06.09.08 12:08 Uhr
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Bundesamt warnt vor Google Chrome

Googles neuer Browser Chrome ist ins Visier des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik geraten. Dieses gab eine Warnung vor dem Browser-Neuling heraus, in der es heißt, das Programm sei zwar "bequem, aber kritisch".

Wie Sprecher Matthias Gärtner gegenüber der "Berliner Zeitung" verlauten ließ, solle Google Chrome nicht im allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden. Man halte dieses Programm vor dem Hintergrund der Datensammelwut und der Marktmacht Googles für problematisch.

Ein BSI-Sprecher meinte hierzu: "Aus sicherheitstechnischen Gründen ist die Anhäufung von Daten bei einem Anbieter kritisch."


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WebReporter: thor.online
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Google, Chrome
Quelle: www.heute.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2008 11:38 Uhr von thor.online
 
+1 | -0
 
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Tja, was soll's? Wer Google Chrome zum versenden seiner Google Mails verwendet, ist selbst Schuld. Die Philosophie, die hinter dem Browser steht halte ich allerdings für sehr gut. Und wenn ich ehrlich bin, so habe ich zu Google - trotz der "Datensammelwut" - mehr Vertrauen, als zu unserem Bundesinnenminister; Google gibt wenigstens zu, Daten zu sammeln, um sie für die nutzerbezogene Optimierung seiner Angebote zu verwenden. Was Schäuble mit unseren Daten macht, weiß kein Mensch.
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06.09.2008 12:11 Uhr von mcdead
 
+115 | -14
 
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schon lustig: bei microsoft drehn alle durch sobald ein bit gesendet wird aber
google ist ja so lieb und will nur dein bestes.
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06.09.2008 12:13 Uhr von ko.ok
 
+16 | -70
 
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06.09.2008 12:15 Uhr von Tomoko
 
+35 | -56
 
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06.09.2008 12:26 Uhr von a_camus
 
+40 | -9
 
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Ich finde es traurig: dass eine Firma, die mal als Underdog gestartet ist, um es den (damals) großen der Branche zu zeigen, zu einem der undurchschaubarsten Konzerne der Welt geworden ist.
Google behauptet zwar, Daten nur zur Optimierung der Dienstleistungen zu sammeln, aber niemand muss sich wundern, wenn er mal z. B. nach bestimmten Krankheiten "googelt" und 2 Wochen später einen Brief von der Krankenkasse bekommt.
Wer so naiv ist, den Aussagen der Pressesprecher zu glauben, der hat es dann auch nicht anders verdient, wenn seine Daten missbraucht und für gutes Geld verkauft werden. Ich finde es unglaublich, dass viele Menschen immer noch glauben, dass das ihr Handeln im Internet keine Auswirkungen im realen Leben hat. Willkommen in der "Brave New World"!
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06.09.2008 12:36 Uhr von _BigFun_
 
+26 | -6
 
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nicht ganz falsch - ABER -: mir stellt sich doch die Frage - vor was das Bundesamt hier angst hat.
Davor das Google Daten sammelt - oder das der Bund seine eigenen Daten nicht mehr an die Amis verkaufen kann.

Davon abgesehen sind die meisten Googlefunktionen auch unter FF nutzbar.

Ich frag mich nur wieso viele Leute sich über die Datensammlung von Google aufregen, in gleichem Zug aber Google nutzen tut, für email, calender usw
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06.09.2008 12:41 Uhr von Slaydom
 
+14 | -8
 
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tja: bald beginnt ein neues Zeitalter.
Dann wird nach Googleonen gerechnet...

Ich finds schon erstaunlich, wie sehr die Gehirnwäsche schon getragen hat.
Es ist zwar kein Geheimnis, dass sie Daten sammeln, aber glaubt ihr wirklich, dass sie es nur für optimierung benutzen.
Ihr wisst aber auch das Google ne Zeitlang mit der FBI zusammengearbeitet hat oder???

Was Schäuble mit unsere Daten macht ist auch kein Geheimnis, er versucht alle als Terorristen darzustellen, ist halt sein perverses krankes Spiel...

Ich bleibe vorerst bei Firefox, bis das gegenteil bewiesen ist
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06.09.2008 12:46 Uhr von ko.ok
 
+8 | -20
 
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06.09.2008 13:27 Uhr von sevenOaks
 
+11 | -5
 
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@ko.ok: zitat "Was kann mir denn schlimmstenfalls passieren?"

also sowas von blauäugig...!
das ham ´se damals vor 70 jahren auch alles gesagt - mir egal, irgendjemand wird´s schon richten... was kann schon passieren... etc. -.-
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06.09.2008 13:30 Uhr von ko.ok
 
+9 | -13
 
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Hab keine: Angst vor Google. Die Welt ist eine Google und alle Güter finanzieren sich ausschließlich durch Werbung. Perfekt. Wer viel konsumiert, finanziert mich mit.

