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London: Internet-Stadtplan eingeführt, der die Kriminalitätsstatistik anzeigt

Ein offizieller Internet-Stadtplan, der die Verbrechensrate einzelner Stadtbezirke darstellt, ist unter der Internetadresse "maps.met.police.uk" abrufbar. Jeder Stadtteil Londons ist je nach Verbrechensrate farbig markiert. Ungefährliche Viertel werden hellblau dargestellt, gefährliche Bezirke rot.

Wer mehr erfahren will, kann die Karte per Mausklick vergrößern, um die Verbrechensrate der einzelnen Polizeibezirke zu sehen. Eine Statistik ist aufrufbar, die Änderungen zum Vormonat anzeigen. Die Delikte, die berücksichtigt werden sind Einbrüche, Raubüberfälle oder auch Autodiebstähle.

Die Polizei in London will mit dem Programm "Sicherere Nachbarschaft", zu dem auch der Internet-Stadtplan gehört, Vertrauen zur Bevölkerung sorgen, da die polizeilichen Erfolge dadurch bekannt und transparent werden. Übrigens: Der Bezirk, wo Königin Elisabeth II. residiert, ist rot gefärbt.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, London, Stadt, Krimi, Kriminalität
Quelle: www.bild.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2008 14:49 Uhr von Putt
 
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Reine Politik: In dem Stadtplan werden keine Gewaltdelikte wie Mord oder Körperverletzung erfasst. Deshalb sind reiche Stadtteile, wo es mehr Diebstahldelikte gibt, hier besonders "kriminell".

Was man damit bezwecken will ist mir aber noch nicht klar. Will man den Bürgern in weniger sicheren Gegenden eine heile Welt vorgaukeln, oder will man mehr Mittel für die Polizei in den "reichen" Stadtteilen begründen?
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06.09.2008 14:52 Uhr von Valmont1982
 
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@Putt: Ich denke, dass beide Annahmen von dir zutreffend sind....
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06.09.2008 15:22 Uhr von Great.Humungus
 
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So einen ähnlichen "Stadtplan" gibt/gab es auch in Amerika. Leuten die in diesen sozial schwachen Bereichen gelebt haben wurden sämmtliche Kredite bei Banken usw. verwehrt, Resultat, die Viertel verwandelten sich über kurz oder lang in Ghettos da niemand mehr Geld in Firmen, Läden und Häuser investiert hat bzw. kein Geld für Investitionen zur Verfügung stand.

Diese Methoden wurden zwar von Banken dementiert aber welche Firma gibt schon selber zu Personengruppen zu benachteiligen, schlecht fürs Image und der ein oder andere ehemalige Bankchef aus den 60/70er hat trotz "Pensionsgeld" sein Schweigen gebrochen.
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06.09.2008 18:16 Uhr von huehnerhugo
 
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Bei einem Berliner: Stadtplan würde der Regierungsbereich in einem tiefen Granatrot erstrahlen

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