05.09.08 17:19 Uhr
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Al-Qaida ruft zu Anschlägen in Europa auf

In einem 54 minütigen Propagandavideo ruft Al-Qaida europäische Muslime auf, Anschläge zu verüben.Als Grund werden unter anderem die Mohammed-Karikaturen genannt, die vor einiger Zeit für Aufregung sorgten.

Beispielhaft wird auch der Mörder des kritischen Filmemachers Theo Van Gogh gepriesen, welcher laut al-Qaida "Gottes Gesetz umsetzte und dem Filmemacher die Strafe zukommen ließ, die er verdiente".

Auffällig ist, dass das Video einen dokumentarischen Stil verfolgt. Ein Sprecher führt sachlich durch die Bilder, Kritiker kommen im O-Ton zu Wort. Dies hat offensichtlich zum Ziel, al-Qaida nicht etwa als extremistisch, sondern als fromm und konsequent aufzuzeigen.


WebReporter: SunFunStayPlay
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Europa, Anschlag, Schlag, Al-Qaida
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2008 17:20 Uhr von ko.ok
 
+12 | -8
 
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Da wird: sich NPD und DVU aber freuen und bei jedem Anschlag eine Party feiern.

Das Wort Eigentor kommt im Islam wohl nicht vor.
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05.09.2008 17:37 Uhr von weg_isser
 
+9 | -18
 
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Quatsch mit Soße das ist ein Home-Video eines Mitarbeiter des "Weißen Haus"!

Wie würden die Muslimen eigentlich reagieren, wenn man mal den Spieß umdrehen würde!?
Nur wird sich wohl bei den "westlichen" Völkern keiner finden, der sich freiwillig vor einer Moschee in die Luft jagt.

Ich habs...warum sprengen sich nicht mal alle Muslimen auf einmal in die Luft!? Dann wäre endlich Ruhe.
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05.09.2008 17:47 Uhr von mcdead
 
+10 | -16
 
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jaja: diese scheiss muslime immer mit ihren anschlägen, die sollen
doch mal regulär und legal länder überfallen wie es die
christliche usa ständig macht
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05.09.2008 17:54 Uhr von ko.ok
 
+11 | -5
 
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Schön, dass wenigstens einer keinen Müll labert und qualifizierte Argumente liefert.
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05.09.2008 17:57 Uhr von mueppl
 
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05.09.2008 18:01 Uhr von CHR.BEST
 
+9 | -6
 
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Also islamische Interessen in Dänemark zu vertreten ist genauso sinnvoll wie amerikanische Interessen in Georgien.

Ohne die moderne Kommunikationstechnik - die übrigens komplett im sog. "Westen" erfunden wurde - wüßte Al-Qaida doch garnicht, daß es überhaupt solche Karikaturen gibt.
Sie verteufeln den Westen nutzen aber im gleichen Atemzug wie selbstverständlich dessen Errungenschaften für ihre Zwecke.

Wenn sie wirklich konsequent und fromm wären, müßte sie exakt so leben, wie Mohammed vor 1400 Jahren lebte, also ohne Videos, ohne Rundfunk, ohne Kalaschnikow, ohne Sprengstoff etc.
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05.09.2008 20:39 Uhr von uhrknall
 
+5 | -5
 
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Hab ichs doch gewusst, gestern eine News, in der die Deutschen mehr Angst vor der Inflation haben als vor Terror.

Darum gibt es ab heute wieder fast jeden Tag eine "die wollen uns alle umbringen"-News. Hat bei Hitler auch gut funktioniert - damals waren es aber die Juden. Und geglaubt haben es die Leute auch.
Langsam müssten doch alle merken, dass das alles ein Fake ist. Unsere Feinde sind keine Völker, sondern gewisse Regierungen.
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05.09.2008 20:55 Uhr von Noseman
 
+3 | -5
 
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@kuemmelmonster: "gerechte Strafe " und "Guantanamo" hältst Du für vereinbar?

Die Betonung liegt auf "gerecht".

Mit Gerechtigkeit hat Guantanamo ja nun gar zu tun.