Hoffentlich gibts bald ein richtiges Google-Betriebssystem.
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06.09.2008 13:35 Uhr von Phoenix87
 
+3 | -11
 
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@2hox: und tschüss ich finde chrome super und werde es weiter benutzen, sehr gut gut gefällt mir auch seine philosophie.

@a_camus:
wer denkt, eine krankenkasse hat das recht google suchinformationen abzukaufen und lediglich durch einen suchbegriff darauf zu schließen, dass diese person die krankheit hat (studium, neugier und hilfsbereitschaft für deine freunde scheinen dir ebenso ein fremdwort zu sein wie die tatsache, dass die krankenkassen durch ärzte und krankenhäuser eh die ersten sind, die über eine krankheit erfahren)

ich denke, dass datenschutz sehr wichtig ist, aber paranoid alles abzulehnen, nur weil es sein könnte, ist bestimmt der falsche weg.
gerade google, deren komplettes imperium auf der basis von vertrauen seitens der nutzer aufgebaut ist, kann sich einen datenschutzskandal am wenigsten leisten und ob google meine sachbegriffe für spezifizierte werbung benutzt ist mir völlig egal, im gegenteil, sie würde wenigstens interessanter...
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06.09.2008 13:37 Uhr von ko.ok
 
+1 | -5
 
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Wer gibt: denn schon seine richtige Anschrift und richtige Telefonnummer im Internet Preis? Und wer hat keine fünf E-mail-Adressen als Spam-Fänger?
Dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen.

Da müsste Google erst mal die Telekom kaufen.
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06.09.2008 13:43 Uhr von fridaynight
 
+18 | -1
 
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meine ganz persönliche Warnung: ich arbeite in einer Firma die in gewisser Weise mit Google in Zusammenhang steht. Was ich diese Woche erschreckenderweise festgestellt habe, Mails werden scripttechnisch ausgewertet, z.B. für Werbung (noch die harmlose Variante). Noch schlimmer fand ich, dass private Mails von Fremdanbietern die an Googlemail etwas senden auch gezielt gefiltert werden um noch ganz andere Scripte in Gang zu setzen. Ich will das hier jetzt nicht alles im Einzelnen erläutern, ich werde jedenfalls keine Googlemail nutzen und ganz sicher nichts mehr an solche Mails versenden. Fakt ist ich hatte jemanden angeschrieben und es ging um einen Punkt in dem ich gegen Google Richtlinien verstoßen hatte, Linkverkauf. An sich nichts schlimmes. Einen Tag später war meine komplette Seite nicht mehr in Google zu finden, obwohl sie vorher 1 Jahr lang im Index stand. Da Google 90% des Suchmaschinenmarktes hat können die auch ganz allein entscheiden welche Meinungen in den Suchergebnissen zu finden sind .. die Entwicklung ist meiner Meinung nach sehr gefährlich. Von wegen freies Internet...
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06.09.2008 13:50 Uhr von maretz
 
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@autor: Du gibst deine Daten lieber einem Wirtschaftsunternehmen als unserem Staat (der natürlich keine bessere Möglichkeit hat an deine persönlichen Daten zu kommen als deinen Browser zu überwachen?).

Nun - nehmen wir mal an (nur mal so für spaß) das Google in 3 Jahren beschließt ne neue Plattform aufzumachen. Und zwar darf sich jeder für ein geringes Entgeld das Profil eines Nutzers anzeigen lassen. Wenn du dich dann irgendwo bewirbst und dein Chef dich erstmal ablehnt weil du z.B. auf einer Seite mit informationen über eine chronische Krankheit warst (-> Folge: Du könntest selbst so krank sein und der Firma entsprechend durch Fehltage Geld kosten) -> meinst du dann immernoch alle Daten an Google geben zu wollen? Oder noch besser: Google bietet ein "Office-Paket" an bei dem man die Daten gleich online speichert. Und dein Arzt nutzt dieses Programm - wodurch dir dann kurz später alle mögliche Werbung für eine Arznei ins Haus flattert nur weil dein Doc seinen Bericht leider online bei Google gespeichert hat... Noch besser ist natürlich wenn eine Kombination aus diesen Punkten (und das sind nur 2!) entsteht - und dein Chef gleich weiss wann du zum letzten Mal beim Doc warst weil du morgens krum gesch... hast...

Nun - ich glaube nicht das der Staat alles besonderst toll macht und ich bin überzeugt das die Sammelwut beim Staat deutlich zuviel ist... Aber deshalb freiwillig alles an ein (amerikanisches!) Unternehmen zu geben halte ich für mehr als fragwürdig... Alle haben hier Angst das D die Daten einfach an die USA gibt - aber gleichzeitig akzeptiert man das Google diese nimmt? (Und ganz Ehrlich: Wenn ich höre das ich bei StreetView erstmal meinem Bild wiedersprechen muss damit es gelöscht wird -> himmel, soll ich jetzt überall durchgehen und gucken ob die mich / mein Fahrzeug irgendwo aufgenommen haben?!?) Sorry, man kann sich auch gleich auf nen silbernes Tablett legen und in die USA tragen lassen...
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06.09.2008 13:52 Uhr von HoldOn
 
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Skeptisch: auch ich stehe der Sammelwu´t von Google sehr skeptisch gegenüber - Google-Mail und Google-Toolbar kommen mir nicht auf den Rechner.
Aber wenigstens gibt Google (bis jetzt) keine Daten an Behörden weiter - im Gegensatz zu Yahoo, die ohne Not die ID von 2 Dissenten an den chinesischen Geheimdienst herausgegeben haben - was beiden je 12 Jahre Knast einbrachte.
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06.09.2008 14:01 Uhr von freddy33
 
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googel sammelt: bei jeder "Suche" Daten mit der dazugehörigen mac-adresse des PC´s...

