06.09.08 10:33 Uhr
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Atomendlagerproblem wurde lange Zeit systematisch unterschätzt

Wolfram König, Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, gab bekannt, dass das Problem der Endlagerung von Atommüll über mehrere Jahrzehnte systematisch unterschätzt wurde.

Das beste Beispiel ist das in die Schlagzeilen geratene Lager Asse, bei dem wohl keine ernsthaften Sicherheitsanalysen gemacht wurden.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) ist nun dazu aufgefordert worden ein neues Konzept für die Endlagerung von radioaktiven Abfällen vorzulegen.


WebReporter: DS-P
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Zeit
Quelle: www.tageschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2008 10:40 Uhr von vostei
 
+9 | -0
 
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Respekt: Das ging aber richtig schnell mit der Erkenntnis...^^
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06.09.2008 10:43 Uhr von Illus
 
+6 | -0
 
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Ja und: ist dieser Herr Wolfram König, immerhin seit 1999 Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, schon entlassen worden?
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06.09.2008 10:47 Uhr von dose89
 
+5 | -0
 
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tja: wenn man´s nicht hinbekommt, mit dem zeug verantwortungsvoll umzugehen, sollte man damit auch keine kraftwerke betreiben
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06.09.2008 10:51 Uhr von ko.ok
 
+9 | -1
 
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Gabriel hat doch: schon ein neues Konzept.

Der jeweilige Berg des Stollens muss exakt eine Millionen Jahre geologisch unverändert bleiben.

Wenn das kein sicheres Konzept ist, dann weiss ich auch nicht weiter.
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06.09.2008 11:41 Uhr von Noseman
 
+2 | -0
 
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Die Lösung: http://de.youtube.com/...

Ab 1:11

Wers nicht kennt, sollte aber alles gucken. Ist ganz lustig.
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06.09.2008 11:58 Uhr von meisterthomas
 
+5 | -0
 
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absichtlich und systematisch ignoriert: Systematisch unterschätzt dass heißt systematisch ignoriert.Auch wurden Kritiker systematisch mundtot gemacht, bis hin zum Berufsverbot in Niedersachsen.

Letztlich bleibt festzustellen dass es nicht an Kompetenz mangelte, sondern an der politischen Verantwortung diese auch gegen die wirtschaftlichen Interessen gewissenhaft wahrzunehmen.

Was jetzt an Kompetenzen Verschiebung läuft, ist nicht mehr als ein Aktionismus zum unter den Tisch kehren.
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06.09.2008 15:51 Uhr von vostei
 
+3 | -0
 
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Das Hauptprob ist meiner Meinung nach, dass seitens der Betreiber nichts, aber auch garnichts getan wird, um Vertrauen aufzubauen...

Wackersdorf ist zB nicht am politischen Widerstand gescheitert, sondern schlicht an wirtschaftlichen Erwägungen - sprich Sellafield und LaHague sind monetär leistungsfähiger.

Es ist nunmal so, dass kerntechnische Anlagen ein schlüssiges Recycling- und Wideraufbereitungskonzept brauchen - incl. der Frage der Endlagerung. Und das kostet Kohle, Kohle, die in den Rechnungen, die die Fans der derzeit im wahrsten Sinn des Wortes altbewährten Technik hierzulande, nicht auftaucht.

Aus dem Auge aus dem Sinn is´ nich - das hat Asse vortrefflich bewiesen.

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