos......aber es ist kein Vorwurf an Schröder ist nur ein Beispiel von vielen. Aber Politiker mit einem Ideal würde ich mir derzeit sehr wünschen, aber die sind bei keiner Partei zu finden, weder bei CDU,SPD,FDP,Grünen,Linken oder sonst irgendeiner Partei.

Noch einmal die SPD macht schwarze Politik mit roten Eckchen, warum soll jemand die Fälschung (SPD) wählen wenn er das Original (CDU) haben kann.

Politische Farbenvielfalt wird Deutschland nicht schaden im Gegenteil zu jeder Politik sollte es ein Gegengewicht geben. Und da die SPD KEIN Gegengewicht zur neoliberalen Wirtschaftspolitik der Union mehr ist, ist es halt die Linke. Denn das musst selbst Du, als SPD Anhänger wie ich annehme , zugeben das die LINKE nur eines ist, nämlich der Geist den Schröder und Konsorten gerufen haben, hier ist er, werdet damit fertig. Aber so garantiert nicht!

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