Das ist ein völlig alter Hut.

Darüber regt sich niemand auf.

Googel...sammelt schon seit ewigkeiten Daten...

Jede suche mit Googel wird gespeichert und kann zugeordnet werden...
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06.09.2008 14:05 Uhr von maretz
 
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@freddy: Ähm - die MAC-Adresse wird def. nicht gespeichert wenn ich direkt über google suche (nicht irgendwelche toolbars usw...). Hat ein ganz einfachen Grund: Meine MAC-Adresse wird hinter dem Router nciht mehr übertragen.... Und die von meinem Router wird hinter dem router meines Providers nicht mehr übertragen...
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06.09.2008 14:11 Uhr von kidneybohne
 
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war: mir eh klar das google sich so daten sammelt
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06.09.2008 14:13 Uhr von Phoenix87
 
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@maretz: wir reden hier von google CHROME...
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06.09.2008 14:17 Uhr von ko.ok
 
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Was wird denn überhaupt gespeichert? Nur die IP, oder was? Die ändert sich ja dauernt.

Und was ist, wenn ich umziehe, oder neuer PC oder neuer Router?
Dann fang ich wieder bei null an oder wie funktioniert das?
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06.09.2008 14:27 Uhr von freddy33
 
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@ maretz...ok: Von der Mac Adresse steht da jetzt nix......

na ja zumindest ist das Datensammeln von googel nix neues..

Hier mal nen Teil aus

http://de.wikipedia.org/...

In den Datenschutzbestimmung von Google heißt es zu Log-Files: "Wenn Sie Google-Services nutzen, zeichnen unsere Server automatisch Daten auf, die Ihr Browser verschickt, wenn Sie eine Webseite besuchen. Diese Server-Logdateien können Ihre Webanfrage, die IP-Adresse, den Browsertyp, die Browsersprache, Datum und Uhrzeit Ihrer Anfrage und ein oder mehrere Cookies enthalten, die Ihren Browser eindeutig identifizieren können."
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06.09.2008 14:47 Uhr von Ossi35
 
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@ko.ok: AFAIK werden eine eindeutige Browser-ID, IP sowie die aufgerufene URL gespeichert. Damit kann Google erstmal schwer eingegebene Daten mit einer realen Person verbinden. Um an deine Adresse zu bekommen, können sie nur über den Staatsanwalt gehen. Dieser fragt dann deine Daten von deinem Provider ab. Das macht er aber sowieso nur wenn eine illegale Tat vorliegt.

Ich denke mal Google wird da irgendwelche Hintertürchen im Browser haben, mit denen sie z.B. gezielt (mithilfe der eindeutigen Browser-ID) auf dein Surfverhalten abgestimmte Werbung einblenden können.
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06.09.2008 14:53 Uhr von snooptrekkie
 
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bekommt der Begriff "googeln" doch eine ganz neue Bedeutung...

Der Unterschied zu anderen Browsern ist, daß die Daten nicht mehr nur als Cookie auf der eigenen Festplatte gespeichert werden, sondern auf Google-Servern. Lustig finde ich auch, daß man dem Datenspeichern irgendwo in den kleingedruckten Nutzungsbedingungen des Browsers auch noch zustimmen muß.
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06.09.2008 14:59 Uhr von freddy33
 
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Der Browser an sich spielt bei der Cookie sammlung überhaupt keine Rolle.

Die werden auch gespeichert, wenn man mit seinen internet-explorer oder firefox die seite http://www.googel.de besucht...

schreibt ja auch googel ganz eindeutig auf ihrer Seite....

die machen da gar kein Geheimnis draus..

http://www.google.de/...


völlig unabhängig von ihren neuen Browser crome....
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06.09.2008 15:02 Uhr von DarkDome
 
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ohne google also ich benutze von google wirklich NUR den suchdienst....

und das am besten per proxy!!

aber sonst verwende ich nichts von google!!!
es geht die gar nichts an, wie ich was wann wo mache!

und es ist eine frechheit, von den kunden zu verlangen ihre persönlichen daten google zu geben, dass google diese verkaufen kann, bloß um ihre schrottigen anwendungen zu verwenden....

ach ja...der erste kommentar hier gefällt mir wirklich...das is mir noch gar nich aufgefallen! wenn bei irgendeinem Micro$oft Produkt auch nur das geringste ins netz gesendet wird, ist sofort das geschreie groß....stimmt genau...

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