05.09.08 17:51 Uhr
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Leipzig: Nach Michelles Tod - Arbeitslose sollen Kinder schützen

Nachdem die achtjährige Michelle am 8. August in Leipzig entführt und ermordet wurde, sind die Eltern der Stadt besorgt, weil der Mörder des Mädchens immer noch auf freien Fuß ist. Die Stadt Leipzig prüft deswegen den Vorschlag, Arbeitslose Menschen als Begleiter für Kinder einzusetzen.

Der Sozialbürgermeister Thomas Fabian meinte am Freitag, dass man den Vorschlag, Arbeitslose als Beschützer einsetzen, erst mit der Bildungs- und Arbeitsagentur "rasch" sowie der Polizei besprechen müsste.

Scharfe Kritik hörte man zu Anfang der Woche von der Polizei, als ein angeblicher Bericht der Obduktion des Mädchens durch Boulevardmedien veröffentlicht wurde. Ein Ermittler im Mordfall Michelle soll die Informationen weitergeben haben. Es wurden bereits Ermittlungen gegen Unbekannt eingeleitet.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Leipzig, Schutz
Quelle: www.welt.de

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2008 17:56 Uhr von ticarcillin
 
+11 | -2
 
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Möglicherweise: eignet sich aber nicht jeder Arbeitslose dafür. Außerdem ist m.E. dafür wohl die Polizei zuständig.
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05.09.2008 18:09 Uhr von Knochenmann2.0
 
+3 | -24
 
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05.09.2008 18:13 Uhr von Accolon
 
+8 | -1
 
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Die Idee ist nicht schlecht. Es muss nur vorher überprüft werden, wer sich überhaupt dafür eignet. Diese Personen müssen geschult werden und das über einen längeren Zeitraum hin weg.
So eine Überlegung und Entscheidung ist nicht übers Knie zu brechen.
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05.09.2008 18:14 Uhr von ko.ok
 
+7 | -4
 
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Ich stell: mir schon das Bild vor, wenn bei jedem Kind irgend eine arme Sau mitlatschen und Bodyguard spielen darf.

Total bescheuert und der Vorschlag kann wohl nicht ernst gemeint sein.

Da würde ich mir als Arbeitsloser möglichst schnell ein eigenes Kind zu legen, dann kann ich meine Zeit wenigstens mit meinem eigenen Nachwuchs verbringen.

Ansonsten sollte sich die Stadt mal über ihre Lokalpolitik Gedanken machen, wenns dort wirklich so gefährlich ist, dass man nicht mehr alleine auf die Straße kann.
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05.09.2008 18:16 Uhr von Accolon
 
+12 | -1
 
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@Knochenmann: Nö, du hast nix gegen Arbeitslose... Schon klar...
Ich weiß ja nicht was du für ein Bild vor Augen hast aber es muss ziemlich verzerrt sein.
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05.09.2008 18:21 Uhr von lacrima84
 
+7 | -2
 
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warum werden eigentlich immer direkt Arbeitslose für solche Aufgaben in Betracht gezogen?

Zu meiner Zeit haben sich einfach kleinere Grüppchen für den Schulweg gebildet und wurden von 1 oder 2 Elternteilen begleitet.

Aber warum so naheliegende Lösungen nutzen, wenn man lieber wieder Leute dazu verdonnern kann, die eigentlich gar keine Lust dazu haben...
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05.09.2008 18:39 Uhr von Jorka
 
+8 | -1
 
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Was sind eigentlich Arbeitslose? Ist das inzwischen als eine eigene "Rasse" definiert oder wie versteht das der Herr Bürgermeister das ausgerechnet Arbeitslose nun Kinder schützen sollen?
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05.09.2008 18:45 Uhr von ko.ok
 
+11 | -2
 
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Er kann die Jobs: ja ganz einfach in der Zeitung ausschreiben. Bezahlung und Vertrag nach öffentlichen Tarif. Dann findet er auch Leute, die das machen wollen.

Warum wendet er sich ans Arbeitsamt?
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05.09.2008 18:46 Uhr von Pitbullowner545
 
+9 | -0
 
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weil: man auf lasten der arbeitslosen wählerstimmen fischen gehen will

so ein "job" ist nicht gemeinnützig, dafür sind die eltern zuständig
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05.09.2008 18:55 Uhr von Jimyp
 
+2 | -3
 
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@ko.ok: Warum er sich ans Arbeitsamt wendet? Weil die dafür zuständig sind und Arbeitskräfte vermitteln können.
Es gibt genug Menschen, die aufgrund ihres Alters oder mangelnder Qualifikation keinen anderen Job mehr finden werden.
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05.09.2008 19:00 Uhr von ko.ok
 
+3 | -1
 
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schon.

Aber die soziale Komponente kann man ja dann bei der Auswahl der Bewerbungen berücksichtigen. Und das Arbeitsamt kann ja die Stellenausschreibung an potentielle Bewerber weiterleiten.