Wenn Du Dich ausschließlich von Hass leiten lässt, dann haben die Fanatiker (bei Dir) schon das erreicht, was sie erreichen wollten.
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05.09.2008 22:09 Uhr von Noseman
 
+4 | -5
 
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Menno: Dieses Minusgedrücke nervt.

Wieso kriegt sunshine35 kommentarlos ein minus? Sprachlos?

Wie wäre es denn mal exemplarisch damit:

"Sunshine, Du sprichst hier pauschal alle Muslime an. Das mit <Allah hat euch dumm gemacht> ist eine Beleidigung, find ich echt nicht nett. <erfinden tut ihr nix> ...Hallo? Imeuropäischen Mittelalter war der Islam wissenschaftlich viel weiter als das Christentum"

Das in Parenthese gesetzte gibt nicht meine Meinung 1:1 wieder, es soll lediglich darstellen, was möglich wäre.
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05.09.2008 23:56 Uhr von ElChefo
 
+2 | -2
 
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@Noseman: Auch wenn ich prinzipiell gegen Guantanamo Bay als Beispiel für Gerechtigkeit bin, so muss man das Ganze auch von der anderen Seite der Medaille betrachten.

Ein Terrorist verfolgt sein ideologisches Ziel mit seiner Waffe, der Angst. Das eigentliche Instrument seiner Wahl ist nicht die physische, sondern die psychische Gewalt, indem er uns dazu zwingt, unser Leben nach seinem Gusto zu gestalten. Wir müssen uns ja vor ihm schützen, damit wir das minimalste Gut behalten können, das Leben. Mehr allerdings bleibt uns dann auch nicht mehr, wenn wir konsequent alles tun um jeden einzelnen Terroristen ausfindig und unschädlich zu machen. Ergo bleibt dann auch nur wieder die Lösung, diejenigen, die wir schnappen so weit bzw so tief und unzugänglich weg zu sperren wie irgend möglich.
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06.09.2008 00:33 Uhr von Noseman
 
+2 | -3
 
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@ElChefo: "Wir müssen uns ja vor ihm schützen, damit wir das minimalste Gut behalten können, das Leben. "

Damit biste den Schäubles und Bushs dieser Welt aufgesessen.

Es ist ja trotz aller schlimmen Terrorakte noch bei weitem nicht so, dass jeder einzelne Angst haben muss, von Terroristen umgenietet zu werden sobald man die Haustürschwelle überschreitet.

Wir ändern unsere Lebensgewohnheiten aufgrund des Terros, und daran sind nicht nur die Terroristen , sondern vor allem Panikmacher dran schuld.

Gewisse Einschränkungen mögen ja noch angehen.

Rechtsstaatliche Prinzipien aber zu opfern, wie zum Beispiel das jedermensch ein Recht auf einen fairen Prozess hat, nicht gefoltert werden darf usw., das geht viel, viel zu weit.
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06.09.2008 02:27 Uhr von ElChefo
 
+1 | -2
 
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@Noseman: Wie ich bereits eingangs sagte, widerspreche ich dir ja auch nicht. Es ist leider nicht so einfach, bildlich gesprochen ist die Welt nun mal nicht schwarz/weiß.

Und nicht jeder muss Angst haben, aber auf der anderen Seite kann es jeden Einzelnen treffen. Und das trifft den Kern der Sache. Terroristen treffen uns nicht bei unsrem Leben, sondern bei unsren Lebensgewohnheiten. Das hat nix mit "einem Bush und Schäuble aufgesessen zu sein" zu tun, sondern lediglich mit der nüchternen Betrachtung solcher Fanatiker.

Was wir für uns daraus machen, DAS ist dann der Punkt wo wir uns entscheiden müssen, "den Bushs und Schäubles der Welt aufgesessen zu sein" oder halt unsere eigenen Schlüsse zu ziehen.
Was es aber nicht sein darf, ist, das UNSERE Freiheit zum Freifahrtschein für Terroristen wird, und letztendlich zum Instrument der Vernichtung unserer Lebensgewohnheiten.

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