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USA: Neue Offensive in Afghanistan

Die Vereinigung der amerikanischen Truppen mit den ISAF-Truppen in Afghanistan wird die Grenze zwischen ISAF (internationalen Friedenstruppe) und OEF (Operation Enduring Freedom), die den Kampf gegen den Terrorismus zum Ziel hatte, praktisch aufgehoben.

Ein weiterer Schritt der amerikanischen Offensive ist zum Beispiel die Verstärkung der amerikanischen Truppen in Afghanistan. Dieses Jahr sollen weitere 2.500 bis 4.000 Soldaten, bis 2011 sogar 20.000 neue Soldaten nach Afghanistan geschickt werden.

Unterdessen jagt das deutsche Kommando Spezialkräfte (KSK) den Führer der Taliban im Nordosten des Landes Mullah Salam. Er wird für zahlreiche Anschläge auf deutsche Soldaten verantwortlich gemacht.


WebReporter: KingPR
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Afghanistan, Offensive
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2008 13:46 Uhr von KingPR
 
+0 | -0
 
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Ich wollte noch schreiben das es in Afghanistan üblich ist für tote Verwandte ein Blutgeld zu verlangen. Die Bundeswehr scheint diesen Forderungen im Gegensatz zu den anderen Ländern häufig nachzukommen. Wahrscheinlich sind die deutschen deshalb so beliebt: 5000 - 7000 Dollar für einen Getöteten sind schließlich für afghanische Verhältnisse unheimlich viel:
Ca. 20 Jahresgehälter.
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06.09.2008 14:51 Uhr von Valmont1982
 
+4 | -3
 
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Schön, dass man sich mit Geld sein Gewissen "rein" kaufen kann...
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06.09.2008 15:04 Uhr von KingPR
 
+2 | -2
 
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Naja: ich glaube das es da weniger ums Gewissen als mehr ums eigene Überleben geht. Blutrache scheint dort auch sehr verbreitet zu sein ;)
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06.09.2008 15:08 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -1
 
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Von Helfern zu Eroberern: Damit ist die Trennung zwischen der Uno-Truppe Isaf und der OEF de facto aufgehoben.
D. h. auch die Trennung zwischen Wiederaufbau und Eroberung Afghanistans. Damit ist aber aus der ursprüngliche Legitimation zur Hilfe die Legitimation zur Besetzung eines Landes geworden.

Ähnliche Argumente führt Russland nun auch in Georgien an.

Der Wert Afghanistans ist strategisch, militärisch und bestenfalls zur politischen Begründung noch ein Humanitärer.
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06.09.2008 15:11 Uhr von maki
 
+4 | -2
 
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War es schon immer, bei dem Überfall ging es NIE um das afghanische Volk, eventuelle humanitäre Effekte sind pure Kollateralschäden.
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06.09.2008 15:15 Uhr von Putt
 
+1 | -1
 
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@KingPR: Deshalb hat unsere Bundesregierung ja auch aus unseren Steuergeldern den Angehörigen der Opfer, die kürzlich an einer Strassensperre in Kunduz erschossen wurden, eine "Blutprämie" gezahlt.
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06.09.2008 15:20 Uhr von gl4di4t0r
 
+1 | -1
 
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naja: mal schauen wie sich die poltik nach den wahlen in den usa verändern wird...oder auch nicht

btw der 1. satz der news ist mehr als unverständlich...sollte man ändern
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06.09.2008 15:21 Uhr von gl4di4t0r
 
+2 | -1
 
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ergänzung: da fehltn ein "Durch" am anfang
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06.09.2008 15:23 Uhr von KingPR
 
+1 | -1
 
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gladiator: stimmt, man kann ihn auch anders verstehen als ich ihn meinte.
Die OEF hatte den Kampf gegen den Terrorismus zum Ziel, nicht die Grenze zwischen OEF und ISAF.
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06.09.2008 16:51 Uhr von christi244
 
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Wie war das mit Aufbau >Unterdessen jagt das deutsche Kommando Spezialkräfte (KSK) den Führer der Taliban im Nordosten des Landes Mullah Salam. Er wird für zahlreiche Anschläge auf deutsche Soldaten verantwortlich gemacht.<

Jepp, Mullah Salam fürchtet sich sicher schon ganz heftig ... lächerlich sowas!
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06.09.2008 17:43 Uhr von Criseas
 
+2 | -0
 
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Praktisch: Klingt praktisch, zwei Räumlich nicht Getrennte Aktionen unter eine Führung zu stellen, so gehen sonst umständliche Absprachen um einiges schneller.

Allerdings verschwimmen die Aufgaben definitiv NICHT! Wie der Spiegel es schreibt. Klingt nach eigener Interpretation des Verfassers und würde ich nicht glauben solange dies nicht Offiziell bestätigt wird.

Mit dem KSK ist schon lange bekannt das diese Terroristen Jagen, ich hoffe die Kriegen den Hund der Kameraden ermordet!

Kolateral schäden sind Tragisch aber bei der Bundeswehr zum glück selten. Die Leute sollten sich einfach an die Regeln halten!

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