Die Motivation ist immer noch oberste Komponente. Bei einer reinen Zuweisung ist die nicht gegeben.
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05.09.2008 19:00 Uhr von Streichholzmann
 
+7 | -0
 
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und dann is das einfach son ein euro job... juhu^^
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05.09.2008 19:13 Uhr von cheetah181
 
+3 | -1
 
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noch besser: Arbeitslose sollten dann am besten auch gleich noch darauf achten dass kein Alkohol an Minderjährige verkauft wird und dass die Kinder nicht bei rot über die Ampel gehen und Autofahrer langsam fahren.

So könnte man einige Leben mehr retten, auch wenn das natürlich grad nicht aktuell und deshalb nicht wahlkampfwirksam ist.
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05.09.2008 19:24 Uhr von Johnny Cache
 
+2 | -2
 
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@cheetah181: Warum müssen denn immer alle Darwin ins Handwerk pfuschen?! ;)

Auf der anderen Seiten, wenn die Kinder schon dazu blöd sind und einen Dummen brauchen der ständig auf sie aufpaßt, dann lernen sie es nie und auch die Älteren brauchen ein Aufpasser... das schafft natürlich massig Arbeitsplätze.
Wenn man jetzt nur noch einen Dummen findet der die alle bezahlt...
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05.09.2008 19:53 Uhr von Shaft13
 
+3 | -3
 
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Naja: Arbeitslose sind ja nicht automatisch Asoziale.

Die Mehrzahl der Arbeitslosen sind ja normale Menschen die Pech gehabt haben.

Ich persönlich würde es begrüßen.
Denn es gibt ja nicht wirklich einen Grund,warum Hartz4 Empfänger (die sind doch primär damit gemeint,oder? Also mehr als 1 Jahr ohne Arbeit) für ihr Geld vom Staat den ganzen Tag im Bett rumliegen dürfen ohne einen Handschlag zu machen.

Die haben die meiste Freizeit und warum sollen diese dann nicht was Sinnvolles machen für das Geld und Kinder beschützen ?

So könnten diese Leute auch der Gesellschaft was zurückgeben und wären nicht nur Leistungsempfänger.
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05.09.2008 19:56 Uhr von ko.ok
 
+5 | -2
 
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Für mich: wäre es die Hölle, wenn ich den ganzen Tag mit irgend einer Göre, das nicht mal mein eigenes ist, durch die Gegend latschen müsste.
Beschissener und peinlicher gehts ja gar nicht. Insbesondere, wenn man vielleicht noch jemanden trifft.
Das würde ich nur im Vollrausch ertragen.

Dann noch lieber in den Steinbruch.
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05.09.2008 21:01 Uhr von Pitbullowner545
 
+5 | -2
 
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ich: weiss schon wie ich das machen würd

"kind geh alleine" das ist ja dann keine straftat, verletzung der aufsichtspflicht ist das nicht
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05.09.2008 21:27 Uhr von Noseman
 
+3 | -2
 
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@ Pitbullowner545: Wenn Dir persönlich ganz eindeutig das Kind zur Aufsicht anvertraut wurde, dann wäre das selbstmurmelnd Verletzung der Aufsichtspflicht, zumindest bei jüngeren Kindern.
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05.09.2008 21:57 Uhr von DeepVamp
 
+4 | -1
 
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Wie wärs eigentlich mal mit ner Meldung: ELTERN sollen ihre Kinder schützen?
So traurig der Fall auch ist, und so klar es auch ist, das Kinder dringend Schutz brauchen, wärs doch auch mal an der Zeit, das diejenigen, die eben die Kinder in die Welt gesetzt haben, auch mal wieder für diese die Verantwortung zeigen müssten oder?
Wie es auch schon geschrieben wurde, früher wurden Gruppen gebildet, und je ein Elternteil begleitete diese, und heute sollen Arbeitslose dafür verwendet werden?
Da frag ich mich echt, in was für ner kranken Welt wir eigentlich inzwischen leben!
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05.09.2008 22:16 Uhr von 08_15
 
+5 | -3
 
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Für 1 EURO/h Leibwächter spielen? Der könnte mich mal der Spinner! Ich habe meine Teppichratten selber zur Schule gebracht und abgeholt. Das können die Eltern auch. Man kann ja auch sowas wie Bringegemeinschaften bilden. Aber so ein 1EURO-Jobber fällt dann ja auch lustig aus der Statistik raus .... ja, ganz tolle Idee. Ich kenne da aber ein paar Leute die jetzt schon den Bleistift spitzen! Wei wird das ein Gaudi.
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06.09.2008 10:05 Uhr von RedFeather
 
+1 | -0
 
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finde das gut: Also ich finde die Idee gut, allerdings sollte es da Maßnahmen wie Schulungen geben. Außerdem sollte die Polizei das strafregister prüfen und die Eltern den Begleiter selbst aussuchen dürfen, schließlich gehen ihre Kinder ja mit einem völlig Fremden mit. Im Grunde wäre so etwas natürlich der Job der Polizei aber vom Punkt Arbeitsbeschaffung her ist die Idee sicher nicht schlecht.

würde aber mein eigenes Kind trotzdem selber zur Schule bringen :)

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